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Beitrag The Chronicles of Narnia: Prince Caspian
The Chronicles of Narnia: Prince Caspian oder: Es rappelt im Märchenland 2005 machten sich ein paar Geschwister in The Chronicles of Narnia auf den Weg durch einen Wandscharnk in eine fantastische Welt voller Zwerge, sprechenden Biber und gefährlichen Eisköniginnen. Die erste Gefahr wurde damals abgewehrt und nun folgt die nächste Reise ins Märchenland. The Chronicles of Narnia: Prince Caspian schaffte Einnahmen von fast 150 Millionen Dollar, blieb aber deutlich hinter dem Erstling zurück. Wir begleiten also die vier Pevensies bei ihrem nächsten Ausflug nach Narnia und stellen fest, dass sich einiges verändert hat. Immerhin sind ja auch schon über 1000 Jahre dort vergangen, während in der normalen Welt gerade mal ein Jahr vorüberzog. Bald schon sind wir mitten in der Geschichte um einen schönen Prinz mit langem Haar, der sich vor seinem bösen Onkel verstecken muss und die ganze Märchenwelt mobilisiert. Darunter auch sprechende Mäuse mit Degen und andere Freaks. Nein, The Chronicles of Narnia: Prince Caspian schafft es ebenfalls nicht, aus dem übergrossen Schatten von Mittelerde zu treten und präsentiert eine (nicht mehr so) kindgerechte Story über Freundschaft, nette Figuren, streitende Zwerge und packt das alles in wunderbare Bilder. Nur der Inhalt, der lässt halt schon ein bisschen zu wünschen übrig. Dazu kommen enttäuschend steife Darsteller, die hoffentlich in den nächsten Jahren noch ein bisschen was dazu lernen und ein bisschen mehr zeigen dürfen, als ungläubige Blicke direkt in die Kamera. Alte Bekannte sehen wir übrigens auch wieder. Liam Neeson brüllt uns als Löwe Aslan einmal mehr die Ohren voll und auch Tilda Swinton wird als Eishexe so ziemlich verbraten. Warum man die Dame überhaupt nochmals in die Handlung einbaut, dürfte wohl nur den eingefleischsten Fans klar sein. Der Rest des Casts ist schön klar gezeichnet, so dass auch die Kleinsten die Bösen von den Guten unterscheiden können. Und Peter Dinklage (Death at a Funeral) hätte definitiv eine bessere Rolle verdient, als einen weinerlichen Zwerg zu mimen. Fazit: The Chronicles of Narnia: Prince Caspian vermag, wie leider auch schon der erste Teil, nicht zu überzeugen und entpuppt sich als ein in die Länge gezogenes Stück Film, das seine schönen Momente hat und tolle Dekors bietet, aber inhaltlich mit zunehmender Filmdauer immer langweiliger wird. Für den nächsten Film der Serie (The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader) erhoffen wir uns ein bisschen mehr Pepp und Speed. Sonst geht Narnia, an den Kinokassen, definitiv unter. Die DVD kommt in einer vollgepackten 2-Disc-Special-Edition daher. Auf der ersten Disc ist ein angenehm zurückhaltender Audiokommentar vorhanden, während die zweite DVD einige längere Blicke hinter die Kulissen der Produktion wirft. Die Sets werden genau erklärt, das Buch zum Film näher erläutert oder Pannen und zusätzliche Szenen geboten. Ausserdem wird die kleine Stadt in den Mittelpunkt gerückt, in der das Team gedreht hat und mit ihren Crewleuten den Ort überrannt hat. Zudem kriegen wir Einblicke in das schöne Schloss, das natürlich auch noch entsprechend aufwändig hergerichtet werden musste. Warwick Davis und Peter Dinklage kriegen eigene kurze Features, welche die beiden kleinwüchsigen Schauspieler bei der Verwandlung in ihre Zwergenrollen zeigen. Berichte über das grosse Duell und die sprechenden Tiere schliessen die Extras ab.Tolle Infos und schöne Blicke hinter diese grosse Produktion sind hier garantiert. Technisch macht die DVD einen ebenso tollen Eindruck. Die Bildqualität ist toll gelungen, was vor allem bei den grossen Landschaftsaufnahmen sichtbar wird. Wer dann noch den entsprechenden TV zuhause hat, darf hier schon mal ins Schwärmen kommen. Auch der Ton ist in gewohnt hoher Qualität abrufbar und satte vier Sprachversionen werden geboten. Sehr schöne DVD, die einen besseren Film verdient hätte. |
Zitat muri (2008-11-25 09:41:00)
mal ganz ehrlich, muri: sollte er? narnia und mittelerde haben doch nur bedingt miteinander zu tun.
ich finde eben, dass ein toller film eine entsprechende dvd verdient... |
Zitat farossi (2008-11-25 19:08:38)
Müssen sich nicht alle Fantasyfilme nach dem einen Ring richten? Ganz egal, ob sie damit zu tun haben oder nicht? Seit Jacksons Film ist halt eine neue Referenz auf dem Markt, an dem die Konkurrenz gemessen wird. Fair oder nicht, steht da nicht zur Debatte. |
Ne Prince Caspian ist ein schwaches Sequel zu einem schwachen ersten Teil und trotz einigen schönen Bildern versagt er kläglich eine halbwegs spannende geschweige den Interessante oder glaubwürdige Story zu erzählen. Fantasy hin oder her, wie schon Eragon ist das nur ein Schuss in den Ofen... |
Zitat muri (2008-11-25 19:12:08)
jein. lotr ist ja bereits literarisch gesehen das fantasy-aushängeschild - ja, ich wage zu behaupten: einzigartig und unerreicht. jacksons umsetzung des rings ist zudem imho eine wirklich mehr als gelungene filmische interpretation. daher ist jeder fantasyfilm an dieser enorm hohen messlatte ausgesetzt - wohl oder übel, das stimmt. und zudem muri, warst nicht du das, der in einer diskussion gesagt hat, man solle filme nicht miteinander vergleichen? link (sorry, konnte es mir nicht verkneifen... |
ich vergleiche ja nicht direkt. Ich sag nur, dass sich die Filme dieses Genres am Primus messen müssen. Vor allem, wenn sie so ein Budget und kommerziellen Anspruch wie die Narnia-Dinger haben. Aber wir schweiffen ab... |
In diesem Fall ist ein Vergleich ja wirklich angebracht, gerade bei Narnia, welcher schon einiges bei LotR "kopiert" hat. [Editiert von Dirty Harry am 2008-11-26 17:30:01] |
Zitat muri (2008-11-25 22:44:59)
ah schon?
nun gut, dass man nach dem kommerziellen erfolg von lotr in die gleiche bresche schlagen würde, steht ausser diskussion. und das war genau das, was mich an disney so störte, da man mit einer riesenkelle anrührte, vergleiche mit lotr propagierte und somit die narnianisch-geschichtliche grundlage in ein doch eher fälschliches licht rückte. dass man bei der filmischen umsetzung dem "grossen bruder" über die schulter schaute - wie es seinerzeit c.s. lewis gegenüber tolkien bei der verfassung der geschichte ergangen ist - ist sicherlich nicht von der hand zu weisen. narnia aber als misslungenes oder billiges lotr-klon, kopie oder was auch immer zu sehen, fände ich eher unpassend. zumindest handwerklich (nicht nur die sfx) ist prinz kaspian ein erheblicher fortschritt gegenüber seinem vorgänger. überhaupt sind die beiden filme imho eine durchaus gelungene umsetzung der romanvorlage. wenn ich dinge lese wie "eine schöne dvd, die einen besseren film verdient hätte", dann stemmt sich mein inneres halt schon etwas dagegen. ich hoffe du verstehst mich. [Editiert von farossi am 2008-11-26 21:21:11] |
genau. und dazu sollte man nicht vergessen dass die narnia bücher überwiegend für kinder geschrieben wurden und als märchen zu betrachten sind. und wenn man immer alles mit lotr vergelicht braucht man nicht mehr ins kino zu gehen. natürlich sind dies die besten fantasyfilme aller zeiten aber man braucht ja nicht bei jedem fantasyfilm nach inhalten oder handlungen zu suchen die vielleicht von lotr geklaut wurden. schliesslich kann man fantasy nicht neu erfinden. schlussendlich sind sämtliche inhalte von fantasybüchern und -filmen in den mythologien und legenden unserer welt zu finden.. |
Zitat eowyn44 (2008-11-29 16:32:00)
Aber das hat hier doch gar niemand gemacht. LotR ist nun mal einfach das Paradebeispiel für das Genre, da darf man doch einen kurzen Verweis darauf machen. Bei einem Mafia-Film rümpft ja auch niemand die Nase, wenn man mal das Wort "Godfather" fallen lässt. |
Mit dem ersten Streich der Narnia Macher konnte ich mich nicht sonderlich anfreunden. Zu kindisch, zu langweilig, zu zäh. Ich hoffte mit einem mulmigen Gefühl, dass ich mich doch noch mit der Fantasywelt Narnia's begeistern könnte. Trotzdem scheitert der Film daran. Ich fand den zweiten Teil ähnlich schwach wie der erste. Ich hatte von den Trailers her mir erhofft, dass das ganze ein bisschen erwachsener zugeht als im extrem kindischen Vorgänger. Dies gelingt dem Streifen aber überhaupt nicht. Die Schauspieler haben meiner Meinung nach keine Fortschritte geleistet. Sie kommen hier sehr hölzern und zäh rüber. Des Weitern mangelt es an der Story. Die ganze Geschichte wird recht langweilig erzählt. Dazu schmückt man diese überlangen 2 1/2 Stunden mit sinnlosen Handlungen zusammen. Spoiler zum Lesen Text markieren
Natürlich war nicht alles Negativ. Von der Machart her hat man sich sichtlich Mühe gegeben. Die Effekte sin in Ordnung, die Landschaftsbilder ein Genuss und die aufwändigen Kampfszenen machen Spass. |


