Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Solaris
Solaris oder: Clooney als das Fudi der Sci-Fi Nation George Clooney behält meiner Ansicht nach Recht, wenn er die Kritiker von Solaris zurechtweist, indem er ihnen sagt, sie sollen zuerst selber einen Film drehen, bevor sie sich über die Werke anderer negativ auslassen. Berlinale pur... ;). Somit werd' ich mich baldmöglichst an ein eigenes Filmprojekt wagen, damit ich mich für meine OutNow'schen Kritiken nicht ständig bei solchen Herren wie Clooney rechtfertigen muss. Doch vorerst muss ich trotzdem ein bis zwei Wörtchen zu Solaris loswerden. Die Filmstory und die Dialoge sind interessant gewählt, klug zusammengesetzt und das Cast entsprechend eingebunden. Maintopics sind z.B. die Auferstehung einer geliebten Person, das menschliche Ver- und Bearbeiten grosser Liebesverluste, die schwere Entscheidung zwischen beinah harmonischer Illusion mit einem grossen Haken X und schmerzlicher Wahrheit mit einem grossen Haken Y. Soweit so gut. Das Ganze tönt also sehr spannend und anspruchsvoll (was wir besonders lieben, oder?). Le Movie beginnt für einen Vielgucker perplexisierend. Kein Titel, kein Vorspann. Mal 'was ganz Neues. Zum Grundbild gehört ein Ambiente, das an sterile, makellose, grau-blaugefasste Labors ("Prometheus") erinnert. Diese Farbgestaltung passt zwar wunderbar und verpackt Solaris schön stylish, doch irgendwann geht einem diese Eintönigkeit auf den Keks, was von den Herstellern wohl exquisit gewollt ist. Dafür sind die Flashbacks von Dr. Kelvin in gegenteiligen, d.h. wärmeren Farbtönen gehalten. Zu Clooney Po sag' ich nichts mehr; es gibt wirklich schönere Hinterteile. Anstelle zweier Backen hätte Regisseur Steven Soderbergh besser einen futuristischen IBM Computer, der sprechen und selbständig philosophieren kann miteingebaut. Denn daran erinnert Solaris von seiner Machart und Basisgeschichte: 2001 - A Space Odysee. Und zum Fazit nur soviel: Wegen guter filmischer Basis, empfehl' ich Solaris vor allem Clooney-VergötterInnen. Das restliche Publikum sei gewarnt: Euch wird's nur in seltenen Fällen vom Sessel reissen. ... komisches Fazit. |
und auch ich hab mich erst blenden lassen... NEIN, nicht von clonney's hintern, sondern von der stylishen aufmachung, den farben, der stimmung. doch bei gründlicherem hinterfragen stellt sich die ganze geschichte leider allzu fade dar, "möchtegerne-kultig" kommt mir da als stichwort in den sinn. die eigentlichen gedanken hinter Lem's buch aus den 40er jahren fehlen grösstenteils. zwar wird gegen mitte mal das "there are no answers, only choices" plagiert, doch damit hats sich's schon. weitere denkanstösse lassen leider auf sich warten... und wie schon ND ausgeführt hat: irgendwann hat man von der sterilen umgebung des raumschiffes genug gesehen und man beginnt sich ob der technisch perfekten filmausführung zu langweilen. unverweigerlich kommt einem da 2001 A Space Odyssey in denn Sinn... |
Ich muss es zugeben. Ich kenne kein Buch namens "Solaris". Nie gehört, nie gelesen. Einen Film davon? Ehm, nö. Auch nicht bekannt. (Und ich denke immer noch, dass ich viele Filme kenne..) Was mir dann aber geboten wurde, verwirrte mich mehr, als dass es mich zufrieden stellte. Ein Film, der (vor allem in der ersten Hälfte) so gut wie keine Spannung hat. Kein Witz, keine Action und eine Geschichte, die nur sehr schwer in's Rollen kommt. Die zweite Hälfte ist nur bedingt besser, aber wenigstens werden da einige Fragen beantwortet, obwohl man (also ich...) am Schluss des Filmes erst einmal die Begleitung fragen muss, was da jetzt genau passiert sei.... George Clooney und Natascha McElhone spielen ihre Rollen solide und gut. Aussergewöhnliches vollbringen sie aber nicht. Der Film ist in "hippen" Farben gehalten und mit teilweise doch recht schönen Bildern gemacht. Allerdings strahlt "Solaris" weder Wärme noch Charme aus. Steril und kalt, bezeichnen diese Version eindeutig besser... Fazit: Ich fand's grotten-langweilig.... :) |
selten einen so schwachsinnigen film gesehen... der toppt ja noch fast scary movie 2... |
Optisch gesehen ist "Solaris" ein "Augenfick"... Ich fand's erstaunlich ! |
hui da gehen die meinungen ja zeimlich auseinander.
- cHoco |
Tja ist schon ein weilchen her seit solaris, nun gerdade das ist das problem bei dem film, worum gings doch gleich, ah ja den planeten solaris. da passiert so dat und jenes seltsame. frau wird wieder manifestiert usw. ich stimme zu die präsentation stimmt, die schauspieler wirken echt, die story verspricht spannung, aber wenn ich mich recht entsinne, entwickelt sich diese story nicht weiter und der schluss ist zu plötzlich, da fehlt ein teil, dass waren meine gedanken damals. ich finde dieser kackfilm mit samuel. l. j. (traurig der spielte da mit) und Dustin Hoffman, sphere heisst der glaub ich ist solaris ziemlich ähnlich. unter wasser, alles unklar, da passieren unerwartete dinge, blablabla solaris gut, ja aber nur einmal zum gugge, wenn grad susch nüd lauft. |
Zitat muri (2003-03-09 22:03:36)
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*mich-am-Kopf-kratz* |
Solaris ist speziell kein zweifel. Einerseits komme ich mit der wirren story nicht ganz klar, den schluss finde ich etwas gesucht aber die schauspieler machen ihre sache nicht schlecht. Ebenso das Set Design ist ansprechend. Gut gebaut, äusserst steril, macht Star Trek konkurenz und solaris selber sieht auch recht speziell aus. Als ich dann mit dem DVD fertig war fragte ich mich hallo was war das gerade, sah schön aus aber begriffen hatte ich es nicht. Habe ja nichts gegen schön aussehende und intelligente filme, aber sie sollten wenigstens etwas verständlich sein. Naja gut fand auch 2001: A Space Odyssey vorrallem gegen den Schluss enorm gesucht und nur mit mühe hatte ich diesen Film dann auch fertig geschaut. Aber dieser ist wirklich nichts. Aber wer sich herausfordern will mit Clooney und einer äusserst wirren story kann den FIlm getrost anschauen und uns allen dann erklähren um was es wirklich gegangen ist |
Sehr schön gefilmt. Solaris vermag trotz langsamer (aber nicht langweiliger) Erzählweise den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. |
Zitat Zombiepolizist (2005-06-27 00:59:14)
bin genauer deiner Meinung!! |
Ich fand in ebenso toll wie die erste Verfilmung... |
bah! der film sieht ohne zweifel sehr gut aus, und clooney / natascha irgendwas machen ihre sache gut. aber der film funktioniert irgendwie nicht. er kommt nie richtig in schwung und der schluss, jaja, was passiert da nun eigentlich? das ganze kommt einfach nicht an die gleichnamige romanvorlage von lem ran. |
In erster Linie habe ich mich gelangweilt und komisch aus der Wäsche geguckt. Schlussendlich ergibt der Film schon ein wenig Sinn und ich darf auch behaupten gewisse Teile verstanden zu haben, aber das Ganze ist sowas von überdreht dargestellt, dass ich hätte weinen können. Clooney, ohne Frage ein brillanter Schauspieler, passt zudem ganz und gar nicht in diese Rolle. Irgendwie hats nur noch gefehlt, dass er sich ein Kaffee reingezogen hätte. Seine Po-Szene ist überflüssig und dient nur als Geldmaschine. Der Film an sich ist langweilig, wirr und äusserst ruhig. Ruhig und wirr sind mir als Mindfuck-Freund eigentlich recht, doch bei Solaris will gar nichts zusammenpassen. Personen tauchen auf, sind wieder weg, sind plötzlich wieder da, dann sind sie tot und plötzlich sind sie gar nicht tot. Aufgesetzt und unnatürlich stylisch wollte man hier anscheinend das Sci-Fi-Genre neu revolutionieren. Klar, die Bilder gehen in Ordnung, die schauspielerischen Leistungen sind ok, aber die Story ist gar nix. Mit Kubricks Meisterwerk hat das gar nix zu tun, wenn dann wurden gewisse Dinge abgekupfert, genauso wie beim grössten Sci-Fi-Werk aller Zeiten: Event Horizon 1.5 |

