Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Valentine's Day
Valentine's Day oder: Love is in the air Böse Zungen behaupten, die Geschenk- und Blumenindustrie habe den Valentinstag ins Leben gerufen, um zusätzlichen Umsatz zu generieren. Pünktlich zum diesjährigen "Tag der Liebe" mischt sich Hollywood in das Geschäft ein und bringt eine Liebeskomödie in die Kinos, die vor Stars nur so strotzt. Da könnte einem vor lauter Schmetterlingen im Bauch fast schlecht werden. Zugegeben, wer den Titel und die dazugehörige Synopsis liest, wird von Valentine's Day nicht mehr als eine oberflächliche Hollywood-Schnulze erwarten. Gezeigt wird ein bunt zusammengewürfelter Mix amerikanischer Grossstädter - bestehend aus Reportern, Floristen, einer Lehrerin, einem Doktor (dreimal dürft ihr raten, wer wohl diesen McDreamy spielen könnte), einem Football-Star, Teenies und einigen Leuten aus der TV-Branche. Und sie alle zeigen sich als total unfähig, diesen Valentinstag wie halbwegs erwachsene Menschen meistern zu können. Als hätten sie nichts Besseres zu tun, als ihren besten Freunden barfuss durch den Flughafen LAX zu folgen, kiloweise Schokolade als Frustmittel zu missbrauchen oder mit wildfremden Personen im Flugzeug ein Gespräch über die eigene Persönlichkeit zu führen. Letzteres ist sogar die merkwürdigste Besetzung, seit es Castings gibt: Julia Roberts als Soldatin(!) Die Geschichten aller Charaktere verstricken und überschneiden sich, was dem Film halbwegs eine gewisse Spannung verleiht. Es kommt vereinzelt sogar zu unerwarteten Wendungen, jedoch folgen sich wiederholende und allseits bekannte Dialoge über die Liebe an sich und was es heisst, jemanden wirklich zu lieben. Gähn. Das ist zwar schön, reicht aber nicht, um wirklich zu unterhalten. Einzig und allein die Frage, welcher Star wohl in der nächsten Szene auftaucht, bietet einen Hauch von Spannung. Trotz tiefer Erwartungen enttäuscht Valentine's Day leider auf (fast) ganzer Linie. Einen Stern gibt es für das zwar unterforderte, aber schön zusammengewürfelte Staraufgebot, einen Stern für einige wenige Szenen mit Lachern, und einen halben Stern für das ganze Valentinstags-Setting. Der Rest ist anspruchslos, schmalzig und kann mit anderen Feelgood-Movies mehr schlecht als recht mithalten. |
hai da spielen ja alle mit! |
Ist das nicht Love Actually, einfach in den USA und statt an Weihnachten am Valentinstag? |
Zitat pps (2010-02-03 23:33:45)
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Meiner Meinung nach kommt er nicht an die britische Weihnachtskomödie heran. Da fehlt einfach das gewisse Etwas, was diesen Film annähernd erwähnenswert macht. |
Es ist schade um die teils guten Schauspielerinnen und Schausspieler, welche in diesem Film verheizt werden. Das Drehbuch ist chaotisch, die Dialoge grösstenteils kaum originell. (Am ehesten überzeugt hat mich noch Anne Hathaway als "Telefonunterhalterin" mit "russischem" Akzent. Doch auch sie ging letztlich im Film unter.) |
Für einen schönen romantischen Kinoabend mit seiner besten Hälfte gut geeignet. |
nett und unterhaltend. Heute gelacht und morgen vergessen. Eigentlich schade für das Star-Aufgebot. |
Valentine's Day schlägt in die selbe Kerbe wie die britische Produktion Love actually (viel Staraufgebot, Liebesgeschichten). Leider finde ich die US-Version trotz Staraufgebot weniger gelungen. Wenn man beide Filme vergleicht, werden auch teilweise die Geschichten kopiert (kleiner Junge verliebt sich, Trennung am Valentinstag), wobei man zugegebenermaßen nicht viel Spielraum beim Thema Liebe hat. Ich war die ganze Zeit nur damit beschäftigt die Promis zu zählen, als dass ich auf die Geschichte geachtet habe. Manche Charaktere bleiben völlig farblos, wie der von Jessica Alba zum Beispiel. Dadurch das man versucht hat, möglichst viele Promis in 2 Stunden Film zu quetschen, fehlte an manchen Ecken und Enden die Zeit um näher auf die Beweggründe und Motive der einzelnen Figuren einzugehen. In Erinnerung bleibt mir Anne Harthaway, die hier mal wieder ihr komödiantisches Talent zeigen kann. Mein persönlicher"Schocker" in diesem Film war die Rolle von Bradley Cooper. Da ist mir am Ende des Films doch tatsächlich die Kinnlade runtergeklappt. Kurzweiliger Liebeskitsch, einmal angucken reicht! |

