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Beitrag Paul Blart: Mall Cop
Paul Blart: Mall Cop oder: Der Verstand ist die bessere Waffe Der Kaufhaus Cop ist ein Film von Regisseur Steve Carr, der bereits in Filmen wie Dr. Dolittle 2, Der Kindergarten Daddy, Rebound und Sind wir endlich fertig? Regie geführt hat. Auffällig ist, dass der Regisseur in seinen Filmen jeweils Kinder mitspielen lässt und diese auch als Hauptpublikum ansprechen möchte. Der Kaufhaus Cop ist für Kinder ab sechs Jahren freigegeben. Kevin James spielt die Rolle des oft unterschätzten, übergewichtigen und liebenswürdigen Kaufhaus-Polizisten Paul Blart richtig gut. James kennt man aus der Fernsehserie King of Queens. Nach neun Staffeln dieser Serie war dann aber endgültig Schluss, und seither hat man ihn noch als Co-Star in den Komödien Hitch und I Now Pronounce You Chuck and Larry gesehen. Für seine Rolle in Der Kaufhaus Cop hat er einige Stunts, die es in sich haben, selber gemacht und das trotz Übergewicht und Höhenangst - Hut ab für seine Überwindung! Die Hersteller von Elektro-Skootern sollten sich bei diesem lustigen Film für die viele Gratiswerbung bedanken, denn der Skooter begleitet Paul Blart jeden Tag bei der Arbeit und kommt richtig gut ins Licht. Man wünscht sich eine Probefahrt, weil es nach viel Unterhaltung aussieht. Das Burlington-Einkaufszentrum in Massachusetts stellt eine faszinierende Filmkulisse dar. Die Filmidee vom Überfall auf ein grosses Einkaufszentrum ist genial, weil in vielen anderen Filmen der Banküberfall überhand genommen hat (Beispiele gibt es genug: The Bank Job, Chaos, Ocean's Eleven). Die Story an sich ist nichts Besonderes oder Anspruchsvolles, dafür punktet der Film aber mit viel witzigen Sprüchen und Szenen. Bereits kleinste Details zaubern ein breites Lächeln auf die Lippen. Kevin James' Gesichtsausdrücke sind grandios, dieser Typ weiss, wie man Menschen zum Lachen bringt. Er ist denn auch der einzige Verantwortliche für den Unterhaltungswert des Films. Er zieht eine richtige One-Man-Show ab à la Bruce Willis in Stirb langsam, aber nicht mit viel Waffengeschick, sondern mit Glück. Die anderen Schauspieler im Film spielen nicht schlecht, aber sie stehen neben Kevin James in der Hauptrolle wie graue Mäuse da und kommen nicht zur Geltung. Der Film ist ein Knüller für Familien, die mal wieder so richtig Lust darauf haben, im Kino laut loszulachen. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 26 Beiträge geschrieben.
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Ist jetzt aber nicht wahr, dass der Film in der ganzen CH ausschliesslich auf D läuft, oder? |
tja. und da wundert man sich, dass dvd-verkäufe zu- und kinoeintritte abnehmen... |
Mich wunderts vor allem, dass ein gewisser Kritiker nur deutsche Filmtitel erwähnt... |
Zitat El Chupanebrey (2009-03-26 18:14:54)
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So, soeben gesehen.... In der ersten Filmhälfte schläft einem wirklich das Gesicht ein. Die Story kommt nicht voran, die Charaktere sind klischeehaft und Witze über Dicke sind ja ach sooo neu und innovativ. Als dann die bösen Buben das Kaufhaus übernehmen, dreht man wenigstens ein bisschen an der Spannung, obwohl von "Spannung" kann hier fast nicht die Rede sein. Es folgt eine One-Man-Show von Kevin James, die irgendwo zwischen richtig glatt und saudämlich anzusiedeln ist. Richtig gute Laune kommt jedoch kaum auf. Da gibt die deutsche Synchronfassung den Rest, denn die Sprüche verpuffen ins Leere und was auf Englisch eventuell lustig wäre, wird auf Deutsch dämlich. Für Freunde von "King of Queens" sei erwähnt, dass "Danny Hefernan" ein herrliches Solo in der Karaokebar abliefert (man erkennt ihn aber fast nicht) und die real-life-Ehefrau von Kevin James ganz am Anfang des Films einen Auftritt hat. Sie ist die Dame mit den Tüten. Kurzfazit: Ein höchst durchschnittlicher Film mit einem trotzdem sympathischen Hauptdarsteller, der alleine die hier vergebene Sternenzahl verdient. Den Rest kann man getrost vergessen. Leider. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass der Film ein Knaller wird. "King of Queens" rockt und Kevin James sowieso. Hätte ein anderer Schauspieler die Titelrolle gespielt, ich wäre nach 30 Minuten aus dem Kino gelaufen. 2.5 Sterne |
Zitat muri (2009-03-26 20:40:16)
Ihr Outnow-Leute seit dermassen O-Ton fixiert ist ja nicht zu fassen. Kevin James hat mit Thomas Karallus ne super Synchronstimme die bereits in King of Queens hervorragende Arbeit abgeliefert hat. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis auch 2-3 O-Ton Fritzen die bei der Serie aber die deutsche Synchro-Fassung bevorzugen als einer der wenigen Ausnahmen neben Sachen wie Spencer/Hill etc. Wenn ich dann hier noch lese, dass das zeigen von Synchronfassungen mitschuldig an den sinkenden Kinoeintritten sein soll kann ich nur noch lachen. Sorry. Ich meine das nicht persönlich gegen jemanden von euch. Aber den meisten Leuten ist es doch Scheissegal ob ein Film Deutsch oder Englisch gezeigt wird. Ja es gibt sogar viele die lieber Deutsch schauen. Wie oft habe ich schon im Bekanntenkreis folgende Situation erlebt: Ihr O-Ton Begeisterten überschätzt euch da immer massiv. Grüsse |
Hoffnungen auf eine sau gute Komödie? Nein, die hatte ich definitiv nicht. Ich meine, wer erwartet schon, dass Steve Carr, der uns bisher nur lahme 08/15 Streifen geliefert hat, diesmal voll ins schwarze Treffen würde? OK, mit der Besetztung des Hauptdarsteller hat er sicherlich Erfolg. Der sympathische Kevin James meistert die One Man Show mit bravour und ist ganz klar der grösste Plus Faktor des ganzen Films. Doch das wars auch schon fast... Eine Story? Nee, ich glaube da war keine, oder doch? Bitte ihr lieben Drehbuchautoren. Ich erwarte ja nicht, das ihr eine Oscar reife Arbeit schreibt, aber so ein bisschen Logik, nur eine "klitze" Kleine, hätte es schon brauchen können. Ja, es ist eine Komödie und ja man will lachen, doch so lächerlich sollte der ganze Story Aufbau, vielleicht schon nicht sein. Einzig und allein punktet der Film in Sachen "Drehbuch" mit ein paar guten Lachern, was es aber auch sollte. Leider ist diese Anzahl nicht all zu hoch. Vielmals konnte ich nur schmunzeln oder brachte gar keinen Lacher heraus, weil mir der Witz schon bekannt war. Erst in den letzten 30 Minuten kommt der Film so ein wenig in Fahrt. Vorher ist das Ganze jedoch eher lahm und nicht sehr unterhaltsam. Es hat zwar die Eine oder Andere Szene, an der auch ich meine Spass hatte, aber schlussendlich waren die Langweiligen Momente doch in der Mehrzahl. Na ja. War also definitiv nicht so mein Film. Es gibt sicher genügend Leute die sich an ihm erfeuen werden, doch sicherlich nicht Jedermans Sache. |
Zitat Swizzer (2009-03-27 17:21:29)
R-O-F-L jo genau, es ist schon super, alles nur noch schlecht synchronisiert vorgetischt zu bekommen, omfg. wenn ich sowas wollte, würd ich RTL II und PRO7 unterschichten TV gucken... traurig an der ganzen sache ist ja, dass der pöbel anscheinend heutzutage wirklich nur mehr "vorgekaute" deutsch-synchro sehen will, sonst würden nicht immer wie mehr D-only features im kino gezeigt werden. |
Zitat muri (2009-03-26 20:35:27)
Sorry, Kritikerin... |
Zitat Swizzer (2009-03-27 17:21:29)
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Zitat El Chupanebrey (2009-03-27 23:30:52)
Naja aber das wegen Synchro die Leute dem Kino fern bleiben und so allgemein die Zahlen abnehmen halte ich nach wie vor für ein Irrglaube, gerade bei einem Film wie Mall Cop! |
Zitat Swizzer (2009-03-27 17:21:29)
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Meine Herren, |
Der "Kaufhauscop" mit Schnauz... oh je, was war das öde. Da schliess ich mich der Kritikerfraktion an: Langweilig, vorhersehbar, unlogisch und mit diversen Fehlern... die man nicht einmal versuchte zu kaschieren. Das rumgespringe ist ja eine ziemlich "In-Extremsportart" welche... naja... nicht mein Fall ist. Dazu noch dieses elende Gefährt! Ne, ausser "Dug" war an dem Film nichts besonders guet. PS: Schlecht synchronisiert ist er auch noch! |
Zitat El Chupanebrey (2009-03-27 23:30:52)
Weil ihr ernsthaft glaubt, dass weniger Leute ins Kino gehen wegen den Deutsch Vorstellungen. Ich bin übrigens auch kein Teenie-Kinogänger. Nur damit das auch geklärt ist. Zitat farossi
Ich habe einen italienischen Nachbarn und der hat mir versichert, dass die Spencer/Hill Filme auf Deutsch einiges witziger sind. Halt weil der gute Rainer Brandt da Sprüche reindichtet wo im O-Ton gar nichts gesagt wird etc. Aber das war so gut, dass es ja bei einigen Spencer/Hill Filmen sogar am Set mal hiess "Ach der Rainer in Berlin wirds schon richten". Und das hab ich nicht erfunden jetzt. Dazu kommt dass Rainer Brandt dann auch an einigen Drehbüchern selber mitgeschrieben hat. Rainer Brandt hat in den 70ern so einige Filme mit seinen "Spezial-Synchros" ;) vergoldet. Aber zurück zum Thema: Der Film ist nicht so gelungen. Das liegt aber nicht an der Synchro sondern am Drehbuch des Films selbst. Einige Witze sind toll und das ganze hätte viel Potential. Aber zu oft ist das ganze nur leerlauf oder einfach zu dämlich. [Editiert von Swizzer am 2009-04-06 17:18:07] |
Zitat Swizzer (2009-04-06 17:17:42)
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Zitat El Chupanebrey (2009-04-06 18:24:23)
Doch. Ihr überschätzt eben die "Macht des O-Tons". Und mit Statements wie das ihr dann die ins Kino gehende Masse überschätzt könnte man direkt meinen alle Leute die auf O-Ton nicht so viel Wert legen sind geistig minderbemittelt oder weniger intelligent als O-Ton Fans. Das ist auch etwas was mir an der Gruppe "O-Ton Fans" so auf den Sack geht. Leute die keinen O-Ton schauen werden immer von oben herab behandelt. Nicht umsonst sind bei mir O-Ton Fans untendurch, enorm unbeliebt und ich bezeichne sie gerne als "Scheiss arrogantes Pack!". Natürlich nicht alle. Man sollte ja nie alle in einen Topf schmeissen. Aber die Mehrheit von denen die ich kenne leider schon. Ganz speziell die welche im Internet in Foren aktiv sind. Ich gebe auch zu, dass ich bei dem Thema inzwischen sehr gereizt und dünnhäutig reagiere und wohl auch Leute teils zu Unrecht verurteile zu der aggressiven Gruppe der O-Ton'ler zu gehören. Dabei wäre ein nebeneinander in Toleranz ohne weiteres möglich. Ich kann ja sogar verstehen wenn der O-Ton Freund sich nervt wenn im Kino ein Film nur noch in der deutschen Fassung läuft. Jeder soll einen Film so sehen können wie er will. |
Zitat Swizzer (2009-04-06 20:14:20)
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HEY! Hier gehts zur OV vs. Synchro Diskussion In diesem Thread möcht ich davon nichts mehr lesen. |
Yes, Mr. Mall Cop! |
sorry muri, hab's gezügelt... [Editiert von farossi am 2009-04-06 21:42:11] |
Paul Blart: Mall Cop ist mal wieder eine 0815 Komödie die auf der ganzen Linie versagt. Wie viele hier schon geschrieben haben, sind die Witze sehr platt. Die Gags setzten stark auf Kevin James Tolpatschigkeit. Aber das ganze wurde Ideenlos umgesetzt Spoiler zum Lesen Text markieren
Dies mag vielleicht für das jüngere Zielpublikum (ca. bis zu 10 järige) unterhaltsam zu sein. Für mich war das klischeehaft und schon hundert mal gesehen. Richtig lachen musste ich nie. Dazu ist das ganze zu uninspirierend. Schlussendlich kann man jedem Raten einen grossen Bogen um den Film zu machen um sich auf bessere Streifen einzustellen. |
Hab den Film nun auf DVD im O-Ton ;) geschaut, und fand den Film gar nicht mal so schlecht. Er ist zwar gar nicht innovativ und von Stil, der Musik und den Witzen her könnte er aus den 80er sein. Wer nicht allzu grosse Ansprüche hat kann sich an dem Film durchaus ein wenig vergnügen... |
Die Drehbuchautoren haben sich anscheinend nicht mal die Mühe gegeben irgendwelche Gags oder Lacher zu produzieren. In meinen Augen einer der schlechtesten Komödien aller Zeiten. Skandalös, dass man mit dem Schrott den Leuten Geld abknöpfen will. |
ähm... kann man den film auch bewerten, wenn man nur die ersten 30minuten gesehen hat? denn mehr konnte ich einfach nicht ertragen. was da an witz und doofer situationskomik geboten wurde, kann man im kinderzirkus zeigen. vielleicht lacht da ein kind unter 1000. aber am meisten nervt mich, dass sowas einen verleiher findet und den weg ins kino schafft. |

