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Beitrag Suicide Circle - Jisatsu saakuru
Suicide Circle - Jisatsu saakuru oder: Was hat das zu bedeuten? Auf alle Fälle Überstunden Dass die Japaner kontroverse Filme machen, ist schon länger bekannt. Sei es Battle Royale, die Pseudo-Snuff-Reihe Guinea Pig oder die Folter-Doku Men Behind the Sun, immer wieder haben sie damit Diskussionen und sogar Ermittlungen der Polizei ausgelöst. Suicide Circle spielt zwar nicht ganz in dieser Liga, doch behandelt er mit der hohen Anzahl Selbstmorde in Japan ein nicht minder heisses Thema. Bei Suicide Circle handelt es sich allerdings um eine Independent-Produktion, bei der mit einem sehr kleinen Budget und viel Laiendarstellern gearbeitet wurde. Kontroverse Filme wie Suicide Circle, haben oft das Problem, dass viel über sie geschrieben wird und man sich deshalb mit verzerrten Erwartungen vor den Film setzt. Suicide Circle ist nämlich bei weitem nicht die Splatterorgie, wie der Inhalt vermuten lässt, sondern ein gewagter Genremix, der dem Zuschauer eine sehr bizarre Welt vorstellt, die zum Nachdenken anregt und auch viele Fragen aufwirft. Diese werden allerdings meisten in der immer verworrener werdenden Handlung nicht beantwortet, weshalb auch ein Sequel, Noriko's Dinner Table, sowie eine Manga- und Romanadaption nachgeschoben worden ist, in denen das Ganze noch etwas linearer behandelt wird. Um Suicide Circle am ehesten zu geniessen, soll dieser weniger als Horrorfilm, sondern eher als sozialkritische Satire im Stil von Pulse betrachtet werden, die eng mit der japanischen Kultur und ihrer Philosophie arbeitet. Die vielen Referenzen auf die japanische Kultur sind auch der Grund für die meisten Fragen, denn durch die westliche Linse betrachtet ist einiges äusserst schwer nachvollziehbar. Doch dies sind kulturelle Barrieren, welche manchmal unvermeidbar sind, ganz im Gegensatz zur schlampigen Umsetzung und dem gewagen Splatter- und Sozialkritik-Genremix: Die Erzählweise ist träge, die Schockmomente verpuffen wirkungslos, und je länger der Film andauert, desto weniger geht der Genremix auf. Schliesslich kombinieren sich völlig übertriebene Splatterszenen mit Fazit: Suicide Circle ist ein Film geworden, der etwas holprig zwischen den Genres pendelt und überblutige Splatterszenen sowie auch einiges zum Nachdenken bietet. Unter dem Strich ist es aber ein schlecht gespielter, eher langfädiger Film, der am Ende sehr konfus wird und ohne etwas Einlesen in die Japanische Kultur oft mit einem Fragezeichen zurück lässt. Wer jedoch gerne etwas über das Gesehene philosophiert, ist hier sicher an der richtigen Stelle. Wer aber eher auf Intensität, Blut oder Spannung aus ist, wird enttäuscht sein. Bei der Code-2-DVD ist die edle Verpackung auch das letzte, was überzeugt. Das Bild ist eine unscharfe, kontrastlose und matte Katastrophe, die jeden Filmgenuss verhindert und die japanische Originaltonspur ist mit Stereoton noch schlechter als der deutschen 5.1-Synchro. Das Bonusmaterial besteht neben einigen Trailern lediglich aus Ausschnitten von Q&As während den Premieren und einem eher chaotischen Interview mit dem Regisseur. Beides ist ziemlich holprig synchronisiert. |
Herrlich abgefuckter Japano-Streifen inklusive kultigem Queen-Verschnitt und einigen wirklich netten Gore-Szenen, allen voran natürlich die nett inszenierte U-Bahn Szene. Das die Kritik an der Gesselschaft nicht ganz fruchtet liegt aus meiner Sicht an der kuriosen Umsetzung die wohl den meisten Europäern etwas zu "crazy" daher kommt. Lobenswert hingegen die Idee mit den unterschwelligen Signalen in den Popsongs. Änlich wie z.B bei Uzumaki bietet Suicide Circle einen Genremix mit Fokus Horror der spannend, kurios und teils recht brutal daherkommt. hate it or love it! |
merkwürdiger streifen.. schlussendlich kann ich nicht sagen, ob sich die knapp 100' gelohnt haben. |

