Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag The Hours
The Hours oder: Barbarians! Der mit dem Pulitzer-Preis beehrte Roman von Michael Cunningham - "The Hours" - nimmt die Novelle von Autorin Virginia Woolf "Mrs. Dalloway" als Inspirationsquelle: Die drei sich immer wieder überschneidenden Geschichten beziehen sich in irgendeiner Weise auf Virginia Woolf resp. ihre Novelle... und diese wiederum dient The Hours als Vorlage für den gleichnamigen Film von Stephen Daltry. Soweit alles klar? Okay... Das dazugehörige Cast, bestehend aus reinster Frauen-Power, glänzt mit drei hochkarätigen Schauspielerinnen, welche Hollywood mit und durch ihren Charme beglücken: Kidman, Streep, Moore. Das Movie ist somit bereits in Rohfassung ein kleinerer ungeschliffener Juwel. The Hours dreht sich nicht um irgendwelche angeklebte Nasen oder das viel um*gähnte* Emanzentum. So bringt z.B. Nicole Kidman die innere Zerrissenheit einer Filmversion der Virginia Woolf sehr glaubhaft rüber. Doch dermassen einseitig kann die Schriftstellerin in ihrem Gemüt nicht gewesen sein, oder? Vielleicht hätten mehr filmisch realisierte Einsichten ins Leben der Virginia Woolf noch mehr Interesse beim Publikum geweckt?! Who knows... Nun. Dominant sind die verschiedenen Formen der Suizid-Gedanken, welche sich in den Gesichtern, der Mimik und der Gestik der Hauptdarstellerinnen wiederfinden. Diese Verzweiflung, gepaart mit dem Willen nach Selbstbestimmung, Wut und Kämpferdasein macht Eindruck und regt wirklich zum Nachdenken an. Diesbezüglich ist The Hours für Interpretationen offen und dient als gute Diskussionsgrundlage. Fazit: Als Gesprächs-, Studier- und Therapiegrundlage (excüsé, ist meine Meinung) ist The Hours - nebst dem excellenten weiblichen Cast - sehr empfehlenswert. Gerade deshalb ist dieser Film einer der überzeugendsten Oscar-Anwärter des Jahres 2002/03. |
Erwartungen: Film: Schauspieler: Fazit: |
Habe eben diesen Film gesehen und war wirklich begeistert/beeindruckt! Die schauspielerischen Leistungen sind wirklich erste Sahne, und die Geschichte packt. Ich fühlte mich mehr und mehr in die Handlung hereingezogen, je länger der Film dauerte. Wer auch ernste, zum Nachdenken anregende Themen mag und nicht nur Popcorn-Kino konsumieren möchte, sollte diesen Film nicht verpassen. |
der beste film den ich je gesehen habe. die 3 zeiten, die so genial miteinander verschmelzen. dann diese 3 grossen schauspielerinnen. einfach der wahnsinn. "the hours" lässt einen während dem abspann noch im sessel um tief durchzuatmen. |
es gibt ihn schon eine weile, hab den aber 3mal im kino gesehen und immer wieder auf dvd. eine glanzleistung aller schauspieler und eine stimmung, die unter die haut geht. einer meiner all-time-favorites! |
ned übel der steifen, regt durchaus zum nachdenken an. aber ich hab bis zum schluss nicht wirklich gewusst, worauf der film eigentlich abzielt... depressive frauen und weiter? das ganze hat sich in die länge gezogen...
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es ist eben hilfreich, wenn man den roman von woolf "mrs. dalloway" gelesen hat. dort passiert auch nicht viel und doch kann an einem tage sich das ganze leben widerspiegeln. und wie im buch oder im film oder im wirklichen leben geht es um existenzielle fragen, doch auf diese gibt es keine antworten. die muss jeder selber finden oder danach suchen. in diesem sinne ist der film sehr philosophisch. |
Überraschend guter Film. Hat mich nie richtig angemacht, bis ich ihn endlich doch geschaut habe. Die Schauspieler sidn allesamt alle sehr gut und auf sehr hohem Niveau, die Musik ist sehr schön und passend und die Poesie des Films its tiefgründig und echt. Der Film regt sehr zum Nachdenken an und ist eine der besseren Buchverfilmungen. |

