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Beitrag Ice Age: Dawn of the Dinosaurs
Ice Age: Dawn of the Dinosaurs oder: Die Dinosaurier, die armen Saurier... Seit Ice Age an den Kinokassen einschlug und uns Urzeitviecher als Witzfiguren präsentierte, war klar, dass die Geschichte vom Faultier und dem Mammut noch nicht zu Ende war. 2006 folgte Ice Age 2, als schwaches Sequel und nun kommt Teil drei, Ice Age: Dawn of the Dinosaurs, der sogar, der Titel verräts, Dinosaurier miteinbezieht. Während bereits der zweite Teil bereits mit neuen, nervigen Charakteren aufgefahren ist, wird nun sogar dem coolen Scrat eine Konkurrenz fürs Nüsschen bereitgestellt. Er muss sich mit einem Weibchen namens "Scratte" rumschlagen und tut das nicht etwa lässig und lustig, sondern überraschend nervig und langweilig. Diese Einschübe, die meist mit der eigentlichen Story nicht viel am Hut haben, verlaufen sich im Niemandsland und kratzen heftig am glatten Image von Scrat. Und er ist leider nicht der Einzige, der kaum auf Touren kommt. Sid wird zur Mami und muss sich mit einem fauchenden T-Rex rumschlagen, Diego verliert seine Gefährlichkeit komplett und Manny hat Vatersorgen. Das ist alles nett und anständig, aber einfach nicht komisch. Ausserdem sind die Oppossum-Brüder einmal mehr sehr anstrengend, weil total nervig. Glücklicherweise wurde mit dem Wiesel Buck ein Charakter geschaffen, der den Speed, die Verrücktheit und den Wahnsinn zurück auf den Bildschirm bringt. Im Original von Simon Pegg (Shaun of the Dead, Star Trek) mit herrlichem Akzent gesprochen, rettet er praktisch im Alleingang diesen Film vor dem Untergang. Denn ohne Buck läuft in Ice Age: Dawn of the Dinosaurs leider gar nichts. Fazit: Ice Age: Dawn of the Dinosaurs ist zwar besser als der vorige Teil, setzt aber erneut auf sehr kindlichen Humor, der eine wenig überzeugende Gagdichte aufzuweisen hat. Die kleinen Zuschauer wird's freuen, und wer sich ab den Eiszeitviechern amüsieren kann, dürfte auch hier seine Freude haben. Aber beim genaueren Hinsehen wird klar, dass sich die Macher für einen weiteren Teil mächtig am Hintern reissen müssen, um eine einigermassen ansprechende Story zu gestalten. Wenn sie so weitermachen wie bisher, wird das nichts mehr. Die DVD zu Ice Age: Dawn of the Dinosaurs hat enttäuschend wenige Extras zu bieten: ein Musikvideo von Queen Latifah (schwacher Song) und ein Bericht über Scrat und Scratte, über deren Entstehung wir nun mit Hintergrundinfos gefüttert werden. Ein bisschen mehr Info und Material hätten da schon dringelegen. Dafür ist der Film technisch absolut auf der Höhe und bietet neben einem klaren und sehr sauberen Bild auch in Sachen Ton hervorragende Arbeit. Kräftig und störungsfrei wird Top-Qualität geboten. Dazu gibt's, wie in letzter Zeit vielfach, die Digital-Copy, damit man den Film auch auf dem Laptop immer und überall angucken kann. |


