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Awake oder: Party im OP


Wer dachte, dass nach Star Wars - Episode 3 mit Hayden Christensen ein neuer Stern am Blockbuster-Himmel aufgehen würde, sah sich schon kurz darauf getäuscht. Der Junge wollte keinesfalls nur noch reine Unterhaltungsfilme wie Jumper drehen, sondern entschied sich, auch kleinere Filme zu beachten und Projekte abseits des Mainstreams zu übernehmen. Awake ist so ein Mittelding. Denn während der Cast durchaus Starpotenzial hat, mag die Geschichte nicht so richtig ziehen und das tut dem Film natürlich überhaupt nicht gut.

Die Story hat unglaubliches Potenzial. Wenn der Protagonist während einer Operation erwacht (was es übrigens öfters geben soll, als man glaubt) und seine Ausser-Bewusstseinserfahrung macht, dann kommt durchaus etwas Spannung auf. Und auch die Verschwörungen finden nach und nach Zugang zum Zuschauer, der im Lauf des Filmes immer klarer durchblickt und somit einen schönen Spannungslevel geboten kriegt.

Was leider Abzug gibt, sind die Schauspieler selber. Hayden Christensen mag ein feiner Kerl sein, aber hier kommt er nur selten so richtig zum Zug. Das gleiche gilt für die schöne Jessica Alba, der man ihre Rolle nur zögerlich abnimmt und bewusst wird, wie limitiert die Dame in ihrer Mimik und Schauspielkunst hier agiert. Die Personen am Rand der Geschichte, Lenao Olin, Terrence Howard oder auch Christopher McDonald vermögen kaum unter die Oberfläche ihrer Charaktere zu gehen.

Fazit: Awake ist eine anständig spannende Geschichte, die den Zuschauer zum mitdenken anregt und ihm schlussendlich eine Auflösung präsentiert, mit der nicht jedermann gerechnet hat. Die Darsteller zeigen kaum ihre beste Leistung und darum wird auch bald klar, dass das Potenzial dieses Filmes nur angerissen, aber nie und nimmer vollständig ausgenützt wurde.

Der Audiokommentar auf der DVD ist informativ und bringt auch einige Neuigkeiten über das Erwachen im Operationssaal und die Folgen davon. Die zusätzlichen Szenen werden ebenfalls kommentiert und sind zu recht aus dem Film rausgehalten worden. Der Storyboard-Vergleich ist wie immer interessant und das Making-Of ist nur bedingt sehenswert. Halt, wenn Jessica Alba im Bild ist....

Technisch ist Awake eine gelungene und solide Produktion geworden, die in Bild und Ton überzeugen mag, jedoch nicht ganz auf dem hohen Standard anzusiedeln ist, das einige Kollegen bereits erreicht haben. Dafür sind die Szenen teilweise zu dunkel und der Ton zeitweise ein bisschen dumpf. Vor allem in der deutschen Synchro.

» Die komplette DVD-Kritik lesen

muri's Wertung: 3.5 Sterne

nicht übel, der film hat sich n thema rausgesucht, dass einem echt einfährt, wen wunderts, niemand möchte ne op wohl zwangsweise in einer art apathie erleben müssen!

ganz so unerwartet ...

Spoiler zum Lesen Text markieren

...ist der storyverlauf aber nicht, in der schwarzen limo erwähnt der spezi schon, dass muddi und sohn die gleiche seltene blutgruppe ham, als er dann stirbt, wars klar, dass die mutter den heldinnen tod für ihren nachwuchs sterben wird.

gute unterhaltung. abzug gibts wie erwähnt für die zwei lovebirds. alba sieht einfach super aus, kann aber ned viel ausser hübsch zu sein, und darth vader, tja, das wissen wir wohl leider alle nur zu gut...

Ghost_Dog's Wertung: 3.0 Sterne


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