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Beitrag Mystic River

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Mystic River oder: Drei Männer und eine Leiche


137 Minuten dauert die Mischung aus Drama und Thriller. Columbo hätte diesen Fall wohl schneller gelöst und genau das ist eines der Probleme, die ich mit Clint Eastwoods Werk hatte. Viele Szenen des Filmes scheinen redundant und somit überflüssig. Nicht, dass diese Szenen schlecht wären, nein, sie verlangsamen ganz einfach den Fluss des Filmes. Und das in einem Film, dem ein Fluss den Titel gegeben hat.

In erster Linie handelt es sich hier um einen Schauspielerfilm. Diese sind dann auch dementsprechend überzeugend und beeindruckend. Einzig Sean Penn ist oft kurz davor ins Theatralische abzudriften, kann sich jedoch immer wieder retten. Besonders erfrischend war es Morpheus-Darsteller Laurence Fishburne in der humoristischen Rolle des Filmes zu sehen. Sein Polizeiinspektor gibt dem Film die paar Lacher, die er dringend nötig hat.

Mystic River ist nämlich bleischwer und zappendüster. Letzteres gilt für die Story, wie auch für den Look des Filmes. Doch es ist kein "schönes Düster", sondern der Zuschauer fragt sich die ganze Zeit, ob die Menschen in Boston in ihren Wohnungen keine besseren Lampen haben. Allgemein ist die Inszenierung von Clint Eastwood weit entfernt von meisterhaft. Die Auflösung wirkt aufgesetzt und überdramatisiert, der angehängte Epilog unnötig.

Und trotz Gemecker muss ich sagen, dass Mystic River, trotz Längen und einem für mich unbefriedigenden Finale, ein unterhaltsamer Thriller zum Mitraten ist. Es ist bloss, dass sich die Drama-Elemente schlecht mit den Thriller-Elementen vertragen und die Spannung immer wieder ein wenig bremsen. Und es möge doch bitte jemand ein paar Glühbirnen für Clint Eastwood kaufen?

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ma's Wertung: 3.5 Sterne

Zu diesem Thema wurden insgesamt 20 Beiträge geschrieben.
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Also mir war der Film zu langatmig.

dracid_t.hill's Wertung: 3.0 Sterne

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Wenn man sich auf etwas verlassen kann, dann auf die interessanten, spannenden und aus dem Leben gegriffenen Filme von Clint Eastwood. Auch hier schafft er es wieder, das Publikum über 2 Stunden zu fesseln und den Zuschauer am Leben, Leiden und am Zorn der Darsteller teilzunehmen.

Die Geschichte fängt an wie in einem Stephen King Buch. Ein Arbeiterquartier, dreckig, gefährlich, aber trotzdem bevölkert mit sympathischen Menschen. Dort treffen wir auf die 3 Freunde, deren Leben sich in den nächsten Minuten drastisch ändern wird. Als einer der 3 entführt wird, bricht die Freundschaft auseinander. Jeder lebt sein Leben. Man kennt sich, grüsst sich auf der Strasse, aber mehr ist da nicht mehr. Bis das Verbrechen passiert.

Nach der Studie der verschiedenen Charakteren wechselt der Film vom Drama zum Krimi. Munteres Täterraten ist angesagt. Ist es wirklich der Hauptverdächtige, den die Beweise zu erdrücken drohen? Ist es akzeptabel, dass der Vater der Verstorbenen die Aufklärung selber in die Hand nimmt?

In verschiedenen Richtungen wird nun gefahndet, gesucht und befragt. Schlussendlich läuft es auf einen Finish hin, der dramatischer und spannender kaum sein könnte.

Schauspielerisch wird einem hier grosses Kino geboten. Allen voran Sean Penn, der sensationell den am Boden zerstörten Vater verkörpert, der den Täter auf eigene Faust finden will. Ebenso wie Penn brillieren auch Kevin Bacon und Tim Robbins in ihren jeweiligen Rollen. Vor allem Robbins' Darstellung des Charakters ist grandios.Die weiblichen Darsteller bleiben Nebenfiguren, wobei eine schlussendlich noch eine tragende Rolle spielen wird....

Fazit:
"Mystic River" ist hervorragendes Schauspielerkino, dass mit einer Story angereichert wurde, die packt, interessiert und dem Zuschauer einen Einblick in die Seelenleben der verschiedenen Figuren gibt. Dass zwischendurch ein bisschen viel "Blabla" herrscht, führt dazu, dass ich dem Film keine Höchstnote vergeben kann. Trotzdem, mir hat er erstaunlich gut gefallen und ich war von A-Z im Film drin und mir wurde stilles, hartes und gefühlvolles Kino geboten.

muri's Wertung: 5.0 Sterne

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Sicher ein guter Schauspieler-Film, aber leider sehr sehr langweilig. Musste wirklich kämpfen nicht einzuschlafen. Für mich wahrlich kei Knüller

umbro's Wertung: 3.0 Sterne

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Sieht super aus... Werde ich mir anschauen gehen...

Reservoir Dog's Wertung: 5.0 Sterne

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ein absolut packender und genialer film. nichts für zartgeseitete...
Aber ein Film mit Tiefgang und absolut genialen Schauspielern. MEGA!
Habe ihn schon zweimal gesehen und werde ihn garantiert auf DVD kaufen.:)

owl's Wertung: 6.0 Sterne

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hat glaube ich zu unrecht den oscar als besten film verpasst.
was mich etwas wundert ist dass niemanden aufgefallen ist dass
der lady mcbeth-talk den penns frau zu ende des films hällt eine
adaption einer rede von heinrich himmler zur berechtigung der judenvernichtung ist.

papp's Wertung: 6.0 Sterne

Schlichtweg einer der besten Filme der vergangenen Jahre.
Schauspielerisch Weltklasse, tiefgründig, emotional authentisch. Ist aber auch kein Film für den oberflächlichen "Main Stream".

hopperla's Wertung: 6.0 Sterne

:)

[Editiert von Namor am 2006-11-28 12:41:47]

Namor's Wertung: 6.0 Sterne

Ich habe es inzwischen auch endlich geschafft, mir "Mystic River" anzusehen und bedauere es sehr, dass ich nicht ins Kino gehen kann, denn dieser Film wäre den Besuch wahrlich wert gewesen.

Clint Eastwoods Regiewerke geniesse ich ansonsten eher mit Vorsicht. Wirklich begeistern konnte er mich bisher nicht, aber in diesem Fall ist es ihm absolut gelungen.
Ich kann Namor nur zustimmen: Die Krimi-Handlung bildet nur den Rahmen für unter die Haut gehende Charakterzeichnungen und tiefes Eindringen in die Psyche der Protagonisten. Ein simpler Whodunit-Thriller kann sehr unterhaltsam sein, es gibt ein paar wirkliche Meisterwerke in diesem Genre, aber an die Substanz gehen sie selten.
Ich habe mich auch keine Sekunde gelangweilt. Im Gegenteil: Die langsame Entwicklung der Geschichte, das stückweise Heranführen an die Charaktere, ihr Leben, ihre Motivation, ihre Wünsche und Träume, ihre Traumata vor allem, hat mich in den Bann gezogen. Von Baller-Filmen habe ich inzwischen wirklich genug.

Ich kenne leider die Romanvorlage von Dennis Lehane nicht und kann deshalb schlecht beurteilen, inwieweit Eastwood dieser gerecht wurde, aber wenn Lehane solchen Geschichten den Vorzug gibt vor den Massen an Serienkiller-Thrillern, die aus den USA kommen, dann werde ich bestimmt bald mal eines seiner Bücher lesen.

Darciana's Wertung: 5.0 Sterne

Ich finde den film,sehr gut!Einfach anders als das 0815 Kino!Ausserdem finde ich,der Film

ist hervorragendes Schauspielerkino, dass mit einer Story angereichert wurde, die packt, interessiert und dem Zuschauer einen Einblick in die Seelenleben der verschiedenen Figuren gibt.

[Editiert von 'henker' am 02 Mrz 2005 21:09:32]

psg's Wertung: 6.0 Sterne

Ein wahres Meisterwerk! Habe selten so einen verstörenden Film gesehen. Clint ist ein Genie!

Zombiepolizist's Wertung: 6.0 Sterne

Jawohl, der Film ist echt genial, wenn auch arg verstörend...
Mir gefiel vor allem Tim Robbins Leistung, der aber leider seit Mystic River nicht mehr in besonders vielen Filmen mitgewirkt hat...

Sophia17's Wertung: 6.0 Sterne

sie spielen gut, story ist nicht schlecht, das ganze ist gut aufgezogen und gemacht, aber welcher vollidiot hat die musik gemacht?
was? dirty harry ging gleich selber ran? na na na, alter mann! darfst von mir aus ruhig weiterhin regie führen, aber bitte sei so gut, und überlass das musik machen jemand anderem!

dr.nonsens' Wertung: 4.0 Sterne

Mystic River - spannend - intensiv - dicht

Von Mystic River habe ich hier und da was gehört und das er zwei Oskars bekam steht ja auf der Packung drauf, also nahm es mich mal wunder, was wirklich so mystisch an dem Streifen ist.

Mystic River spielt eigentlich nur in einem Quartier, in einer Gegend wo sich alle irgendwie kennen und viele eine sehr farbige Vergangenheit haben. Darunter auch die drei Freunde, die der rote Faden der Geschichte bilden. Jimmy Markum (Sean Penn), Sean Devine (Kevin Bacon und Dave Boyle (Tim Robbins) die ein schlimmes Geheimnis aus ihrer Kindheit immer noch verbindet. Als dann die Tochter von Jimmy brutal umgebracht wird, entwickelt sich ein regelrechtes Rennen gegen die Zeit zwischen Jimmy und Sean, der inzwischen als Polizist den Fall aufklären muss.

Klingt nach enorm viel Aufregung und hektischen Szenen, dem ist aber nicht so. Wie auch der alternde Regisseur, nimmt sich der Film enorm Zeit und kommt sehr klassisch und ruhig daher. Kein hektischer Sekundenschnitt, keine wilden Kamerafahrten und kein Bombastsoundtrack der von den ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen ablenken könnten. Obwohl Sean Penn und Kevin Bacon immer noch in meiner Hitskala weit unten sind und mir schlichtweg unsymphatisch sind, leisten sie hier und auch Tim Robbins ausgezeichnete Arbeit.

Negatives findet sich sicher auch. Durch seine spezielle Art ist er auch sehr berechenbar denn trotz aller Hinweise ist einem schnell klar, dass jemand anderes der Täter sein muss, sonst wäre es zu simpel. Ebenfalls ist es teilweise recht schwer alle Personen auseinander zu halten. Da sich alle schon kennen und alle eine Vergangenheit haben, muss der Zuschauer enorm konzentriert dabei sein, sonst verliert er bald der Faden der Story und wichtige Namen können nicht mit der Person in Verbindung gebracht werden.

Fazit: Mystic River ist ein gemächlicher Film der vor allem durch die Schauspieler, der Atmosphäre und der guten Story lebt sonst aber relativ wenig bietet. Sicher kein Film für alle Tage, aber wer Interesse an speziellen Filmen hat, die sich deutlich von der Hollywood-Routine abheben ist hier goldrichtig.

db's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat papp (2004-03-02 15:11:24)

hat glaube ich zu unrecht den oscar als besten film verpasst.
was mich etwas wundert ist dass niemanden aufgefallen ist dass
der lady mcbeth-talk den penns frau zu ende des films hält eine
adaption einer rede von heinrich himmler zur berechtigung der judenvernichtung ist.

hat schon eine gewisse qualität, was? wie kann man taten eines geliebten menschen verteidigen? spannende frage, die sich da stellt... der film hat eine tiefe, die man andernorts oft vergebens sucht. leider findet der film wiedermal kein richtiges ende, die szene mit der parade und den fall der einen mutter fand ich etwas unnötig. der film wirkt aber zeitweise etwas gar überfrachtet mit zappendüsteren themen. trotzdem gefällt der eastwood. ich mag ihn sowohl als schauspieler als auch als regisseur.

Ghost_Dog's Wertung: 5.0 Sterne

Ein fantastisches Werk mit grandiosem Schluss! Die Oscars sind sehr gerechtfertigt, Sean Penn und Tim Robbins haben ihn redlich verdient. Nicht nur diese zwei Schauspieler haben überzeugt, auch die restliche Besetzung war super! Ein Minuspunkt ist aber, dass der Film teilweise etwas langfädig ist. Sonst aber sehr sehenswert!

[Editiert von filmchefchen am 2007-04-14 09:06:52]

filmchefchen's Wertung: 5.0 Sterne

Düsteres Meisterwek von Clint Eastwood, der auch mit Mystic River beweist, dass er ein genialer Regisseur ist. Spannend und abgründig kommt der Film daher, und auch klasse gespielt von allen Beteiligten (Laurence Fishburne hat mich sehr positiv überrascht, war aber auch in Bobby sehr gut). Und wer sagt, Johnny Depp hätte den Oscar für PotC bekommen sollen und nicht Sean Penn, der hat sie eindeutig nicht mehr alle (;)). Auch Tim Robbins spielt den traumatisierten Dave exzellent (Oscar verdient!).

Mir sind extreme Parallelen zu Gone Baby Gone aufgefallen (gleicher Schriftsteller, übrigens auch Autor der Buchvorlage für den neuen Scorsese), wobei Mystic River aber klar in einer anderen Liga spielt.

Hier vergebe ich voller Freude 6 Sterne.

Lieblingsfilm #24

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-11-16 12:11:27]

El Chupanebrey's Wertung: 6.0 Sterne

Mystic River ist bestimmt sehr Sehenswert. Die Schauspieler liefern ganz gute Leistungen ab, die Story ist tragisch und mit viel emotionen gepackt. Leider war es teilweise zu sehr in die Längen gezogen und so richtig fesseln konnte mich der Film nicht. Dennoch ein guter Film den man sich mal anschauen sollte.

4.5

()=()'s Wertung: 4.0 Sterne

Habe den FIlm gestern nach 6 1/2 Jahren wieder gesehen und fand ihn nochmals besser. Was ich aber nicht mehr wusste war,

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das etwas enttäuschende Ende. Klar die Geschichte um den falschen Verdächtigen ist genial und endet in einem genialen Finale, doch das Motiv das eigentlichen Mörder fand ich schwach. Zuerst dachte ich, sie hätten das Mädchen umgebracht weil er herausgefunden hat, dass sie mit seinem Bruder abhauen will. Doch anscheinend war es nur ein Unfall. Oder hat man das einfach so gesagt?

Auch am Telefon, so kommen die Cops auf die richtige Fährte fragt der Polizist "wie ist dein Name" und der Junge sagt "sie wollen ihren Namen wissen" weshalb soll er sagen ihren Namen?

sj's Wertung: 5.0 Sterne


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