Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag 2012
2012 oder: Aus die Maus! Geht es um die Krone des "ultimativen Blockbusters" 2009, sind Michael Bay und Roland Emmerich ganz klar die Favoriten. Geht es um die Frage, wer in seinem Film mehr Zerstörung zeigt, hat der gebürtige Deutsche eindeutig die Nase vorn. Um es in einem Wort zu beschreiben: Wow! In Independence Day hat er Aliens auf uns losgeschickt, in The Day After Tomorrow kam die ewige Eiszeit, und in 2012 lässt er gerade mal die Erde zerstören. Keine Angst! Es ist wirklich nur ein Film, denn das muss man sich während den 150 Minuten immer wieder klarmachen. Die globale Zerstörung wirkt derart realistisch, dass einem das Popcorn im Hals steckenbleibt. Mit grandiosen Effekten stellt uns Emmerich seine Vision der Apokalypse vor. Sein Markenzeichen, die Zerstörung zu zelebrieren, nimmt in 2012 gigantische Ausmasse an. Dass dabei der Grundgedanke aus der Maya-Kultur (wir erinnern uns: der Maya-Kalender geht nur bis zum Datum 21.12.2012) sofort in den Hintergrund rückt, war schon von Anfang an klar. Nebst all den Explosionen, einstürzenden Wolkenkratzern, Flutwellen und feurigen Steinschlägen gibt es natürlich noch einige Menschen, die nicht ganz freiwillig dazu bestimmt sind, sich als Helden zu beweisen. Wie in jedem Emmerich-Schmaus haben wir hier die unterschiedlichsten Charaktere verschiedener Rassen und sozialer Hintergründe. Keine Diamanten, aber sie machen dennoch eine gute Figur in diesem höllischen Chaos. Als Normalo Jackson Curtis an vorderster Front agiert John Cusack, natürlich kein Wissenschaftler, sondern Autor, der gerade mal 500 Exemplare seines ersten Buches verkaufen konnte. Oder Amanda Peet als Ex-Frau Kate, ein Schatten ihrer selbst. Die Unschuld per se präsentiert Emmerich auf dem goldenen Teller: Die Kinder - tapfere kleine Wichte, die aus ihrer Angst herauswachsen. Dieser Mix ist für Katastrophenfilme nicht neu, schon gar nicht für den deutschen Regisseur, aber er funktioniert. Emmerich hat einen Hang zu normalen Leuten, die Grosses vollbringen, währenddem die wichtigen Menschen der Regierung im Notfall schlichtweg als menschenverachtende Schlappschwänze dastehen. Ein schöner Gedanke. Bei 2012 besteht kein Kampf zwischen Wissenschaft und Religion, zwischen Fakt und Glaube und wenn, dann nur ganz hintergründig im Ansatz. Viel mehr richtet sich die Frage an uns alle: Was würden wir tun, wenn das Ende tatsächlich eintreffen würde? Wären wir gewillt, anderen zu helfen, oder würden wir egoistisch unseren eigenen Hintern retten wollen? In diesem Punkt bietet der Film trotz seines Blockbuster-Konzepts doch noch die Möglichkeit, darüber nachzudenken. Wer dies nicht machen will, kann sich einfach von der atemberaubenden Action mitreissen lassen. Die Frage, ob das Vergnügen durch 3D noch besser wäre, lässt sich schwer beantworten. 150 Minuten Getöse mit einer 3D-Brille wären für die Augen eine grosse Anspannung. Lassen wir die Technik noch ein wenig ausreifen und wer weiss, vielleicht kommt Emmerich in wenigen Jahren zurück und verspricht uns den ultimativen Kick in 3D. Bis dahin hoffen wir, dass sich die Erde nach dem 21. Dezember 2012 trotz allem weiter dreht... Fazit: 2012 entspricht allen Erwartungen und zeigt fulminantes Hollywood-Kino par excellence. Auch wenn gewisse Situationen stark an der Grenze des Realistischen sind, erhält man eine geballte Ladung grandioser Action, eine Story mit interessantem Hintergrundgedanken und den dazugehörigen Lachern. Der Film ist für Fans des Genres ganz klar ein Muss. Ein Augenschmaus, wie ihn eben nur der liebe Roland Emmerich machen kann. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 95 Beiträge geschrieben.
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Zitat woc (2009-11-09 16:00:00)
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Meinst du? Ich finde den Standpunkt von Emmerich, dass nicht die "hohen Tiere" immer die Welt retten müssen, eigentlich edel, wenn auch typisch für seine Stories. Mit solchen Figuren kannst du eine grosse Menge ansprechen. [Editiert von woc am 2009-11-09 16:27:00] |
Zitat woc (2009-11-09 16:00:00)
Ich kann dich beruhigen: Click Und 6 Sterne für einen Katastrophenreisser, der, so wie ich das bisher interpretiere, in erster Linie von schwarz-weissen Charakteren lebt und wohl, wie die meisten Filme des Genres, kein besonders gutes Drehbuch hat? Ich weiss ja nicht, ich weiss ja nicht... Ich werde ihn mir vielleicht antun, glaube aber kaum, dass er mich vom Hocker reissen wird. |
6 Sterne für einen Katastrophenreisser, der all die Erwartungen in seinem Genre erfüllt oder sagen wir es zusätzlich so: alle Erwartungen, die man von Emmerich bezüglich eines solchen Filmes haben kann. Das betrifft Effekte, Charaktere, Story, Script, whatever |
Zitat woc (2009-11-09 16:26:01)
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Hmmm, es könnte sein, dass Emmerich mit dieser Masche schon fast zum Vollblut-Amerikaner wird |
Ich kann mir bei 2012 einfach nicht vorstellen, dass die Story über 160min gut funktionieren kann. Bei The Day After Tomorrow war die Luft bereits nach ca. 60min draussen. Da werden auch keine bombastische Effekts helfen. Aber trotzdem werde ich mir den Film nächste Woche, bei einem regnerischen Tag bestimmt reinziehen (war schon lange nicht mehr im Kino). |
Das Maximum für diesen FIlm? Ich lass mich gerne begeistern und wenn das Päckli stimmt, freu ich mich doppelt. Aber bis dahin bin ich eher skeptisch. Auch im Wissen, dass die letzten Emmerichfilme, trotz Aufwand, nicht das Gelbe vom Ei waren. |
Ich bin mal wieder Froh das nicht nur hoch intelektuelle Filme das Maximum von einem Kritiker bekommen können Werd's mir morgen wahrscheinlich mal anschauen gehen. |
Volle Punktzahl? Ich verlinke die outnow.ch Rezis häufig weiter, aber diese lass ich mal lieber stecken... durfte den Film an einem Visual Effects Screening sehen und kann nur sagen: Emmerich, such die endlich gelernte AUtoren!! Deine und Klosers Ergüsse sind einfach nur totgeburten, da nützen die formidablen Shots von Pixomondo, Digital Domain, SPI, Scanline etc. auch nichts mehr... |
Die Ausschnitte in Wetten, dass? und weitere verheissen nichts gutes, gar nicht. Und John Cusack? Der holt sich einen fetten Check ab. Aber was anderes kann man von Meister Emmerich erwarten? Vom Spielberg-Fan (Joey), zum Riesenkrawall-alles-geht-zur-Emma Regiesseur. |
na mal gucken. Cu(fett)sack ist bei meinen Favoriten unter den Schauspielern ganz weit unten und für mich daher eher bedingt als Mitreissfaktor geeignet. Daher bleibt zu hoffen, dass er - wie einst bei Independence Day oder Patriot - ein gutes Charakterensemble hat und nicht so was wie bei the Day after Tomorrow abliefert, der neben einer guten Message und einigen netten Effekten in Sachen sympathischen Figuren schlichtweg nichts zu bieten hatte. Zudem hoffe ich, auf nicht zuviele Déjà Vues mit Deep Impact und dass er auch hier wieder mit vielen Sympahtischen Charakteren eine Geschichte erzählt, die auch mitreisst und nicht nur nervt oder wie Transformers 2 lediglich auf CGI- Orgie setzt. Aber wenn ich mir so den Trailer anschaue, ist dies wohl Wunschdenken ^^ |
Ich denke weil man eben genau tiefe Erwartungen an diesen Film hat (siehe letzte Emmerich-Filme) könnte es schon sein, dass man hier positiv überrascht wird. Also ich geh' in mir sicher angucken! Schon morgen! |
Zitat daw (2009-11-10 10:50:07)
zwar nicht Morgen aber ich werde auch da sein |
Zitat db (2009-11-10 10:49:25)
Aber db, der war jetzt echt unter der Gürtellinie! Lass doch den armen Mann in Ruhe. Wo soll denn der bitte fett sein? Den sollte man eher noch loben, weil er seit fast 20 Jahren genau gleich aussieht. Für mich ist der Herr jedenfalls eher ein Grund, mir den Film doch anzutun. Geschmäcker sind halt verschieden... |
Bei ConAir ging er mir brutal auf die Nerven und nach Zimmer 1408 hing er mir zum Hals raus. Deshalb kann ich mich nicht gerade für ihn begeistern... aber mal schauen in drei Tagen ist es soweit... |
Zitat db (2009-11-10 10:52:18)
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Zitat daw (2009-11-10 10:50:07)
und die CGIs haben mich in den Ausschnitten teilweise grad gar nicht überzeugen können. |
Zitat pb (2009-11-10 19:01:17)
Ach ja? Komisch, ich fands genau umgekehrt. Der Trailer hat in Full HD auf'm TV auf jeden Fall genial ausgesehen. Aber wie gesagt, ab morgen werde ich es genau wissen und hier natürlich meine Meinung preisgeben. |
Same old, same old, nur scheinbar etwas mehr Zerstörung als auch schon. 6 Sterne ...lol. |
The Day After Tomorrow - Reloaded 2012 war spannend, actionreich, spektakulär und natürlich ohne jegliche Bemühungen um gross eine Story zu erzählen. Aber man kann jetzt schon beruhigt sein: 2012 wird sicherlich nicht wie im Film gezeigt sein ;) Denn 1500 Meter hohe Tsunamis welche selbst den Himmalaya übertrumpfen sind schlichtweg nicht möglich. Vorallem da das Wasser dan sowieso irgendwo wieder Landmasse freigeben muss, da es ja nicht möglich ist um einfach mal den Wasseranteil zu erhöhen ;) Der Star des Films ist natürlich wieder mal Mutter Natur. Vorallem die LA Szene ist bombastisch und kann richtig überzeugen. Aber es gab doch ein wenig den faden Nachgeschmack das das ganze eigentlich The Day After Tomorrow ist, aber diesmal gehts der "ganzen" Welt an den Kragen. Aber als der gigantische Tsunami auf Washington zurollte, musste ich doch an die New York Szene bei The Day After Tomorrow denken, einfach noch etwa 10 Mal grösser. Storytechnisch sollte man nichts erwarten, denn es gibt eigentlich nichts weltbewegendes. Schauspielerisch wars jetzt zwar nicht schlecht, aber ein bisschen mehr hätte sich Herr Cusack schon ins Zeug legen können. Also meine 6 Sterne gehen an die genialen Special Effects und die zum Teil sehr spannenden Actionszenen ;) Ps: "It's Russian" |
Donnerwetter!! Was ich da gesehen habe war totaler Wahnsinn! Digitale Projektion, THX Sound, Hirn ausschalten und 155 Minuten Spektakel geniessen. So das erste Fazit. Was für Bilder da einem geboten werden ist schlicht und ergreifend krass. So etwas gab es noch nie. Der Emmerich kennt einfach keine Grenzen. Da geht alles kaputt was kaputt gehen kann und wenn man meint es sei fertig, kommt ein paar Minuten später noch was oben drauf. Also für alle CGI- und Action-Fans ist dieser Film einfach ein MUSS. Die Story hat ebenfalls ihre starke Seiten, wobei man je länger je mehr weniger darauf achtet, weils einfach zu viel wird (etwas gar viel Patriotismus & Superheld-Darstellung für meinen Geschmack). Und spannend ist der Film eigentlich auch, auf jeden Fall bis es mit der ganzen Katastrophe anfängt. Danach gehts im Minutentakt von einem Ort zum anderen und immer wieder muss man ab den tollen Bilder staunen. Einfach genial. Hie und da zieht sich das Ganze aber doch in die Länge und mit der Zeit fangen die Schauspieler an ein bisschen zu nerven. Trotz allem ist ab und zu ein Witz vorhanden der gut ins Geschehen rein passt. Cusack spielt ganz Ok, nicht mehr und nicht weniger. Der grosse Star ist für mich eher Chiwetel Ejiofor der seine Emotionen gut rüber bringt. Sonst wird uns da leider nur Durchschnitt geboten. Wenn man Erwartungen im Bereich CGI an den Film hat, dann darf man diese ruhig hoch setzen. Sie werden garantiert erfüllt (abgesehen von den ersten Fluchtversuchen; da war es meiner Meinung nach nicht ganz sauber animiert). Wer aber nebenbei noch eine tolle Story erwartet, der wird wohl etwas enttäuscht sein. Sie ist zwar ansatzweise gut, aber leider nicht gerade top. Auf jeden Fall hat's total Spass gemacht und ich denke dieser Streifen kann locker als Referenz in seinem Genre angesehen werden. Wird schwierig so etwas in nächster Zeit zu toppen... |
Zitat HomerSimpson (2009-11-11 18:33:50)
bist nicht du einer derjenigen, die an die biblische sintflut glauben, so mit alle gebirge unter wasser setzen etc..? [Editiert von gargamel am 2009-11-12 09:03:53] |
hört emmerich jetzt auf zu filmen, nachdem er die ganze welt zerstört hat..? oder bringt er noch als letztmögliche steigerung den kollaps des gesamten universums? "the big rip"? |
ohhhhh nöööööö, jetzt hatt' ich mich schon darauf gefreut, endlich mal wieder getrost ins Kino zu können (obwohl: bläh, Deutsch, iigh!) und dabei nicht gelangweilt zu werden... und nun les' ich die Vorhersagen von euch Filmfans und es löscht mir grad ab. |
Traurig... Kein Qualitätsanstieg für Emmerich. Ich wage zu behaupten, dass dieser Film noch doofer als 10'000 B.C ist und das ist schon sehr schwer. 15 Minuten tolle Effekte, 135 Minuten furchtbare Karikaturen von Archetypen und Kindergartendialoge. Das schlimmste ist, dass sowas Geld macht und die Studios zu weiterem Stumpfsinn motiviert.... Stargate hat meine Liebe zum Kino entfacht und 2012 repräsentiert alles negative, was man mit Hollywoodblockbustern assoziiert. Opium für die doofe Masse. Schade. Der Film hat mehr gemeinsam mit Otto-Der Katastrofen-Film als mit Independence Day. Die Luft ist raus, der Spassfaktor gleih null und was Woody hier zu suchen hatte? [Editiert von ma am 2009-11-12 10:00:13] |
Zitat gargamel (2009-11-12 08:48:37)
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Zitat Chemic (2009-11-12 13:14:53)
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Zitat gargamel (2009-11-12 09:09:29)
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Zitat HomerSimpson (2009-11-12 18:05:58)
Sind Sie das, Herr Emmerich? |
Zitat Weltwoche Nr 46 09
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Zitat Dirty Harry (2009-11-12 20:37:23)
[Editiert von HomerSimpson am 2009-11-12 20:55:51] |
Zitat HomerSimpson (2009-11-12 20:49:37)
jop, id4 finde ich auch total overratet und wenn ich dir einen tipp geben darf: 10'000 bc kannst du dir getrost sparen... |
Zitat HomerSimpson (2009-11-12 18:04:32)
ach ja, stimmt... und regen kommt ja aus den tiefen des weltalls... |
Zitat gargamel (2009-11-12 22:10:31)
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Zitat HomerSimpson (2009-11-12 22:44:15)
1. Mose 7: 10Und da die sieben Tage vergangen waren, kam das Gewässer der Sintflut auf Erden. 11In dem sechshundertsten Jahr des Alters Noahs, am siebzehnten Tage des zweiten Monats, das ist der Tag, da aufbrachen alle Brunnen der großen Tiefe, und taten sich auf die Fenster des Himmels, 12und kam ein Regen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte. Laut Bibel kam ein Grossteil des Wassers aus dem Boden! Dass der Regenbogen erstmals nach der Sintflut erschienen ist, erklärt man sich u.a. auch damit, dass es vorher keinen Regen gab, sich also die Menschen das Wasser aus den Wasserspeichern der Erde holten. |
Zitat Scr@ch (2009-11-13 12:05:36)
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Ne, das war leider gar nichts! Es bestätigt wieder einmal den Punkt, dass Filme welche hoch gehypt werden einfach nicht zu überzeugen vermögen. Das war dann auch bei 2012 so. Ich hatte den Eindruck, das Emrich von allem zu viel in den Film reingepackt hat. Zu viel Action, zu viel Katastrophenszenen (welche sich immer wiederholen). Es mag das erste Mal lustig sein, wenn ein Graben in den Boden gerissen wird, nach 10 nahezu identischen Szenen hat man die Schnauze dann doch mal voll. Über die Story brauchen wir nicht zu diskutieren. Spoiler zum Lesen Text markieren
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Zitat ma (2009-11-12 09:58:33)
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Finde es einfach schade, dass die wenigsten Filmemacher mit den tollen FX-Möglichkeiten umzugehen wissen. Dann kommt wieder das alte Argument von wegen "keine Story erwarten" etc. Wenn ich dieses Argument höre, geh ich die Wände hoch! Eine "gute Story" ist wirklich nicht immer nötig. Es gibt Filme, die gänzlich ohne Story auskommen und als Meisterwerke bezeichnet werden. Hat Jaws eine gute Story? Nein aber gute Figuren, mit denen wir mitfiebern können, Spannung und aus dem Leben gegriffene Dialoge.. Roland packt etwa 15 Figuren in diesen Film und verliert absolut den Fokus. Nach dem 15. Grossvater-Abschied ist dann genug und John Cusak's "Hauptrolle" geht unter all dem Gewicht unter. Und balancierende Hündchen etc. muss ich doch wirklich nicht erwarten, oder? [Editiert von ma am 2009-11-13 12:36:24] |
Ich kann durchaus verstehen, wenn man diesem Film hohe und gute Wertungen gibt. Die Zerstörung der Erde ist spektakulär umgesetzt, die Vernichtung sämtlicher Zivilisationen kommt beeindruckend rüber (auf grosser Leinwand) und man sieht dem Film die Kosten an.... Aaaaaber... - Nach dem x-ten "Goodbye" haben wirs dann gesehen Sicher, wer einmal im Jahr ins Kino geht, der wird von diesem Krawall überwältigt und danach von einem Erlebnis sprechen. Wer aber regelmässig im Saal sitzt, wird bald mal merken, wie der Hase läuft und schlussendlich doch enttäuscht sein, dass die Apokalypse halt doch nur einen kleineren Teil des Ganzen ausmacht. Weniger Blabla und Tränen, dafür mehr Kawumm, Herr Emmerich. Einfach fürs nächste Mal merken, dann klappts auch mit dem guten Film.... |
Ich habe mir gestern den Streifen eher spontan (durch eine Anfrage eines Freundes) reingezogen. Ja was soll man dazu sagen. 2012 ist wirklich eine Niete. Ich bin ohne grosse Erwartungen reingegangen und der Film schaffte es meine tiefen Erwartungen zu unterbieten. Ich frage mich langsam echt, ob das Katastrophengenre ausgelutscht ist. Der Film ist 90min lang sehr schlimm. Die Hochgelobten Zerstörungsszenen sind also wirklich nicht so gut, wie sie von den meisten gelobt werden. Das ganz kommt mir so konzeptlos vor. Der Zusammenbruch von L.A ist teilweise schlimm animiert und enthält etliche Logikfehler. Wer jetzt das Gegenargument bringen will und sagt "ich schaue bei einem Blockbusters nicht auf Logikfehler", den Verstehe ich doch. Aber hier war das ganze einfach zu viel des Guten und dies nahm mir auch den Filmspass weg. Apropos Filmspass, der ist kaum vorhanden. Der Streifen plätschert ideenlos von einer langweiligen Szene zur Nächsten. Der Humor war vollkommen fehl am Platz. Sehr schade fand ich, dass Emmerich keinen Bezug zu den Schauspielern herstellte. Etwas dass er seit Independence Day nicht mehr geschafft hat. Dort war die Story auch dünn. Aber Emmerich konnte mit coolen sowie symphatischen Charakteren Punkten. Bei 2012 vermisst man so was total. Cusack spielt den zu 1'000 mal gesehenen geschiedenen Vater, der keine gute Beziehung zu den Kindern hat, Danny Glover spielt den zu 1'000 mal gesehenen Präsidentenpatriot. Nach so vielen Kritikpunkten, gibt es natürlich auch Positive Sachen. Die letzte Stunde brachte immerhin etwas Spannung. Die Idee mit den Archen war nett. Das ganze wird ebenfalls ein bisschen dramatischer erzählt und kann die Zuschauer packen. Wie Le-Chiffre schon gesagt hat, sind die Location sehr schön anzusehen. Ein weiterer Film, der im Vorfeld Gross angekündigt wurde und seine Erwartungen nicht erfüllen kann. Aber wenn wird das schon interessieren. Der Streifen wird an den Kinokassen einschlagen, das ist klar. |
2012 - oder: Schluss mit Windeln Joo, den neusten Emmerich auch gesehen und grundsätzlich wurden die Erwartungen bestätigt. Grosse Effekthaschrei, dünne Story, Schablonenfiguren, eine Handlung die sich enorm verzettelt und in der zweiten Hälfte kaum noch in Schwung kommt. Dazu kommt ein Cast, für den man kaum Sympathien entwickelt und im Gegensatz zu Independence Day bei einem Todesfall den Opfern kaum nachtrauert. Wenigstens kann er im Hinblick auf die Religionen ein gutes Statement abgeben, doch das reicht nunmal nicht aus um die Defizite aufzuholen. Doch wenn man nicht viel über das gezeigte nachdenkt, wird viel fürs Auge geboten und einige der Szenen sind schlichtweg spektakulär. Dazu kommt etwas Situationskomik und zwischendurch einige Amüsante Dialoge, doch insgesammt gibt es nach einem doch spannenden Auftakt viel Bla und das übliche Plfichtprogram, inklusive Lovestory, welche aber kaum noch mitreissen können. Fazit: Independence Day bleibt weiterhin das Mass der Dinge im Bereich der Katastrophenfilme. 2012 sieht zwar Spektakulär aus, doch er wird mit der Zeit öde und trotz einigen unerwarteten Todesfällen, bleibt er beim Schema F. Schade, da hätte man einiges mehr daraus machen können. 3.5 |
Zitat Dirty Harry (2009-11-12 20:37:23)
typisch... |
Ich fand den Film ziemlich gut, doch was mich am meisten gestört hat, waren die Wechsel zwischen den verschiedenen Bildraten pro Sekunde (zumindest glaube ich, dass es an dem liegt). Das ist mir schon im Trailer aufgefallen, dass es Einstellungen gibt, die in den Bewegungen "flüssiger" wirken als andere, wie bei einem stinknormalen Digi-Camcorder (z.B als das Wasser in die Arche strömt). |
So, damit ich mitreden kann, bin ich auch mal ins Kino gestiefelt und habe Das weisse Band, Mary and Max und Looking for Eric beiseite geschoben, um mich von Roland Emmerichs neustem Werk mitreissen zu lassen. Resultat: Gäääääääähn... Erster Gedanke, nachdem der Abspann begann: "ARE YOU F***ING KIDDING ME?!" Aber der Reihe nach. Was ist gut an 2012? Nun, es gibt ein paar reizvolle Aspekte. Zum Beispiel Danny Glover, der Opa Obama recht würdevoll spielt. Auch hält sich John Cusack, im Rahmen der Möglichkeiten, aus zu grossen Peinlichkeiten raus. Ausserdem hat der Film ein paar gute One-Liner zu bieten (die meistens vom ansonsten ziemlich hölzernen Zlatko Buric kommen) und Woody Harrelson nervt auch nicht zu stark und ist sogar ein bisschen lustig (innere Checkliste für Katastrophenfilme: "The strange yet wise madman: Check!"). Und die Schwarzenegger-Karikatur im Fernsehen, gemeinsam mit Jacksons Satz "He's an actor reading off a script!", sowie das komplette Gegenteil von Berlusconi als Premier von Italien und die Queen mit den Hunden entlockten mir ein Grinsen. Und sonst? Emmerich hat keine Ahnung, wie man eine Geschichte erzählt. So sehr er es auch versucht, am Ende ist alles kitschig, doof und altbacken. Wenn ich mir einen Katastrophenfilm ansehe, dann will ich nicht, dass die Hälfte des Films aus Familienproblemen besteht. Nicht einmal, wenn man etwas Dummes will, wird man bedient! Und die Autoren Emmerich und Kloser stahlen sich feige aus der Auflösung des Konflikts zwischen Jackson und Gordon: Spoiler zum Lesen Text markieren
Und die sogenannte Moral! Da kam mir fast das Mittagessen hoch. Vergessen wir einmal, dass es wieder einmal World Police America ist, die alle rettet (gemeinsam mit etwa 50 anderen Staaten, wobei ich mich sofort fragte, was denn mit den anderen 150 los sei), und dass die Menschen so dumm sind, dass nur ein durchgeknallter Woody Harrelson auf die Idee kommt, dass etwas nicht stimmt. Die Moral geht meiner Meinung nach etwa so: Spoiler zum Lesen Text markieren
Ich spreche vielleicht nur für mich, aber ich finde diesen Schluss eine absolute Frechheit und bin empört, dass der Intellekt des Publikums mit einer derartigen Heuchelei beleidigt wird. Auch ist 2012, selbst für einen Katastrophenreisser, furchtbar inkohärent. Die Idee vom 21. Dezember ist bald irgendwo im Niemandsland untergegangen. Jackson und seine Familie schwören sich, zusammenzubleiben, aber kaum passiert etwas, schon verlieren sie sich wieder kurzzeitig. Und, und, und... Letzten Endes ist der Streifen einfach eine zweieinhalbstündige Werbung für eine Weltreise. Location um Location, Subplot um Subplot, spektakuläre Naturaufnahme um spektakuläre Naturaufnahme, kam mir vor wie eine CNN-Werbung! Der Film ist, abgesehen von dumm, beleidigend und technisch relativ unspektakulär, zu allem Übel auch noch ziemlich langweilig, vor allem als es in Richtung Ende geht. But let's look on the bright side: Wenn man mit jemandem gemeinsam im Kino ist, dann kann man sich schön über 2012 lustig machen. Mehr hat dieses Machwerk nicht verdient. 1.5 Sterne P.S. Lieber Herr Emmerich, falls die Erde wirklich 2012 untergeht, dann danken wir Ihnen für die Idee mit den Schiffen! [Editiert von El Chupanebrey am 2009-12-31 18:02:26] |
Zitat El Chupanebrey (2009-11-14 18:30:44)
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Zitat ebe (2009-11-14 19:31:33)
Die werden noch nachgeholt, versprochen! |
Zitat El Chupanebrey (2009-11-14 18:30:44)
Ja selber schuld sag ich da nur.
Also wenn Emmerich irgendetwas richtig gemacht hat, dann sind es die Computereffekte. Natürlich liegt es ihm nicht an Innovation bezüglich dem Einsatz von CGI, aber rein quantitativ ist "2012" höchstwahrscheinlich das aufwändigste, was bis heute im Kino zu sehen war. Derart perfekte Compositings mit derart detailreichem Rendering war bisher allein aufgrund der Rechenzeiten schlicht nicht möglich. Natürlich sieht man den Tricksequenzen ihre Herkunft an - vor allem dort, wo Wasser im Spiel ist - das ändert aber nichts daran, dass "2012" in dieser Hinsicht den absolut top of the toppest darstellt. So etwas bombastisches gab es einfach noch nie. Und es ist übrigens ja auch nicht unbedint das Ziel von Tricktechnik, dass man sie nicht erkennt - IMO ein weit verbreiteter Irrglaube.
Völlige Zustimmung! Gar nicht mal unbedingt aus anderen Filmen, sogar innerhalb von "2012" werden exakt selbe Szenen bis zu drei Mal wiederholt.
Tschuldigung, aber man sieht manchmal einfach das, was man sehen möchte. Ich halte diese Schlussfolgerung für ziemlich aus der Luft gegriffen und sehe im Film keinen Anhahltspunkt, der sie stützen würde. Wenn es etwas gab, das den Schluss gerade so noch gerettet hat, dann war es meiner Meinung nach genau das: Spoiler zum Lesen Text markieren
Genrell finde ich es ja doof, wenn man sich aus Prinzip gegen alle interessanten Gedanken in einem solchen Film verschliesst, nur weil Bay oder Emmerich oder werauchimmer eben kein Niveau haben dürfen. Den eigentlichen Kernpunkg von 2012 sehe ich - neben dem üblichen, oberdämlichen Familienkitsch - vor allem in der folgenden Frage: Angenommen, es käme tatsächlich zu seiner solchen Notsituation, wer würde gerettet werden? Einerseits gebietet uns unser Sinn für Gerechtigkeit, dass man allen Menschen eine Chance gegen müsste, anderseits "braucht" man das Kapital der Superreichen, weil sonst wahrscheinlich überhaupt niemand gerettet werden könnte. Ich persönlich finde das ja ein hochinteressantes moralisches Dilemma. Und der Film nimmt sich auch gar nicht die Frechheit, zu behaupten er hätte eine Lösung für diese knifflige Frage, sondern plädiert schlicht und einfach dafür, dass wir auch in der grössten Notsituation unsere Menschlichkeit bewahren. Eine naive, simple Botschaft - aber sicher keine verwerfliche.
Nun gut, aber das ist nicht ernsthaft eine Kritik oder? Das macht (fantastisches) Kino nunmal seit jeher aus. Beispielsweise 22 Bond-Filme.
Dumm ja, teilweise langweilig ebenfalls - aber auf gar keinem Fall unspektakulär. Zumindest wenn man bereit ist, die Actionszenen von der "Handlung" entkoppelt zu betrachten. Mein persönliches Fazit: Erste Hälfte war toll und liess richtige "Independence Day"-Niveau-Hoffnungen aufkommen, in der Zweiten musste ich mir dann einige Male an die Stirn langen. Ich runde gut gemeinte 3.5 Sterne mal auf. |
Zitat Dirty Harry (2009-11-14 23:40:41)
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Zitat Dirty Harry (2009-11-14 23:40:41)
Bombastisch ja, überzeugend, geschweige denn beeindruckend, nein.
Das ist ja auch gar nicht möglich, da sich niemand so täuschen lässt, aber manchmal hatte ich schon den Nostalgia Critic im Kopf, der sagte: "At least show us that you try!"
Ja, das habe ich noch vergessen. Das ganze Geknalle ist etwas repetitiv. Schön, dass wir uns da einig sind.
Ok, das Wort "Moral" ist übertrieben. Aber mir ist das nun mal aufgefallen und ich habe den Gedanken zu Ende gedacht. Das Ganze erschien mir dann am Ende etwas heuchlerisch.
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Wir haben beide etwasüberinterpretiert.
Der Denkanstoss ist da, keine Frage. Das Problem liegt darin, ob man das Thema nicht cineastisch eleganter und weniger ausgelutscht hätte präsentieren können (und vielleicht dem Film noch ein paar Eye-Candys mehr hätte gönnen können).
Es ist wie mit der Frage, ob die Menschen die zehn Gebote brauchen, um zu erkennen, dass Mord, Diebstahl etc. falsch ist. Wären wir nicht auch ohne eine x-Millionen-Dollar-Produktion, deren Gelder man für weitaus bessere Zwecke (oder Filme) hätte einsetzen können, darauf gekommen, uns diese Frage zu stellen?
Ein weiterer Aspekt, den der Film wiederkäut.
Meine ichs nur oder wirfts du mir hier zwischen den Zeilen Zynismus vor?
Bei den Naturaufnahmen gebe ich dir Recht (die Aufnahmen im Yellowstone-Park sehen sehr schön aus), beim Rest eher weniger. Viele Locations in Ehren, aber wenn schon ums Verrecken eine Geschichte erzählt werden muss, dann darf diese auch etwas stringent vorgetragen werden.
Naja, die Actionszenen wiederholten sich nach einer Stunde auch nur noch.
Ich habe Independence Day nicht gesehen (habe mir das mit den Ähnlichkeiten aber sagen lassen) und kann dir nur in Sachen zweiter Hälfte zustimmen. Ich habe mir während des Films übrigens noch folgendes überlegt: Und bez. Ernsthaftigkeit von 2012: Titel eines Interviews mit Roland Emmerich: "Unser Szenario ist natürlich völliger Quatsch" [Editiert von El Chupanebrey am 2009-11-15 01:07:42] |
Juhu, Zitateschlacht! Zitat El Chupanebrey (2009-11-15 01:03:47)
Doch doch, ich muss sagen, die LA-Szene hat mich sehr beeindruckt. Da bin ich einfach nur noch mit offenem Mund im Kino gesessen und hab mir gedacht: So, jetzt haben sie es geschafft. Jetzt haben sie erreicht, wovon die Macher von Deluge 1933 nicht einmal zu träumen gewagt hätten: Kino von dieser Grössenordnung, dessen fiktiver Realität überhaupt keine Grenzen mehr gesetzt sind und dessen Bilder eine beinahe perfekte Illusion vermitteln. Ich wage eine Prognose: Diese Szene wird man auch in 20 Jahren noch ansehen und sie als beeindruckend empfinden können, da sie imo einfach funktioniert. Leider gilt das längst nicht für alle Actionszenen von 2012, aber hier lässt Emmerich doch sein wahres Talent durchscheinen.
Natürlich! Man hätte das ganze hundertmal, tausendmal besser machen können! Aber ich argumentiere hier ja nicht für die These "2012 ist ein 6-Sterne-Film", ich argumentiere pro "2012 ist ein Film, den ganz gut ansehen kann".
Sorry, aber das ist doch ein total verkehrter Gedankengang. Das kann man schliesslich bei jedem teuern Film sagen. Dieses moralische Dilemma ist etwas, wo mich 2012 ganz klar positiv überrascht hat. Und deswegen rechne ich ihm das an. Punkt.
Ja, den unterschwelligen Zynismusverdacht hast du schon richtig erkannt.
Sehr wohl, und das war etwa der Zeitpunkt, ab dem Emmerichs Arche für mich zu sinken begann. [Editiert von Dirty Harry am 2009-11-15 02:25:35] |
Zitat Dirty Harry (2009-11-15 02:23:47)
Schon möglich, mich hat diese spezielle Szene (so wie viele andere Stellen auch) relativ kalt gelassen. Da hat mich die Todesszene von Woody Harrelson schon mehr beeindruckt (v.a. visuell).
Was du sagst, mag stimmen, aber für mich wird dieses Stilmittel teilweise auch als etwas billige Ausrede missbraucht. Und wir wollen Hitchcock ja nicht mit Emmerich vergleichen.
Der Symbolcharakter ging imho grösstenteils neben den Gefühlsduseleien und den platten Actionszenen unter.
Aber ich mache das trotzdem meistens. That's just me.
Ich wollte auch nicht darauf hinaus, dass du den Film meisterlich findest, sondern meine Meinung rechtfertigen.
Es gibt Filme, wo das gut rüberkommt - Watchmen zum Beispiel. Aber wie ich bereits erwähnt habe, geht der Denkanstoss irgendwie unter.
Und das wird auch bei jedem teuren Film, der nicht wirklich gut ist, gesagt. Mir geht es eher darum, dass man nicht die Hilfe des Films braucht, um sich diese Frage zu stellen.
Das erinnert mich an mich bei der Watchmen-Diskussion.
Ich bin ein Zyniker, ja, aber diese Frage gehe ich ohne Zynismus an, nur dass dus weisst.
Da erlitt der Film bei mir vollends Schiffbruch. Aber ich habe mich zuvor schon stark an einer formelhaften und recycelten Desasterstreifen mit lausiger Dramaturgie genervt. Der Vergleich mit The Day After Tomorrow fehlt noch, habe ich gerade gemerkt. Nun, TDAT hat mir besser gefallen als 2012, weil dort die Atmosphäre besser aufgezogen war und die Handlung, im Rahmen des Möglichen wirklich auf die paar wenigen Protagonisten beschränkt war. Ein No-Brainer mit "strained seriousness", aber allemal okay genug, um ihn sich einmal anzusehen. Kent Brockman: And that's my two cents. [Editiert von El Chupanebrey am 2009-11-15 13:03:01] |
Ich fand den Film gut animierte Durchschnittskost. Mein Sitznachbar jedoch aber fand den Film so dermassen zum kotzen das er uns dies gleich auch so mitteilte |
Zitat ebe (2009-11-14 19:31:33)
Genau so hätte ich es auch kommentiert... |
Zitat El Chupanebrey (2009-11-14 20:24:33)
Und das haben wir gehört... Für dass du 2012 allen drei Filmen vorgezogen hast, solltest du sie eigentlich mindestens doppelt nachholen! |
@ ebe & psg [Editiert von El Chupanebrey am 2009-11-15 19:26:39] |
Mit 65 Millionen Dollar in den USA ist der Film doch recht anständig gestartet. Also hoffentlich kriegt er seine 520 $ Weltweit, sonst befürchte ich, das Roland nicht mehr ein so grosses Budget kriegt um die Welt zu zerstören. |
Absolut Hammmermässiger Film!! Ein muss für Science Fictions "Junkies" [Editiert von Jonen am 2009-11-15 23:59:47] [Editiert von Jonen am 2009-11-16 00:06:46] |
Zitat El Chupanebrey (2009-11-15 01:03:47)
Du hast Independence Day nicht gesehen??? |
Zitat spikey (2009-11-15 14:05:16)
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Danny Glover erinnerte mich mit seinem Flüstergenuschel stark an Nick Nolte |
Zitat ma (2009-11-16 11:04:36)
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Zitat pps (2009-11-16 08:31:59)
Ähm, nein. Muss ich? |
Zitat El Chupanebrey (2009-11-16 16:38:21)
Man muss gar nichts, nur sterben und Steuern zahlen. Ich finde es einfach erstaunlich, dass man dem Film entkommen kann. Entweder man hat ihn im Kino gesehen - da bist du vielleicht noch etwas jung dafür. Oder man hat mal zumindest drauf gezappt, wenn er wieder mal im TV läuft. Das ist doch DER Mainstream-Alien-Film! Mit Will Smith und Jeff Goldblum und Brent Spiner - when SF-fandoms collide! Da würde ich also schon einmal dreinschauen - und wenns auch nur ist, um die 90er-Jahre Special Effects zu beäugen. |
Zitat pps (2009-11-16 16:51:36)
Lustig, ich glaube, ich habe noch nie eine einzige Sekunde von dem Teil gesehen... |
Zitat El Chupanebrey (2009-11-16 16:38:21)
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Zitat HomerSimpson (2009-11-16 21:29:14)
Das habe ich jetzt überhört |
Zitat ()=() (2009-11-16 23:06:01)
Edit: Bisher hat 2012 ein Worldwide Box Office von 225 Millionen. Also wenn das mal nicht rekordverdächtig klingt ;) [Editiert von HomerSimpson am 2009-11-17 19:46:04] |
Kurz und bündig, 2012 ist ein guter Blockbuster geworden! The Good: The Bad: The Ugly: 2012 ist ein guter Unterhaltungsfilm in seiner reinster Form. Emmerich spielt die ganze Checklist von A bis Z runter, und wenn er mal einen Buchstaben übersprungen hat (wie L für Love) dann hängt er das einfach am Ende noch an. PS: Independence Day ist nach wie vor ungeschlagen!! |
Zitat Chemic (2009-11-19 13:46:42)
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geile effekte, gute idee, wie sich die menschen schützen wollen, und n paar gelungene sidekicks (allen voran charlie). leider driftet dann alles zu sehr ins pathetische ab, und cusack, tja dem nimmt mans nicht wirklich ab. dafür darf peet wiedermal sexy traurig in die kamera linsen, hat auch was... |
6 Sterne? wie ums Himmels Willen kann man diesem Ding 6 Sterne geben? - Story: welche? |
Zitat pb (2009-11-24 08:36:51)
Schön, dass ich mit meinem einen Sternchen nicht ganz allein bin. |
Zitat El Chupanebrey (2009-11-24 18:16:27)
[Editiert von ma am 2009-12-31 13:40:41] |
dass die story im gegensatz zu den visuellen effekten keine glanzleistung sein wird, habe ich erwartet. dass sie aber SO langweilig ist nicht. schade um die zwei stunden. |
Drive Bentley and feel save driving on glaciers. Mehr ist irgendwie nicht hängen geblieben von diesem Film... |
Zitat ma (2009-11-25 10:18:47)
Die Story? ähm die Story ist der olle Weltuntergang und zwar von 2010 - 2012...thats it! Der Cussack-Part ist in der Tat ein WItz, daran den Film aber aufzuhängen wäre etwa so als würde ich einen Film negativ bewerten weil mich die Werbungen ziwschendurch gestört haben. |
wenn das verhältnis handlung - action stimmen würde, dann ja. tut es hier aber nicht. die ersten 35 minuten habe ich mich sowas von gelangweilt. dannach wurde es ab und zu mal bisschen spannend, aber nicht ohne wiederum lahme zwischenstücke. weiteren massiven abzug gabs dann dafür, dass ausnahmslos alle katastrophenszenen bereits in den trailer zu sehen sind. wozu geh ich da noch ins kino? |
Zitat ma (2009-11-25 10:18:47)
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Zitat pb (2009-11-25 21:43:43)
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Zitat Chemic (2009-11-26 02:20:03)
Wer redet hier von Arthouse? Qualität und Intelligenz gibt's ja auch in Studiofilmen, doch es ist nun mal so, dass diese, bis auf wenige Ausnahmen, schlechter laufen, als die doofen. |
Zitat ma (2009-11-27 18:41:35)
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Frühlingsputz auf Planet Erde |
also habe ich mir auch 2012 angetan Nach ID4, Godzilla und Day After Tomorrow war mir schon klar das Roland Jämmerlich hier wieder voll aufdrehen würde. Und diesmal sogar noch ein bisschen mehr. Ich mein, was könnte aufregender sein als der Untergang der Erde? *seuftz* was ich bekam war ein Film mit vielen Actioneinlagen, einer vergewaltigung der Physik, sehr vielen Computeranimationen... und dem einen oder anderen guten Schauspieler Hat der Film gefallen? Verdammt JA, es war einer der Flme auf die ich gewartet habe (der andere ist Avatar) und entsprechend hoch waren die Erwartungen. Und NEIN, die Trailer zeigten absolut nichts von dem wozu der Film fähig ist. Was mir nicht gefallen hat: *Räusper* zunächst einmal mag ich es nicht, die gleiche Nummer mehrfach zu erleben. Erst eine Flucht mit einer Limosine durch die Stadt. Das hat noch Spaß gemacht ...spätestens beim dritten mal hat es keinen Spaß mehr gemacht, das war einfach nur zuviel des guten. Aber wie sonst sollte da Action entstehen? Zumal mir bitte mal wer erklären möge warum diese Deppen so tief geflogen sind!?! dann ist da die Nummer mit diesen "Neutrinos", die mal eben die Gesamte Physik add absurdum legen. Als Aussenstehender (wie ich) konnte ich das Achselzuckend akzeptieren, ein Physikstudent neben mir kam aber aus dem Lachen nicht mehr heraus Wieso bitte ging alles Kaputt, was von der Rauchwolke getroffen wurde? Der Tower sah aus als würde er förmlich Explodieren... was genau blokierte am Ende diese Maschine? Und welcher Idiot baut ein Schiff das nur bei geschlossenen Toren fahren kann? Irre ich mich oder ist das etwas unlogisch? zu guter Letzt ist dann da die Geschichte mit den Schiffen... wieso wurden die von der Seite getroffen? Wäre es nicht logischer, auf die Welle zu zu fahren? Quasi drüber? Aber Nein, sogar der Flugzeugträger wurde Seitlich getroffen... das Ende dagegen war Kitsch pur. Die Menschlichkeit siegt am Ende, trotz Platzmangel und bestimmt ohne Ausreichende Vorräte werden Zigtausende reingelassen... logisch! Alles in allem: Popkornkino ohne Tiefgang. Wer nach Handlung sucht der sucht vergeblich. Die Effekte suchen dagegen ihresgleichen und haben viel Spaß gemacht (Stichwort U-Bahn |
lustige abbruchvisionen... über den rest legen wir den mantel des schweigens. |
Also ganz im Ernst. Ich gucke einen Action-Film selten mit der Realismus-Brille. Aber was mir hier geboten wurde ist einfach "too much". Die Story hätte so viel Potential gehabt, aber wie kann man eine so tolle Idee nur so verhunzen? Von der Outnow-Wertung bin ich enttäuscht. Das stimmt überhaupt nicht mit der Meinung von vielen hier überein. Bisher hatte ich auf das Rating mehr als vertraut, das ist jetzt aber erstmal vorbei. [Editiert von BooBee am 2010-02-20 23:36:47] |
Zitat BooBee (2010-02-20 23:35:33)
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Zitat BooBee (2010-02-20 23:35:33)
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Okay, ich lese mehr Comments und lasse dem Kritiker seinen Spaß. :-) Dennoch würde ich mir etwas mehr Objektivität in der jeweiligen Kritik (die ja PRO und CONTRA enthalten sollte) wünschen. |
Wenn ich mich jetzt auch nochmals dazu melden darf, ohne nachträglich grosse Diskussionen aufzuwirbeln: 2012 hat diese Kritik erhalten, weil er den Erwartungen entspricht. Wer grandioses Dramakino mit tiefsinnigen Charakteren, überraschenden Twists und einer höheren Moral erwartet, ist hier fehl am Platz. 2012 ist ein CGI-Spektakel von einem Regisseur, der seit jeher ähnliche Filme dreht. Es wurde nie etwas anderes promotet - warum also sollte man bei 2012 andere Erwartungen haben, als man bei seinen Vorgängern hatte? Objektivität zu bewahren ist immer wichtig aber wie bereits von jemandem oben gesagt, entspricht jede Kritik schlussendlich der Meinung des Schreibers. Andere Meinungen und Diskussionen sind bei Reviews herzlich willkommen, darum existiert ein solches Forum. |
Zu einer differenzierte(re)n Kritik mag ich mich nicht durchringen; es wurde bereits sehr viel Treffendes geschrieben. Ich hatte gespannt gehofft, ich wurde vorgewarnt (hier!) et voilà: ein weitere Film, der dorthin gehört, wo der Pfeffer wächst. Überflüssig, für meinen Geschmack dümmlich und von wenig freundvoller Schauspielleistung(en). Ne, ne... das ging meines Erachtens ziemlich in die Hosen... |
@woc |
Das ist schon so, nur kannst du einen Nazi-Zombie-Splatter nicht mit einem Popcorn-Blockbuster wie 2012 vergleichen |

