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Beitrag The Road

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The Road oder: Auf dem Weg nach El Dorado


The Road basiert auf dem gleichnamigen Roman des amerikanischen Autors Cormac McCarthy, der für ebendieses Buch mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde. Aus seiner Feder stammt auch die Geschichte No Country for Old Men, die 2007 unter anderem mit Tommy Lee Jones verfilmt wurde und neben vielen Auszeichnungen den Oscar für den besten Film eingeheimst hat. Man kann sich also getrost auf eine spannende und packende Story einstellen.

Regie geführt hat John Hillcoat (The Proposition), der auch Dank seiner Arbeit an Videoclips für verschiedenste Musiker (darunter Depeche Mode und Nick Cave) Bekanntheit erlangt hat. Produziert wurde The Road von Nick Wechsler (Sex, Lies & Videotape).

Klar, die Story über die Bedrohung der Menschheit durch eine Katastrophe ist nicht neu. Im Gegensatz zu ähnlichen Filmen wird in The Road keine Erklärung geliefert, was denn genau für ein Desaster vorgefallen ist. Und dies macht es auch umso realer und greifbarer. Im Mittelpunkt steht die innige Beziehung zwischen Vater und Sohn, der Kontrast zwischen ihren Einstellungen gegenüber den Menschen und Situationen, denen sie sich unterwegs stellen müssen, in einer Welt wo nichts mehr sicher ist. Der Zuschauer wird mit Themen wie Gewalt, Suizid und Kannibalismus konfrontiert und sieht, wie weit die Zivilisation im Überlebenskampf geht. Und obwohl lediglich eine Szene besonders unangenehm anzusehen ist, fährt The Road ein und regt zum Nachdenken an.

Viggo Mortensen (Eastern Promises) und Kodi Smit-McPhee (Romulus, My Father) berühren mit ihrer eindrücklichen Performance eines Vater-Sohn-Gespanns. Mortensen versteht es, die Rolle des hin- und hergerissenen Vaters zu spielen, und sein Filmsohn steht ihm in nichts nach. Oscargewinnerin Charlize Theron (Monster) mimt die Mutter, deren Figur im Vergleich zur Buchvorlage reichlich ausgebaut wurde. Und auch die wenigen restlichen Figuren im Film wurden mit namhaften Stars besetzt, darunter Robert Duvall (We Own The Night) als alter Mann. Der Kerl ist ja nicht mehr der Jüngste, deshalb weiss man nicht, ob der inzwischen wirklich so alt aussieht, oder ob da die Maskenbildnerin doch noch etwas nachgeholfen hat.

Kurz gesagt: Ein eindrücklicher und heftiger Film über Vater und Sohn auf der Suche nach Hoffnung und einer besseren Welt. Wer einen Actionkracher erwartet, ist hier falsch. Vielmehr konzentriert sich The Road auf die psychologischen Auswirkungen eines Desasters, dass sämtliche Sicherheiten unserer Gesellschaft wegnimmt. Wer Endzeit- und Katastrophenfilme mag, kann sich bei The Road intensiv damit befassen.

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faz's Wertung: 5 Sterne

Eine Frage, die mir der Trailer nicht beantworten konnte: Die Katastrophe wird weder gezeigt, noch explizit erwähnt, oder? Denn wenn dem so wäre, wäre, nach dem, was ich gehört habe, die ganze Buchstory futsch.

[Editiert von El Chupanebrey am 2009-09-08 17:58:39]

El Chupanebrey's Wertung: Noch nicht bewertet

nei, es wird nicht gezeigt und es ist auch nicht explizit erwähnt, was es gewesen ist. es werden lediglich vermutungen aufgezählt. :)

faz's Wertung: 5.0 Sterne

wieder mal ein Film auf den ich gespannt bin, hoffentlich läuft der bei uns an...

db's Wertung: 4.0 Sterne

Unbedingt das Buch lesen!

woc's Wertung: 3.0 Sterne

Ich wusste schon im Voraus, dass es kein Äctschien-Film ist. Dennoch ist der Film so was von langweilig, dass er mich zum Einschlafen motivierte.
Im Mittelpunkt der Story steht die Vater-Sohn-Beziehung sowie die Frage, wie menschlich man in einer postapokalytischen Welt bleiben kann, wo es weder Gesetz noch Recht gibt (und halt auch zu wenig zu essen). Das in einer solchen Welt die Gesetzlosen und Starken überleben braucht man nicht extra zu erwähnen. Warum und weshalb die Welt jetzt nur noch einTrümmerhaufen ist wird weder angesprochen oder aufgelöst.

Son Goku's Wertung: 2.0 Sterne

Auf Oktober verschoben? Scheint so als müsst ich meinen Kollegen Rapidshare fragen, ob er den Film schon hat... :-(

Sunzi's Wertung: Noch nicht bewertet

puah, hab den film wohl mit falschen erwartungen gesehn. ohne das buch gelesen zu haben, hab ich was fallout-mässiges erwartet.

gezeigt wird einem aber ein recht realistisches, tristes setting, wo heroismus den tod bedeutet, wo nur die anpassungsfähigen überleben und wo die menschen die fesseln der zivilisation längst wieder hinter sich gelassen haben und auf stures survival of the fittest umgeschaltet haben. bis auf den manchmal weinerlichen jungen, der wohl die moralischen resten der vergangenen zeiten widerspiegeln soll.

der film ist sehr langsam erzählt und setzt nicht auf action, sondern auf subtile hoffnungslosigkeit, die nur in pure verzweiflung übergehen kann. nachträglich gesehn hätte ich wohl lieber das buch kaufen sollen anstatt den film, das material funktioniert wohl besser in einem buch. filmisch umgesetzt reisst einen die sache nicht vom hocker.

Ghost_Dog's Wertung: 3.0 Sterne

The Road schafft es durch seine dichte Atmosphäre die Zuschauer zu packen. Der Film ist sehr interessant und man fiebert mit den zwei Protagonisten stets mit. Leider waren zwischendurch die Szenen doch arg in die Längen gezogen, was zu langeweile führte.

()=()'s Wertung: 4.0 Sterne

Zitat Sunzi (2010-03-18 23:02:12)

Auf Oktober verschoben? Scheint so als müsst ich meinen Kollegen Rapidshare fragen, ob er den Film schon hat... :-(


Bravo! Auch du trägst dazu bei, dass spezielle Filme wie The Road auch noch in Zukunft finanziert werden können! Die UK Bluray gibt's für 18 Fränkli in bester Qualität.

ma's Wertung: 5.0 Sterne

hammer film! wie oben erwähnt setzt der film auf die vater-sohn beziehung, die animalisch & böse seite aller menschen und triste kulissen. anders als andere apokalypsen filme wirkt dieser sehr realistisch, was wohl vielen nicht zusagen wird.

vor allem der gruppe idioten hinter mir: die clowns vom dienst mit unterdurchschnittlichem IQ verstanden den film überhaupt nicht und kommentierten dies auch zeitgleich. schon erstaunlich was 30 jährige leute noch für einen schwachsinn von sich geben können. naja, deshalb war ich wohl auch seit langem das erste mal wieder im maxx emmen :)

anders als hier enige erwähnt haben, folgte ich dem film stets mit spannung, gedanken, abscheu oder was auch immer. er spricht verschiedene gefühle an und regt zum nachdenken. ebenfalls fand ich mehr als eine szene etwas "wüst" - zu mindest wenn man sich's mal gründlich überlegt.

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1. gedärme vom gefallenen kollegen
2. vorratskeller der schicken familie
3. mutter-tochter, die von kanibalen getötet werden

- R -'s Wertung: 5.0 Sterne


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