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Beitrag 100 Feet

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100 Feet oder: Wenn der Kerl nicht gehen mag


Filme über Geister in alten, verknorrten Häusern, kennen wir zu Genüge. Seit dem "Haushorror"-Klassiker The Amityville Horror kommen immer wieder Gruselgestalten ans Tageslicht, die zwar tot sind, ihren Frieden aber halt nicht finden können. Und dann machen sie das, was sie am liebsten tun. Nämlich hübsche Frauen und ebensolche Zuschauer erschrecken.

Famke Janssen war mal ein Bondgirl (Goldeneye), kämpfte bei den X-Men und hatte in House on Haunted Hill schon mit Geistern und grusligen Räumen zu tun. Und eigentlich ist die gebürtige Holländerin ein gute Schauspielerin, die solche Filme tragen könnte. In 100 Feet aber muss sie ausser schreien und bluten nicht viel anderes tun. Schade.

Am Anfang weiss der Zuschauer noch nicht, was ihn erwartet. Es beginnt zwar bald zu knarren, aber dafür findet das Drehbuch eine plausible Erklärung. Erst nach und nach beginnt der Grusel, wenn die verschwommene Geisterfratze auftaucht und mit Hand und Fuss gegen die Dame des Hauses zur Sache geht. Das macht zwischendurch eine gute Falle, lässt den Film aber mit einem Finale enden, der einfach lachhaft und ärgerlich ist.

Nebst all dem Rumgespuke und der rennenden Hausfrau versuchte Regisseur Eric Red (schrieb immerhin The Hitcher) auch noch ein paar blutige und eklige Momente reinzupacken. Das mit dem Blut hat er anständig hingekriegt, das andere nicht. Denn als Marnie ihren jugendlichen Freund in der Kiste hat und der Ehemann-Geist seinen Auftritt hat, sind die Spezialeffekte schon fast erbärmlich amateurhaft. Und zwar so, dass es jedem Zuschauer sofort ins Auge springt.

Fazit: 100 Feet hat gute Sequenzen und ist zwischendurch schön intensiv. Leider vermasselt das Finale die eigentlich solide Geschichte, so dass der Gesamteindruck recht durchschnittlich daherkommt. Vielleicht hätte man dem Geistergatten mehr Auftritte gönnen sollen?

Als Bonusmaterial bietet die DVD von 100 Feet ein kurzes Making-Of, das die Geschichte und die (wenigen) Charaktere ein bisschen näher beleuchtet. Nichts weltbewegendes, aber okay. Der Trailer schliesst das magere Angebot dann auch grad wieder ab. Auch technisch macht die DVD eine solide Figur, ohne jedoch zu glänzen. Das Bild ist vielfach ein bisschen gar dunkel geraten, während der Ton in anständiger Qualität daherkommt.

» Die komplette DVD-Kritik lesen

muri's Wertung: 2.5 Sterne

DAS gibt es alles auf viel höherem Niveau!

Und wahrlich handelt es sich um ein "Fantastisches" Ende, muss ich schon zugeben......hmmmmm!

lutzefutz's Wertung: 2.0 Sterne


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