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Beitrag Transformers: Revenge of the Fallen

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Transformers: Revenge of the Fallen oder: Manchmal ist mehr nicht gut genug...


Nachdem Transformers 2007 mit einem Einspielergebnis von $800 Millionen ein Riesenerfolg war, war ein Sequel natürlich unabwendbar. Doch selbst wenn Transformers 2 an den Kinokassen beinahe gleichviel eingespielt hat, an die Qualität des Vorgängers kann er nicht anknüpfen. Story- wie auch handlungsmässig setzt Bay bei Transformers 2 nämlich lediglich auf die Formel "mehr" und gewichtet dabei mehr Roboter, mehr Action und natürlich mehr Materialschlacht. Um dies zu erreichen, gönnt er den Zuschauern kaum eine Verschnaufpause, und noch bevor überhaupt ein Bruchteil der Spielzeit vergangen ist, wird nach einem klassischen "Es war einmal"-Intro auch schon Shanghai in Schutt und Asche gelegt. Dies sieht spektakulär aus, doch da die Figuren kaum vorgestellt werden, besteht weder zu Maschine noch zu Mensch eine emotionale Bindung, weshalb man sich auch kaum stört, wenn es einen erwischt.

Leider vermag die präsentierte Geschichte auch nicht wirklich überzeugen, denn Bay stapelt so ziemlich alle Klischees, welches das Genre der grossen Katastrophenfilme, die mit Aliens zu tun haben, vorschreibt. Von Superwaffe, über den klassischen Auserwählten bis hin zu uralten Bösewichtern wird alles verwurstet, was das Handbuch vorschreibt. Da können die Animationen noch so grossartig sein, spätestens wenn auch noch die Pyramiden als Tarnung für eine Superwaffe herhalten müssen, wird überdeutlich, dass hier Effekthascherei viel grösser gewichtet wurde, als eine saubere Geschichte zu erzählen. Schliesslich gipfelt Transformers 2 in einer schier endlosen Schlacht in der Wüste, welche sich - wie eigentlich alle Actionszenen im Film - beinahe endlos in die Länge zieht. Mit dem Aufbauschen von Nebenschauplätzen, endlosen Slow-Motion-Szenen und einem chaotischen Ablauf, nimmt sich die Orgie aber lediglich selber den Wind aus den Segeln, und so ödet das Ganze relativ schnell an. Viele unnötige und schlichtweg schlechte Jokes sowie die PG-13-Natur der Produktion nehmen den vielen Konfrontationen auch alle Härte, und so bleibt schliesslich eine mindestens 40 Minuten zu lange Mammutkiste übrig, welche punktuell für einige Lacher gut ist, aber ansonsten mehr langweilt als begeistert.

Fazit: Transformers 2 ist eine überlange Materialschlacht geworden, welche primär spektakuläre, aber auch viele gesuchte und wie Kaugummi in die Länge gezogenen Actionsequenzen aneinanderreiht und dabei jeglichen Erzählrhythmus vergisst. Deshalb für Teil 3 bitte eine besser aufgebaute Geschichte, welche mehr auf die familiäre Gemeinschaft vom ersten Teil setzt anstatt eine Tonne von oberflächlichen Figuren zu bieten, die primär nerven oder kaum etwas zur Geschichte beitragen. Für 2.5 Stunden Hirnabschalten und spektakuläre Bilder Geniessen mag Transformers 2 gut sein, doch das wär's dann auch schon.

Die Standardversion der DVD präsentiert den Film in einer enttäuschend körnigen und mässig scharfen Qualität und bietet in Sachen Bonusmaterial lediglich einen Audiokommentar.

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db's Wertung: 3.5 Sterne

zuerst einmal: die umsetzung auf blu-ray ist schlichtweg fantastisch - das beste, was ich bisher erlebt habe; perfekter bild- und tontransfer!

zum film: ich liebe den vorgänger, einer meiner absoluten faves. und beim dritten mal schauen von revenge of the fallen ändere ich meine meinung nicht: ein sequel, welches definitiv nicht zwingend nötig gewesen wäre. zwar sind die actionsequenzen wieder mal allererste sahne und übertreffen streckenweise als solches sogar den vorgänger, aber als gesamtpaket geht das ganze leider nicht auf:
- wo ist der gut eingesetzte und optimal dosierte humor des vorgängers? fehlanzeige. stattdessen nur peinlich pubertäre anspielungen. fazit: sehr schwach!
- wo ist der zwar einfache, aber dennoch vorhandene storyaufbau des prequels? leider erst im letzten drittel vorhanden.
- wie sieht's mit der screentime von bumblebee aus (immerhin - neben optimus prime - der wichtigste autobot)? kaum vorhanden. stattdessen muss man sich mit zwei dödel-twins abfinden.

losgelöst vom vorgänger hat revenge of the fallen dennoch seine ganz grossen trümpfe, die ihn sehenswert und unterhaltsam machen:
- die ersten 10 minuten in shanghai sind absolute weltklasse! (leider särbelt der film danach ab und dümpelt in einem nichtsaussagenden mittelteil vor sich hin...)
- sams charakter ist solide. vom normalen jungen zum hero - genauso wie im vorgänger, also absolut keine einwände.
- der score gefällt und passt gut zu den jeweiligen szenen.
- der letzte drittel des films in ägypten ist absolut mindblowing: abenteuer, action, humor, pathos - hier passt einfach alles!

im endeffekt funktioniert revenge of the fallen als action-blockbuster und popcorn-event-movie bestens, muss sich aber trotz den hohen einnahmen diskussionslos hinter dem original einreihen, welches vor allem eines hatte: charme!

farossi's Wertung: 4.0 Sterne

DELETE

[Editiert von El Chupanebrey am 2010-06-26 22:05:10]

El Chupanebrey's Wertung: 1.0 Sterne

Wieviel zahlt dir der Typ eigentlich? |)

jon's Wertung: Noch nicht bewertet

Nix, aber ich mag ihn nun mal. :I Schlimm?

Ausserdem wäre es schön, wenn Doug Walker und James Rolfe (AVGN) in Europa etwas bekannter würden. Also warum nicht im kleinen, aber feinen Internetforum damit anfangen (und nein, solange es etwas mit dem jeweiligen Film zu tun hat, finde ich nicht, dass das Spam ist)? Ich kanns auch wieder löschen, wenns dein Outnow-/Humorverständnis stört. ;)

Und nun zurück zum Thema, sonst schreitet Meister muri ein.

[Editiert von El Chupanebrey am 2009-12-08 00:50:34]

El Chupanebrey's Wertung: 1.0 Sterne

Ich muss sagen, ich bin mehr oder weniger der Meinung von Peter Travers. Vielleicht ist Transformers: Revenge of the Fallen nicht ganz der schlechteste Film der Dekade, aber er ist sicher einer der Favoriten für "Schlechtester Blockbuster der Dekade". Die Schauspieler gehen einem auf die Nerven (John Turturro, wieso?!), der "Humor" ist nicht lustig und die Roboter werden auch ganz schnell mal alt (Joa, die Effekte sind ganz nett).
Ausserdem fehlt es dem Film an etwas, wovon bei Michael Bay sonst ein Overkill vorhanden ist: Epische Momente.

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Was soll das? Optimus Prime wird mal kurz in einem einminütigen Kampf umgebracht, hallo? Das ist eine Kultfigur, die hat einen "grösseren" Tod verdient!
Noch schlimmer aber ist Tod des Fallen One: Der wird auch so nebenher gekillt und auch er stirbt nicht mit einem Knall, ihm gehen relativ sanft die Lichter aus. WTF?

Ach, und natürlich enthält der Film noch ein paar Dinge, bei denen ich wirklich meinen Kopf in einem Kissen vergrub:

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- Roboter-Himmel?!
- Ich bin ja kein Hirsch in Physik, aber das problemlose Überleben in einem Auto nach einem Sturz aus ca. 100 Metern überlebt niemand - nicht einmal in einem Actionfilm! Und von dieser Saugaktion am Schluss will ich gar nicht erst anfangen...
Dass in solchen Filmen die Physik ein paar mal etwas locker gesehen wird, weiss ich und kann ich akzeptieren, aber alles geht dann auch nicht.
- Megan Fox ist jetzt endgültig zur Nutte verkommen.
- Metallhoden?!
- Ein weiblicher Transformer, der nach sage und schreibe zwei Sekunden abgeknallt wird. X(
- Plotloch über Plotloch...
- Die "schwarzen" Zwillinge...
- Die "Liebesdialoge" zwischen Sam und Mikaela...

Wozu der Film aber zu gebrauchen ist - und das habe ich gestern aus erster Hand erfahren - ist zum gemeinsamen ultimativen Nachspielen von MST3000. So verlebte ich gestern doch noch zweienhalb witzige Stunden. :)

[Editiert von El Chupanebrey am 2010-06-26 22:14:25]

El Chupanebrey's Wertung: 1.0 Sterne


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