Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag League Of Extraordinary Gentlemen
League Of Extraordinary Gentlemen oder: Who is who? Ist LXG ein guter Film? Um Gottes Willen, nein! Macht LXG Spass? Und wie! Basierend auf den Comics von Alan Moore (From Hell) bietet Stephen Norringtons Film eine Aneinanderreihung haarsträubender Ungereimtheiten, mittelmässigen Effekten, witzig gekleideten Hampelmännchen und -frauchen, lächerlichen Dialogen und unlustigen Witzen. Und irgendwo in dem ganzen Durcheinander Sean Connery. Die erste Viertelstunde verspricht vieles: Sean Connerys Figur Alan Quartermain wird uns vorgestellt und es entstand in mir der heimliche Wunsch, ein Abenteuer dieses coolen Kerls zu sehen und die Liga zu Hause zu lassen. Doch leider werden uns bald auch die anderen Team-Genossen vorgestellt. Und zwar werden die Literaturhelden dem Zuschauer so vorgestellt, als würde der Autor denken, wir waren noch nie in einer Bibliothek und das Wort "Literatur" sei für uns Filmfans ein Fremdwort. Das mag zwar in gewissem Fällen zutreffen, doch ich denke die meisten von uns, die sich ein Kinoticket kaufen können, hatten auch irgendwann in ihrem Leben mal irgendeine Form von Bildung. Hier mein Eindruck von der League: Alan Quartermain: Scharfschütze, Vaterfigur, darf zuschlagen und One-Liners zum Besten geben, hat seinen Sohn bei einer Mission verloren und, ja genau, gibt sich die Schuld dafür. Cpt. Nemo: Lachhaftes Kostüm und langer Bart, Säbelspezialist, fähig ein riesiges U-Boot durch die schmalen und niederen Kanäle Venedigs zu navigieren. Mina Harker: Tiefer Ausschnitt, tiefe Stimme, gelegentliche Lust auf Blut, für die Erotik zuständig und kann sich in einen Schwarm Fledermäuse verwandeln. Rodney Skinner: Meist sichtbar, um Effekte zu sparen, starker brittischer Akzent, und für den Humor zuständig, indem er über Geschlechtsteile oder andere lustige Sachen witzelt. Tom Sawyer: Blond, grosse Augen, lässt Mädchen zwischen 13 und 16 schmachten, Vertreter des Amerikanismus und Sohn-Ersatz für Quartermain. Dorian Gray:[/br]Gibt sich Mühe, immer möglichst bleich und unheimlich auszusehen und bleibt dementsprechend farblos. Dr. Jecky / Mr.Hyde: Abwechselnd rothaariger Langweiler und affiges Monster und dazwischen witzige Verwandlungsszenen, die erschreckend sein sollten. Nachdem uns also alle Mitwirkenden vorgestellt wurden, kann es losgehen mit einer Actionszene nach der anderen bis zum unvermeindlichen Finale. Regisseur Stephen Norrington hat mit Blade bereits bewiesen, dass er ein gutes B-Movie realisieren kann, doch leider schien das ein Einzelfall gewesen zu sein, den die Action ist unübersichtlich und nach Spannung sucht man vergebens. Verständlicherweise fragt ihr euch jetzt so etwas in der Art von "Häh? Seh ich da unten nicht 3 Sterne?". Ja, die 3 Sterne sind tatsächlich vollkommen ernst gemeint und in den folgenden Sätzen soll erklärt werden weshalb: LXG war für mich so unheimlich übertrieben, unfreiwillig komisch und voller Absurditäten, dass ich schlicht und einfach Spass hatte. Ein wahres Trash-Fest mit dennoch ansehlichem Produktionsdesign und grossem Budget. Der Film hatte für mich ganz einfach einen sehr besonderen, einzigartigen Charme. Wer sich also 110 Minuten zurücklehnen möchte, ohne sein Gehirn zu benutzen ist hier wohl an der besten Adresse dieses Jahres. Denn im Gegensatz zu der diesjährigen Enttäuschung Tomb Raider 2 hat The League of extraordinary Gentlemen nicht den Anspruch, ein guter Film zu sein und wirkt deshalb für mich sympathisch und nie langweilig. Und wenn der Leser nun bloss noch Bahnhof versteht, geht es ihm ähnlich wie mir. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 26 Beiträge geschrieben.
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... ich bin sprachlos. wurde eigentlich schon alles gesagt, was gesagt werden muss. ich glaub ich war noch nie so mit jemanden über einen film der gleichen meinung wie mit ma über lgx! |
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Erst mal muss man sich vor Sichtung dieses Filmes der Figuren bewusst sein. Denn was bringt ein Kinobesuch, wenn man die Figuren nicht kennt.... Allan Quatermain - ein Scharfschütze, der mit dem Alter zu kämpfen hat, aber trotzdem immer noch den Jagdinstinkt besitzt. Allerdings schauspielerisch hier ganz klar unterfordert. Captn. Nemo - ein kleiner, bärtiger Mann, der mit seinem grossen U-Boot wohl etwas kompensieren zu haben scheint... Ausserdem beherrscht er Karate so schnell, dass ihm die Kamera kaum folgen kann... Lustiges Kerlchen Tom Sawyer - eine amerikanische Figur, die wohl einfach in den Film musste. Er soll die Jugendlichen ansprechen, bleibt aber den ganzen Film über recht nervend und langweilig. Dr.Jekyll/Mr. Hyde - der "Hulk" unter den Gentlemen. Die Parallelen sind schon fast peinlich (Mann spricht mit Monster im Spiegel...). Die Effekte seiner Verwandlung kitschig hoch Drei und sein finaler Schlusskampf grenzt an den animierten "Scorpion King" aus "Die Mumie kehrt zurück". Rodney "Invisible Man" Skinner - der Witzbold des Filmes. Irgendwie muss man ja auch was zu lachen haben, wenn einem sonst schon fast das Gesicht einschläft. Leider kommt er viel zu wenig vor.... Dorian "The Immortal" Gray - die interessanteste Figur des Haufens. Arrogant, überheblich und angewidert. Allerdings bleibt seine Rolle leider nur oberflächlich. Da hätte ich gerne mehr gesehen. Mina Harker - Frauenpower vs. Blade. Die Vampirin kann sich in einen Schwarm Fledermäuse verwandeln, läuft in strahlender Sonne durchs Bild und darf ein paar Mal Blut lecken. Sehr zurückhaltend gespielt. Das Phantom - ein Witz.... Jaja, der Film ist schwach. Eine gewaltige Materialschlacht, in der ich sogar ein paar Filmfehler entdeckt habe (man achte auf die Geschwindigkeit des Schiffes, wenn Quatermain und Sawyer Schiessübungen machen...). Ein wenig mehr Inhalt (die Story passt locker auf einem Notizzettel...), eine Prise mehr Humor und einen oder zwei Twists hätten schon gereicht, um "LXG" zu einem durchschnittlichen Film zu machen. Leider wurde hier die Chance vergeben und man darf hoffen, dass in einem eventuellen zweiten Teil vielleicht Gestalten wie Wilhelm Tell, Jack the Ripper oder Wolfgang Amadeus Mozart (mit seinem todbringenden Klavierspiel...) auftauchen und ein bisschen Farbe in die düstere Welt der extraordinary Gentlemen bringen..... |
das review von ma ist einfach genial! dachte zu beginn, dass ein film jean connery nicht schlecht sein kann. knapp zwei stunden änderte ich meine meinung :-) das "aufblasmonster" fand ich der absolute gipfel! |
Ich habe von dem Film mehr erwartet!! Allerdings muss ich euch allen sagen, dass die Idee des Films bzw. vom Drehbuch einfach genial ist! Einfach irgendwelche Charaktere aus mehr oder minder bekannten Büchern zusammensuchen und sie mit- bzw. gegeneinander kämpfen lassen! Schade das die Umsetzung "sich ein wenig hinzieht" !!! :-( |
The League of Extraordinary Gentlemen entspricht nicht gänzlich dem, was ich als Top-Movie bezeichnen würde. Und doch hat der Film etwas, das ihn genügend interessant macht, dass man nicht schon nach 30 Minuten ins Land der Träume entgleitet. Wobei: Die ersten Szenen sind wahrlich schrecklich kitschig. Mein Zeigefinger zuckte mehrmals in Richtung meiner Schläfe, um dort ein bisschen zu tippen und auf meiner Stirne zeichneten sich ein paar Mal einige kritische Falten ab. Trotz des Kitsches, trotz der teilweise schlechten resp. nicht überzeugenden Effects, benehmen sich die Schauspieler professionell. Einzig Mr Sawyer performte den Klischee-Lehrling, der sich bei seinem Master das Werkzeug zum Kämpfer abguckt. Well, "das Phantom" fand' ich nicht derart schlecht. Zumal's mich ständig an "The Duke" aus Moulin Rouge! erinnerte Mein Fazit: Gar nicht so schlecht. Die ersten paar Minuten sind foltermässig deppert. Aber irgendwann wird's besser und das kompensiert... |
Der Film war ok, kein Meilenstein (habe ich nach dem Review und dem Trailer auch nicht erwartet). |
ich hab den film gesehen. mir hat er gut gefallen, wenn er auch nicht zu den besten filmen der letzten jahre gehört. [Editiert von 'Lukas' am 09 Okt 2003 19:07:10] |
Die bestehenden Reviews haben eigentlich doch alles gesagt. Nun möchte ich einfach noch ein bisschen "ergänzen". LXG ist trotz vielen Fehlern und Ungereimtheiten spannend genug die Zeit vergessen zu lassen. Ich habe mich genug amüsiert um die vielen Fehler im Film zu übersehen. z.B.: Wenn Automobile kaum erfunden sind wie kann einer der ein Steuerrad noch nie gesehen hat ein Fahrzeug so gut handhaben? Wo bleibt der Fahrtwind auf der Brücke wenn das U-Boot so schnell ist? Ja, Venedig ist mir auch bestens aufgefallen und wie kommt ein so grosses U-Boot ungesehen die Seine hinauf nach Paris? Na ja, gäbe noch mehr aber was solls! Der Film erinnert mich an einen Flipperkasten. Auf jedem steht dort: "for amusement only". So ist auch der Film. Trotzdem 4 Sterne. |
LXG ist einfach mies. die story super langweilig. ich konnte mich nicht amüsieren so wie die meisten user hier. selten so einen schlechten film gesehen, der so viel gekostet hat. -cHoco [Editiert von 'cHoco' am 12 Okt 2003 18:52:08] |
hmmm... die meist negativen Antworten haben auf jeden fall gewicht. allerdings, um einen regnerischen nachmittag im kino (in guter gesellschaft) zu verbringen ist er nicht schlecht. |
Wer auf Fantasy Filme steht, gerne Comics der aussergewöhnlichen Art las, absolut gerne coole Effekte und eine aussergewöhnlich Story sieht, liegt hier genau richtig. Ich gehöre nicht dazu... Denn ich finde den Film absolut nicht sehenswert, was nicht an den Effekten liegt, sondern einfach an der Story. Hier ist es wieder eine Grössere Frage der Geschmackssache. Mir hat's nicht gefallen, da es absolute Geschmackssache ist (was nicht immer bei den Filmen so ist). [Editiert von 'Reservoir Dog' am 10 Nov 2003 00:06:29] |
+ SEAN CONNERY UND DIE IDEE MIT VIELEN MONSTERN |
noe, die figuren wären eigentlich erste sahne, vom dümmlichen tom sawyer mal abgesehn. die ausgangslage wäre da, es hätte ein filmfest werden können. aber eben. n paar gute szenen hat er aber allemal. zum einmal sehn isser (unfreiwillig?) witzig. aber mehr dann halt leider nicht. da ham die figuren alleine doch mehr drafu als in diesem ensemble. trashy, nicht gut, aber auch nicht zum einschlafen. interessant is er allemal. |
Was soll man dazu sagen... Also: Tja.. über Meinungen lässt sich bekanntlich streiten.. |
Der Streifen ist wiedermal ein Beispiel dafür, wie man einen genialen Comic in einen Schuntfilm verwandelt. Meine Güte, da hat ja gar nichts gestimmt. Agent Tom Sawyer...WTF?...Man musste einfach einen Ami noch drin haben. Damit die Yankee sich auch noch damit nicht ganz auf dem Trocknen sitzen... |
markus, wenn du a) den comic kennst und b) sicher auch einige der verrisse zum film gelesen hast, dann hättest du ja eigentlich wissen müssen, dass du bei diesem machwerk nur enttäuscht werden kannst... das leben ist viel zu kurz, um schlechte filme zu kucken! und um schlechte filme, entstanden aus guten comics, zu kucken sowieso! |
Ist einer der Streifen, den ich in den Staaten gesehen habe (man läuft an einem Kino vorbei und sieht...oh, der Film, von welchem ich den Comic kenne, läuft gerade... Da kann man nichts machen Und bei 'V' sieht es auch ganz düster aus...Alan Moore sollte mal mit Roberto Rodriguez reden... |
jojo wenn man die besten Charakter aus der literatur nimmt, heisst das noch lange nicht das gibt einen guten film. Ich kannte die meisten nur vom hörensagen und erkannte die einten erst mit der zeit. Der film versäumt sich vorallem sehr lange bei der Vorstellung der verschiedenen Personen und gewinnt erst spät an geschwindigkeit. Vorallem entäuschte mich der Film in der Handlung, sie wirkt arg konstruiert und gesucht. Ebenfalls säuft der film total in den CGI-Effekten ab, was sich vorallem bei Dr. Hide zeigt, diese wankende Muskelmasse ist einfach lächerlich. Sean Connery ist eine verschwendete ressource, hätte wirklich nicht gedacht, dass er sich für so einen dreck opfert. Seine begründung war ja, dass er nicht das 3te Angebott in folge ablehnen könnte. wie auch immer eine weitere überflüssige Comicverfilmung die nicht hätte sein müssen. Aber wer unbedingt keine andere auswahl hatt kann diesen film schon zeigen, allerdings darf niemand ansprüche haben und schon gar nicht nach logik suchen... |
genau dieser film hat mein interesse an comicverfilmungen stark gemindert. der ist ziemlich übel. dabei hätte er wirklich potenzial... die figuren wären ja (altbekannt) und interessant, aber was daraus gemacht wurde ist plump. die story ist einfach gestrickt... sehr einfach... sehr sehr einfach. na ja, immerhin gab es für mich gestern einen lichtblick am "comicverfilmungs"-himmel... batman begins ist ziemlich gut gelungen. lässt mich irgendwie hoffen dass aus dieser sparte doch noch der eine oder ander gute superheld auf das publikum losgelassen wird! |
Yep, so ein Schmaren dieser Film. Er war zwar nicht langweilig, aber dennoch einfach Blödsinn... |
einer der schlechtesten filme überhaupt! blöde story, unintressante figuren, grottenschlechte dialoge, und cgi effekte die wohl am heim pc entstanden sind. alles in allem ein übles machwerk das besser nie den weg ins kino oder auf eine dvd gefunden hätte. |
Sean Connery macht Spass, der Rest ist naja.......schwer zu sagen. Amüsant, aber nicht eben ein Meisterwerk. |
Im Prinzip kann man auch nur bei den Trailern von dem Film bleiben da kommt das beste immer noch ohne viel Peinlichkeiten drin vor. Aber kennen wir das nicht alle von Hollywood? Naja so übel war der Streifen nicht, er hatte seine Momente und zum Glück schienen die Schauspieler geahnt zu haben, das der Streifen ungewohlt doof werden könnte und steigerten sich nicht in den 7. Schauspielerhimmel hoch. (Aber sagt mal, gings nur mir bei dem Film so oder habt ihr auch darauf gewartet das jeden moment, einer den kleinen Sawyer schnappt und ihm das Dreirad fahren auf einem Model marke Q bei bringt" |
Stephen Norrington legt ein ordentliches B - Movie vor, was mit seinen genialen Sets und den wuchtigen Actionsequenzen zu überzeugen weiss. Ein Schauspielerfilm sieht beileibe ganz anders aus. Der Film ist geradliniges Entertainment und das macht er ausgesprochen gut. |

