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Beitrag Forgetting Sarah Marshall

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Forgetting Sarah Marshall oder: Auf Hawaii geht alles leichter, oder?


Judd Apatow war vor ein paar Jahren noch einer von vielen in Hollywood. Seit er aber mit The 40 Year old Virgin und Knocked Up finanziell gelungene und von den Kritikern goutierte Filme abgeliefert hat, steht sein Name für schrägen, etwas flachen, aber lustigen Humor. In Forgetting Sarah Marshall knüpft er nun als Produzent an die genannten Filme an und auch seine Filmkumpels aus Superbad und Konsorten kriegen Gelegenheit, ihren Witz an den Mann zu bringen. Und das vor der herrlichen Kulisse Hawaiis. Da kann doch fast nichts mehr schief gehen.

An diesem Drehort begleiten wir Jason Segel beim Verarbeiten der Trennung von seiner Freundin Kristen Bell (Heroes. Und wenn das Aufeinandertreffen der beiden Ex-Partner nicht schon witzig genug gewesen wäre, wurde mit Russel Brand noch eine Figur involviert, die so herrlich obszön und grossmäulig ist. Kein Wunder darf der Kerl inzwischen grosse MTV-Shows moderieren und auf den Bühnen dieser Welt seine Kommentare zum Weltgeschehen abgeben. Sein originaler Akzent ist schon alleine die Hälfte des Filmes wert.

Schön auch, dass mit Sex nicht gespart wird. Seien es blöde Anspielungen, nackte Haut oder einfach die wunderschöne Mila Kunis, die selbst Filme wie Max Payne aufwerten kann. Die Chemie zwischen ihr und Peter Segel funktioniert, das Dracula-Musical ist eine Granate und die Kombination all dieser Komponenten ergibt eine lustige und erfrischen freche Komödie. Jonah Hill und Paul Rudd tun als Ober, respektive Surflehrer ihr Übriges dazu.

Fazit: Forgetting Sarah Marshall verleiht dieses schöne und sexy Ferienfeeling, an das wir uns immer gerne zurück erinnern, wenn wir wieder im grauen Alltag sind. Die Sprüche sind flach, aber lustig, die Charaktere gut getroffen und Russel Brand spaltet die Nation. Sicherlich kein intellektuell anspruchsvoller Film, aber für gute Laune sorgt er allemal.

Recht bunt kommt auch die DVD zum Film daher. Im auf den ersten Blick recht chaotischen Menü haben wir die Auswahl zwischen diversen Features, von denen der Gag-Reel sicherlich der Lustigste ist. Interessant sind auch der Audiokommentar (mit Machern und Schauspielern) und den Bericht über den Video-Chat (das war ein Spezialeffekt...). Das Dracula-Musical wird uns schön vorgelesen und als "Dialogprobe" gekennzeichnet. Ein Musikvideo und der Trailer zum Film schliessen dieses schöne Angebot ab.

Technisch kann der Film mit satten und klaren Farben punkten und bietet drei Sprachfassungen, sowie fünf Untertitelspuren. Natürlich ist bei einem Film mit Russel Brand das Original jederzeit der Synchro vorzuziehen, denn nur so hört man seinen herrlich übertriebenen Akzent. Und auch die Witze sind in der deutschen Fassung recht dämlich herausgekommen.

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muri's Wertung: 4 Sterne


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