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Beitrag The Lord of the Rings

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The Lord of the Rings oder: One Ring to....ach ihr wisst schon


Was gibt es eigentlich über diese Mittelerdengeschichte von JRR Tolkien noch zu schreiben, was nicht bereits schon anhand der Verfilmung von Peter Jackson bekannt gemacht wurde. Das Wichtigste ist sicher der Fakt, dass The Lord of the Rings ein Zeichentrickfilm ist, der neben der klassischen Animation auch der sogenannten "Rotoskopie" Platz gibt. Das heisst, es wurden Szenen mit realen Menschen gedreht und dann mittels spezieller Technik so umgewandelt, dass es ausschaut, als ob diese Figuren ebenfalls gezeichnet wurden. Mehr über diese Technik findet ihr hier .

Die Geschichte des einen Rings ist natürlich weltbekannt und wird in The Lord of the Rings im Schnellgang erzählt. Wer den unfairen Vergleich zu The Lord of the Rings 1 anstellen will, der merkt bald mal, dass in dieser frühen Animationsumsetzung des Stoffes einige Teile fehlen oder halt nicht so ausführlich zu sehen sind. Das fängt bei der Vorgeschichte an und zieht sich durchgehend durch diesen immerin 120 Minuten langen Film. Dafür ist die musikalische Untermalung sehr gut gelungen und teils werden uns minutenlange Szenen ohne Dialog und nur mit Musik gezeigt. Speziell zwar, aber gar nicht übel.

Zudem werden Freunde von Elfen und Waldläufern zweimal gucken müssen, um ihre Lieblinge zu erkennen. Aragorn ist kein heldenhafter Kerl, Legolas kein feiner Elb, Boromir sieht eher aus wie ein Wikinger und wer die Gutmütigkeit eines Ian McKellen als Gandalf noch in Erinnerung hat, dürfte überrascht sein, wie gleichgültig und kalt der Zauberer in diesem Film dargestellt wird. Ob das nun besser, näher am Buch oder gar untreffend ist, werden wohl nur die ganz harten Fans der Geschichte beurteilen können.

Ein weiteres Manko des Filmes, neben der unspektakulären Erzählart der Geschichte, ist die Tatsache, dass der Film mitten in der Story einfach stoppt. Es existiert zwar eine indirekte Fortsetzung von The Lord of the Rings, aber die fand weder bei Fans noch bei Kritikern Anklang und ist in deutscher Fassung nur sehr schwer zu finden.

Fazit: Natürlich darf The Lord of the Rings nicht mit dem gigantischen Werk von Peter Jackson verglichen werden. Dafür ist er schlicht und einfach zu schlecht. Die Animationen sind steif und eckig, die Rotoskopie-Szenen sind eher belustigend, denn spannend und viele Teile der Geschichte wurden ausgelassen oder nur gestreift. Dennoch lohnt sich ein Blick, um zu sehen, was denn damals für eine Vision dieser grossartigen Geschichte im Umlauf war.

Die DVD ist technisch sehr schwach auf den Markt gekommen. Der Ton ist zwar im Dolby Surround abrufbar, scheppert aber vielfach und macht auch sonst keinen sauberen Eindruck. Ebenfalls bräuchte das Bild eine Überarbeitung, denn Schmierereien darin kommen regelmässig vor. Zudem ist die DVD nur mit einer Castliste als Bonusmaterial ausgestattet.

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muri's Wertung: 2.5 Sterne

hey, nichts gegen bakshis ring! meine hippie-gotte schleifte mich dazumals als kleinen bubi in diesen streifen und gab damit die initialzündung zu meiner tolkien-obsession.

und wie entäuscht war ich, als der film plötzlich fertig war! v

[Editiert von gargamel am 2009-01-14 10:24:16]

gargamel's Wertung: 4.0 Sterne

ja, das glaube ich... :d

pb's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat pb (2008-12-10 10:12:37)

ja, das glaube ich... :d


btw: komm nicht auf die idee, den direct to video erschienenen 2. teil ("the return of the king") zu kucken. der ist sowas von übel, das glaubst du gar nicht! da hilft nicht mal mehr john huston als gandalf!

[Editiert von gargamel am 2008-12-10 10:45:57]

gargamel's Wertung: 4.0 Sterne

keine angst, um den mache ich einen grossen bogen!

pb's Wertung: 3.0 Sterne

in anbetracht dessen, welche technischen (wie auch finanziellen) mittel damals zur verfügung standen und welch grosse herausforderung die inszenierung dieses epischen romans ist, kann man bashki nur bedingt vorwürfe machen.
einerseits hat der trickfilm seine starken momente (z.b. die musikalische untermalung, die erste begegnung der hobbits mit dem ringgeist, welche von jackson beinahe 1:1 übernommen wurde), andererseits kann ich mich mit vielen sachen einfach nicht anfreunden (u.a. sarumans "hypno-disco" in orthanc, die rotoskopieszenen und nicht zuletzt sam, der mich streckenweise an ein "wöschwiib" erinnerte und mir gehörig an den nerven zerrte.

summa summarum bleibt der gewisse nostalgiewert, den man als neo-tolkienist vermutlich kaum herausempfinden wird, und ein filmisches relikt, dem der hdr-kenner durch die jackson-trilogie nicht wirklich zusagen wird.

farossi's Wertung: Noch nicht bewertet

Habe den Streifen einmal gesehen. Doch das war schon so lange her, deswegen gibt es auch keine Sternbewertung. Ich muss aber zugeben, dass ich den Film in meinen schwachen Erinnerungen gar nicht so schlecht fand. Natürlich kann dieser Trickfilm in keinster Weise mit Jackson's Werk mithalten. Aber für einen netten Abend wird es sicher reichen.

()=()'s Wertung: Noch nicht bewertet


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