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Beitrag Total Recall
Total Recall oder: If I am not me, then who da hell am I? Bevor Total Recall überhaupt in Produktion ging, musste ein langer und steiniger Weg zurückgelegt werden. Das ursprüngliche Script wurde über vierzig Mal umgeschrieben, und eine Firma, welche bereits mit einer Verfilmung begonnen hatte, ging bankrott. Das war auch der ausschlaggebende Moment, dass Arnold Schwarzenegger Produzent Mario Kassar überzeugen konnte, das Script, das auf der Kurzgeschichte "Erinnerungen en gros" von Sci-Fi Autor Philip K. Dick basierte, zu kaufen. Nachdem das Script nochmals komplett umgeschrieben worden war, kam RoboCop-Regisseur Paul Verhoeven an Bord und die Produktion mit dem grössten Budget seiner Zeit konnte beginnen. Total Recall war nicht nur der letzte Film, der beinahe alle Effekt-Szenen ohne Computer realisierte, er bestätigte auch Schwarzenegger als Box Office Magnet und war der Karrierestart für Sharon Stone, welche später mit Basic Instinct internationale Erfolge feiern sollte. Dank Schwarzeneggers Kontrolle über das Projekt, konnte für Total Recall die bestmögliche Kombination gefunden werden: Philip K. Dick bietet optimales Material für interessante Filme und Paul Verhoeven hat bereits mit RoboCop und auch Starship Troopers beweisen, dass er nicht nur sehr blutige, sondern auch sehr gut inszenierte und vielschichtige Filme abliefern kann. Dies hat er auch bei Total Recall durchgezogen und hat nicht nur die Geschichte von Douglas Quaid schlüssig umgesetzt, er präsentiert auch eine sehr glaubhafte und realistische Welt. Deshalb sieht Total Recall auch nach 18 Jahren dank grandios gemachten Effekt-Szenen immer noch zeitlos aus und überzeugt bei den Mutanten wie auch bei der Marskolonie. Das gleichgute Händchen zeigte Verhoeven beim hervorragend ausgewählten Cast, der selbst in den kleinen Nebenrollen passend besetzt wurde. Deshalb wurde Total Recall zu einem Science-Fiction-Kracher, der seinesgleichen sucht und seinen undurchsichtigen Plot sehr frisch, kurzweilig und auch ideenreich präsentiert. Brutale Prügeleien folgen auf blutige Schiesserein und wilde Verfolgungsjagden. Dabei wird schrittweise, Quaids mysteriöse Vergangenheit enthüllt und während die scheinbar letzten Puzzleteile der grossen Verschwörung offen gelegt werden, bleibt immer noch die Fragen offen, ob dies alles wirklich geschehen oder ob dies doch nicht alles ein Hirngespinst von Quaid ist, das er sich von Rekall hat implantieren lassen... Fazit: Mit Total Recall liefert nicht nur Paul Verhoeven sondern auch Schwarzenegger einer seinen besten Film ab und bietet damit nicht nur über 100 Minuten fantasievolle und reissende Sci-Fi Action, sondern auch eine originelle Geschichte sowie eine gehörige Portion brutaler und blutiger Action. Die Special Limited Edition bietet den Film in einer edlen Steelcase Hülle. Der Film wurde allerdings nicht bearbeitet, und auch wenn der Ton sauber abgemischt ist, das Bild bleibt sehr körnig und könnte durchaus noch etwas schärfer sein. Beim Bonusmaterial gibt es zudem Differenzen zwischen der Hülle und der DVD, denn während auf der Hülle "Making of, Teaser/Trailer" steht, finden sich in der DVD nur zwei Audiokomentare vom Produktionsteam. |
hervorragender Verhoeven und einer der besten Filme mit Arnie, obwohl, viel dafür kann er hier nicht. absolute spitzenklasse ist die musik von jerry goldsmith. |
blutig, hart, eindringlich, spannend....nach robocop hat hier verhoeven erneut bewiesen dass ein sci-fi actioner genau sein ding ist. hut ab! |
IMO einer der besten Schwarzenegger-Filme. Ist auch heute noch einen Blick wert, auch wenn die SFX doch sehr komisch daherkommen. |
Schön trashig, actionreich und unterhaltsam, mehr aber nicht. Bin aber der Meinung, dass Predator und Terminator doch klar Arnies beste Filme waren. |

