Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Frida
Frida oder: Das Leben und Leiden der F.K. Die Rolle der Malerin Frida Kahlo war heiss begehrt. Neben Jennifer Lopez schwirrte auch der Name Madonna durch die Gerüchteküche. Schlussendlich konnte Salma Hayek die Rolle ihres Lebens schnappen, indem sie diverse Freunde dazu brachte, für einen Mindestlohn vor die Kamera zu stehen. Obwohl Biographien immer etwas delikat sind, kann Frida auf der ganzen Linie überzeugen. Von den Anfängen als junges Schulmädchen bis zum bitteren Ende auf dem Totenbett, zeigt der Film die ganze Palette an Gefühlen, Erlebnissen und Leiden der Malerin. Auch durch noch so schwere Schicksalsschläge lässt sich die Hauptfigur nicht unterkriegen und man sieht ihr den Kampf in jeder Szene an. Salma Hayek hat mit der Rolle der Frida Kahlo einen Höhepunkt ihrer Karriere erreicht. Man kann sich keine andere Schauspielerin vorstellen und sie wurde verdienterweise für einen Oscar nominiert. (Wenn's nach mir gegangen wäre, hätte sie ihn auch bekommen...) Ihr Partner, Alfred Molina, zeigt ebenfalls eine grossartige Leistung als Mentor, Freund, Ehemann, Scheusal und letzte Stütze. Die beiden mögen zwar optisch nicht zusammenpassen, das muss aber so sein. Denn auch im wahren Leben war die zierliche Frida von dem grossen, breiten Diego angetan. Die Nebenrollen sind mit berühmten Gesichtern besetzt. Da sieht man Ashley Judd, Geoffrey Rush oder Edward Norton mit Kurzauftritten, die die ganze Geschichte noch interessanter machen. Fazit: Trotzdem ich die Titelfigur anfangs kaum kannte, faszinierte mich der Film enorm. Packend, dramatisch, lustig, romantisch, traurig und gleichzeitig fesselnd. So habe ich Frida empfunden. Dazu herrliche Schauspieler und ein Soundtrack, der zum anschliessenden Burritoessen einlädt.... Toll! Die DVD ist vollgepackt mit Infos, Interviews, Gesprächen und Berichten. Allerdings fällt einem nach Sichtung der Extras auf, dass jeder jeden in den Himmel lobt, allesamt begeistert voneinander sind und auch immer wieder ähnliches in den verschiedenen Interviews erzählt wird. Das nimmt den ganzen Extras etwas das Interesse und man hätte sich andere Informationen gewünscht, als immer wieder die gleichen. Klar, Berichte über die Musik, die Kameraführung oder die visuellen Effekte sind schön und gut, aber irgendwie fehlte etwas der Pepp bei den Gesprächen. Was allerdings lustig und beeindruckend daherkommt, ist Salma Hayek, wenn sie ihr Lied aufnimmt. Im Wohnzimmer und nach diversen Weingläsern immer besser in fahrt kommend, präsentiert sie eine Stimme, die man dem zierlichen Persönchen nicht zugetraut hätte... |
Ich interessiere mich für diesen Film eigentlich nicht... |
minimal..... |
Glaub mir, Dog, "Frida" lohnt sich so oder so anzuschauen [Editiert von 'ma' am 10 Nov 2003 10:23:02] |
Also, öffne deinen Horizont und schau ihn dir an :-) [Editiert von 'ma' am 10 Nov 2003 10:24:03] |
Werde ich machen... |
Und? Versprechen eingehalten??? |
Wegen Norton muss man den Film sicher nicht schauen (gibt's einen anderen Film auf den das zutrifft???). Ansonsten spricht alles für ne Visionierung. Auch wenn man kein Hayek Fan ist, darf man sich den Film ohne weiteres antun. Auch kunstbegeistert muss man nicht sein. Wahrscheinlich fasziniert einen am meisten die Person Frida Kahlo (oder halt nicht). Ohne das wirklich beurteilen zu können, behaupt ich mal, Hayek hat sie echt gut getroffen (Sie hat ja auch viel in das Projekt gesteckt). Ausserdem wartet der Film mit bemerkenswerten Nebenrollen auf: Alfred Molina (Chocolat, eigentlich Hauptrolle), Geoffrey Rush(!) und Ashley Judd, um nur bekannte Namen zu nennen. Auch ich war anfangs skeptisch, doch muss ich zumindest dies Prädikat verhängen: Sehenswert! |


