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Beitrag Hamlet 2

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Hamlet 2 oder: Hoffnung ist eine fiese Schlampe


Schon beim Betrachten des DVD-Covers scheint es schwierig abzuschätzen, was da auf einen zukommt, aber die Worte "irrsinnig witzig" und "Comedy-Himmel" stechen in ganz grossen gelben Lettern ins Auge, und so stellt man sich also auf einen unterhaltsamen DVD-Abend mit viel Witz ein. Die ersten Austicker und witzigen sowie teilweise auch intelligenten Sprüche des Ex-Alkoholikers und Schauspiellehrers Dana Marschz, gespielt von Steve Coogan, sorgen tatsächlich für Lacher. So zum Beispiel die Szenen im Klassenzimmer oder die Gespräche mit seiner Frau, die bei jedem Eisprung begattet werden möchte. Doch diese wenigen Lacher lassen ziemlich auf sich warten, und am Ende des Films ist man enttäuscht, weil man sich zu viel erhofft hat vom ganzen Spektakel.

Im Grunde genommen steht Marschz' titelgebendes Theaterstück Hamlet 2 im Mittelpunkt, aber Einblicke darin erhält man erst im vierten Akt der DVD, und dies dann aber auf so eine kümmerliche Art und Weise, dass man als Betrachter nicht wirklich viel von der Handlung verstehen kann. Was man verstehen kann sind klischeehafte Szenen, die man bereits aus etlichen anderen Filmen und Theaterstücken kennt. Viel zu chaotisch werden die Bühnenszenen gezeigt, und dazwischen wird mit unwichtigen Dingen abgelenkt, indem man den Fokus noch etwas auf den Vater-Sohn Konflikt, Eheprobleme, einen schwulen Schüler und die Schüler im Allgemeinen lenkt, welche versuchen, einen gewissen Gruppenzusammenhalt aufzubauen. Auch die Darsteller Steve Coogan, Elisabeth Shue und Catherine Keener spielen zwar nicht abgründig schlecht, aber ihre Rollen stellen keine wirklichen schauspielerischen Herausforderungen dar.

Fazit: Irgendwie schaffen's die Schauspieler nicht, die trübe Handlung aufzuwerten. Der Versuch, eine richtig ulkig lustige Komödie abzuliefern, ist den Machern ziemlich misslungen. Es sollte einem schon extrem langweillig sein, wenn man sich Gedanken darüber macht, diese DVD anzuschauen. Denn um die Zeit ist es einem dann doch irgendwie zu schade...

Extras: Der Film überzeugt nicht und ist nichts Besonderes, aber bei der Auswahl der Extras hat man sich dann doch noch etwas ins Zeug gelegt. Für Karaoke-Fans gibt es "Hamlet 2" zum Mitsingen, die entfallene Szene belichtet Dana Marschz' Ehe, und die Audiokommentare von Regisseur Andrew Fleming kann man sich ja auch mal anhören, wenn man sich den Film eh schon angetan hat.

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cin's Wertung: 2 Sterne


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