Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Bangkok Dangerous
Bangkok Dangerous oder: Wenn Killer Gewissensbisse kriegen Nicolas Cage scheint ein Schwerarbeiter zu sein. Jedes Jahr kommen mehrere Filme von ihm in die US-Kinos und einige davon sind sogar recht erfolgreich. So war National Treasure 2 ein sehr gewinnbringendes Projekt, während Bangkok Dangerous nur einen Bruchteil seiner Produktionskosten einspielen konnte und bei uns gar nie im Kino lief. Die Story über den traurigen Killer, der in Bangkok zu sich selber findet, tönt auf den ersten Blick nicht gerade verheissungsvoll, hat aber durchaus das Potenzial, eine schöne Charakterstudie zu werden. Dass dem nicht so ist, liegt an der relativ lahmen Story und dem leider nicht sehr überzeugenden Nicolas Cage. Der guckt zwar mit seinem Hundeblick mehr als einmal ganz verstört in die Kamera, aber so richtig warm wird man mit seinem Charakter nicht. Da helfen auch die Off-Kommentare nicht, die während eines grossen Teils des Films gesprochen werden und erst gegen Schluss verstummen. Zugegeben, Bangkok ist eine schöne Stadt und gefährlich noch dazu. Während wir nun Tagesbilder vom verliebten Killer mit seiner schönen Begleitung (und einem niedlichen Elefanten) zu sehen bekommen, geht die Action erst dann richtig los, wenn es eingedunkelt ist. Das hat natürlich den Vorteil, dass die Filmemacher auch mal heftig deftig schneiden dürfen und somit der Zuschauer ein Wirr-Warr an Szenen vorgesetzt bekommt, in denen kaum etwas zu erkennen ist. Fazit: Bereits 1999 gab es Bangkok Dangerous als Film zu sehen. In der abgeänderten US-Fassung versucht Nicolas Cage den Spagat zwischen Drama und Action. Das funktioniert leider nicht optimal und so verkommt Bangkok Dangerous zu einem dunklen und überwiegend recht langweiligen Film, der ausser ein paar schönen Actionsequenzen nicht viel zu bieten hat. Auf der DVD kriegen wir ein alternatives und eher Hollywood-typisches Ende zu sehen und Nicolas Cage hat sich zudem noch persönlich hingesetzt, um ein paar Fragen zum Film, dem Dreh und seiner Rolle zu beantworten. Ist aber eher belanglos. Diverse andere Kurzinterviews sind abrufbar und zu den wichtigsten Namen des Films gibts auf einer Texttafel noch eine kleine Filmographie. Das Making-Of nimmt uns ein bisschen hinter die Kulissen der Dreharbeiten und zeigt die Stimmung am Set. Nette Sache, aber auch hier sucht man vergebens auf interessante Infos. Die Bildqualität von Bangkok Dangerous ist anständig geraten. Viele Szenen passsieren im Dunkeln sind entsprechend wackelig und undeutlich. Der Ton kann hingegen überzeugen und kommt klar und sauber durch die Boxen. |
Das waren Zeiten, als ich mich noch auf einen Streifen mit Nicolas Cage gefreut habe. Der letzte war wohl definitiv Lord of War gewesen. An Action mangelt es jedenfalls im Film nicht, nur an der Art wie sie umgesetzt wurde. Manchmal wirklich ein wenig zum Gähnen. Klar, durch Shoot' em up oder andere Top Action Knaller werden wir mit fantastisch umgesetzter Action in letzter Zeit nur so verwöhnt und nicht mehr jede kleinste Explosion reisst uns vom Hocker, doch hier hätte es doch mehr Spektakel leiden dürfen. Ich habe das Original von Bangkok Dangerous (1999) nie gesehen und dabei wird es nach diesem Remake vermutlich auch bleiben. Eine bessere Umsetzung und Überarbeitung des Filmmaterials hätten das Ganze vielleicht retten können. Und die Verpflichtung eines anderen Hauptdarsteller wäre sicher auch nicht nie schlechteste Idee gewesen. Schade |
puh, nicht wirklich ne gelungene sache. cage guckt nur traurig in die kamera, viel mehr macht er nicht. die story is einfach zu lahm, der sidekick macht fast mehr laune als der killer, wenn er bösen buben zu entwischen versucht, und dann noch ne absolut glaubwürdige mann trifft stumme schönheit geschichte reingewurstelt. ne, so wirds nix. einzig positives: bangkok macht schon was her als kulisse, und die stimmung würde eigentlich auch passen, wenn da nur nicht die nachtszenen wären, in denen man einfach nicht wirklich viel zu sehen kriegt... |
Völlig belanglos und unglaubwürdig!! |

