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Beitrag Hotel for Dogs
Hotel for Dogs oder: Komm schon, ein Leckerli hat noch Platz... Die Geschichte ähnelt einem Märchen: Ein Geschwisterpaar kämpft sich von einer Pflegefamilie zur nächsten. Da die Pflegeeltern keine Haustiere dulden, müssen die Kids für ihren geliebten Hund ein Wohnplätzchen suchen, an dem er willkommen ist. Per Zufall geraten die drei in ein verlassenes Hotel, in welchem bereits zwei streunende Hunde auf sich alleine gestellt leben. Und so reiht sich eines zum Nächsten: Kinder, die niemand will, helfen Hunden, die auch niemand will, aus der Patsche, und dieses Team hält zusammen, komme was wolle. Immer wenn die kunterbunt gemischte Hundegruppe, bestehend aus den unterschiedlichsten Hunderassen, auf der Leinwand erscheint, sind die "Jööh"-Momente gesichert. Die Hunde sind neben den Kindern die grossen Stars im Film, und obwohl die Vierbeiner in Hotel for Dogs eine flinke und schlaue Figur machen und uns zu beeindrucken wissen, kann man sich gut vorstellen, dass es für das Filmteam und die Hundetrainer nur mit viel Geduld und grossem Aufwand möglich war, nach Drehbuch vorzugehen, was uns Zuschauern im Special-Teil dann auch bestätigt wird. Das verlassene Hotel bietet eine ideale Kulisse, und die wunderbaren, clever zusammengebastelten Maschinen, die die Special-Effect-Denker im Film für ihre geliebten Begleiter zusammen bauen, haben eine magische Wirkung auf alle Bastel- und Zusammenbau-Liebhaber. Lisa Kudrow und Kevin Dillon sind die perfekte Rollenbesetzung für das schrullige Rockerpaar. Auch Emma Roberts (mit schön breitem Smile und toller Ausstrahlung) und Jake T. Austin überzeugen als Geschwisterpaar. Fazit: Hotel for Dogs lässt das Herz von Hundefans höher schlagen. Die Botschaft, die Hotel for Dogs übermittelt, ist allen Tierliebhabern ein grosses Anliegen: Tiere sind keine Wegwerf-Spielzeuge, also sollten wir Menschen sie gut behandeln. Eltern, die ihre Kinder auf diese Thematik sensibilisieren wollen, tun einen ersten guten Schritt, indem sie diese DVD laufen lassen. Zudem wäre ein Besuch in solch einem Hundeparadies-Hotel alleine vom Konzept her einmal richtig spannend und sehenswert (bei momentaner Finanzlage aber leider keine Marktlücke)... Extras: Es ist schön zu sehen, wie gut die Kinder mit den vielen Hunden zusammen gearbeitet haben, auch wenn es den einen oder anderen kleinen Unfall zu verzeichnen gab. Auch die Aufgabe von Sound Designer Elliott Koretz war alles andere als einfach, und die Soundeffekte im Film kommen betont sehr gut zur Geltung. Diese und weitere tragende Informationen entnimmt man den vielen Extras. Sehr empfehlenswert! |

