Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag 17 Again
17 Again oder: Pubertät, zweiter Anlauf Wohl jeder hat sich schon einmal gefragt, was passiert wäre, wenn wir in dieser oder jener Situation anders gehandelt hätten. Wären wir erfolgreicher, beliebter, glücklicher, einfach besser dran? Filme haben den Vorteil, dass sie das Unmögliche möglich machen können, und so durften Schauspieler wie Kathleen Turner (Peggy Sue Got Married), James Belushi (Mr. Destiny) oder Nicolas Cage (The Family Man) schon wichtige Ereignisse ihrer jeweiligen Filmfiguren ein zweites Mal erleben oder zumindest schauen, was passiert wäre, wenn alles anders verlaufen wäre. Das Konzept von 17 Again ist also keineswegs neu, und über weite Strecken ist es recht schwer, dieses Déjà-Vu-Gefühl loszuwerden. Denn auch die Idee des Erwachsenen im Körper eines Jugendlichen kennt man bereits aus zahlreichen anderen Body-Swap-Filmen (beispielsweise Freaky Friday). Fügt man dieser doch sehr voraussehbaren Ausgangssituation noch einen unglaublich nervigen besten Freund hinzu, der irgendwie so gar nicht witzig ist und den stereotypen Science-Fiction- und Fantasy-Fan bis zum Gehtnichtmehr ins Lächerliche zieht, ist es kein Wunder, dass der Film eher langsam in die Gänge kommt. Der peinliche Geek-Freund darf wenigstens gegen Ende durch eine kleine Wendung ein bisschen amüsant werden. Ex-Friends-Darsteller Matthew Perry ist aber einfach nur schwach. Seine Darstellung des erwachsenen Mike ist lieblos, humorlos und fällt im Vergleich zum dynamischen Zac Efron (Hairspray) ganz einfach ab. Ein Glück, dass Perry nur in ganz wenigen Szenen zu sehen ist. Klar ist, dass sich dieser Film an die vielen (weiblichen) Zac-Efron-Fans richtet, und in dieser Beziehung erreicht er sein Ziel ganz bestimmt: Der Junge sieht wirklich fabelhaft aus, vereint Witz, Charme und sogar ein bisschen Ernsthaftigkeit und schafft es sehr gut, die Gegensätze von Erwachsensein und Jugend, von Frustration und Lebensfreude darzustellen. Der Film gehört ganz einfach ihm. Da macht es letztlich gar nicht so viel aus, dass der Film zahlreiche Handlungslöcher aufweist und stellenweise etwas gar konservativ wird, wenn Mädchen vor Sex gewarnt werden und die Liebe zu Frau und Kindern über alles gelobt wird. 17 Again ist eine anspruchslose, besonders am Anfang etwas schwerfällige Was-wäre-wenn-Geschichte, die nach einiger Zeit aber doch noch in Fahrt kommt und durchaus zu amüsieren weiss. Der Film vermischt Teenieklamauk und Rom-Com zu einem kurzweiligen Kinovergnügen, das weniger durch innere Logik und immer treffenden Humor und mehr durch den Charme des Hauptdarstellers Zac Efron punkten kann. Durch seine dynamische Performance kommen Witz und Leben ins Geschehen, was einen die vielen Logikfehler und weniger erfolgreichen Witze (beinahe) vergessen lässt. |
Wau... das klingt ja recht positive... ich fand den Film dann doch recht schlecht. Genau das, was ich mir in etwa von diesem Film nach dem Trailer erwartet habe... tja, für mich wars viel zu sehr HSM- und American Pie-Verschnitt. Ps.: einzig ein paar lustige Szenen von Lennen waren glatt, wie ich finde. |
Kann mans mit Freaky Friday vergleichen? Der war nämlich noch glatt.... |
Freaky Friday. Hmm... Ich hab den Film nur mit einem Auge gesehen. (Den mit Lohan, den mit Jodie Foster hab ich auch gesehen, aber das ist seeehr lange her.) Aber ich glaube, Freaky Friday ist ein bisschen hektischer als der hier. Gerade weil eine zweite Person fehlt, mit der der Körper getauscht wird, wird die "Spannung" ein bisschen anders generiert. Aber moll, ein bisschen kann man die Filme schon vergleichen, etwa der Gegensatz von jungem Körper und Erwachsenem innen drin. (Hoffen wir nur, dass der Efron nicht so abstürzt wie die Lohan...) Am Anfang habe ich mir echt ein paar Mal an den Kopf gelangt, weils teils doch sehr unoriginell ist. Das Ganze wird aber mit der Zeit immer besser, so dass ich am Ende mit einem mehrheitlich positiven Gefühl herausgekommen bin. (Und rein Story-mässig ist der Film schon noch ein bisschen besser als die HSM-Reihe.) Es ist ein anspruchsloser Gute-Laune-Film, und ich vermute, mehr hat man sich gar nicht wirklich vorgenommen. Für die Teenie-Zielgruppe ist es wohl entweder vollkommener Chabis oder pures und willkommenes Efron-Eye-Candy. |
wie bereits erwähnt, ist die story von 17 again alles andere als neu und originell. dennoch finde ich den film köstlich - die figur von ned ist der brüller! |
für mich ist michelle trachtenberg grund genug für einen besuch im kino |
Naja wenn Man(n) schon zwangsweise zu dem Filmchen mitgeschleppt werden sollte ist es wichtig den Sitz zuerst zu begutachten ... von wegen orgasmischer Pfütze, die junge weibliche Zac-Efron-Fans beim gruppenweisen Beglotzen ihres Idols hinterlassen... |
glaub mir, der efron hat nicht nur weibliche fans... |
Für mich ist das so ein Film den man sich ausleihen kann, aber nicht unbedingt im Kino sehen muss, dafür scheint er mir, den Trailern nach zu beurteilen, zu unspektakulär. |
Der Film ist gar nicht sooo schlecht und hat wirklich ein paar tolle Lacher zu bieten. Übers Ganze gesehen sicher nicht gerade ein Meisterwerk, aber wenn man sonst schon alles im Kino gesehen hat, wird man mit 17 Again gar nicht schlecht bedient. |

