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Beitrag Paranormal Activity

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Paranormal Activity oder: Von draussen da komm ich her


Blair Witch Project hat es vor zehn Jahren vorgemacht, Open Water zog 2003 nach und reihte sich ein in die exklusive Gruppe kleiner Filme, die mit (privater) Handkamera gefilmt und durch das Internet gehypt wurden, um schlussendlich einen fetten Gewinn einzufahren. Nun kommt ein weiterer Kandidat dieser Sparte, über den man am besten so wenig wie möglich in Erfahrung bringen sollte und sich dann im Kino entweder (fast) zu Tode erschrecken oder tödlich langweilen kann. Paranormal Activity ist ein Very-very-Low-Budget-Film, der mit Videokamera gefilmt wird und seine Stärke in den wenigen nächtlichen Szenen hat, in denen die Kamera einfach aufs Bett gerichtet ist.

Anfänglich macht sich Frustration breit. Ein paar langweilige Szenen reihen sich aneinander, wir sehen die beiden Hauptfiguren beim Baden, Rumräumen und Plaudern. Wo bleibt der Grusel, von dem sich in den Staaten reihenweise Personen in die Hosen gemacht haben? In der ersten nächtlichen Einstellung wird uns ein Vorgeschmack geboten, wenn Gegenstände anfangen, sich wie von Geisterhand zu bewegen. Auf diesem Pfad wird nun weitergegruselt, und die auf der Leinwand stetig langsamer werdende Uhrzeit weist auf kommendes Ungemach hin. Das nimmt zwar extrem die Spannung, ist aber natürlich nötig, weil das Böse ja nur einmal pro Nacht zuschlägt...

So richtig packend wird Paranormal Activity leider erst ganz am Ende, wenn wir endlich ein bisschen Intensität zu sehen bekommen und auch mal vom Sitz aufschrecken. Bis dahin plätschert das Teil mehr oder weniger gruselig dahin, und es ist den Zuschauern selber überlassen, ob man sich ab bewegenden Türen und zu hörenden Schritten ins Bockshorn jagen lässt.

Fazit: Paranormal Activity fährt auf der gleichen Schiene wie Blair Witch Project und spricht exakt auch die gleiche Zielgruppe an. Wenn jedoch vom "erschreckendsten Film aller Zeiten" die Rede ist, darf gerne darüber gegrinst werden. Ausser dem Finale bietet dieses Projekt kaum was, das lange in Erinnerung bleibt. Vom imposanten Internetpush mal abgesehen.

Ein Tip zum Schluss: Wenn ihr diesen Film anguckt, macht er sicher mehr Spass, wenn unwissende und leicht erschreckbare Begleitungen dabei sind....

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muri's Wertung: 2 Sterne

Ich fand das Teil auch nicht den Hammer, und The Blair Witch Project hat mich damals voll in den Bann gezogen. Hier wirkts zu sehr gekünstelt und weil man seit über 10 Jahren weiss, dass solche Filme sowieso alle fake sind. Gewisse Szenen sind okay WENN man sich vorstellt, dass das einem persönlich passiert. Ich finde halt das Konzept an sich toll, dass ein solcher NoBudget-Film viiiiieeeel Geld einbringt ;) Ja und eine Sexszene fehlt mir halt auch in dem Streifen, wenn man schon ein intimes Zusammenleben von zwei Jungen porträtiert :D

woc's Wertung: 3.0 Sterne

Das mit der Uhr hat mich mega genervt. Da wird im Schnelldurchlauf die Nacht gezeigt und plötzlich wird die Uhr langsamer und bleibt stehen. Da weiss auch der Hinterst und Letzte, *Ups, jetzt kommt was*... Damit werden IMO viele Schreckmomente verschossen.

muri's Wertung: 2.0 Sterne

Stimmt genau. Die "Schockmomente" sind sowieso ziemlich offensichtlich, nur einer hat mich persönlich wirklich in den Bann gezogen:

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Die schwingende Lampe. Nichts Ungewöhnliches aber wieder unter dem Aspekt "Wenns dir persönlich passiert" eben schon geil. Das Ouija-Board war lächerlich.

woc's Wertung: 3.0 Sterne

Paranormal Activity - Für Kino-Release massiv umgeschnitten
Steven Spielberg persönlich empfahl Nachdreh

Am 19.11.2009 kommt nun endlich der US-amerikanische Independent-Horror „Paranormal Activity“ (freigegeben ab 16 Jahren) auch nach Deutschland. Innerhalb weniger Wochen spielte der Überraschungshit alleine in den USA 104 Millionen Dollar ein (Stand: 17.11.2009) - und das bei Produktionskosten von lediglich 15.000 US-Dollar.

Doch „Paranormal Activity“ ist kein neuer Film. Er wurde bereits 2007 produziert und erhielt seine (offizielle) Weltpremiere beim Slamdance Film-Festival Anfang 2008. Von da an geisterte der Spuk-Horror durch zig Festivals, auf denen Regisseur Oren Peli, der zuvor noch nie einen Film realisiert hatte, Vertreter der US-Filmindustrie Gratis-DVD-Screener in die Hand drückte, welcher quasi seinen „Director’s Cut“ beinhaltete. Dieser fiel Steven Spielberg in die Hände, der sich für ein nationales Release bei Paramount einsetzte.

Doch für ein Kino-Release wurde der Film zwar nicht grundlegend, aber dennoch massiv umgeschnitten und überarbeitet. Ein Grund dürfte sein, dass durch die Veröffentlichung des DVD-Screeners der Film de facto der Öffentlichkeit bereits zugänglich gemacht wurde.

Die größte Veränderung stellt das Ende des Films dar, welches nach einer Idee von Steven Spielberg komplett neugedreht wurde. Somit besitzt „Paranormal Activity“ nun drei alternative Enden - das Kino-Ende nach einer Idee von Steven Spielberg, das originale DVD-Screener-Ende, sowie ein weiteres alternatives Ende, welches Oren Peli bereits 2007 drehte. Der Inhalt der unterschiedlichen Enden soll an dieser Stelle nicht näher beschrieben werden.

Die weiteren Unterschiede zwischen dem ursprünglichen „Director’s Cut“ (dem DVD-Screener) und der Kino-Fassung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

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Mindestens drei neue Szenen wurden hinzugefügt, u.a. eine Spuk-Attacke am Tage, bei dieser der Dämon ein Bild von Hauptdarsteller Micah zerkratzt.

Andere Szenen wurden dahingegen gekürzt oder komplett herausgeschnitten, um die Zeit zwischen Tag und Nacht schneller verstreichen zu lassen. Dadurch ist die Kino-Fassung kürzer.

Viele Soundeffekte wurden verändert, weggelassen oder hinzugefügt. Der Dämon gibt sich im DC nicht zu erkennen, wenn er sich der Kamera nähert. Dafür wurden einzelne Soundeffekte des Schocks wegen drastisch verstärkt.

Das Internet-Video der besessenen Diane ist im DC weitaus länger. Man sieht u.a. wie sie sich das Fleisch von ihrem Arm abbeißt, solange bis der Arm abbricht.

Für die Kino-Fassung wurden einige digitale Effekte hinzugefügt, u.a. wurde der Schatten des Dämons leicht verändert und tritt nun häufiger auf.


Es ist davon auszugehen, dass auf dem kommenden DVD-/BluRay-Release beide Fassungen, sowie das dritte alternative Ende enthalten sein werden.

Chemic's Wertung: 4.0 Sterne

Yep, auf dem Internet spuken die 2 Versionen umher.

woc's Wertung: 3.0 Sterne

Ich hab den Film heute gesehen und bin ein wenig zwiegespalten. Es gab einige Szenen die ich gruselig fand, aber auch einige die mir lächerlich erschienen. Die Charaktere, besonders Katie, gingen mir nach einiger Zeit auf den Nerv. Als "erschreckendsten Film des Jahres" würde ich den Film auf keinen Fall bezeichnen. Für einen Kinogang würde ich ihn auch nicht empfehlen, aber als DVD wäre er vielleicht noch interessant.

grf's Wertung: 3.0 Sterne

Alles mutige Herren hier? Also ich hatte ehrlich gesagt Mühe, nach diesem Film einzuschlafen... absolut toll gemachter psychologischer Horror, den ich nicht so schnell vergessen werde.

ma's Wertung: 6.0 Sterne

Ich kenne auch ein paar Leute, denen der Film ziemlich schräg eingefahren ist. Anscheinend scheint er doch einen Fluch auf sich zu haben, wenn man Steven Spielberg Glauben schenkt ;)

woc's Wertung: 3.0 Sterne

geister a la blair witch project... total langweilig...

Son Goku's Wertung: 0.0 Sterne

Leider hatt' ich gedacht, dass die 7.4 von 10 Pkt. (Quelle: Voting IMDB User vor ein paar Tagen) es wert seien, mir das Filmchen genauer anzuschauen. Ab 20 Minuten vor Schluss gibt's endlich etwas Spannung. Besser man weiss nicht, wie Filme gemacht werden... weil sonst ist der ganze Bluff sowas von enttarnt, dass der Film äusserst billig wirkt. Kommt meines Erachtens nie und nimmer an Blair Witch Project ran - auch wenn einige Ideen rausgeklaubt wurden. Trotzdem: Den Erfolg gönn' ich den Machern... auch wenn ich's nicht versteh'.

nd's Wertung: 2.0 Sterne

Tja also ich gebe für den Streifen 4 Sterne.
Allerdings NUR für die mutige Idee einen Geisterfilm ohne tausende Computereffekte und Digital Hochauflösender Monster zu machen. Ein Kaum erkennbarer Schatten hier ein knarren im Holz dort bis hin zu den eindeutig „Paranormalen“ Dingen

Die Grundidee nur mit Soundkulisse und eher unscheinbar wirkender Ereignisse zu arbeiten die man manchmal erst beim späteren betrachten bemerkt die mehr in den Bereich des alltäglichen wandern war als Grundgedanke ein Meisterstreich.

Allerdings Verkackt man es auf ganzer Linie bei der Umsetzung da sich alles rund um die nächtlichen Ereignisse zäh wie Kaugummi in die Länge zieht. Vor allem der Kerl der Micah spielte nervte in diesen Momenten unerträglich.

Ich hab mich immer wieder dabei erwischt wie ich Kopf kratzend vor dem Film saß und mich gefragt hatte ob der Kerl im echten Leben genau so ein Schwachkopf ist der sein Ego aufpustet beim Geisterjagen.

Wie gesagt die Grundidee und manche Momente wie Ansätze hatten viel Potenzial das mit richtiger Besetzung und einer weniger öden Handlung zwischen den Nächten mit Sicherheit mehr zu bieten gehabt hätte.

Frank sallerie's Wertung: 4.0 Sterne

Ich ging mit folgenem Gedanken ins Kino: Wieder einmal so richtig erschreckt zu werden und sich zu gruseln. Obwohl ich eher der Typ bin der viel verträgt erschrack ich sehr oft :D
Vorallem am Schluss B)
Empfehlenswert

Blaque2's Wertung: 6.0 Sterne

nya.. ^^

habe nach dem ganzen hype viel mehr erwartet.
dvd soll ja noch alternative enden haben.. mal gucken.. :)

prad0x's Wertung: 3.0 Sterne

Stoff der mich zum Nachdenken brachte...

la_trulla's Wertung: 3.0 Sterne

Bis zu den letzten 15min ist das ganze doch recht eine durchschnittliche Angelegenheit. Die ewigs langen Gespräche bremsen den Film gewaltig ab. Immerhin bleibt das Geheimnis rund um den Dämon stehts spannend. Schade hätte mir da viel mehr versprochen.

()=()'s Wertung: 3.0 Sterne


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