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Beitrag Underworld: Rise of the Lycans
Underworld: Rise of the Lycans oder: Romeo und Julia auf werwölfisch Im Jahre 2003 begann die Underworld-Saga, welche sich damals noch um Selene (Kate Beckinsale) drehte und dokumentierte, wie sie als Death Dealer gegen die Werwölfe in den Krieg zog und immer mehr über die eigene Vergangenheit erfuhr. Doch wie ist es überhaupt zu dem Krieg zwischen den Lycans und den Vampiren gekommen? Dies soll Underworld: Rise of the Lycans nochmals behandeln und von Anfang an aufrollen. Leider hat das Ganze aber einen grossen Haken: In Underworld und Underworld 2 wurde in den vielen Flashbacks bereits so viel von der Vergangenheit gezeigt und erklärt, dass Rise of the Lycans kaum noch etwas Neues bieten kann. Klar mag es interessant sein, die Vampire auf dem Höhepunkt ihrer Macht nochmals zu besuchen und zu beobachten, woher Lucian ursprünglich kommt und wie es zu seiner Fehde mit Viktor kommt. Doch all dies hat man nach den ersten zwanzig Minuten des Filmes gesehen. Ab da entwickelt sich Rise of the Lycans strikt nach Schema F, hangelt sich von einem in den Vorgängerfilmen definierten Storyeckpunkt zum nächsten und schlägt dazwischen so lange die Zeit tot, bis er am Ende die Ausgangslage für Underworld herstellen kann. Auch sonst gibt es wenig Erfreuliches über Rise of the Lycans zu berichten. Während sich Underworld 1 und 2 noch vom kühlen Hightech-Look von Blade inspirieren liessen, kehrt Rise of the Lycans wieder zu den uralten Klischeemustern zurück, die schon in Filmen wie Dracula oder Van Helsing totgekaut wurden und dadurch enorm verbraucht wirken. Da können selbst das "Underworld"-Label und das düstere Set-Design nicht helfen, das wurde schon unzählige Male gesehen und kann deshalb kaum überraschen. Bei den Kampfszenen merkt man zudem deutlich, dass es der erste Kinofilm von Regisseur Patrick Tatopoulos ist. Zum einen wirkt er bei den grossen Kampfsequenzen einfach überfordert, und durch viele Kompromisse wegen dem Budget sieht einiges auch halbfertig und schlecht animiert aus. So geht bei den Actionszenen nicht nur die Übersicht verloren, die Werwölfe wirken auch nach wie vor lächerlich animiert. Fazit: Wieder einmal bleibt nach dem Film "Mehr Pflicht als Kür" hängen. Die gebotene Geschichte bietet kaum einen Mehrwert und verbindet lediglich die bereits in den anderen Filmen gezeigten Flashbacks in einer zusammenhängenden Sequenz. Die bis auf Lucian eher unmotiviert wirkenden Schauspieler geben dem Film kaum Dramatik, und die verschnittenen Actionsezenen sowie die routinierte Handlung wird kaum jemand vor Begeisterung aufspringen lassen. Ein recht enttäuschender Abschluss der Underworld-Trilogie. Die DVD bietet den Film in einer teilweise sehr unscharfen Bildqualität und kann den durchschnittlichen Eindruck einzig noch durch den satten Ton wieder etwas wett machen. Das Bonusmaterial verarbeitet zum einen nochmals die ganze Underworld-Historie und wie es zum Konflikt gekommen ist. Ein Kommentar, ein paar Trailer und ein Musikvideo runden das durchaus interessante Paket ab, das aber kaum neue Informationen liefert. |
"Aufstand der Lykaner" erzählt die Vorgeschichte zu dem Low Budget Hit ausgiebig, wobei die Story auf einem Bierdeckel Platz findet. Im Mittelpunkt steht die tragische Liebe, die "Underworld" kurz thematisierte. Dramaturgisch fällt der Film bis auf das Finale recht platt aus. Die Schauplätze sind begrenzt, trotz eines Budgets von 35 Mio. $, was wohl eher in die Effekte geflossen ist. Patrick Tatopoulos der als Creature Designer, seit dem ersten Film dabei ist, legt dennoch ein solides Regiedebüt hin, dem es an Action und Spannung dennoch nicht mangelt. |
ne, das war ja wohl nichts. der film ist leidlich spannend, sehr eintönig, langwillig. auch die action reisst nichts raus. und die immerselbe location während des ganzen films ist der unterhaltung auch nicht gerade zuträglich. da kann man mit fug und recht sagen dass die flashbacks des ersten underworld gereicht hätten. so eine peinlich belanglose vorgeschicht hätts echt nicht gebraucht... |


