Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Intolerable Cruelty
Intolerable Cruelty oder: Scheiden macht froh Jedes Jahr, in dem die Joel & Ethan Coen eine Komödie in die Kinos bringen, ist es für mich das Lach-Highlight des Jahres. Irgendwie scheinen die beiden einfach den Marco-Humor genaustens zu treffen. Intolerable Cruelty ist, trotz Mainstream-Producer Brian Grazer (A Beautiful Mind, Apollo 13), keine Ausnahme. Schon im genialen O brother, where art Thou wussten die Brüder, das komödiantische Talent von Clooney zur Geltung zu bringen. Der Hauptdarsteller kommt sehr charmant und natürlich rüber und seine Präsenz ist beeindruckend. Mir gefällt er in komödiantischen Rollen um einiges besser als in dramatischen Rollen. Dies ist nicht der Clooney, der mich in Batman & Robin oder The Peacemaker eher genervt oder gelangweilt hat. Nein, seine Figur Miles Massey wirkt nicht aufgesetzt und man kann ihm den Spass an der Rolle förmlich ansehen. Die anderen Darstellerleistungen sind nicht minder beeindruckend. Catherine Zeta Jones' Marylin Rexroth trägt ihren Vornahmen wohl nicht zufällig. Sie ist das klassische, verführerisch-gefährliche Vamp, was einen an die früheren Filmschönheiten erinnert. Leider ist ihre Figur nicht ganz so ausgereift wie Clooneys Miles. Das ist schade, jedoch nicht tragisch. Überhaupt sind es die skurrilen, verschrobenen Nebenfiguren, die diesen Film schlussendlich zu einem wahren Genuss machen. Witzige Dialoge, solide Kamera-Arbeit und tolles Set- und Kostümdesign runden diesen wunderbaren Kinoabend ab. Obwohl in gewisser Hinsicht offensichtlich mit dem Mainstream und dem Kommerz geflirtet wurde, bleibt Intolerable Cruelty ein wahrer Coen-Film. Und diese sind ohne Ausnahme sehr zu empfehlen. |
Die Zeit der romantischen Komödien scheint immer noch anzudauern. Jetzt wo's wieder kühler wird, kann man sich im Kino eng aneinander schmiegen und romantischen Geschichten lauschen... Das wäre sicherlich so, wenn der Film nicht von den Coen-Brüdern inszeniert und geschrieben worden wäre. Die 2 schrägen Filmemacher versuchen hier den Schritt in den Mainstream, ohne dabei ihren hauseigenen Humor und ihre Skurrilität zu verlieren. Wenn man so brillante Schauspieler wie einen George Clooney in Hochform hat, der von einer atemberaubenden Catherine Zeta-Jones unterstützt wird, kann sich das Resultat mehr als nur sehen lassen. Die Garde der Nebendarsteller ist auch nicht von schlechten Eltern. Geoffrey Rush und Billy Bob Thornton, nur um 2 davon zu nennen sind ebenfalls herrlich. Besonders Thornton's Auftritt als kauziger Texas-Millionär ist im Original zum "in die Hosen machen".... Die Story überrascht mit einigen Turns und Twists, die man von einer Komödie dieses Genres nicht erwartet. Da muss man sich teilweise schon zweimal überlegen, wie sich denn jetzt die Sachlage ändert, nachdem eine neue Information über die Leinwand kam... Fazit: Dazu herrlich aufgelegte Schauspieler, die für einen richtig lustigen Spass garantieren. Dazu ein bisschen Romantik (schliesslich muss Clooney ja die schöne Frau auch mal küssen...) und fertig ist die sehr unterhaltsame Abendunterhaltung. War lustig! |
*pfui* für diesen film werde ich niemals 16.- ausgeben ... ich kann c. z. j. nicht ausstehen, da ist mir der sunnyboy clooney noch lieber! |
Frage: Ist's bei diesem Film nicht erneut so, dass man nach Sichtung des Trailers (oder der - Mehrzahl - Trailer) eigentlich schon den Film - etwas verstückelt, aber sonst... - gesehen hat? Gibt's denn eine interessante, unvorhergehoffte, ungedachte Wendung im Film? Sind's "nur" die zwei Hauptdarsteller Clooney und Zeta-Jones, wegen deren man in den Kinosessel hockt? Macht sich Clooney mit diesem Film nicht etwas zum Affen? Fragen über Fragen... |
Habe den Trailer nicht gesehen... Nein, der Film lohnt sich auf jeden Fall. Er lebt nicht durch Gags sondern durch die Figuren und die lernt man im Trailer ja noch nicht wirklich kennen, nehme ich an |
Der Film ist echt gut. |
Bin genau derselben Ansicht: George Clooney ist sagenhaft gut rüberkommen in dem Film. Endlich richtig sympathisch - wenn bei Intolerable Cruelty nicht das letzte standhafte Damenherz umgekippt ist, versteh' ich die Frauenwelt nicht mehr... Sympathisch, sympathisch und wirklich mit viel professioneller Darstellungskraft; seine Mimik ist nicht zu kitschig - eher genau richtig... humorvolll. Catherine Zeta-Jones dagegen wirkt wie eine farblose Laiendarstellerin; der immer gleiche Ausdruck. Und sogar zu guter Letzt lässt sie die kalte Front nicht fallen. Schade. Empfehlenswert für allerman(n). |
Der Film war einfach Hammer. Gh05tF4c3 |
mit ausnahme von clooneys partner war der film optimal besetzt. |
Ich finde auch, dass dem Film extrem die Luft ausgeht, für mich ist der Anfang mit Rush das absolute Highlight. |
schöne menschen machen schlimme dinge. ein guter film, der meist wirklich lustig ist. das hauptdrsteller-päärli ist atemberaubend, was ja auch zu erwarten ist. leider muss ich mich meinen vorschreibern anschliessen, der spass wird weniger gegen schluss. |
Dabei kommt die beste (weil witzigste) Szene kurz vor Schluss; ich sag nur "Asthma-Spray" |

