Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Righteous Kill
Righteous Kill oder: Everybody respects a Gun Bekanntlich haben Al Pacino und Robert de Niro bereits in The Godfather 2 und Heat gemeinsam vor der Kamera, aber die gemeinsamen Szenen der beiden Schauspielgrössen hielten sich in extremen Grenzen. Darum war man umso mehr gespannt auf den ersten Film, in dem die Zwei gemeinsam, und so richtig als Hauptdarsteller mit vielen Szenen, vor der Kamera stehen würden. Righteous Kill nennt sich das Teil und hat mit Jon Avnet (Red Corner) einen recht unbekannten Regisseur am Ruder. Und genau hier liegt die Schwäche von Righteous Kill. Die Geschichte im Cop-Milieu, die Suche nach dem Killer, die vielen tollen Dialoge der beiden recht zynischen Hauptdarsteller hätte Potenzial für was richtig Grosses gehabt. Und wäre ein Mann wie Martin Scorsese auf dem Regiestuhl gesessen, würden wir wahrscheinlich heute nicht mehr aus den Lobeshymnen heraus kommen. Leider ist dem nicht so und drum gibt es mehr als eine Szene zu sehen, die weder dem Film etwas bringt, noch den Zuschauer so richtig mitreissen kann. Die beiden "Altstars" hingegen spulen ihr Programm souverän und, im Fall von Al Pacino, teilweise überspitzt ab. Für den Filmfan ist das Aufeinandertreffen von Pacino und de Niro natürlich toll anzuschauen und wenn sie eine bessere Umsetzung der Geschichte hätten spielen können, wärs sogar fantastisch geworden. So bleiben einige Sequenzen in Erinnerung, in denen die Stars ihre Klasse beweisen können. Viele sinds leider nicht geworden, aber immerhin. Fazit: Righteous Kill krankt an einer sehr mauen Umsetzung der eigentlich recht spannenden Geschichte. Die Darsteller bleiben im Schatten der grossen Stars kleben und auch wenns am Schluss noch spannend wird und wir den (leicht zu erratenden) Twist vorgesetzt bekommen, so bleibt dieses schale Gefühl von einem Film, der so viel versprach und irgendwie so wenig halten konnte. |
Ich musste einfach grinsen, als ich den Beginn des Reviews von Peter Travers gelesen hatte:
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Von allen Seiten tönt es gleich. Nämlich das DeNiro und Pacino ihre Rollen mit Bravour meistern, der Rest aber leider nur schwach oder müder Durchschnitt sei. Ich schliesse mich diesen Meinungen nicht ganz an. Klar, die Story schwächelt, Spannung kommt leider auch fast keine auf und das Ende hätter man noch spektakulärere umsetzten können. Doch der Film trumpft mit überraschenden Wendungen, vielerorts recht starke Dialoge und natürlich eben zwei Hauptdartzeller in Top Form. Man hat wirklich Spass den beiden zu zusehen und da das Ganze ja nur knappe 100 Minuten dauert vermag man doch manchmal über ein paar negativ Punkte hinweg zusehen und sich simpel unterhalten zu lassen. Eine bessere Story und vielleicht einen Regiewechsel hätten diesen Film möglicherweise zum gelben vom Ei gemacht. Doch leider ist es jetzt halt doch nur ein Thriller wie manch anderer auch. Das Ergebnis ist akzeptabel aber es wäre mehr drinnen gewesen. Für Fans der Hauptdarsteller sicherlich ein Muss, doch wer einen klasse Streifen erwartet wird garantiert entäuscht werden. Solche Personen sollten sich lieber Heat zu Gemüte ziehen, dort tretten deNiro und Pacino zwar nur selten gemeinsam ins Bild, doch dafür ist das Gesamtwerk spektakulärer, spannender und deswegen einfach besser als Righteous Kill. |
ich fand den streifen wirklich geil! super dialoge, ne solide geschichte und die zwei über-darsteller, inkl. netter sidekicks wie die faszinierende gugino. |
Righteous Kill bietet für das Zielpublikum solide Thriller-Unterhaltung. Der Film lebt natürlich von den zwei Hauptdarstellern. De Niro und Pacino sind die erwarteten Höhepunkte in einer sonst recht durchschnittlichen Story, welche kaum Überraschungen bieten kann. |

