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Beitrag Baiohazâdo: Dijenerêshon
Baiohazâdo: Dijenerêshon oder: Ein Virus allein, was kann das schon sein... Die Game-Franchise Resident Evil erschien zum ersten Mal 1996 auf der Playstation und war von Anfang an eine Erfolgsgeschichte. Bis Februar 2008 wurden rund 35 Millionen Games verkauft, und neben dem üblichen Merchandise-Material wurde die Saga mit Comics, Romanen sowie einer erfolgreiche Live-Action-Trilogie erweitert. In Fan-Kreisen wurden die Paul W.S. Anderson-Adaptionen aber nie wirklich positiv aufgenommen, da diese mehr auf spektakuläre Bombastaction setzten, als auf atmosphärischen Horror und auch die Signaturelemente der Serie nur sehr frei verwendeten. Deshalb wurde beschlossen, Resident Evil Degeneration aus der Taufe zu heben. Das Resultat ist ein komplett am Computer entstandener Animationsstreifen, der mitten im Resident Evil-Universum spielt und mit seiner Handlung direkt an Resident Evil 4 anknüpft. Dabei nimmt sich Degeneration, bevor der eigentliche Kampf gegen die Zombies überhaupt losgeht, genügend Zeit, die bisherigen Ereignisse und die beteiligten Charaktere vorzustellen. Überhaupt hat man sich bemüht, eine ordentliche Story zu bieten, welche sich besser in die Saga integriert und auch bereits etablierte Elemente und Charaktere sehr gut einsetzt. Die Handlung selber fällt jedoch sehr linear und einfach gestrickt aus und beschränkt sich letztendlich nur auf zwei Schauplätze. Dabei wird viel Geballere ohne grosse Twists und Überraschungen geboten, und trotz einigen sehr schön ausgeleuchteten Szenen sucht man den Horror und viele Splattereffekte vergebens. Neben der ordentlichen Story wird es vor allem bei der Action deutlich, dass ein neuer Pfad eingeschlagen wurde: Anstatt die ganze Zombiehatz darauf zu trimmen, möglichst viele coole Posen abzufackeln, wird ein harter, realistischer und brutaler Kampf ums Überleben geboten, der sich schrittweise steigert und am Ende auch einen spektakulären Endgegner bietet. Allerdings hat dieses Back to the Roots auch einige Nachteile. Degeneration kommt lange nicht so episch daher wie Extinction und hat auch viel an Spassfaktor eingebüsst. Zudem lässt er zwischendurch Claire in einem unbedeutenden Subplot verschwinden und auch wenn die Schauplätze sowie die Figuren und Monster sehr schön gestaltet sind, fallen die Animationen oft sehr träge und die Mimik ausdruckslos aus. Fazit: Resident Evil Degeneration nähert sich qualitativ wieder deutlich der Game-Vorlage an und bietet nicht nur die gleichen Sprecher der Games, sondern kann auch in Punkten wie Story und Charaktere überzeugen. So wird ein Actionspektakel geboten, welches grossartig animierte und gestaltete Szenen mit brutalen Kämpfen kombiniert, doch letztendlich auch eine Horroratmosphäre sowie Schockmomente vermissen lässt. Zu all dem kommt Degeneration auch sehr konstruiert daher. Da kein Übergegner, wie die Umbrella Corporation geboten wird, wirkt auch der heraufgezüchtete Endgegner sehr unmotiviert und der Film ziellos. Als Übergang zwischen zwei Kapiteln sicher ganz gut, aber als stand alone etwas mager. Die DVD präsentiert den Film in sehr guter Bildqualität, wenn es die Animationen zulassen, wird auch ein glasklares Bild geboten. Der Sound donnert sehr füllig aus den Boxen und gibt einem ein gutes Gefühl vom Kampf. Das Bonusmaterial ist hingegen mehr Schein als Sein und liefert viel Material welches kaum Mehrwert bietet. Das dreissigminütige Making Of kann hingegen mit sehr vielen Informationen über die Entstehung und die Idee hinter Resident Evil Degeneration überzeugen. |
Das hat mir nun aber ziemlich gefallen. Das Kind nervte zwar (wie in fast jedem Film) wieder mal unerhört, doch das ist nicht so schlimm. Man fühlt sich wirklich im Resident Evil Universum. Auch von der Grafik her. Ah ja, die "WilPharma" scheint ein Seitenhieb auf Nintendos "WiiFit" zu sein. Farben und Logo sowie die Namenskonvention sprechen dafür. ;) |

