Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Harry Potter and the Half-Blood Prince
Harry Potter and the Half-Blood Prince oder: Beim Barte des Merlin! David Yates führt nach der fünften Verfilmung von J.K. Rowlings Romanen um den Zaubererlehrling Harry Potter wiederum Regie und wird dies auch in den letzten beiden Filmen tun (Band sieben wird in zwei Teilen in die Kinos kommen). Und wieder gilt es, den Inhalt eines mehrere hundert Seiten dicken Buches in - immerhin - zweieinhalb Stunden Film zu packen. Die enorme Informationsdichte der Buchvorlage erleichtert diese Aufgabe nicht. Das wissen all jene, die alle sieben Bücher gelesen und die unzähligen vermeintlich nebensächlichen Details entdeckt haben, mit denen Rowling bereits weit im Voraus Hinweise auf den späteren Verlauf der Dinge liefert. Solche Andeutungen finden sich durchaus auch in diesem Film, namentlich zwischen Dumbledore und Snape. Selbstverständlich bleibt auch wieder einiges auf der Strecke (es sei den Fan-Seiten im Internet überlassen, diese Unterschiede und Versäumnisse aufzulisten), doch ist dies vielleicht der Harry-Potter-Film, welcher der Buchvorlage am nächsten kommt. Gerade deshalb ist Harry Potter and the Half-Blood Prince aber auch nicht der spannendste aller Harry-Potter-Filme. Wie die Vorlage ist auch der Film vor allem als Vorbereitung auf die Ereignisse im letzten Band zu verstehen. Obwohl der Trailer ein sehr düsteres Kinoerlebnis erwarten lässt, ist Harry Potter and the Half-Blood Prince sehr menschlich und eigentlich beinahe eine romantische Komödie. Dabei stehen natürlich die Liebeswirren der jungen Zauberinnen und Zauberer im Vordergrund. Für Lacher sorgen auch der schrullige neue Lehrer Professor Horace Slughorn (Jim Broadbent) und vor allem eine der witzigsten Szenen überhaupt, als Harry mit Hilfe des Zaubertranks Felix felicis versucht, hinter dessen Geheimnis zu kommen und Radcliffe vielleicht zum ersten Mal sein komödiantisches Talent zeigen kann. Herausragend spielt nebst Helena Bonham Carter als böse und leicht verrückte Bellatrix Lestrange auch wieder Alan Rickman, der dem unsympathischen Kotzbrocken Severus Snape genau jenen zweideutigen Charakter verleiht, den Rowling ihm zugedacht hat. Die Frage, auf welcher Seite Snape steht, stellt sich seit dem ersten Film und ist noch immer nicht geklärt. Oder vielleicht doch? Die finalen Ereignisse, der eigentliche Kampf, auf den alles herausläuft, sind dann vor allem im Vergleich zum sonst diesmal eher gemütlichen Erzähltempo etwas kurz gehalten. Das wichtigste Ereignis zum Schluss aber schockiert auch, wenn man bereits weiss, dass es passiert. Das Ende, soviel sei doch auch jenen verraten, die Band 6 und 7 nicht gelesen haben, birgt das Risiko verschmierter Wimperntusche. Also liebe Frauen (und Männer): Lieber wasserfeste Schminke verwenden, es wird traurig. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 56 Beiträge geschrieben.
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Zitat ema (2009-07-11 10:01:00)
meinst du da die verkleideten fanboys? wusste gar nicht, dass das auch in der harry-potter-serie üblich ist |
Zitat th (2009-07-11 11:23:29)
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Eine Frage zum Beginn: Zur Kritik des Filmes. Spoiler zum Lesen Text markieren
Enttäuschend und trotzdem eine Pflicht für alle, die sich auch noch die letzten 2 Filme (von Yates!!) zu Gemüte führen möchten.... |
Zitat ema (2009-07-11 10:01:00)
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na mal gucken, ich tu mir das Ding heute Abend an, und nach dem planlosen Geschwurbel vom letzten Teil kann's nur besser werden. Von dem her bin ich gespannt was die aus dem Soap- und Lückenfüllerschinken gemacht haben... |
Ich will wirklich nichts verschreien, aber die Regisseurwahl verstehe ich auch überhaupt nicht. |
Na ja man mag Yates oder nicht, aber wie in dem Review das du gepostet hast zum Beispiel Alfonso Cuaron als DER HP Regiesseur dargestellt wird, kann ich jetzt nicht verstehen. PoA hab ich persönlich als den schlechtesten von allen Teilen empfunden und war zwischendurch sogar ziemlich langatmig. Und der Erfolg gibt ihm auch nicht unbedingt Recht, da er der am wenigsten erfolgreiche (natürlich immer noch super Zahlen) Teil war. Ich werde mir HBP heute abend ansehen und freue mich sehr darauf. Den Stil den Yates im 5. Teil benutzt hat gefiel mir ziemlich und nach den Trailern für den 6. gehts ja in etwa so weiter. |
Die Potter Verfilmungen hatten bisher immer das Problem der Adaptierung. Während sich die ersten beiden Filme sklavenartig an den Plot der Bücher hielten, begannen sie mit Azkaban das Grundmaterial zunehmend zu interpretieren und daraus Filme zu Produzieren, welche eher durch die Bücher inspiriert waren und nicht 1:1 Adaptionen waren. Leider gingen sie dabei so schludrig und unsauber vor, dass die kommenden Filme als eigenständige Produktionen kaum noch funktionierten und es immer mehr Hintergrundwissen von den Büchern benötigte, um den Filmen überhaupt noch zu folgen. Goblet of Fire schaffte es zwar nochmals ein gelungenes Gesamtpaket zu liefern, doch Azkaban und Phoenix waren lediglich gut inszeniert, doch Storymässige Katastrophen. Na mal schauen was sie aus dem Halbblut-Prinz machen. Handlungsmässig geschieht ja ausser dem Ausleuchten von Voldemorts vergangenheit nicht viel, daher bleibt zu hoffen, dass sie einen sauberen Handlungsbogen bieten ohne zu lange im Soap-Sumpf zu wühlen... |
Der Erfolg der Potterfilme hat bestimmt nichts mit der Qualität der Filme zu tun. |
Zitat Fido (2009-07-16 12:01:12)
Geht mir genauso... und das ausgerechnet beim besten Buch. |
Harry Potter and the Half-Blood Prince - oder Hochglanz Mupped Show Ich schreib' ez nicht "hab' ich doch gesagt" doch primär war der Film genau ein Déjà Vue des Buches. Ein langfädiger Lückenfüller, der primär ein Vorspiel zum grossen Finale ist und irgendwie nie vom Fleck kommt. Klar beginnt er spektakulär mit dem Überfall auf London, doch dann ist für lange Zeit die Luft draussen und auch wenn er im Vergleich zum Vorgänger eine deutlich rundere Geschichte erzählen kann, die auch unabhängig vom Buch funktioniert, mitreissen tut es jedenfalls nie. Dazu fehlt dem Film deutlich ein Ziel worauf er hinarbeiten kann und neben vielen Nebenbaustellen gibt es kaum etwas, was die Handlung vorwärts pusht. Ansonsten ist in Hogwarts Love in the Air und was in den Vorgängern bereits angetönt wurde, wird jetzt definitiv ausgewalzt. Die einen schäkern mit diesen, diese knutscht mit dem und was bisher eher unschuldig war, wird jetzt konkret. Klingt niedlich, ist es auch und auch seeeer kitschig. Mit der Zeit kam es mir wirklich vor wie eine der GZSZ Soaps, denn die Dialoge sind so aus dem Handbuch gegriffen und zum Teil mehr als berechenbar. Zudem mutiert das ganze immer mehr zu einer überdimensionierten Mupped Show, denn gewisse Szenen wirken vor allem deswegen unfreiwillig komisch, weil die beteiligten Schauspieler einfach unfähig sind das ganze darzustellen. Hermine, mag das Gefühlschaos zwar noch ausspielen können, doch Ron wie auch Harry versagen kläglich und machen das ganze eher peinlich als überzeugend. (wobei man sich zwischendurch auch sehr amüsieren kann) Überhaupt gleicht die Harry Potter Saga langsam einer Slasherserie, denn was zu Beginn noch neu war und bei Goblet of Fire nochmals ordentlich aufgelockert wurde, wird es zunehmend zur Routine. Viel Pflicht und wenig Kür ist da das Stichwort, denn Quidditch sowie den üblichen Tagesablauf hat man alles schon gesehen und wird auch wirklich unspektakulär als Füllszenen abgehandelt. Dennoch kommt es immer wieder zu äusserst abrupten Szenenübergängen und so wirken selbst bei 2.5 Stunden Spielzeit einige wichtige Momente irgendwie gehetzt. Ebenso der doch eher abgewürgt wirkende Schluss wirft schliesslich auch ein doch sehr schummriges Licht auf die neue Episode und entlässt nach einem sehr pathoslastigen Finale auch eher ernüchternd. Da können auch die sehr guten Special Effects oder die düsteren Szenen in der Höhle nicht mehr helfen, denn neben der langweiligen Musik gibt es kaum etwas, das wirklich fesseln kann. Fazit: Harry Potter 6 ist nach dem vergeigten Vorgänger sicher deutlich besser geworden. Dennoch bleibt HP6 eine doch sehr lahme Angelegenheit, welche sich doch stark im Kreis dreht, sich mehr auf die Nebenbaustellen konzentriert, als das Hauptziel - die Hintergründe von Voldemort auszuleuchten - zu verfolgen. Dies kombiniert mit den immer deutlich werdenden Schauspielschwächen von Harry und Ron, sowie zu Statisten degradierten Nebenfiguren machen HP 6 zu einer sehr durchschnittlichen Angelegenheit welche zwischendurch aber durchaus noch amüsant ist. 3.5 |
Ich kann meinem Vorschreiber nicht zustimmen. Gerade die schauspielerischen Leistungen der Jungdarsteller haben sich in diesem neuen Film wesentlich weiter entwickelt. Mit Ausnahme von Grint, dem wohl auch privat langsam dämmert, dass die Schauspielerei nicht das richtige für ihn ist. Alles in allem aber sicher wieder einer der unterhaltensten Harry Potter seit der Kammer des Schreckens. |
Ich habe den Film nun gesehen und ich wurde nicht enttäuscht. Teil 6 bietet vom Anfang bis zum Schluss ein "rundes" Erlebnis und ist zum ersten Mal seit Teil 3 wohl auch für Buch-nicht-Kenner ohne grössere Lücken verständlich und nachvollziehbar. Wurde mir auf jeden Fall von meiner Begleitung so bestätigt [Editiert von Fido am 2009-07-17 00:54:21] |
Puh Leute, ich werde jetzt keine Details enthüllen, aber ich frage mich bei einigen die hier so viele Sterne vergeben haben, ob sie überhaupt das Buch kennen. Nun gut, man mag mich fanatisch nennen, aber ich hab das Buch sensationell gefunden (langatmig...wo denn?) und deshalb ca 4x gelesen und vielleicht 2-3x als Hörbuch geniessen dürfen.
[Editiert von Xantrias am 2009-07-17 19:17:20] |
Schon in den frühen Filmen hat sich gezeigt, das die Bücher nicht vollständig verfilmt werden können. Die 1-Sterne-Bewertung ist weltfremd. Als selbstständiger Film war dieser Film einer der besten. Und nicht umsonst steht im Nachspann: Based on the Novel by J.K. Rowling. Die Harry Potter Filme haben nie den Anspruch erhoben akkurate Literaturverfilmungen zu sein. Nur einige Fans scheinen nicht zu begreifen, dass man eine Reihe von 50 Filmen bräuchte, um auch ja jedes Detail und jeden Furz dem Publikum zu präsentieren. Dass sich dafür weder Produzenten, noch Darsteller, finden, liegt auf der Hand. Aber einige Fans waren sicher auch empört, dass ab dem 3. Film die Rolle des Dumbledore neu besetzt wurde. |
Ich weiss nicht ob du meinen Bericht ganz gelesen hast: Ich hab gesagt die anderen Filme fand ich nicht so schlecht. Ich muss dich aber fragen: Meinst du nicht, dass "based on the Novel by" bedeuten sollte, dass man das wichtigste aus dem Buch in Filmform vor sich hat? Sobald aber der Hauptplott gar nicht mehr stimmen kann, krasse Widersprüche mit den vorherigen Filmen/Büchern aufweist und den folgenden Filmen die falsche Basis verpasst, dann haben die Drehbuchautoren versagt. Dann spricht man nicht mehr von Adaption... P.S: Ich frage mich, ob du überhaupt das Buch gelesen hast...Jedes Detail und jeden Furz dem Publikum präsentieren? Meiner Meinung nach erwartet das Publikum wenigstens die Haupthandlung mitzubekommen. Wenn die Haupthandlung für dich ein Detail oder Furz ist, kann ich ja deine Filmkritiken in Zukunft getrost ignorieren... [Editiert von Xantrias am 2009-07-17 20:26:36] |
@Xantrias kannst du mir mal verraten welcher Hauptplot nun nicht mehr funktionieren kann? Wäre mir keiner aufgefallen, höchstens halt in abgeänderter Form. Und zur Info ich habe alle 7 Bücher mehrmals gelesen... [Editiert von Fido am 2009-07-17 20:32:38] |
Öh hier rein? Dann verrate ich ja Teile des siebten Buches... |
@Xantriax kannst du mir mal verraten welcher Hauptplot nun nicht mehr funktionieren kann? Wäre mir keiner aufgefallen, höchstens halt in abgeänderter Form. Und zur Info ich habe alle 7 Bücher mehrmals gelesen... |
Hm, gut, dann wirds aber ein riesiger Spoiler: Spoiler zum Lesen Text markieren
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Zitat Xantrias (2009-07-17 20:44:23)
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Nebensächlich? Wie willst du einiges davon denn Erklären? In einer Rückblende über eine Erinnerung im Denkarium, die in Film 6 nicht stattfand? Harry hat am Ende von Film 6, keine Ahnung was genau er suchen muss und deshalb auch nicht wo. Klar kann man IRGENDWIE immer alles einfügen im Nachhinein. Aber dass man mit wenig Mühe, minimal mehr Aufwand unglaublich viel mehr Logik und inhaltliche Stimmigkeit hätte erreichen können, stattdessen aber Schwerpunkt auf Liebesbeziehungen setzt, deutet auf eine sehr schwache leistung des Drehbuchautors. Die Frage ist nicht ob man es im nächsten Film ändern kann, sondern dass der Zuschauer hin und hergeworfen wird und gar nicht mehr weiss, wie alles aufgebaut ist... Ausserdem gehst du davon aus, dass der Film alleinstehen will, und dass tut er nicht, er hat 5 Vorgänger und er wird eine zweiteilige Fortsetzung haben. Da kann die Handlung des Films nicht einfach nach belieben und gutdünken des Drehbuchautors salopp gekürzt, verändert, ausgelassen oder erfunden werden... man spricht hier von einer Adaption eines Buches... [Editiert von Xantrias am 2009-07-17 21:13:32] |
Genau das hab ich dir vorher versucht zu erklären: Die Bücher haben mehrere Haupthandlungsfäden und wenn im Film einer davon weggelassen wird find ich das nicht gleich den Weltungergang, weil es eben eine Filmadaption ist und nicht das Buch. Da müssen nicht unbedingt alle Details und auch nicht unbedingt alle Hauptaspekte dabei sein. |
Lassen wir es :) Ich kann dir nicht zustimmen und du kannst mich nicht ganz verstehen, wir werden nicht übereinkommen. Fazit ist: ZU viele Hauptaspekte wurden weggelassen oder verändert. Aber der Hauptstrang, nämlich die Erinnerungen und die Horkruxe wurde zu sehr verstümmelt, als dass man einfach darüber hinweg sehen könnte. |
Ich habe die Bücher übrigens auch gelesen. Ein Harry Potter Roman kommt mit einer normalen Spielfilmlänge nun mal nicht aus. Und bisher wurde die Problematik eigentlich gut gelöst. Außer vielleicht von Cuaron, dessen Machwerk schon fast an Urkundenfälschung grenzt. |
Ich hab eigentlich schon gesagt was ich sagen wollte: Wenn Leute die Bücher nicht kennen, sollen sie sich an eure Wertungen halten, wenn sie auf eine gute Buchadaption hoffen, sollen sie meine lesen. Mehr wollte ich auch nicht. |
Zitat Xantrias (2009-07-17 21:50:49)
...das finde ich jetzt aber ein bisschen sehr verallgemeinert gesagt. Was ist denn mit den Leuten, die die Bücher gelesen haben, aber kein Problem damit haben, die Bücher und Filme auch ein bisschen getrennt voneinander anzusehen? Ich hab auch alle Bücher mindestens 2x gelesen, und ich habe mich bei diesem Film sehr gut unterhalten. Ich finde den Film auch nicht perfekt, v.a. das Ende finde ich etwas antiklimaktisch, aber ich verlange von einem Film absolut nicht, dass er 1:1 den Text abbildet - wieso sollte man sich, wenn man das Buch gelesen hat, den Film dann überhaupt ansehen? Und ich finde, wenn man jemandem die Schuld für Änderungen zuschieben darf, dann sicher nicht dem Regisseur David Yates, sondern dem Drehbuchautor Steve Kloves, weil der nämlich ausser Teil 5 jedes Drehbuch der Reihe geschrieben hat und konsequent Sachen weggelassen hat (z. B. alles, was mit Rassismus oder Elf-Rights zu tun hat) und dafür die Hälfte der Ron-Szenen für Hermione umgeschrieben hat. Sowas wurmt mich jetzt viel mehr. Übrigens: Wer mal eine wirklich schlechte Adaption von einem Kinderbuch sehen will, soll erst "The Little White Horse" von Elisabeth Goudge lesen und dann den Film The Secret of Moonacre schauen. Igitt! Das ist vielleicht eine üble Sache, da stimmen gerade mal die Namen der Figuren... |
Dem Trailer nach zu urteilen habe ich ein düsteres und actionreiches Filmchen erwartet, da ich das Buch nicht gelesen habe, freute ich mich dementsprechend auf den Film. Ich habe auf outnow gelesen, dass es zwar eine eher romantische Komödie ist, somit war ich dann schon neugierig Alles in allem muss ich aber sagen, dass die Machart und Details mir sehr gut gefallen haben, es hatte auch ein paar Lacher drin. Ich hätte mir aber etwas mehr Tiefe gewünscht, und eine Handlung die mehr voran kommt. |
für mich wieder ein absoluter flop, wie teil 5 schon. der film ist einfach langweilig ohne ende. für nicht harry potter fans sind die über 2 stunden kino kaum ertragbar..... |
Harry Potter - das verspricht Action und jede Menge Spaß. Und den hatte ich auch. Ganz besonders aufgefallen ist mir Rubert Grint, der sich mit seinem treudoof-verliebten Blick in mein Gehirn eingebrannt hat. In den Trailern und Vorschauen wurde dieser Harry Potter ja als sehr düster beschrieben, aber ich finde, der Film ist erstaunlich witziger als alle vorangegangenen Teile. Insbesondere die pubertätsbezogenen Szenen haben zumindest in meinem Kino für einige Lacher im Publikum gesorgt. Negativ aufgefallen ist mir, das eine richtig ernsthafte Bedrohung nur am Anfang rübergekommen ist. Teilweise ging der Übergang von lustiger Szene zu einer ernsten Szene zu schnell. Grade bei den Pubertätsproblemen. Außerdem möchte ich mal anmerken, dass man den Schluss wesentlich besser in Szene hätte setzen können. Spoiler zum Lesen Text markieren
Ich bin mir aber auch sicher, dass die Szene länger war und wieder von irgendwelchen fiesen Cuttern auf ein Minimum zusammengeschnitten wurde... Fazit: Ein erfrischend anderer Harry Potter, der durchaus das Zeug hat, seine Vorgänger in den Schatten zu stellen... |
Radcliffe sollte nach Harry Potter mal versuchen eine Komödie zu ergattern. In diesem Film konnte man sehen, dass ihm durchaus komödiantisches Talent inne wohnt. Seine Imitation von Jim Broadbent (Slughorn) während der "Glücksszene" war wirklich sehr gut. |
Ein Übergangsfilm zu einem Übergangsbuch - aber ein gelungener! Die Mischung stimmt: Ein peppiges Drehbuch mit flotten Sprüchen (Radcliffe hat wirklich komödiantisches Talent), genug (teilweise etwas übertriebene) Romantik, virtuose Bilder, viel Magie und der HP-Bonus machen Harry Potter and the Half-Blood Prince zu einem unterhaltsamen Fantasystreifen. Leider wirkt die dazugepappte Jagdszene etwas schwerfällig, das Ganze ist zu familienfreundlich und es wird hie und da etwas zu pathetisch, aber dafür wirken die Akteure - zum ersten Mal seit Alfonso Cuaróns hervorragendem dritten Teil -, nicht zuletzt dank des Drehbuchs, wie echte Menschen. Die Dialoge wirken an mehreren Stellen wirklich wie aus dem Leben gegriffen. Auch ist es Stephen Kloves gelungen, dem in den Büchern etwas blassen Harry Farbe einzuhauchen (in einem Film, der einen mehrfach and einen Schwarz-Weiss-Film erinnert). Und ausser einem Punkt wurden alle im Buch wichtigen Plotpoints abgedeckt: Spoiler zum Lesen Text markieren
Naja, wenigstens endet der Film, wie er zu enden hat: Offen, aber auf eine sehr gute und irgendwie versöhnliche Art. "Why is it always when something like this happens you three have something to do with it?" - "Professor, I've been asking myself this question for the last six years!" [Editiert von El Chupanebrey am 2009-08-06 12:06:31] |
Und - wieder einmal - sehr schön gesagt von Peter Travers: Click |
So habe mich nun auch mal wieder entschlossen einen HP Film ins Kino schauen zu gehen. Ich ging eher mit gemischten Gefühlen aus dem Saal. Der 6. Teil hat mir bestimmt besser gefallen als sein Vorgänger, der mir zu langatmig war. Aber leider kann er nicht mit dem 3. Teil mithalten. Das ganze Problem am Schinken ist leicht zu erraten. Mich störte enorm die Lovestories. Natürlich wusste ich schon im Vorfeld was mich in diesem Bereich erwarten wird. Der angesprochene Punkt störte mich deshalb so stark, weil die andere Geschichte um Voldemort's Kindheit wirklich spannend war. Leider hatten die puppentierenden Kinder den Vorrang. Ebenfalls vermisste ich die bedrohliche Atmosphäre, die in den Trailer schön angesprochen werden. Natürlich hat es auch Positives zu erwähnen. Visuell ist der Half-Blood Prince sehr stark. Die (jungen) Schauspieler überzeugen in jedem Teil je mehr. Und das Draco Malfoy endlich eine wichtigere Rolle einnehmen konnte, gibt auch Bonuspunkte. Mein Gott der Typ stand ja in den anderen Filmen nur dumm daneben. Das tragische Ende fand ich ebenfalls sehr gelungen und macht Bock auf Teil 7. |
ein japanischer fan trifft die harry-potter-stars |
Zitat ()=() (2009-07-21 01:25:11)
Spielen die mit Tierpuppen oder was? @ ronin [Editiert von El Chupanebrey am 2009-07-21 12:23:42] |
Zitat El Chupanebrey (2009-07-21 12:22:11)
Ne, ich meine natürlich pubertierenden. War halt ein bisschen spät, als ich das geschrieben habe |
Der Film hat mir eigentlich gut gefallen, aber ich bin schon etwas enttäuscht dass zu viel Wesentliches weggelassen wurde. Der Titel des Filmes heisst ja Der Halbblut-Prinz, aber im Film wird diese Geschichte num am Rande erwähnt. Das Rätselraten um den vormaligen Besitzer des Buches ... Wer ist der Halbblut-Prinz? Ist es Voldemort? Dubledore? ... wird ganz weggelassen. Spoiler zum Lesen Text markieren
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Zitat Jugulator (2009-07-23 10:35:42)
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Zitat El Chupanebrey (2009-07-21 12:22:11)
ist witzig. deine argusaugen haben aber übersehen, dass die kleine sich in ihrer aufregung ebenfalls vice versa mit "das war hermione, die emma im film spielt" verabschiedet. |
Zitat ronin (2009-07-23 13:39:46)
Ach, das Video habe ich mir nicht angesehen. |
Bis auf die letzte, wirklich gute, halbe Stunde wars ein höchst durchschnittlicher Zauberfilm ohne grosse Fahrt, viel Teenieromantik (aber nicht so übel, wie erwartet) und zeitweise richtig langweilig. Es fehlen der Speed, die Spannung und wenn ich mich ans Buch zurück erinnere, noch vieles mehr. Da wäre weiss Gott viel mehr möglich gewesen. So reiht sich der Film zusammen mit dem dritten Teil an den Schwanz meiner persönlichen HP-Rangliste. |
Zitat muri (2009-08-04 21:52:15)
Ich frage mich, inwiefern wir uns in Sachen HP unterscheiden. Teil 3 und 6 sind meine Favoriten bei den Filmen! |
Zitat El Chupanebrey (2009-08-05 02:11:51)
lautet meine Reihenfolge. Wobei sich 3/5/6 nicht viel nehmen. Es gibt also eher eine Zweiklassengesellschaft in meiner Rangliste ;) |
Glaube dass Muri auch der typisch britische Touch der 1,2 und 4 auszeichnete, bei den Andern abging. |
@ muri Natürlich ist keiner der Filme wirklich schlecht. Ich finde, David Yates ist genau der Richtige für die letzten drei Bücher. Vielleicht liegt das daran, dass ich als Die-Hard-Fan/Freak (und für einmal stimmt die Bezeichnung 100%ig) etwas anders an die ganze Sache rangehe... [Editiert von El Chupanebrey am 2009-08-11 00:08:12] |
Der Regisseur, dessen Name nicht genannt werden darf, hat den 3. Teil verhunzt. Lächerliche Schrumpfköpfe (in GB?), Teenie-Liebesgesäusel wo noch keins sein sollte, denn die Kinder im Buch sind jünger als die im Film (Er kann halt nur Teeniekomödien.), versetzte Landschaften und Hütten, sowie Mugglekleidung in Hogwarts. |
Was sagt Dumbledore wiederholt? "Wer schon Angst vor dem Namen hat..." Ich sehe schon die Redaktoren mit zuckenden Fingern über der Tastatur. Vielleicht sollten wir, wenn sich die Diskussion in die Länge ziehen würde, lieber in den eigentlichen HP3-Thread zügeln... |
Zitat El Chupanebrey (2009-08-06 00:02:06)
Zum Beispiel wird im Film rein gar nicht erklärt, woher Lupin jetzt plötzlich von der Karte des Rumtreibers weiss. Das wär schon wichtig gewesen. Trotzdem halte ich Teil 3 für einen der besseren Potter-Filme, weil er eben genau den Schritt weg von pingeliger Buchnähe zu einem als Film funktionierenden Fantasystreifen gewagt hat. Respekt! Und Cuaron ist sicher kein unfähiger Regisseur, allerhöchstens ein ungeeigneter. Achja, meine Rangliste: [Editiert von Dirty Harry am 2009-08-11 12:19:15] |
Zitat El Chupanebrey (2009-08-06 00:02:06)
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Ich habe mir den Film nochmals angesehen und er gefällt mir halt immer noch... Was mir bez. den Auslassungen, v.a. was die Horkruxe angeht (und sonst Dinge, die sich in Teil 7 als wichtig erweisen), aufgefallen ist, ist dass Yates sich viele Optionen offengelassen hat. Spoiler zum Lesen Text markieren
Zitat David Yates
Hoffen wir also, dass er weiss, was er tut. Solange in Teil 7 die Szenen, die ich weiter oben erwähnt habe, vorhanden sind, werde ich aber wenigstens halbwegs zufrieden. [Editiert von El Chupanebrey am 2009-08-11 11:50:03] |
Zitat Xantrias (2009-07-17 20:44:23)
In der Zeitung, die Harry am Anfang liest, ist kurz zu sehen, dass es einen neuen Minister gibt. Scrimgeour kommt in Teil 7 aber definitiv vor - gespielt von Bill Nighy. |
besser und spannender als teil 5, grausam doofes turmende (LOTR lässt grüssen), es fehlt leider der höhepunkt. |
Uiui, da gab es leider wieder zu viel Stoff der verfilmt werden wollte. Der Film ist sehr schön gefilmt und hat einen auffallenden Score, die Handlung ist aber sehr wirr. Die ganze Geschichte mit dem Halbblutprinz wurde an die Wand gefahren. Niemand (ausser die Buchkenner) kapiert weshalb Potter sein Buch verstecken muss. Niemand interessiert es, dass Snape der Halbblutprinz war. Auch der Tod von Dumbledore wurde einfach mal schnell abgehandelt. Wärend dem Lesen war ich geschockt, im Film konnte ich die Sahche nicht ernst nehmen. Auch die dunkle Schlacht am Ende (das Highlight des Buches) wurde hier so nebenbei abgehandelt. Man hätte besser den Quatsch mit den Liebesgeschichten weggelassen |

