Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Elephant
Elephant oder: Nachtragend... Der Grossteil des Films handelt von den letzten 15 Minuten bevor das Blutbad beginnt. Da diese Minuten von jedem Schüler anders erlebt werden, zeigt man uns diese mehrmals - jedesmal aus der Sicht eines anderen Schülers. Dabei wird die jeweilige Person von der Kamera verfolgt und zeigt deren Schultag. Dank den oft wackligen Bilder, sowie den Laiendarsteller wirkt alles sehr real. Nun, das waren eigentlich schon alle Pluspunkte, denn viel mehr hat der Film nicht zu bieten. Die negativ-Punkte beginnen schon bei den oben erwähnten Kamerafahrten. Diese begleiten die Akteure in mehrminütigen (!) Fahrten, mit der Sicht über die Schulter, durch das Schulgebäude. Das ist zwar speziell doch oft hat man das Gefühl, dass der Cutter seinen Einsatz verpasst hat. Es ist einfach nicht packend wenn man das Gespräch dreier Teenagerinnen beim Essen zuhört. Die Schauspieler haben keine allzu schwierige Aufgabe da sie nicht oft zu sehen sind und nur einen kurzen Einblick in einen normalen Schultag zeigen müssen. Darin sieht man unter anderem wie der eine Schüler von den Mädchen umschwärmt wird, wie eine Aussenseiterin ihren Sportunterricht beendet und wie ein Fotograf seine Bilder in die Entwicklung bringt. Nebenbei gibt es noch die Geschichte über die beiden Attentäter. Das Motiv der beiden Amokläufer ist nicht klar erkennbar, zwar sieht man, dass der eine in der Schule gehänselt wird, doch mehr über die psychische Lage erfährt man nicht. Später zeigt man dem Zuschauer nur noch, dass sich die beiden ein Gewehr über das Internet bestellen und auf dem Laptop ein 3D-Shooter spielen (ja, ja, die bösen Video-Spiele). Auch sonst entsprechen die beiden dem klischeehaften Täterprofil: Aussenseiter und fasziniert vom Hitler-Regime. Ich kann dem Film nicht viel abgewinnen obwohl ich mich im Vorfeld sehr auf diesen Streifen gefreut habe, da mich das Thema sehr interessiert. Gerne wollte ich etwas über die Personen, insbesondere die Amokläufer erfahren, und nicht bei den langweiligen Spaziergängen durch das Schulhaus dabei sein. Regisseur Gus Van Sant hat in meinen Augen viel Potential verschenkt - sehr schade. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 36 Beiträge geschrieben.
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Ups, |
oh oh oh, eine bewertung gegen den strom hmm, klar werd mir den film selber ansehen müssen, bevor ich etwas auf dieses review entgegnen kann...aber ein stern erstaunt mich doch ziemlich. |
Zitat sj (2003-10-07 00:16:00)
..das sind Tatsachen, die wurden nicht in ein Klische gedrängt, weder mit den Videospielen noch mit der Begeisterung für Hitler! Und auch wenn du das Gefühl hast die Videospiele haben nichts mit dem Amoklauf zu tun, musst du das nicht den Filmemachern vorwerfen, schliesslich hatten sie diese auch echt gespielt! Ja sonst schade, hätte auch mehr erwartet. Ist sicher auch interessant das ganze ein bisschen aus der Sicht der anderen Schüler zu sehen, aber nicht den ganzen Film lang... [Editiert von '10-der' am 07 Nov 2003 09:27:50] |
Was ist der Grund für eine solche Tat? Was geht in diesen Personen vor? Die Täter in Columbine haben ein 8 Jahre (!) alten 3D-Shooter gespielt. Der in Erfurt spielte angeblich CounterStrike (obwohl die Polizei keinen Internet Anschluss fand). In Film verwendete man genau diese - und andere - Klischees, ich hätte mir etwas tiefgründigeres gewünscht und nicht einfach die alten Vorurteile über Video-Spiel, Video-Filme und Rock-Musik - da hat Mr. Moore differenzierter dokumentiert. |
Ich dachte mir auch eher, dass es in der Art von Bowling for Columbine spielt, aber leider wurde ich enttäuscht. ich hab mich heute im Kino mehrmals zamreissen müssen, um nicht einzuschlafen....>.>'' |
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ich finde, er ist gut gemacht, die einzelnen handlungsstränge, die kurzen ausschnitte der personen, die ineinanderverflochten gezeigt werden... aber was will uns der film schlussendlich sagen? was ist die moral? uns (europäischen) kinobesucher wird eine geschichte aufgesetzt, die jeder sicherlich grausam findet. doch eine lösung, einen hinweis, wie man sowas verhindern könnte, bietet elephant nicht, sondern entlässt den kinobesucher voller "beschuldigungen" aus den kino. was können wir hier bittesehr dafür, wenn andererorts kids ausrasten und masaker anstellen? nicht dass die gewalttaten subjektiv wahrgenommen hierzulande auch zugenommen haben, aber noch haben wir keine us-verhältnisse. noch. während bowling for columbine tatsachen (vielleicht überspitzt) dargestellt hat, aber auch lösungsversuche probiert hat, bleibt elephant nur beim fiktiven. schade und irgendwie bisschen gemein. ich jedenfalls hab das kino mit schlechten gefühlen verlassen, die leider fast bisschen in richtung "verarscht" gingen. |
hm wird ja ziemlich unterschiedlich bewertet der film da sie ihn bei uns nur in einem kino um 21 Uhr spielen und zwar OmU, werd ich ihn wahrscheinlich nicht sehen. daher 2 fragen 2. wann kommt in europ (deutsch oder OmU) die DVD? danke im voraus :) |
Also ich weiss, dass die DVD in österreich ca. August rauskommt. |
o_O also für mich ein hammer film die schauspieler sind anfangs (vor allem) ziemlich komisch und eigenartig, gar nicht so wie schauspieler sonst sind. vielleicht kann man sich gerade dadurch mit einzelnen personen identifizieren. wahnsinns bilder... wahnsinns ton und musik... langatmig und das so "schön" verpackt. grund - lösung - moral wurde keine vorgeschlagen oder gezeigt. und gerade das find ich gut so. es ist ein tatsachen bericht ohne jede hintergründe. 5 von 6 sterne ;) |
Ich hab den Film auch noch nicht gesehen, aber die ganzen Kontra-Punkte sehe ich eigentlich eher als Pros.
Es ist packend, weil du als Betrachter weisst, dass etwas furchtbares passieren wird und genau dieses mulmige Gefühl begleitet dich den ganzen Film - bei jeder einzelnen Szene. Ich werde ihn mir demnächst auf jeden Fall anschauen. |
Ich bin schon jetzt auf deine Meinung gespannt. In meinen Augen muss man über diese Tragödie keinen Film drehen wenn man keinen Hintergrund liefert - denn wenn man damals die Nachrichten gehört hat, weiss man schon 1:1 um was es geht. |
ja aber um das gehts ja nicht. wenn du sowas erwartest dann is der eine stern verständlich
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Habe den Film gestern gesehen und kann deiner Kritik in keiner Weise zustimmen. Ich finde die Erklärungsversuche alles andere als klischeehaft. Zwar wird auf alle möglichen Erklärungsversuche verwiesen, aber im gleichen Moment auch wieder demontiert. So werden zwar Bilder vom Nationalsozialismus gezeigt, aber die beiden Jugendlichen sind alles andere als fasziniert davon. Auch die Videospiele werden doch recht lustlos gespielt und nehmen das reale Massaker am Ende des Films vorweg: kein grosses Geschrei, keine Panik, kaum Blut, kein Pathos. Menschen sterben halt nicht so, wie es uns im amerkanischen Mainstreamkino weisgemacht wird. Auch die angedeutete Homosexualität passt eigentlich so gar nicht so in das Bild gewalttätiger Jugendlicher. Als Erklärungsversuch scheidet sie schon deshalb aus, weil sie ja ausgelebt und nicht unterdrückt wird. Weiteres Motiv: Aussenseitertum. Auch das wird im Falle des einen Jungen angedeutet. Aber Aussenseiterin ist auch eine der Schülerinnen, die nicht Täterin sondern Opfer ist. Bleibt noch die Faszination von Waffen sowie der leichte Zugang zu diesen. Doch auch dieser Erklärungsversuch versagt. Denn auch einer der Mitschüler (hiess er John?) wurde von seinem Vater unverblümt zu Schiessübungen aufgefordert. Und wurde er zum Täter? Nein, trotz seines sicherlich nicht optimalen Elternhauses. Aber er hätte auch der Täter sein können. Jeder hätte es sein können und das war das erschreckende an dem Film. Dass nämlich unsere Gesellschaft zwangsläufig derartige Gewalttäter hervorbringt. Und wir sind nicht nur machtlos dagegen, wir nehmen es auch in Kauf, warten bis es vorüber ist und führen das gewohnte Leben weiter. Selten habe ich solche faszinierenden Kamerafahrten erlebt. Gerade sie zeigen, wie isoliert doch Schüler selbst in diesem betriebsamen und durchorganisierten Mikrokosmus sein können. Und wer weiss schon, in wem derartige Gewaltphantasien heranreifen. Jeder hätte der Täter sein können. Und wer behauptet, er könne das verhindern, ist scheinheilig. Ein mutiger Film! |
Spartako, willkommen im Forum und danke für deinen Beitrag. Du kannst als OutNow-Member selber die Filme bewerten und dadurch die Gesammtwertung beeinflussen: http://outnow.ch/Movies/2003/Elephant/default.asp?a=werten Danke fürs mitmachen! Gruss Stefan |
Ich bewerte diesen Film mit "Hervorragend". Ich habe das beschleichende Gefühl, dass niemand von euch den Film so sieht wie ich, allerdings heisst das nicht, dass ich den Film als einziger verstehe, denn "verstehen" ist ein ziemlich relatives Wort. Der Film hat mich an ganz bestimmten Augenblicken ganz besonders begeistert; 1. Als der (Bach-spielende und in der Klasse gehänselte und künstlerisch veranlagte) erste Killer in der Schulcafeteria seinen Plan zusammenstellt, wie er beim Amoklauf vorgehen will. Erst beobachtet er alles ganz normal und schreibt gelassen alles auf. Aber dann werden die Geräusche der sich unterhaltenden Schüler immer lauter und durchdringlicher und der Killer hält sich die Hände vor's Gesicht und man merkt, wie ihn der ganze belanglose Schei**dreck um ihn herum ankotzt und ihn wahnsinnig macht. 2. Als der selbe Killer in seinem Klassenzimmer mit Papierbällchen beworfen wird und zwar echt derb! Jedenfalls, wenn man auf seinen Pult sieht, kann man sehen, dass er gerade beim Zeichnen ist. Ihn interessiert der Unterricht genausowenig wie die anderen, allerdings widmet er sich der Kunst anstatt dem Schwachsinn und der Unterdrückung Schwächerer. 3. Als wiederum der selbe Killer in seinem Zimmer Bach auf dem Klavier spielt ("Für Elise" wenn ich mich nicht irre) und die Kamera durch sein Zimmer fährt und man überall an der Wand von ihm gezeichnete Bilder sieht. Er ist nicht einer von den Jugendlichen, die nach Hause kommen und den ganzen Tag Fernseh glotzen oder Counter-Strike spielen. Er ist ein Schüler, der Klavier spielt und zeichnet, wenn er nach Hause kommt und jetzt frag ich euch, wieviele Schüler in dem Alter ihr kennt, die so drauf sind? Ich glaube, ein Grund, warum er losgezogen den Ort seiner Kränkungen vernichten wollte ist, weil er erkannt hat, dass er in einer Kunstlosen Welt lebt. Und nur so nebenbei, Republikaner sind auch kunstlose Menschen. An einer Stelle im Film betont er, dass er alle "Sportskanonen" umnieten will. Sport hat nicht das geringste mit Kunst oder mit geistiger Entwicklung zu tun sondern allein mentaler Masturbation und Gewinngeilheit, kurz gesagt Urmenschniveau! Und Republikaner sind genauso Gewinngeil und zwar auf globaler Ebene! 4. Die Killer-Kids schauen sich eine Dokumentation von Hitler und dem Nazi-Regime an. Sie sind keineswegs fasziniert davon, es ging dem Regisseur dabei mehr darum, Parallelen zwischen dem Hitler-Regime und dem heutigen Amerika zu ziehen. Hitler hat genauso von der Obermacht Deutschlands geschwärmt, wie es heute die Republikaner mit Amerika tun, nur auf eine nicht allzu deutliche Weise. 5. Das Aussenseiter-Mädchen, dass im Sport-Unterricht keine Shorts tragen will und von ihrer Sportlehrerin niedergemacht wird und zur Anpassung gezwungen wird. (Ist die Schule beigebrachte Kontrolle?) Anpassung bedeutet Kontrolle und dieses Mädchen wehrt sich dagegen. Sie ist ein Opfer dieser Anpassungsversessen Amerika-Gesellschaft. Sie ist, genau wie der Bach-spielende Killer, umgeben von Tussis, Sportskanonen und anderen Dämlacken der heutigen Gesellschaft. Menschen die kein Gespür für die Wahrheit haben, da sie von klein auf der amerikanischen Gehirnwäsche unterzogen wurden. Allerdings ist sie ein Mädchen und daher nicht so Hass-zerfressen wie es die Killer sind (Ein weiteres Beispiel dafür, dass Gott eine Göttin sein muss). Ich könnte noch Unmengen an weiteren Punkten aufbringen, die mir an diesem Film gefallen haben und mich zum Nachdenken angeregt haben aber entweder würde ich euch auf die Dauer langweilen oder ihr würdet nicht mitkommen oder ich würde selbst den Faden verlieren... Zu den langen Kamerafahrten: Kubrick lässt grüssen! Brilliant! Lange (sehr lange) Rede, kurzer Sinn: Einer der besten Filme unserer Zeit! ~kale hatfield, 16, deutschland~ |
Interessanter Beitrag obwohl ich denke, dass der Regisseur keine Anspielungen auf die Republikaner machen wollte. Zitat Cupid (2004-10-05 19:37:18)
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Zitat sj (2004-10-15 21:50:02)
ich behaupte jetzt mal ganz kühn, dass ich für jeden pro-bush künstler, den du aufzählst, 10 künstler, die gegen bush sind nennen kann... [Editiert von 'gargamel' am 16 Nov 2004 10:15:25] |
Rihtig richtig... Republikaner im Allgemeinen sind geldgeile Idioten. Sie glauben an Macht und Herrschaft und nicht an Gleichheit und Freiheit. |
Es gibt auch keinen Michael Moore für die Demokraten!!! Michael Moore ist einfach ein Mediengeiler-Typ geworden und er würde auch an Kerry Dinge suchen, die ihn nicht passen!! [Editiert von 'chemic' am 20 Nov 2004 21:56:50] |
Zitat Chemic (2004-10-20 21:56:21)
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Zitat Cupid (2004-10-20 20:48:53)
wobei o'reilly sich dahingehend von moore unterscheidet, dass er seine aussagen mit lügen (nein, das ist jetzt NICHT subjektiv!) untermauert. selbst eigene gemachte aussagen, die jedermann audivisuell nachprüfen kann, verleugnet er
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Oh ja, der o'reilly factor. Das is ja ech der Hammer! Der macht ja jeden zur Schnecke, der etwas konstruktive Kritik am Bush-Regime äussert! outfoxed war eine äussers interessante Dokumentation! |
seht euch mal diese kritik an: http://www.filmstarts.de/kritiken/Elephant.html
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film in der art der brüder dardenne,hat übrigens genau wie deren "rosetta" die palme d'or gewonnen.was von michael moore mitsamt erklärung mit dem hammer seviert wurde ist hier eine,behutsam verfilmte, stunde im leben der beteiligten. filmmusik war beethovens 14te klaviersonate sowie "für elise",dass einer der täter beides in perfektion herunterspielte war unglaubhaft,sonst konnte ich keinen makel entdecken. |
Zitat papp (2005-03-31 16:58:22)
versteh ich absolut nicht!? |
perfekt für den film wär vieles gewesen, hab weigstens 3 aufnahmen von elise |
So schwierig ist das Liedchen nun auch wieder nicht, das wird ja praktisch jedem Klavierschüler etwa im 2. Jahr beigebracht.... |
Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin. (Horaz) |
dieser scheiss hat die goldene palme gewonnen? der film zieht sich unendlich in die länge, ist voller klischees (man trifft so ziemlich jeden stereotyp eines highschool-schülers an, den man sich vorstellen kann) und bringt fast überhaupt keine nennenswerte hintergründe. einmal sehen und vergessen. pure zeitverschwendung. |
es ging dem film auch nie um hintergründe, dann hast du total den falschen ansatz um den film zu sehen, wenn du sowas erwartest! der film will nur zeigen, nicht aber urteilen oder irgendwelche moralischen standpunkt vertreten. |
Also eine der Anfangsszenen, wo der Highschool Schönling nach dem Footballspiel durch die Schule läuft und dazu Beethovens "The Piano Sonata No. 14 in c-sharp? minor" gespielt wird hat mich schlicht umgehauen oder die Szene, in der einer der Amokläufer Beethovens "Für Elise" spielt und jedes Detail in einer kompletten Kameradrehung bis hin zum auf dem Bett liegenden Kumpel einfängt ist schlichtweg GENIAL! Also was die Kamera betrifft ist ELEPHANT einzigartig mit seinen unheimlich stilvoll eingefangene Bildern! |
Unser Lehrer hatte keine bessere Idee als uns mit diesem "Meisterwerk" zu foltern heute Nachmittag. Langeweile pur wenn man mehrere, völlig unnutze, und schier endlose Szenen in denen nichts passiert nach einander zu sehen kriegt. Wer lust auf schlechte Schauspieler, ein lausiges Script und 90 Minuten Langeweile hat in denen man sich abfragt wer so etwas produziert... Da sieht man mal wieder das Arthouse Filme völlig überrated sind! |
Ich denke Gus van Sants Idee und die Einflüsse des Casts, mit dem er teilweise Szene improvisiert hat, war, den Alltag an einer High School zu zeigen und den Tag, an dem ein Amoklauf stattfindet, als etwas Ungeahntes, Unvorhergesehen und daher fast plumpes Einschneiden in das Schulleben darzustellen. Die Darstellung der beiden Amokläufer zeigt er als etwas sehr Sensibles. Klar, da er selber homosexuell ist, wird das auch in vielen von seinen Filmen zelebriert (Paranoid Park ebenso). Aber es stimmt schon, ihn nur wegen seinem Namen als Kunstwerk anerkennen würde ich auch nicht. Mich hat der Film vom Thema her interessiert. |

