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Beitrag James Bond - Tomorrow Never Dies
James Bond - Tomorrow Never Dies oder: Gib mir die Bilder, ich geb' dir den Krieg Nach dem riesigen Erfolg von GoldenEye standen die Produzenten vor der Mammutaufgabe, diesen zu übertreffen. Da aber alle Romane von Ian Fleming bereits adaptiert worden waren, musste das Script von Grund auf neu erstellt werden. Dies lief aber sehr chaotisch ab, und nachdem das ursprüngliche Szenario (die Rückgabe von Hongkong an China) von der Realität eingeholt worden war, musste nochmals von vorne begonnen werden. Die Grundlage zu Tomorrow Never Dies fanden die Autoren schliesslich im Medienmogul William Randolph Hearst, der 1895 die New York Morning kaufte und sich danach eine Medienschlacht mit der New York World lieferte. Dies führte dann durch die aufhetzerischen Berichterstattungen angeblich zum spanisch-amerikanischen Krieges von 1898. Mit Tomorrow Never Dies wollten die Produzenten klar den Fan beglücken und lieferten dabei einen Film ab, der sich sklavenartig an das Schnittmuster hält, das ein Bondstreifen vorschreibt: Ein fieser Bösewicht, einige Bondgirls und schlagfertige Handlanger, die mit Götz Otto einen genau so charismatischen wie interessanten Anführer haben. Die Action ist sehr süffig inszeniert, was zu deutlich weniger Hängern als bei GoldenEye führt, doch das Ganze auch sehr oberflächlicher macht. Die Charaktere bleiben stereotyp, die Dialoge genügen trotz einiger Witzeleien, gerade noch als Überleitung in die nächste Actionszene und liefern kapp die nötigen Informationen, um sich die Handlung zusammen zu reimen. Tomorrow Never Dies liefert zudem mit Michelle Yeoh zwar das wohl schlagfertigste Bondgirl doch mit Teri Hatcher auch gleichzeitig eines der schlechtesten. Ähnlich symbolisch wie Hatcher, welche jede Minute ihrer Screentime deplatziert wirkt, ist auch die ganze Hintergrundgeschichte von Tomorrow Never Dies. Das Szenario, dass ein Grössenwahnsinniger den dritten Weltkrieg anzetteln will, hat man in einer ähnlichen Form bereits gesehen, und deshalb wirkt auch vieles sehr konstruiert und unausgereift. Jonathan Pryce alias Medienmogul Elliot Carver gibt sich zwar Mühe, entwickelt aber kaum Präsenz und für das, dass er ein ganzes Medienimperium aufgebaut hat, geht er viel zu schusselig und unkoordiniert vor, um als ernsthafter Gegner angesehen zu werden. Schliesslich steuert Tomorrow Never Dies linear auf das klassische Finale zu, lässt es nochmals kräftig krachen und beendet somit die überraschungslose Materialschlacht. Fazit: Tomorrow Never Dies ist nach GoldenEye sicher ein solides Sequel, das alles liefert, was man von einem Bond-Film erwartet. Rückblickend bleibt vom Film aber kaum etwas hängen, grosse Highlights gibt es nicht, die Story wirkt recycelt und bietet knapp eine Rahmenhandlung für die durchaus gelungenen Actionszenen. Die DVD präsentiert den Film in der Ultimate Edition mit tadelloser Bild- und Tonqualität, welche den Filmspass unterstützen. Das Bonusmaterial wird der Bezeichnung ebenfalls gerecht und bietet für den geneigten Fan eine riesige Fülle an Dokumentationen. Auch wenn es bis auf Audiokommentare und Deletet Scenes nur wenig über Tomorrow Never Dies selber gibt, enthält es viele Dokumentationen aus dem Bondarchiv und viele Blicke in die Vergangenheit, welche sehr gut die Hintergründe zur Bond-Figur beleuchten. Definitiv einen Blick wert. |
Schwacher Bond, schwache Girls und überhaupt. Der Film kan nie richtig auf Touren. Schade. |
Tomorrow Never Dies ist einer dieser Bondfilme die man in 10-20 Jahren nicht mehr kennen wird. Der Film hat einfach keine spezielle Elemente, kaum Highlihts. Die Action war auch nicht das was man von 007 erwarten kann. Und Bondgirls gab es auch schon viel bessere. |
Finde diesen Bond noch einigermassen akzeptabel. Finde hier die Bondaction sehr gut, zudem stimmen die Sprüche welche typisch für Bond sind. |
Teri Hatcher, das Babe für alle Super-Heroes. Nun ja auch Bond durfte mal ran, geholfen hats nicht, die Gute stirbt. Imho darf Bond danach in asiatischen Gefilden jagen. Storymässig versucht der Streifen durchaus mit der Zeit zu gehen und setzt als Oberböse-Wicht einen mächtigen Medienmogul der für exklusiven Sendrechte in China einen Weltkrieg provoziert. Gar nicht mal schlecht....im Grunde. Whats wrong? Schwierig, den die Action stimmt im Grunde durchaus. Der 7er BMW ist der beste BMW-Bond Car, Q in allen Ehren und das Highlight nämlich Verfolgung durch Saigon mit dem finalen Heli-Crash ist wirklich gut gemacht. Das ist aber auch das Problem das in den neuen Bonds sämtliche Actionszenen einfach zu sehr gesucht daherkommen. Action und Story haben im Grunde nix gemein und genau deswegen haben wir auch hier einen äusserst dürftigen und uninteressanten neuen Bond. Der Bond-Song von Sheryl Crow geht gerade noch so, reiht sich aber irgendwo im Niemandsland der Bond-Charts ein. |

