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Frailty oder: Besessenheit kann töten...


Das Regiedebüt von Bill Paxton besticht durch intensives Schauspiel, eine packende Atmosphäre und weniger durch die brutalen Taten, die geschildert werden. Denn so richtig gruselig oder brutal wird's nicht. Allerdings hat der Film eine Grundstimmung, die einem ein paar Mal Gänsehaut verspricht.

Die Geschichte spielt meist in der Vergangenheit. Man lernt die Familie kennen und nimmt an ihrem einfachen, und doch immer komplizierter werdenden Leben teil. Denn sobald die Visionen des Vaters ihren Anfang nehmen, ist nichts mehr so, wie es war. Die Konfrontation zwischen Vater und Sohn ist hervorragend gespielt und beklemmend, dass man ein paar mal leer schlucken muss. Vor allem wenn der Vater versucht, den Sohn durch Bestrafung auf die „richtige" Seite zu ziehen....

Der Film lebt natürlich von den bekannten Namen, die hier allesamt hervorragende Rollen spielen und jederzeit überzeugen. Vor allem Bill Paxton als Vater ist eine Wucht. Schon lange war der gute Mann nicht mehr so überzeugend aufgetreten. Die heimlichen Stars sind aber die zwei Söhne. Sie spielen ihre Rollen grandios und man nimmt ihnen jederzeit ihre Rollen ab.

Wenn man nach etwas negativem sucht, dann wird man meist auf fündig. Hier könnte es vielleicht der Schluss sein, der etwas konfus daherkommt und irgendwie nicht zum wirklich intelligenten und packenden Rest des Filmes passt. Allerdings gibt es sicherlich schlimmeres, als ein Ende, dass nicht so ist, wie man es erwartet hat...

Fazit: Frailty ist ein beklemmender, sehr gut gespielter Thriller, dem etwas der Speed fehlt. Allerdings macht gerade die fehlende Geschwindigkeit den Reiz des Filmes aus. Es wird sich Zeit genommen, die Geschichte zu erzählen. Mir hat er sehr gut gefallen und ich verstehe halt nicht, warum solche guten Filme nicht in die Kinos kommen, wo dafür zeitweise Filme laufen, die man sich nicht mal im Free-TV anschauen sollte. Frailty hätte es mehr als verdient, ein grösseres Publikum zu bekommen. Denn was man hier sieht, ist grandioses Kino.

Die DVD kommt zwar auf zwei Disc's daher, aber ich denke, man hätte die Extras auch noch locker auf eine einzelne draufpacken können. Da gibt es die üblichen Audiokommentare und Interviews mit Regisseur und Darstellern, sowie einige geschnittene Szenen mit Kommentar. Dazu ein Making-of, eine Reportage über die Entstehung einer einzelnen Szene, ein Blick hinter die Kulissen und diverse TV-Spots. Alles in allem eine solide und gute Ausstattung.

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muri's Wertung: 5.5 Sterne

Ich fand den Film eher schwach... Er war langatmig, vorhersehbar und ziemlich unoriginell. Aber es muss ja verschiedene Meinungen geben ;)

ma's Wertung: 2.0 Sterne

beklemmende grundstimmung, die in diesem machwerk herrscht. ich fand den schluss gut. leider hält der film nicht durchgehend die spannung, er ist etwas langatmig in der mitte.

die cast fand ich super, die herren spielen wirklich gut.

Ghost_Dog's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat Ghost_Dog (2006-05-08 00:30:24)

beklemmende grundstimmung, die in diesem machwerk herrscht

machwerk = schlechte arbeit ;)
roch richtig nach night shyamalan und den geruch mag ich nicht

papp's Wertung: 3.0 Sterne

der film ist durchaus gut und mag sehr zu fesseln. immer fragt man sich was wohl als nächstes passiert und muss den film einfach zu ende sehen. filme die das vermögen sind heute einfach zu selten. einzig die botschaft ist sehr heikel, aber ansonsten ist er unterhaltung vom feinsten. bill paxton hat grosses potential wenn ihr mich fragt.

dreammaster's Wertung: 5.0 Sterne

Frailty - Buffy einmal anders

Ein Thriller mit einem speziellen Szenario, das man lange nicht ernst nimmt und auch rückblickend nicht wirklich erfassen kann. "Ich töte nur Dämonen", sonen Käs, das war Mord, was macht der für ein Theater, das ist ein ganz normaler Irrer, der eine Entschuldigung sucht, damit seine Kinder ihn nicht verraten.

Wie auch immer, in der altbewährten Rückblick-Geständnis-Perspektive wird die Geschichte erzählt und kommt eher träge und langsam voran. Dennoch entwickelt er zwischendurch, vor allem wegen dem guten Schauspiel von Bill Paxton, eine Intensität, welche den Film mit der guten Kameraführung und der Passenden Atmosphäre durchaus sehenswert macht. Die Übrigen Schauspieler fahren nämlich auf Sparflamme und so sind weder die Opfer noch die Verfolger wirklich überzeugend.

Fazit: Ein Mord-Streifen, der auf dem Blood and Gore-Aspekt sehr Harmlos ist und auf einer Geschichte aufbaut, die mich jedenfalls bis zum Schluss nicht überzeugte. "Krieger Gottes", "Gott wird uns Schützen", naja wems gefällt. Dennoch blieb er über die ganze Lauflänge interessant und man kommt schon ins Studieren, wer jetzt eigentlich der Mörder sei. Wer sich also etwas für das Genre interessiert, kann mal hineingucken....

db's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat papp (2006-05-08 05:21:30)
Zitat Ghost_Dog (2006-05-08 00:30:24)

beklemmende grundstimmung, die in diesem machwerk herrscht

machwerk = schlechte arbeit ;)
roch richtig nach night shyamalan und den geruch mag ich nicht

Exakt, Unbreakable war auch so mein erster Gedanke. Nur leider nicht ganz so gut inzeniert und der Story-twist war jetzt auch nicht die grosse Überraschung. Aber dennoch ein relativ gut, wenn auch lahm erzähltes Werk von Bill Paxton, wobei mir Paxton wie auch McConaughey als Schauspieler überhaupt nicht zusagen in dem Streifen!

Chemic's Wertung: 3.0 Sterne


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