Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Once upon a time in Mexico
Once upon a time in Mexico oder: Spiel mir das Lied vom unnötigen Film... "Mann, ist das mühsam!", dachte ich mir nach 10 Minuten des Films, nachdem man Antonio Banderas zum x-ten Mal in Grossaufnahme gesehen hatte. Glücklicherweise beschränken sich diese Aufnahmen mehr oder weniger auf besagte 10 Minuten, das Prädikat "mühsam" schleppt sich dennoch durch den ganzen Film. Rodriguez hat sich für den Abschluss seiner Mariachi-Trilogie eine verhältnismässig komplizierte Story ausgedacht. Ein wenig zu konstruiert wie ich finde, weil wenn mir so eine Story aufgesetzt wird, dann erwarte ich natürlich auch mehr vom Endprodukt. Die verschiedenen Erzählstränge in Once upon a time... führen nicht wirklich zusammen, und am Schluss heisst es doch wieder einer gegen alle und jeder gegen jeder. Und was das schlimmste ist, der Film ist teilweise richtig langweilig! Was die Vorgänger El Mariachi und dessen Fortsetzungsremake Desperado dagegen unter anderem ausgezeichnet hatte, war doch gerade die Einfachheit der Geschichte, und dennoch (oder gerade deswegen) kam nie Langeweile auf. Da wurde erst geschossen, dann gefragt, da gingen Autos und alles mögliche in die Luft. In Once upon a time in Mexico kommen Schrotflinten und Co. nur noch begrenzt zum Einsatz. Auch das Staraufgebot des Films kann den Film nicht retten. Salma Hayeks Auftritte beschränken sich auf Flashbacks, in denen sich der Mariachi zurückerinnert; aus diesen werden auch seine Rachegelüste ersichtlich. Sie ist knappe fünf Minuten im ganzen Film zu sehen. Willem Defoe, den ich persönlich einen brillianten Schauspieler finde, hätte ohne Probleme durch einen No Name-Schauspieler ersetzt werden können, so wenig sieht man von ihm als Drogenbaron Barillo. Er hat nicht mal ansatzweise die Möglichkeit, der Rolle seinen Stempel aufzudrücken. Antonio Banderas spielt das, was er kann, und das ist in meinen Augen nicht viel (ich gebs ja zu, ich mag ihn nicht). Zudem verkommt der Mariachi während des Films zunehmend zu einer Nebenrolle. An den Auftritten von Danny Trejo, Cheech Marin und Eva Mendes gibt es nichts sonderlich auszusetzen, sie sind aber auch nicht speziell erwähnenswert. Enrique Iglesias: Was der in diesem Film verloren hat, ich habe echt keine Ahnung: Schuster, bleib bei deinen Leisten, sag ich da nur! Und wer zum Teufel will Mickey Rourke noch auf der Leinwand sehen??? Zu guter Letzt Johnny Depp, mein Lichtblick des Films. Er spielt herrlich, wie man es von ihm gewohnt ist, im Gegensatz zu Defoe erhält er aber auch die Leinwandpräsenz dazu. CIA-Agent Sands ist zwar ein Drecksack, doch Depp spielt ihn so, dass man ihn einfach mögen muss. Er ist auch der einzige, der eine Portion Humor und Ironie in diesen Film einbringt, der sich ansonsten doch so wahnsinnig ernst nimmt. Ich erwähne da nur seine ständig wechselnden Sonnenbrillen und T-Shirts. Abschliessend bleibt zu sagen, Once upon a time in Mexico ist kein von Grund auf schlechter Film, aber wohl mit Abstand der schwächste der Mariachi-"Trilogie". Wer wenig erwartet, wird dies und ein bisschen mehr von diesem Film bekommen. Und all denen, die mit höheren Erwartungen, geschürt durch die beiden ersten Teile, ins Kino gehen, wird wohl ein schaler Beigeschmack am Film haften bleiben. Schade drum Robert Rodriguez, da wäre mehr zu machen gewesen! |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 33 Beiträge geschrieben.
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sooo schlecht fand ichs gar nicht. vorallem Johnny Depp war genial. leider aber weit vom "El Mariachi"- und "Desperado"-level entfernt. |
Ich fand Johnny ja auch cool, aber die ewigen Close-Ups, die pseudo-vertrakte Story... nein. Garantiert gibt's nur 2 Sterne von mir |
Also ich fand den Film mässig. Gibt bessere! |
Freue mich jetzt schon darauf... |
trailer hat mir gefallen, ich bin n absoluter desperado fan, also geh i sicherlich au den guckn... ma sehn nur eines stört mich schon jetz: IGLESIAS?????! was bitte hat der innem ernstzunehmenden film verloren?! NIENTE! o mann, bitte nicht! |
Guck' dir den Film erst mal an... |
+ Positives - Negatives Schlussendlich... Einfach nur verdammt geil ! [Editiert von 'Reservoir Dog' am 08 Apr 2004 01:50:11] |
Wieso finde ich im kinoprogramm irgendwann in mexiko nicht?? Habe es sogar auf offizieller homepage vom cinedome st. gallen versucht, dort kann man normalerweise eine woche vor start reservieren! Und jetzt ist es ein tag vor start und der film ist noch nicht einmal aufgelistet auch unter premiere nicht!! Kann mir jemand helfen? danke im voraus thb |
nun, dann wird er dort scheinbar später oder gar nicht anlaufen... |
Danke, habe es auch im cinedome gefunden! Ist erst ab dem 1.1.04 zu sehen... |
Bin Fan von der El-Mariachi-Trilogie, kann die meinung im ersten beitrag nur bestätigen. Es ging wirklich ein bisschen schleppend voran, und die story wirkt mir zu überdreht mit dem ganzen putsch und so. |
Zitat Allgemeine Frage (2003-12-23 14:39:53)
Wieso "El Mariachi 3" ? "Once upon a time in Mexico" ist doch 'ne Fortsetzung zum Remake (Desperado) von "El Mariachi" ? Oder irre ich mich da ? |
Zitat 7hUnD4b1Rd (2004-01-01 18:44:14)
Was für'n Putsch ? |
Zitat Reservoir Dog (2004-01-02 01:57:28)
Zitat Reservoir Dog (2003-12-17 12:13:37)
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Zitat Reservoir Dog (2004-01-02 01:57:28)
Haste den Film noch nicht gesehn?? Spoiler zum Lesen Text markieren
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Zitat Reservoir Dog (2004-01-02 01:56:46)
Ja es ist auch 'ne fortsetzung, diese drei teile nennen sich einfach el-mariachi-trilogie. Beim zweiten Teill namens desperado, wollte rodriguez zuerst ein remake machen, es entstand aber dann eher eine fortsetzung, mit flashbacks und so. Super Filme die ersten beiden, den dritten Teil werde ich aber vielleicht nochmals schauen geh'n... gruss thb |
Die ersten beiden Teile hab ich mit Wonne angeschaut und beide haben mir sehr gut gefallen. Sogar der Soundtrack von "Desperado" steht im CD-Regal und passt hervorragend zum mexikanischen Nachtessen... Die Geschichte von "Once upon a time..." ist, bei näherer Betrachtung, recht kompliziert. Zwar sind natürlich die Mariachi's die Guten (auch wenn sie alles wegschiessen, was sich bewegt) und alle anderen sind bös. Aber wenn sogar Böse gegen Böse intrigieren, FBI-Mädels die Seiten wechseln und man Sympathie für den schelmischen, schmierigen und korrupten CIA-Agenten bekommt, dann stimmt doch was nicht, oder? Schauspielerisch ist Antonio Banderas halt einfach in "seiner" Rolle zu sehen. Was für Schwarzenegger der "Terminator" ist, ist für Banderas "El Mariachi". Da ist er gut. Aber halt! Da fehlt doch noch jemand... Jawohl. Der Star des Jahres. Der Schauspieler des Moments. Johnny Depp. Fazit: Also, schnappt den Burrito, die Nachos und den Tequila und ab ins Kino!... |
würde gerne wissen, wie man halbe sterne vergibt... kann mir das einer sagen bitte? |
Zitat prS (2004-01-04 01:18:51)
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k, danke für die antwort |
Zitat th (2004-01-04 01:23:52)
Könnte man das nicht auch für die member einführen, also nur halbe sterne, nicht 4,2 oder so, sondern nur 4.5. |
Zitat th (2004-01-04 01:23:52)
Könnte man das nicht auch für die member einführen, also nur halbe sterne, nicht 4,2 oder so, sondern nur 4.5. |
der film is ned schlecht, unterhaltsam auf jeden fall, aber leider kommt er nicht an den desperado heran (depp zum trotz) aber: wo bleiben die szenen mit der bezaubernden hayek?! die paar minütchen... die hayek dafür in die top level casts zu tun grenzt an irreführung :( |
Zitat 7hUnD4b1Rd (2004-01-04 11:45:10)
Früher konnte man auch halbe Sterne geben. Wir glaube aber, dass 7 verschiedene Wertungsstufen reichen. Schon jetzt ist es manchmal eine schwierige Definitions-Frage wo der Unterschied zwischen 1 * und 2 * liegt. |
Zitat Ghost_Dog (2004-01-13 16:17:35)
Jau, Ich wüsste da eine Lösung: Schnösel_Iglesias Screentime auf ein Promille herunterfahren, den frei gewordenen Anteil kriegt die olle Carolina, damit sie noch ein paar Böse Buben mehr mit todbringender Verachtung erst ins Reich des (sexuellen) Wahnsinns und dann ins Nirvana schicken kann Na was schreib ich hier überhaupt: Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte Ansonsten nervt die Storyentwicklung, weil Salma dürfte halt nicht sterben - lieber den Schnösel umnieten wenn's den sein muss |
Jepp, die szene als der erzähler sagt: "Doch er war nicht allein... (nicht wörtlich)... seine geliebte war an seiner seite...bla...bla und dann nietet sie einen bösewicht mit zwei messern gleichzeitig um. Die Messerszene im Desperado war auch genial, das mit der limousine... |
Zitat ma (2003-10-17 10:29:04)
Genau. |
mein erstes gefühl nachdem der film zu ende war: enttäuschung pur! |
Once upon a time in Mexico - oder Irrwege führen auch zum Ziel Desperado hat mir mit seiner Überdrehten simplen Art recht gut gefallen und bot auch recht gute Unterhaltung. Once upon a time in Mexico bildet den Abschluss dieser Trilogie und kommt mehr als Konstruiert daher. Warum Salma Hayek es überhaupt aufs Cover geschafft hat, mit ihrem rund 2 Minuten Auftritt, wurde wohl schon genug durchgekaut, Johnny Depp hat jedenfalls seinen Platz verdient, denn spätestens wenn er etwas sehr wichtiges verliert überzeugt er absolut, auch in seiner Verwandlungsfähigkeit. Die anderen Schauspieler geben auch ihr Bestes, obwohl der FBI Typ und Banderas zusatzgitarristen wohl am überflüssigsten waren. Ansonsten Angelt sich der Film von Szene zu Szene, versucht eine zusammenhängende Story zu erzählen und gleichzeitig die Coolness von Desperado zu erreichen. Das erreicht er zwar in den Flashbacks, wo auch Hayek vorkommt, in Verbindung mit dem Film machen sie allerdings wenig Sinn. So quetschen sie viele Handlungsstränge auf möglichst kurze Zeit, die lose miteinander verknüpft sind und teilweise nur wenig zur Handlung beitragen. Fazit: Once upon a time in Mexico ist ein sehr konstruierte Angelegenheit, die viele Stars bietet und das gleich noch mit einigen übertriebenen Actionsequenzen koppelt. Einiges schwacher als Desperado aber durchaus noch unterhaltend. |
Schade, wirklich. Von der Mariachi Trilogie hab ich den ersten Teil zwar nie gesehen, aber Desperados gehört zu meiner "den kann ich immer wieder schauen" Liste. Mexiko fand ich grösstenteils..langweilig, und das betrübt mich doch sehr, da mich Mariachis in verbindung mit Rodriguez an Action erinnern Johnny Depp war wirklich hervorzuheben, auch gefiel mir die Sache mit dem FBI Mann im Ruhestand. Once upon a time in Mexico findet den Weg in meine DVD Sammlung höchstens, falls ich ein Mariachi Pack kaufe. Ansonstens wirds nur Desperados schaffen. |
totlangweilig! die story intressiert keine sekunde, warum auch.... |

