Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Star Trek IV: The Voyage Home
Star Trek IV: The Voyage Home oder: 80er Style an Bord der U.S.S. Enterprise Für mich ist's ein klarer Fall: Star Trek - The Voyage Home ist der stärkste und humorvollste Kinofilm der ersten "Originalcrew" mit den Herren Kirk, Spock, Pille und Co. Und schaue ich mir die Star Trek Kritiken anderer Filmfans an, stelle ich grundsätzlcih fest, dass ich mit meiner Ansicht nicht alleine bin. Wo der erste Kinoversuch - Star Trek - The Motion Picture etwas allzu abgespaced, zu dialog-los und unwirklich daherkam, steigerten sich Roddenberry und seine Kumpels von Film zu Film und erreichten schliesslich durch gezielten Spannungsaufbau und Cliffhanger-Aktion (Spocks Tod am Ende von Star Trek II - The Wrath of Khan) eine Form von Star Trek Movies, die den Trekkies dieser Welt das Herz höher schlagen liess. Star Trek - The Voyage Home besticht v.a. durch die Konfrontation der Enterprise-Crew aus dem 23sten Jahrhundert mit den Menschen und deren "Fortschritt" der 80er Jahre des 20sten Jahrhunderts. Natürlich bietet ein solches Aufeinandertreffen zweier Generationen mehr als nur ein bisschen positive Knalleffekte. Da wäre z.B. die Begegnung des schottischen Maschinen- und Computercracks Captain Montgomery 'Scotty' Scott mit einem Computer und deren Maus der vorsintflutlichen Art. Oder die Bemühungen von James T. Kirk und Mr Spock, den Fluchkünsten der "Normalbürger" der Vergangenheit in nichts nachzustehen. Zählt man all die wunderbaren Humoreinlagen zusammen und guckt man sich die Message hinter der Filmstory an - Greenpeace und WWF lassen grüssen - findet man das perfekte Star Trek Movie vor. Kein anderer Star Trek Film konnte meines Erachtens The Voyage Home diesbzgl. übertrumpfen. Umso besser, hatte damals niemand der Meinung William Shatners Beachtung geschenkt, der die Idee einer Zeitreise und der Rückführung eines "ausgestorbenen" Wals alles andere als gut fand. Tja, auch ein Captain irrt sich ab und an. Regie zum vierten Star Trek Film führte - es sei ihm gedankt! - Leonard Nimoy, der anscheinend die benötigten Zutaten für einen K(l)assenerfolg im Blut hat. Zur DVD gibt's nicht unbedingt Positives zu sagen. Die Bonus Features sind für meinen Geschmack zu einseitig und zu wenig umfangreich. Irgendwie hab' ich von einer Special Edition mehr erwartet, v.a. mehr nostalgisch anmutende Interviews mit den zentralen Figuren. Klar hat's die besagten Interviews, doch die sind zu kurz. Überhaupt sind gewisse Specials oberflächlich und wenig aussagekräftig. Etwas mehr "Behind the Scenes" oder "Insiderwitze" hätten mich dazu veranlasst, ein besseres DVD-Fazit abzugeben. Fazit: Star Trek - The Voyage Home ist DER Star Trek Film und einfach ein Muss für jede (Trekkie-)DVD-Collection. Ob's aber grad die Special Edition sein muss...?! |
Ach, das waren noch Zeiten als die gerade StarTrek-Filme (2,4,6,8) noch was bedeutet haben... Nummer 4 ist definitiv einer Meiner Lieblinge... Unvergessen bleibt, als Chekov im SanFrancisco von 1984 Leute auf der Strasse fragt wo denn die Atomuboote sind...*ROFL* |
wunderschöne homage auch in der futurama-folge "where no fan has gone before", in der fry von chekov verlangt, dass er "nuclear wwwessels" sagt (der sich aber weigert). überhaupt eine folge, die jeder trekkie gesehen haben sollte, vollgepfropft mit zitaten und anspielungen aus tos, tng und den filmen... @markus: wenn ich mich richtig erinnere, so fragt er nicht "die leute", sondern einen polizisten... der ihn dann mit durchdringendem blick fixiert... |
Stimmt...der Polizist...aber zuerst wird noch eine alte Dame auf der Strasse angequatscht.. Brilliant!!! |
Star Trek IV - oder: Die etwas anderen Wahljäger Nachdem Star Trek III ein weiteres Mal sehr erfolgreich an den Kinokassen war, erhielt Leonard Nimoy sozusagen Carte Blanche für seinen zweiten Beitrag in die Star Trek Saga. Von Anfang an war für ihn klar, dass es diesmal um Zeitreisen gehen sollte und wurde auch stark von Produzent Harve Bennett unterstützt. Ab da ging es nur noch darum, einen Grund zu finden, weshalb man in die Vergangenheit musste und als Nimoy die Wale als Grund für die Zeitreise ausdachte - da diese sehr dringend in der Zukunft gebraucht wurden - hatten sie das letzte entscheidende Element gefunden um eine gute Story zu konstruieren. Nachdem sich Nimoy in Star Trek III bereits als Regisseur bewiesen hatte, war die Arbeit an Star Trek IV um einiges einfacher er konnte sich auf das wesentliche konzentrieren, nämlich eine gute Geschichte zu erzählen. Dies tat er dann auch und im Gegensatz zu den doch sehr Action geprägten Vorgänger, konzentrierte er sich nur noch auf die Crew, ihre Geschichte und ihren Zusammenhalt, selbst in schweren Zeiten. Deshalb beschliessen sie auch gemeinsam zur Erde zurück zu kehren und sich den Anschuldigungen der Föderation zu stellen. Doch es kommt ihnen ein mysteriöse Sonde zuvor, welche kurzerhand die Ozeane verdampfen lässt und die Erde in tödliche Gefahr versetzt. Kirk beschliesst dass eine Zeitreise benötigt wird um aus der Vergangenheit Wale zu organisieren, welche im 23. Jahrhundert ausgestorben sind. Ab da kriegt man sozusagen Star Trek pur vorgesetzt und durch die Zeitreise kann Nimoy eigentlich ungefiltert und sehr direkt Kommentare über die heutige Zeit geben und so auch genau zeigen, was für eine positive Vision Gene Roddenberry von der Zukunft hatte. Da eignet sich natürlich das Zeitreise Szenario grossartig, denn plötzlich muss sich die Crew aus der Zukunft im "primitiven" 20. Jahrhundert zurecht finden und nicht nur die "farbige Sprache" annehmen, sondern auch plötzlich mit Geld zahlen und sich zu Fuss bewegen. Dies führt natürlich zu grossartiger Situationskomik und wenn dann noch Scotty über die primitiven Computer Flucht und sich der Russe Checkov nach Atombooten erkundigt dann tobt der Bär. Fazit: Mit Star Trek IV hat Leonard Nimoy einen genau so positiven wie auch gelungenen Beitrag ins Star Trek Universum abgeliefert, der genau die Essenz von Gene Roddenberrys Saga eingefangen hat und diese auch auf eine sehr gelungene Weise kommuniziert. Eine grossartige Chemie unter dem Cast, viel Situationskomik und eine kurzweilige und in sich völlig gelungene und abgeschlossene Geschichte runden den Film ab und entlassen nach über zwei Stunden Spielzeit völlig zufrieden. Auch für Zuschauer zu empfehlen, welche noch nie etwas mit Star Trek zu tun hatten. |

