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Beitrag Lost in Translation
Lost in Translation oder: Was tun in Tokyo? Eines vorweg: Lost In Translation macht keine Werbung für Tokyo. Das störte ja grundsätzlich nicht. Schliesslich sind wir ja leidgeprägt von all den "Werbefilmen" für Florida und Kalifornien, die uns vormachen, dass nur dort das Leben wirklich lebenswert sei. Doch Lost In Translation ist zu sehr das Gegenteil. Schade. Was aber in der düsteren Grundstimmung schön gezeigt wird, sind diverse interkulturelle Begegnungen die teils zum Schmunzeln, teils zum Nachdenken anregen. Bill Murray ist alt geworden. Das war nicht zu verhindern und es wird im Film auch gar nicht versucht diese Tatsache zu verbergen. Das ist auch gut so, trägt es doch zur Authenzität des Charakters bei (aber auch zur Grundstimmung). Doch seinen Humor hat der Mann nicht verloren. Trocken und voller Sarkasmus ist er, aber das auf die bestmögliche Art. Die Rolle des desillusionierten Ex-Filmstars ist auf Murray zugeschrieben und so ist das Karriereende dieses Schauspielers hoffentlich noch nicht erreicht. Scarlet Johansson schien anfänglich nicht voll in der Rolle zu sein. Doch lebt sie in der Interaktion mit Murray auf. Als junge Ehefrau, die ihrem Mann in ein fremdes Land folgt, um Zeit mit ihm verbringen zu können, nicht recht weiss, was sie mit ihrem eben abgeschlossenen Studium anfangen soll und langsam an ihrer Ehe zu zweifeln beginnt, spielt die junge Schauspielerin gut. Dies aber vor allem zusammen mit dem erfahrenen Murray. Das zuerst nur langsam aufkommende gegenseitige Interesse kommt gut rüber. Bei den gemeinsamen Szenen von Johansson mit Giovanni Ribisi meine ich einen Niveauunterschied bemerkt zu haben. Das mag aber auch daran liegen, dass letzterer für einmal nicht die bei ihm gewohnte Rolle spielte (Taugenichts - Gone In 60 Seconds, Knockaround Guys). Jungregisseurin Sofia Coppola scheint ein Gespür für zwischenmenschliche Interaktion zu haben. Auch verfügt sie offenbar über gute Beobachtungsgabe. Sie vermittelt einen detailreichen und pointierten Einblick in die der westlichen Welt fremden japanischen Lebensweise. Was aber an dieser Stelle noch erwähnt werden muss: Mir drängte sich während und nach dem Film immer wieder das Wort "Valiumsucht" auf. Dies als kleine Warnung. Nehmt doch einfach ein Red Bull o.ä. ins Kino mit. Dass hilft sicher beim Einverleiben dieses Streifens. Unter dieser Voraussetzung kann ich ihn auch gut an Japaninteressierte, Coppola-Clan-Anhänger und/oder Murray-Verehrer weiterempfehlen. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 70 Beiträge geschrieben.
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Zitat Cinemann (2003-10-22 14:28:11)
Bill Murray hat mich mit seiner Darstellung des Midlife-Crisis Schauspielers echt erstaunt; er versteht es, die Brücke zwischen Ernst des Lebens und der Bright Side of Life zu finden und darüber hinweg zu balancieren - hin und zurück. Die Spannung, welche mit dem Zeitverlauf zwischen Scarlet Johansson und ihm aufbaut, ist weder kitschig übertrieben noch zu schal. Humor, Sarkasmus und Globalisation... Menschlichkeit, Oberfläche und Flimmer-Schimmer... Lächeln, Stäbchen und Whisky... Murray, Johansson und Karaoke... L.A., New York und Tokyo... ... ein Film, der bei mir ein durch und durch gutes Gefühl hinterlassen hat und den ich mir gerne nochmals ansehen werde. Sehr, sehr gut und für den nicht durchschnittlichen Kinogänger wirklich zu empfehlen.
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uff... ziemlich schlechte wertung für den film hier... Hab woanders dafür ausgezeichnete Wertungen für Lost in Translation gesehn. |
Bill Murray... Was will man mehr ?! |
"'lost in translation' ist das beste, was das produktionsjahr 2003 zu bieten hat, ein wunderbar zärtlicher film über die begegnung zweier menschen." (SZ, 28.12.2003) dieser film von sofia coppola ist weitaus intensiver als ihr erstling "the virgin suicides". was beim erstwerk ungeklärt und dem zuschauer zur eigenen phantasie überlassen wird, ist in ihrer zweiten regiearbeit schon wesentlich differenzierter dargestellt. während also "the virgin suicides" träumerisch die geschichte der adoleszenz erzählt, wirft sofia coppola hier einen realistisch-unverklärten blick auf das erwachsensein. dieser film ist überaus sehenswert, und nicht nur für das "nicht durchschnittliche" publikum (wie an anderer stelle erwähnt wurde). |
pf hat geschrieben: "Dies als kleine Warnung. Nehmt doch einfach ein Red Bull o.ä. ins Kino mit. Dass hilft sicher beim Einverleiben dieses Streifens."
Der Film ist geniales kino vom feinsten, auch ohne red Bull. |
Auch ich kann weder Red Bull-Kommentar, noch jede Wertung unter 4 Sternen verstehen. Lost in Translation ist Film pur. Ich wurde gefesselt, berührt, konnte lachen und weinen. Die Schauspieler sind sensationell, das Drehbuch superb und überhaupt kann ich nur in Superlativen über diesen Film reden. Garantiert schon jetzt in meiner Top 10 des Veröffentlichungsjahres 2004! [Editiert von 'ma' am 08 Jan 2004 10:17:24] |
Ich würde auch sagen, Lost in Translation ist definitiv ein sehr sehenswerter Film. In mitten dieser Entfremdenden Atmosphäre der gesichterlosen Stadt, des seltsamen Hotels und seiner seltsamen Bar treffen sich zwei Menschen, die Freundschaft schliessen. Vieles bewegt einen wenn man diesen Film sieht. Doch wohl am sterksten die zarte Freundschaft die zwischen beiden entsteht mitten in diesem nihilistischen Ambiente. Eines interessiert mich jedoch noch |
Zitat Fex (2004-01-09 14:26:45)
wenn ich mich richtig erinnere, gab es in der nacht einen feuerwehralarm im hotel und sie bekommt seine jacke, trägt die meines erachtens auch im fahrstuhl...scheinbar hat sie diese dann mit auf ihr zimmer genommen. |
um ehrlich zu sein jahr. man kann sagen, dass war eine freundscht und hat natürlcih recht damit. aber vielleicht war es auch mehr... ich denke da an die szenen inder sie beide auf dem rücken auf dem bett leigen und er nach einer fagre von ihr eine zweidutigen antwort gibt, im selben moment bewegt er kaum merklich seine hand und sie berührt fast ihren fuss... ich weiss nicht, ich glaube es bliebt letztlcih offen aber das ist ja nicht schlimm, wie gesagt, der film ist wertvoll uns schön. danke für die auskumpft |
ich schliesse mich an. wirklich ein tolles, kleines Filmerlebnis, ganz ohne überschüssige emotionen und sentimentalitäten auskommend, schnörkellos verfilmt. zwar verliert der film in der zweiten hälfte ein bitzeli den anfänglichen witz, wird aber nie lahm oder ausleiernd. sehr feine leistung von bill murray. |
der film ist wirklich sehr gut und stilistisch ausgezeichnet... erinnerte mich an ein gutes Buch. Aber mal was ganz anderes: Ist euch auch aufgefallen, dass man das Mikrofon zweimal sieht am oberen Bildrand ? Schon bissl amateurhaft hehe.. nene quatsch, kann mal passieren und beeinträchtigt das Filmerlebnis ja nicht. |
Zitat prS (2004-01-24 18:04:35)
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wieso, ist das bildformat nicht vorgegeben und der film einheitlich für jedes kino? |
Nominert für Oscars, ausgezeichnet mit Golden Globes. Das MUSS ein guter Film sein. Und dann hört man die Lobeshymnen der Kollegen, man sieht die Bewertung auf OutNow. Da MUSS man einfach rein. Und wenn dann noch Bill Murray dabei ist, sowieso.... Die Story fängt leise an und hat dann auch in der ersten Hälfte ganz starke Momente. Der Zusammenprall der Kulturen, aus dem hier leiser, aber starker Witz gezogen wird. Ein Bill Murray, der halt einfach genial spielt und eine Situation der Figuren, in der man über eine Bekanntschaft wie Murray sie hier hat, sicherlich froh ist. Dazu (für uns ungewohnte) Bilder des modernen Japan und auch ein bisschen traditionelles. Starkes Stimmungskino wird hier in der ersten Hälfte geboten. Zwar unspektakulär, aber fesselnd und für mich sehr interessant. Dann gab's die Pause und danach kam ein anderer Film.... Denn dann geht's ca. 20 Minuten um Party, Karaoke und Bars. Dieses Segment zerstört den Grundeindruck des Filmes und war einfach nur grauenhaft langweilig. Zwar ist es vielleicht nötig, diese Szenen zu zeigen, um zu sehen, wie sich die Hauptfiguren langsam annähern, aber schlussendlich sind sie höchstens wirr und laut. Kein Gefühl mehr drin, kein Interesse. Zwar versucht man, gegen Ende nochmals auf das Niveau des Anfangs zu kommen, schafft es aber nicht ganz. Und obwohl gegen Schluss nocheinmal ein bisschen auf Tragik gemacht wird, hat ein blödes Mittelstück bei mir viel des Zaubers zerstört. Schauspielerisch optimal besetzt, überzeugt "Lost in Translation" durch skurrile Momente, fremde Kulturen und sehr sympathische Darsteller. Und hätte man die Anfangsintensität durch den ganzen Film ziehen können, wäre das Ganze ein Meisterwerk geworden. So ist es "nur" ein guter Film, der sicherlich die Oscar-Jury beeindrucken wird und der auf irgendeine Art ausgezeichnet werden muss. |
Mich erstaunt es, dass dieser Film so gut bewertet wird und auch noch zwei Golden Globes erhalten hat. Ich habe mir den Film gestern mit zwei Koleginnen angesehen und wir waren alle drei sehr enttäuscht. Ich habe selten einen so gähnend langweiligen Film gesehen im Kino. Wäre der Film im Fernsehen gelaufen, hätte ich schon lange das Programm gewechselt. Mit einer Komödie hatte das ja wirklich nichts zu tun, es hatte zwei, drei lustige Szenen, aber gebrüllt vor Lachen hat keiner im Kino. Da hätte ich mir besser "as good as it gets" zum x-ten Mal auf DVD reingezogen, wäre bestimmt lustiger gewesen. Kann Euch davon abraten, Euch den Abend mit diesem Film zu verderben, ausser ihr braucht eine gute Schlaftablette. |
ich glaube, das problem ist, dass viele in den film gehen und eine klamotte erwarten. nun, lost in translation ist nicht einfach eine komödie und schon gar keine klamotte, kein schenkelklopferfilm, deshalb ist auch die zweite hälfte des films so ausgefallen wie sie ist. Also wer was zum Ablachen sucht sollte sich vielleicht doch was anderes aussuchen. |
Zitat pb (2004-01-30 10:23:29)
Die Linie zwischen Tragik und Komik wird hier mehr als einmal sehr gut vermischt... Und diese ersten 20 Minuten nach der Pause haben mir wirklich nicht gefallen... |
Ich konnte jedenfalls mehr lachen als in "sogenannten Komödien" Räusper Charlie, Scary Movie ect. |
Zitat ma (2004-01-30 10:41:48)
Das hingegen ist absolut richtig!!! |
eben, also ich werde mir den film bei erscheinen auf jeden fall als dvd zulegen und ihn in meine sammlung ausergewöhnlich (-guter) filme einreihen |
Zitat Fex (2004-01-31 09:30:06)
Fex, eine weise Entscheidung!!! |
red bull?! make it suntory time! der film hat mir sehr gut gefallen, ich kann mir vorstellen, ihn ein zweites mal anzuschauen. und das mache ich selten. sehr schöne bilder, die auch zur stimmung passen. auch ich habe mich recht fremd gefühlt in der stadt. dramaturgie und witz stimmen einfach. |
Zitat rst (2004-02-13 10:58:45)
Wäre extrem cool, wenn Du den Film noch bewerten würdest... |
Einen Punt in der Filmkritik teile ich nicht. Tokio kommt nicht unbedingt schlecht weg. Der Film zeigt aber, wie fremd man sich in einer Statd führen kann. Ich war vor kurzem in Asien (wenn auch nicht in Japan) und führlte mich ein paar mal an Erlebtes erinntert. Aber der Film hätte eigentlich auch in Caracas oder Narobi spielen können. Denn wichtig ist die Beziehung, die sich zwischen den beiden Hauptdarstellern zu entwickeln beginnt. Nicht romantisch überzeichnet wie in Hollywood-Romanzen und auch nicht kühl und nüchtern wie im französischen Kino, sondern irgendwie nachvollziehbar. Sowohl Murray als auch Johansson bieten eine erstklassige Leistung. Wäre die Konkurrenz dieses Jahr nicht so hart, hätten wohl beide Chancen auf einen Oscar (nominiert sind sie). Der Besuch im Kino lohnt sich auf jeden Fall. |
Zitat rst (2004-02-13 10:58:45)
Schau ihn dir doch wirklich ein zweites Mal an. Ich mach das zwar auch selten (bisher fast nie, aber das hat sich geändert), meine Sicht von Lost In Translation hat sich aber nach der zweiten Visionierung drastisch geändert. |
Weil heute "schmotzige Donnschtig" ist (ok, eigenzlich gestern) und wir meiinten, im Capitol liefen um 20.30 Uhr keine Filme (irgendwei hätte ich das Kino-Programm wohl besser anschauen sollen, aber das war irgendwie zu kompliziert für mich) gingen wir ins Limelight und sahen uns LiT an. Ich habe mir noch lange überlegt, was will uns der Film eigentlich sagen. Gut ich weiss es immer noch nicht so genau, aber jedenfalls war er eindrücklich. Ich weiss nicht wieso, aber ich bin froh, dass ich mir diesen Film angesehen habe. |
Zitat Netizen Kane (2004-02-16 18:55:44)
Genau. Das seh ich mittlerweile auch so. Trotzdem würd ich noch immer viel lieber noch Kyoto reisen. Zitat Netizen Kane (2004-02-16 18:55:44)
Der Aufbau dieser Beziehung find ich ebenfalls äusserst reizvoll. Zitat Netizen Kane (2004-02-16 18:55:44)
True. Zitat Netizen Kane (2004-02-16 18:55:44)
Sowieso. |
*gähn* nach 20 min film verpassen zogen wir's doch vor im bett weiterzuschlafen... |
...ich hab nurmal den ansatz eurer kommentare über den film gelesen... und fand sie teils so depremierend das ich mich kurzerhand in diesem forum (wo bin ich hier eigentlich ?? ;O) anmelden musste... habe den film gerade gesehn - fand ihn wirklich gut... kann nicht verstehn wie man überhaupt an eine "komödie" im eigentlichen sinne denken kann - das leben bietet eine ganz andere art von humor, oder ? ...ich kann mir vorstellen das man ihn mit dem falschen erwartungshorizont langweilig finden kann, aber hey... schaltet mal eure sinne ein... mit ein bissel sensibilität ist der film genau das meisterwerk (auf leisen sohlen) das manche von euch vermisst haben... n8 |
Ansehen! Das ist ein ganz toller Film und Murray und Johanson glänzen einfach. Der Film ist dramatisch, aber auch stellenweise echt komisch. Dabei wird er nie ordinär, sondern bleibt stets subtil. Lost in Translation hat etwas Unfassbares, etwas, das man nur schwer in Worte fassen kann. Sebastian |
Jepp, der Film ist Ironie pur, und enthält keinen slapstick. |
Eine ruhige Handlung in einer hektischen Grossstadt. Eine riesen Leistung und erst recht weil es ihr Filmdebut ist. Bill Murray überzeugt natürlich mit seinem können und die Geschichte animiert zum Nachdenken. Auch lange nach dem der Projekter aufgehört hat zu knattern. |
Am Anfang hat Sie total genervt...da ist man in Tokyo und weiss nichts besseres als im Hotel auf den Abend zu warten. Nachdem ich mich darauf eingestellt habe wie sich ein total oberflächlicher Ami aus NY & L.A. in einer Stadt fühlen muss, wo kein English gesprochen wird, da er sich noch nie anpassen musste, Die beiden Charakteren passen gut zueinander und blühen mit dem Verlauf des Film's auf...Am Schluss in der Lobby, da hat's doch so richtig geknistert. Super. |
Film ist ja an sich gut. Jedoch nicht mein Geschmack. |
Lost in Translation ist ein sensationeller Film! Eines vorweg. Meiner Meinung nach ist es kein Film für Jedermann wie es so oft in den Kritiken heisst! Aus meiner Sicht, richted sich der Film an all die Kinobesucher, die nicht immer die Blockbuster Filme sehen wollen. Mein Tipp: ab ins Kino, zurück lehnen, rein schauen, geniessen, selber urteilen. |
der film gefiel mir sehr gut, vorallem die stimmung und der etwas andere humor. die schauspieler waren sehr gut gewählt. eine abwechslung bei dem was alles so im kino läuft. |
Sehr schön. Nette Erholung wenn man gerade geschockt aus dem brutalen Cold Mountain oder dem megaschwachsinnigen Film Matrix Revolutions gekommen ist...Bill Murray spielt oscarreif, die Story ist nett, nicht besonders anstrengend und gut. |
hab mir die zone1-dvd angeschaut,das ding machte probleme.gut es war ein |
Einfach nur der Oberhammer... |
Zuerst möchte ich sagen, dass die Beschreibung zu diesem Film hier bei weitem nicht ausreichend ist: Nicht zu vergessen ist die Absicht Cappola's, eine Hommage an Freundschaften und die flüchtigen Bekanntshaften im Leben zu geben! Das Verhältnis zwischen den beiden Hauptprotagonisten ist schliesslich das interessanteste dabei. Die Handlung spielt sich in Tokio, also innerhalb einer fremden Kultur ab, der sich auf eigene Faust anzupassen beide überdrüssig sind. |
Ich habe gerade den Film an einem verregneten Sonntag Nachmittag alleine auf der Couch angesehen und muss sagen, dass er mich echt bewegt hat. Erstens, da ich auch schon in Tokyo war und mich dort oft wiedergesehen habe (beispielsweise war ich auch in einem Tempel und sah eine japanische Hochzeit) aber zweitens und vor allem weil er mir wirklich ans Herz geg<ngen ist. Den Film als Kommödie zu sehen, nimmt ihm sicherlich viel von seiner enormen Intensität. Wer Bill Murray nur aus Ghostbusters o.ä. kennt, wird sicher enttäuscht sein. Ich wusste vorher gar nichts über diesen Film und war sonit komplett unvoreingenommen. Ich wusste nicht einmal, dass Scarlett Johansson die Rolle der Charlotte spielt, was ich erst im Abspann erfahren habe. Ich kannte sie nur von Covern der Gala oder TV-Zeitschriften als aufgetakeltes Blondchen. In diesem Film hat sie mich echt tief beeindruckt. Vor allem ihre puristische Art und gerade das relativ ungeschminkte Styling haben mich sehr angezogen. Bill Murray zeigt eindrucksvoll, dass er auch ausserhalb des Klamauks zuhause ist. Ist es wirklich so, dass man in der Abschiedsszene auf der Strasse nicht verstehen kann, was er ihr ins Ohr flüstert? Ich dachte nur, ich hätte es überhört. Die für mich persönlich intensivste Szene ist allerdings die, wo beide auf dem Bett liegen und über das leben und die Ehe reden. Sie fragt, ob das Leben einfacher wird und er antwortet so unglaublich richtig. Er redet von Ehe und das Leben bevor man Kinder bekommt und danach. Da ich im Moment leider auch auf meine Kinder und Frau verzichten muss, da sie drei Wochen im Urlaub sind, konnte ich die emotionale Situation sehr gut nachvollziehen. Die Worte über Kinder und wie sehr sie das Leben verändern haben mich sofort zum Weinen gebracht. Nicht, weil es so traurig ist, sondern weil es sowas von richtig ausdrückt, wie anstengend Kinder sind, aber wie sehr man sie doch liebt. Meine Wertung daher 6 Sterne! PS: falls jemand doch die letzten Worte verstanden hat, bitte posten! [Editiert von 'casinicki' am 10 Apr 2005 15:53:12] |
Zitat casinicki (2005-04-10 15:51:55)
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Also entweder bin ich zu blöde den Film und den Sinn zu verstehen, oder ich habe einen anderen Film gesehen. SCHEISSE im QUADRAT ist dieser Film. Kein Handlung, keine Spannung und für mich zumindest keinen Sinn. Der Film läuft einfach so vor sich hin, ich habe keine Message verstanden, wenn es eine überhaupt gibt. Wenn ich Leute die sich in der Midlife-Crisis sehen möchte dann gehe ich auf die Strasse und bekomme das auch Live zu sehen. Das einzige was mir imponiert hat ist die Darstellung der Kultur von Japan.ECHT GUT. |
Meine Güte! Wer sich nach diesem Film fragen muss, wo in diesem Film die Message liegt, wer es nicht schafft, einfach mal Bilder auf sich wirken zu lassen, ohne dass einem ständig und bis ins letzte Detail vorgebrabelt wird um was es geht, der sollte von diesem Film wirklich die Finger lassen. Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte! sorry, "LiT" ist ganz grosses Kino, und zwar auf der ganzen Linie, noch Fragen? |
ich denke der film wird überschätzt... nicht dass er schlecht wäre,aber auch nicht dass er überragend wäre. na ja, für 4 sterne reichts allemal. |
Ja, ein Meisterwerk ist er nicht, aber man sollte ihn dennoch nicht unterschätzen. |
Hmm. Ich glaub auch, dass der Film überschätzt wird. Tatsache ist: Murray und Johansson spielen toll. Zwei Dinge machen den Road Movie — verflucht ja, es ist ein (guter) Road Movie — schlecht. Erstens: Der Film wirft Fragen auf, aber er traut sich nicht, diese zu beantworten. Nicht einmal Versuche. Immer diese Blicke, diese kurzen Andeutungen, etc., welche uns neugierig machen, werden von der Blende abgebrochen. Eine einzige Szene gibt wirklich etwas Stoff von sich: Das Gespräch über die Ehe auf dem Bett. Schade, sind's nicht mehr geworden. Zweitens finde ich es absolut frech, wie die Japaner dargestellt werden: Dauerquasselnde Fotografen, Dauerspielende Jungs an Automaten usw. Will uns die Regisseurin beleidigen? Das hätte ich von einer Coppola nicht erwartet, schade. |
*kotz* |
Zitat summerfeeling (2007-07-07 10:30:23)
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Zitat henker (2007-07-07 10:41:44)
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Zitat schmoov (2005-04-19 00:23:24)
LiT - so ehlich, so wahr ... so schön, dass es weh tut. |
Zitat schmoov (2005-04-19 00:23:24)
Ja viele Fragen: warum der Film so überschätzt wird Nein echt, ich habe den Film Gestern gesehen und ich bin es durchaus gewohnt mich mit verschiedenste und auch "aussergewöhnlichen" oder "ruhigen" Filme auseinander zu setzen. Aber das war ein kleiner Reinfall, nichts am Film ist in irgendeinerweise ein "Geheimtipp". Die Bilder sind wunderschön, die melancholische Stimmung wunderbar - die Musik tut ihres dazu. All das ist wunderbar schön zu geniessen. Andeutungen? Spannung? Ich kann mir vorstellen, dass man nur dahinter kommt, wenn man sich selbst in der Lebenssituation befindet und zudem ein leicht gehemmter Mennsch ist Wie gesagt: meine primäre Kritik = zu hoch bewertet. Die Bilder und Musik ist wunderbar. [Editiert von kaepten am 2007-11-08 15:31:59] |
ein etwas träger und seltsamer film, der aber dennoch einige interessante seiten hat. der weltschmerz kommt z.b. sehr gut rüber, und die bedrückende grundstimmung hat mir auch gefallen, genauso wie die zwei hauptdarsteller. keine maximalwertung, da der film einige langweilige und mühsame "blubbern vor sich hin" szenen aufweist. btw: hat wer verstanden, was murray ganz am schluss zu johansson sagt?? |
Zitat El Chupanebrey (2007-07-07 11:51:17)
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danke das hat gewirkt!! |
ist doch super, wenn medikamente so schnell wirken... |
sieht ganz nach einer kurzzeitwirkung aus... |
bin noch etwas schwach! um auf deine frage zurück zu kommen.... [Editiert von summerfeeling am 2008-01-06 21:45:46] |
Zitat euros (2008-01-06 19:42:50) ey suuuuper! gracias. |
Zitat summerfeeling (2008-01-06 21:44:45)
du scheinst aber auch nicht in worte fassen zu können, was dir daran nicht gefällt. |
...das sind vermutlich die motilium-nebenwirkungen |
Selten einen so langweiligen und nichtssagenen Film gesehen. Die Versuche Dialoge durch Bilder zu ersetzen misslingt und führt nur zu Gähn-Attacken. Nichtmal ein Schmunzeln kann man dem Zuschauer entlocken mit all den achso so witzigen Szenen in denen Japan ein bisschen durch den Dreck gezogen wird. Ein wirklich schlechter Film. |
die schlechten bewertungen(0 oder 1 stern) kann ich wirklich nicht verstehen. Die schauspieler besonders bill murray spielten genial. Und an der story fand ich überhaupt nichts kitschig. Dass ein film so schnell zwischen traurigen und lustigen szenen wechselt habe ich warscheinlich noch nie so gut gesehen |

