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Marley & Me oder: Und der Preis für den schlimmsten Hund geht an...


Marley & Me basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch von John Grogan und scheint auf den ersten Blick eine ganz durchschnittliche Familienkomödie zu sein: Ein gutaussehendes, sympathisches Paar - von Hollywoodstars Wilson und Aniston zwar ordentlich, aber nicht unbedingt innovativ dargestellt - kämpft vor sonniger Kulisse mit alltäglichen Beziehungsproblemchen, Familienplanungsnöten und einem ungestümen Hund, der jede Menge Chaos verbreitet. Wer jetzt aber eine Labrador-Version der Beethoven-Filme erwartet, liegt schon mal ziemlich falsch. Zweifellos zielen Marleys Kapriolen in erster Linie auf Lacher ab, was den Film jedoch von vielen anderen romantischen Komödien abhebt, ist die recht realistische und vielschichtige Darstellung von so universellen Themen wie Eheleben, Familienplanung und Älterwerden, aber auch die Schwierigkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren und das Abschiednehmen werden eingehend behandelt.

Was als lustige romantische Komödie beginnt, wird gegen Schluss allerdings immer ernster und erfüllt deshalb vielleicht für den einen oder die andere nicht mehr ganz die Erwartungen und Ansprüche, die man an romantische (Familien-)Komödien stellt. Anstatt eines herkömmlichen Happyends in typischer RomCom-Manier bietet der Film nämlich ein äusserst emotionales, leider aber auch etwas abruptes Ende, für das unbedingt Taschentücher bereit liegen sollten.

Marley & Me handelt von alltäglichen Problemen des Lebens, die mithilfe eines ungestümen, aber trotzdem liebenswürdigen Hundes als Katalysator erzählt werden. Wer schon einmal Haustiere hatte (ganz besonders, wenn sie nicht immer filmreif liebenswert sind und auch mal ziemlich nerven können), wird sich in diesem Film auf jeden Fall wieder erkennen. Die Geschichte um den "schlimmsten Hund der Welt" regt zum Lachen und Weinen und vielleicht auch zum Mitdenken an und ist deshalb nicht nur für Hundefreunde sehenswert.

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pps' Wertung: 4.5 Sterne

Herziger, wunderbar erzählter und sehr schöner Film, der nicht die bekannten Menschen in den Mittelpunkt stellt, sondern einen Hund, den man bereits nach wenigen Minuten ins Herz lässt und der auch in den folgenden Filmminuten sehr nahe geht.

Ausserdem geht der Film schön mit den verschiedenen Facetten des Lebens um und zeigt, dass nicht alles nur Friede, Freude und Eierkuchen ist. Manch einer wird sich selber in den Situationen wieder erkennen, die Owen Wilson und Jennifer Aniston sehr sympathisch und lebensnah spielen.

Hat mir überraschenderweise sehr gut gefallen. Und zwar genau aus dem Grund, weil der Film eben keine Neufassung von "Beethoven" ist, sondern die Schiene der unbeschwerten Komödie bald verlässt und auch die nötige Ernsthaftigkeit ins Spiel bringt, welche "Marley and me" von den Hollywood-Durchschnittskomödien wohltuend abhebt.

Und wer bei diesem Film nicht die eine oder andere Träne verdrücken muss (oder die auch hemmungslos vergiesst), der hat ein Herz aus Eis!

Sehr gut!

muri's Wertung: 5.0 Sterne

Habe am Schluss Rotz und Wasser geheult...

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Mein eigener Hund ist erst ein Jahr alt, aber ich kann bereits jetzt kaum dran denken, dass er eines Tages nicht mehr da ist.....

kat's Wertung: 5.0 Sterne

Schön, wieder einmal positiv von einem Film überrascht zu werden...

Wie schon mehrfach erwähnt, handelt es sich hier eigentlich gar nicht um einen Film über einen Hund, sondern über das Leben an sich. Fortschritte, Rückschläge, erfüllte und unerfüllte Träume, Ernst und Spass - wunderbar kombiniert und erzählt anhand der Erlebnisse mit und um Marley.

Eine echte Wohltat unter all den unzähligen "Tier-Komödien" (weils eben keine ist ;))!

Biendel's Wertung: 5.0 Sterne

Hab das Spoilderdingens nun angepasst.

Mehr Stimmen zum Film?

muri's Wertung: 5.0 Sterne

Ich kann mich leider dem Lob meiner Vorschreiber nicht ganz anschliessend. Zuerst muss ich mal festhalten, dass ich mit ganz anderen Erwartungen ins Kino gegangen bin. Habe die Kritik auf Outnow erst jetzt gelesen. Dafür habe ich den Trailer gefühlte 15x im Kino gesehen, und das hat für mich dann ganz nach Feelgood-Movie ausgesehen. Von den Schattenseiten des Lebens, welche dann im Film dargestellt werden, lässt sich in der Vorschau nichts erahnen. Hinzu kamen die überall für eine solche Hollywood-Komödie sehr guten Bewertungen, sogar IMDB ist mit einer Wertung von 7.3 am Start. Daher hatte ich auch relativ hohe Erwartungen und habe mir einen interessanteren Plot vorgestellt. Der Anfang war vielversprechend, in diesen süssen Hund verliebt man sich sofort. Mit der Zeit wird mir die Story aber zu fest schematisch und springt von einem bestimmten Ereignis resp. Familienzustand zum nächsten Moment weiter, halt wie ein Autostopp zwischen den Stationen des Lebens, wo der Hund mehr und mehr in den Hintergrund rückt und erst wieder am Schluss die Hauptstory ist. Normalerweise würde ich bei solch einem Schluss Rotz und Wasser heulen, aber irgendwie hat mich die ganze Geschichte dann nicht so mitgenommen.

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Dies, obwohl mir die Szene mit dem kranken Hund aufgrund eigener Erfahrung wie ein Déjà-vu vorgekommen ist, unser Hund ist auch plötzlich schwach geworden und schnell gestorben. Zudem finde ich, dass der Film sehr ernst ist und nicht unbedingt für einen Familienausflug ins Kino (vor allem für Familien mit einem Hund) geeignet ist.

Mit dem härzig-Faktor gäbe es 4 Sterne von mir, aber realistisch kann ich ihm nur 3 Sterne geben.

Groundhog's Wertung: 3.0 Sterne

Ich mag Hunde nicht besonders. Und dieser ungehobelte Köter geht einem nach einer Stunde echt auf die Nerven. Zum fünfzigsten mal "No Marley Nooooo !" schreichen zu hören wenn er wieder mal wegrennt oder etwas zerkaut/zerbricht raubt einem den letzten Nerv. Auch ist der Film unendlich lang und unspektakulär. Derser Film dient eher als Abschreckung Kinder zu haben oder sogar einen Hund... Alle sind genervt und innerlich zerrissen. Naja, das Positive am Film ist dass es ziemlich echt wirkt. Auch wenn die Familie offenbar keine grösseren Probleme zu bewältigen hat als die Kinder, die offenbar alle sehr brav sind und der wohl etwas übertrieben nervos agierende Hund. Die Familie hingegen hat offenbar immer genug Geld, und woht in einem riesen Haus.

Am schluss hat mich der sentimentale Hollywoodquatsch aber überlistet und ich musste heulen ! So gemein können Filme sein.

Jugulator's Wertung: 4.0 Sterne

ich fand den film sehr schön

Above_away_today's Wertung: 6.0 Sterne

Ich hatte total andere Erwartungen an den Film bevor ich ihn gesehen habe. Fand ihn aber trotzdem sehr schön gemacht und alles kommt ziemlich natürlich und echt rüber. Wie schon bei "Klick" fand ich den Schluss aber so traurig dass man den Film unmöglich als Komödie bezeichnen kann, denn bei diesen heul ich höchstens vor lachen und nicht weils so tragisch ist...;)

Fido's Wertung: 5.0 Sterne

Der Film will zu vieles sein (Komödie / Drama) und schafft den Spagat nicht. Der erste, fröhliche Teil dauerte in meinen Augen 15 Minuten zu lange. Die zweite Hälfte hätte man dann auch noch um fast die selbe Länge kürzen können und dies hätte dem Film mehr Qualität gegeben. So waren Szenen wie "Hund macht Geschäft ins Meer" einfach überflüssig und machten aus dem Drama wieder eine Komödie. Auch ein bisschen weniger Hund hätte gut getan.

Film mit viel Potential, wegen der Überlege hat man dies an die Wand gefahren.

Toller Score und ein super Chefredaktor :)

[Editiert von sj am 2009-08-31 11:27:57]

sj's Wertung: 2.0 Sterne

Der Film will eine Komödie sein und ist trotzdem ernst. Das merkt man spätestens bei der Schwangerschaft. Somit schafft der Film den Spagat nicht.

Der lustige Anfang dauert ca. 30 Minuten, danach plätschert der Film langweilig (wenn auch tragisch) vor sich hin.

Ich als Hundeliebhaber fand zudem den ungezogenen Hund wenig lustig.

V8 Power's Wertung: 2.0 Sterne


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