Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag The Eye
The Eye oder: I can see dead people 2002 kam ein Thriller aus Hongkong unter die Leute, welche die Geschichte einer Frau erzählt, die blind war und durch eine Augenoperation wieder sehen konnte. Was sie aber sah, war so furchterregend, dass daraus eine spannende Geschichte wurde, die unter dem Namen Gin Gwai sehr erfolgreich wurde. Sogar eine Fortsetzung namens Gin Gwai 2 wurde lanciert und da liess sich auch das US-Remake nicht lange bitten. Jessica Alba, Männertraum, Neu-Mami und feuchte Versuchung aus Sin City übernahm die Titelrolle der blinden Violinistin, der neue Augen verpasst werden und die danach Geister und anderes Grusliges zu sehen kriegt. Ihr zur Seite hat man Alessandro Nivola gestellt, der zeigt, dass er mit dem Fussball in Goal besser umgehen kann, als mit verängstigten Schönheiten, die eine starke Schulter zum anlehnen brauchen. Natürlich ist die Geschichte von The Eye für Kenner der Originals kaum überraschend. Da aber bei uns halt noch immer eine Jessica Alba mehr Zuschauer anspricht, als 99% der Schauspieler aus Hongkong, dürfte die Story für Viele Neuland sein. Und das ist gut so. Denn je weniger man dieses Remake mit dem Orignal vergleicht, desto besser ist der Film schlussendlich. Die Gruselmomente sind schön in Szene gesetzt, die Geister spuken gekonnt mit Geknarre und Getöse und wenn Jessica Alba fest entschlossen in die Kamera blickt und sich auf den Weg macht, ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen, dann sitzt man(n) einfach da und möchte lautstark "Go get them Girl!" rufen. Fazit: The Eye ist ein solider Gruselfilm geworden, der eine schön schaurige Stimmung verbreitet und mit Jessica Alba überraschend überzeugend besetzt ist. Dass der Schluss dann sichtlich vom Genrekollegen klaut, fällt zwar auf, aber nicht entscheidend ins Gewicht. Und wo wir grad beim gruseln sind... Gruslig gut sind die kleinen Features geworden, die uns auf der DVD präsentiert werden. Jessica Alba beim "erblinden", beim Training auf der Violine und natürlich, süss lachend, irgendwo hinter den Kulissen. Ausserdem gibts Dokus über die Schattenwelt und den "Shadowman", bei denen wir erblicken, dass diese Gruselgestalten doch gar nicht so böse sind, wie sie es uns glauben machen wollen. Das Finale wird ebenfalls kurz betrachtet und den Abschluss machen ein paar zusätzliche Szenen, die es nicht über den Schneidetisch geschafft haben. Technisch ist The Eye solide Standardware, die weder besonders auf- noch abfällt. Die Bilder sind scharf und klar und machen auch in den dunklen Szenen einen guten Eindruck. Die Originalfassung kommt in einem sauberen DD5.1-Sound daher und das ist gut so. |


