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Beitrag Star Trek
Star Trek oder: Manchmal benötigt das Klassische etwas Rock n' Roll 2005 war für Star Trek ein Schicksalsjahr, denn es war der Moment, als das Sci-Fi-Urgestein, das einst vom Visionär Gene Roddenberry ins Leben gerufen worden war, zu Grabe getragen wurde. Eine völlig neue Crew musste her. und nach einigem Hin und Her begannen schliesslich unter der Aufsicht vom Lost-Schöpfer J.J. Abrams die Arbeiten am Reboot der Saga. Wie Abrams einst in einem Interview erklärte, störte er sich immer daran, dass die originale Show nie die Mittel hatte, um wirklich das grosse Abenteuer zu zeigen und ständig mit Budgetlimitierungen zu kämpfen hatte. Dies wollte er bei dem neusten Abenteuer ändern und hat sein Ziel mehr als offensichtlich erreicht. Die Inszenierung des neusten Star-Trek-Abenteuers unterscheidet sich deutlich vom bisherigen Star-Trek-Output und kombiniert nicht nur knallbunte Hochglanzbilder mit spektakulären Special Effects, sondern bietet auch Raumschlachten und Actionsequenzen, welche sich hinter denen aus Star Wars keinesfalls verstecken müssen. Kombiniert mit schnellem Schnitt, hektischer Kameraführung und einem Schmierfilter ergibt sich ein dem heutigen Mainstream angepasstes Produkt, welches visuell sehr süffig und abwechslungsreich daherkommt und so selbst bei einer Zeitspanne von zwei Stunden nie langweilig wird. Eine tief im Sci-Fi-Genre verankerte Regel besagt jedoch: "Wenn du eine wirklich interessante Geschichte zu erzählen hast, bleibt die Inszenierung sekundär." Gerade deshalb konnte Star Trek bisher selbst mit relativ kleinem Budget immer wieder mit den Serien und Kinofilmen faszinieren. Abrams' Reboot hingegen schwächelt genau auf diesem Gebiet enorm. Die erzählte Geschichte gleicht einer mässig ausgearbeiteten TV-Doppelfolge, welche grösstenteils gesuchte Effekthascherei (Monster) mit viel Schenkelklopfhumor und unnötigen Füllszenen kombiniert. Der Cast bleibt ein uncharismatischer Haufen, der im Falle von Simon Pegg völlig vercastet ist, bei Anton Yelchin alias Chekov nur nervt und auch sonst erst in den letzten Minuten des Filmes annähernd zusammenfindet. Dies nimmt der Geschichte auch viel an Herz und einzig Kirk und Spock bringen mit ihrer Entwicklung noch etwas von der alten Qualität zurück. Fazit: Star Trek ist, wie es Abrams angekündigt hat, ein Reboot geworden, das offensichtlich ein viel breiteres Publikum ansprechen sollte. Dies hat er auch mit einer Versimpelung geschafft, und dank reissenden Actionsequenzen und spektakulären Effekten kann auch ein kurzweiliger und süffiger Sci-Fi Streifen präsentiert werden. Damit hat er sicher eine solide Basis für zukünftige Abenteuer gelegt, doch es bleibt zu hoffen, dass in den kommenden Filmen wieder der Inhalt mehr gewichtet wird als das ganze Bling Bling rundherum. Die Blu-Ray-Disc liefert grossartige Bild- und Tonqualität, welche ein unbeschnittenes Filmerlebnis ermöglichen. Das Bonusmaterial bespricht in umfassenden Dokumentationen jede Aspekte der Produktion. So gibt es von lustigen Gagreels über interessante Beiträge über die Neuerfindung einer Saga, das Casting und auch die Raumschiffe bis hin zu entfallenen Szenen und die Entstehung der Musik alles zu sehen. Sehr kurzweilig inszeniert und mit spannenden Eindrücken von hinter den Kulissen ist dies das ultimative Fanpaket. Definitiv einen Blick wert. |
die wirklich guten star trek filme (tos / tng) lassen sich an 2 oder 3 fingern abzählen ("the voyage home", "first contact", vielleicht noch "the undiscovered country"). einige der schlechtesten sci-fi filme aller zeiten sind aber auch star trek filme: der öde "star trek - the movie", der doofe " the final frontier", der unsägliche "generations"... das abrams-vehikel gehört sicher zu den besseren filmen der reihe... aber, wie schon oft gesagt: star trek, das waren nie die filme, das waren die serien... btw, aus "the big bang theory":
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Die Star Trek Kinofilme wie auch die Star Trek Serien waren immer ein auf und ab und während die einen sehr gelungen waren (deine Auswahl gehören sicher darunter) gab es auch eine schwächere Betiräge, welche zum Teil Übergangfilme waren, wo die beteiligten gar nicht wussten, was sie damit anfangen sollten ("star trek - the movie", "generations") oder eben Experimente wie The Final Frontier wo schon bei der Produktion einiges schief gegangen ist. Von dem her hat Abrams bei seinem ersten Beitrag den Übergang sicher gut geschafft und sich mit der Handlung auch geschickt von den Altlasten befreiht. Sarah Connor Chronicles hat dies ja schon gut vorgemacht, wie man sich von er Vorlage freischwimmen kann damit man sein eigenes Süppchen kochen kann, ohne immer auf 40 Jahre Serien und Kinofilme achten zu müssen. Von dem her mal schauen, wie Star Trek 12 wird, denn da soll laut Abrams nach dem Vorgeplänkel das Abenteuer erst richtig losgehen und die Handlung eine neue Dimension erhalten (*hust* 3D)... |
Als Star Trek-Newbie hat mir der Film extrem gut gefallen. Tolle Action, zum Teil witzige Dialoge und coole Effekte... einfach Unterhaltung pur! Freue mich schon auf den nächsten Teil. |
Mir hat der Streifen wieder mal bewusst gemacht warum ich Star Wars mag und Star Trek eben nicht. Der Film selber ist ja ganz ok, nette Action, tolle und beeindruckende Bilder und eine durchaus witzige und interessante Einführung von Kirk und Spock in das ganze Business. Wie die ganze alte Truppe zusammenkommt ist wirklich nett konstruiert. Da ist der Film richtig frisch und hat so gar nichts vom aalglatten und biedern Star Trek-Anstrich. Schön auch das Uhura den kürzesten aller Röcke trägt....glaube aber nicht das das im Sinne des Erfinders war. Aber ab dem Eisplanten wird die Geschichte mühsam. Mit dem ganzen Zeitreisengedöns wird die Story mMn nach sehr wirr, uninteressant und etwas gar lieblos runtergeleiert. Kann nicht mal sagen was mich genau stört an der Story, hab mich einfach "überrumpelt" gefühlt. Mag daran liegen das ich die Thematik einfach uninteressant finde, war dasselbe auch beim Walfisch-Film damals. Tja mein Ding war vorerst mal nicht aber ich bin durchaus gespannt auf weitere Teile. Frage an die Kenner: Darf man mit den Borg und den Klingonen in weiteren Teilen rechnen oder gibts da irgendwie einen Storyline die das nicht zulassen würde? |
Zitat Chemic (2009-11-30 09:43:46)
*Setzt die (Mini-)Trekkie-Kenner-Mütze auf* |
Zitat Chemic (2009-11-30 09:43:46)
mit der einführung der alternativen (zur originalen serie) zeitlinie haben sich die macher alle optionen eröffnet... grundsätzlich... |
Und das beinahe Synchron...RESPECT! |
Naja Klingonen wurden in den Kinofilmen mit Kirk verheizt, die Borg kahmen erst später dazu. Deshalb ist anzunehmen, dass diese zuerst zum Zug kommen, neben den Romulaner. Wenn Abrams nicht wie nach den Gerüchten erstmals mit Genesis und Khan arbeitet. Na mal gucken, jedenfalls soll das Abtenteuer mit Teil 2 erst richtig losgehen. |


