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Sunshine Cleaning oder: Irgendjemand muss auch das wegputzen...


Schon mal einen Film gesehen, in welchem es um eine Tatort-Reiningungsfirma geht? Ganz klar, dass da ein gewisser Touch an schwarzem Humor, Blut und Toten nicht fehlen darf. Der Film weiss mit vielen verschiedenen Eigenschaften in allen möglichen Szenen zu beeindrucken - mal sind die Szenen so ergreifend und traurig, dass der Zuschauer ein Taschentuch dabei haben sollte, ein anderes Mal ist einem vor lauter Schalk und guter Stimmung nur noch zum Lachen zumute. Zudem bringen alle Schauspieler das gewisse Etwas mit sich, für welches man sie einfach liebenswert und grossartig findet.

Die Produzenten von Sunshine Cleaning waren bereits verantwortlich für die Produktion von Little Miss Sunshine. Da kommt die Frage auf, ob nun jeder weitere Film dieser Produktionscrew das Wort Sunshine im Titel tragen wird. Dabei handle es sich aber um einen reinen Zufall, gab Produzent Jeb Brody bekannt.

Die beiden Namen der Schauspielerinnen Amy Adams und Emily Blunt sollte man sich für die Zukunft im Kopf behalten. Adams hat zum Beispiel schon in Catch me if you can und Night at the Museum 2: Battle of the Smithsonian, Blunt in The Devil wears Prada und The Jane Austen Book Club tolle Arbeit geleistet; in Sunshine Cleaning hinterlassen sie gleich nochmals einen tollen schauspielerischen Eindruck. Toll, wie die beiden vor der Kamera harmonieren und ganz authentisch die zwei zickigen Schwestern spielen können. Ausserdem ist es eindrücklich, wie stark der kleine Schauspieler Jason Spevack seine Rolle zu spielen vermag, das würde man einem 12-Jährigen gar nicht zutrauen.

Fazit: Ein ergreifender, lustiger und zugleich trauriger Film über den Zusammenhalt einer Familie, die ums Überleben kämpft, zwei Schwestern, welche den Selbsmord ihrer Mutter nie verarbeitet haben, und die Frage, was man eigentlich aus seinem Leben machen will. Dieser Film regt die verschiedensten Gefühle an, greift interessante Aspekte des Lebens auf, weist einen darauf hin, der lieben Mutter wieder einmal zu sagen, dass man dankbar dafür ist, was sie alles für einen getan hat, und lässt uns über unser Leben nachdenken.

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cin's Wertung: 5 Sterne

So sehr ich Adams und Blunt auch schätze (ich sag nur Doubt und Dan In Real Life), aber Sunshine Cleaning geht einfach zu schnell die Luft aus. Die Grundidee und die Charaktere sind wie es sich für eine US-Indieproduktion gehört angenehm verdreht und "quirkie", aber die Geschichte und ihre Figuren lassen einem nicht wirklich ran. Man lacht, aber weint kaum mit ihnen.
Der Film macht Spass, nicht zuletzt dank des sarkastischen Humors, aber der Film erreicht weder die Qualität anderer Genregrössen wie Juno oder Litte Miss Sunshine, noch besitzt er die verborgene Liebeswürdgkeit eines Happy Go Lucky. Nett.

7/10

goodspeed's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat goodspeed (2009-06-24 09:35:19)

So sehr ich Adams und Blunt auch schätze (ich sag nur Doubt und Dan In Real Life), aber Sunshine Cleaning geht einfach zu schnell die Luft aus. Die Grundidee und die Charaktere sind wie es sich für eine US-Indieproduktion gehört angenehm verdreht und "quirkie", aber die Geschichte und ihre Figuren lassen einem nicht wirklich ran.


Ich kann dir nur zustimmen. Emily Blunt und Amy Adams sind super Schauspielerinnen, da kann man gar nichts sagen. Allerdings gibt es neben der Hauptstory zwischen den beiden Schwestern noch Nebenstorys wie den Tod der Mutter oder die Beziehung zwischen Opa und Enkel oder... Es wäre besser gewesen, sich auf eine oder zwei Geschichten zu beschränken.

VesperLynd89's Wertung: 4.0 Sterne


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