Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Bowling for Columbine
Bowling for Columbine oder: ... und Weltfrieden! In Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichnet, läuft Bowling for Columbine nun auch bei uns in den Kinos. Schonungslos aufgedeckte Wahrheiten. Beängstigende Zustände in Amerika. Ein Land, dessen Präsident lieber Cowboy spielt, anstatt sich um den Weltfrieden zu kümmern. Das alles gepackt einen Dokumentarfilm mit bissigen Kommentaren. Nachdem sein Buch Stupid White Men dieses Thema schon anpackte und Michael Moore damit zu einem Bestseller verhalf, ist nun der Film mit dem ähnlichen Thema an der Reihe. Von den Kritikern als "Bester Dokumentarfilm 2002" ausgezeichnet, darf man hier auf einen etwas anderen Film gespannt sein. Dokumentarfilme. Eigentlich nicht so mein Spezialgebiet. Allerdings kommt ein weltinteressierter Mensch kaum darum herum, sich diesen Film anzusehen. Okay, dann mal rein mit mir... Beginnen tut er eigentlich recht witzig. Ein Bankkonto eröffnen? Kein Problem, denn dann kriegt man gleich ein Gewehr dazu. *kopfschüttel* Und weiter geht's. Der Waffenwahn der Amerikaner, deren Geschichte und politisches Handeln mit Blut befleckt ist, nimmt immer grössere Ausmasse an. Ein Höhepunkt des Filmes ist sicherlich der Trickfilm von South Park-Erfinder Matt Stone, der die Angst des weissen Mannes vor seinem schwarzen Ebenbild auf lustige, dennoch bedenkliche Weise zeigt. Das Schulmassaker in Littleton, ein Interview mit Marylin Manson (der eigentlich gar nicht soo böse ist...), eine grosse Lebensmittelkette wird vom Regisseur (der mit zwei Überlebenden von Littleton da auftaucht) dazu gezwungen, Patronen aus dem Sortiment zu nehmen. Und dann natürlich der Schluss, in dem sich der alternde Hollywood-Star Charlton Heston (der immerhin "Moses" spielte) in die Enge gezwängt fühlt und sich (ungewollt) als Rassist outet. Sehr beeindruckendes Material, welches hier über die Leinwand flimmert. Fazit: Jeder Mensch, der sich für das Weltgeschehen interessiert, der eine Meinung zur gegenwärtigen Lage der USA hat und der einmal hinter die Kulissen des "Land of the Free and Home of the Brave" schauen will, MUSS sich diesen Film anschauen. Man erlebt jede Emotion während gut zwei Stunden. Lachen, Trauer, Entrüstung, Schock, etc. Kein Wunder, wurde dieser Film in Cannes ausgezeichnet. Ein Meisterwerk des Dokumentarfilms. |
ohne zweifel: ein definitives must-see und ein heisser oskar-anwärter! auch wenn einige kritiker (nicht ganz zu unrecht) sagen, der film entbehre jedeglicher professioneller grundlagenrecheche und gehe das thema nur polemisch an, so hinterlies er bei mir als zuschauer einen tiefen eindruck. mit einfachsten mitteln gelingt es moore das thema auch dem hinterletzten verständlich rüberzubringen, ohne dabei wirklich moralisierend zu wirken. doch auch eines kann moore nicht: eine lösung zu dem - in den usa - überhand nehmenden problem bieten. da hilft wohl nur ein einlenken und umdenken eines jeden einzelnen... was leider ein wunsch bleiben wird. |
ich denke auch, dass man den Film gesehen haben muss, erst recht weil ich solch Selbstkritische Töne noch selten in einem amerikansichen Film gesehen habe (der ernst genommen werden will). Allerdings muss man sich auch immer bewusst bleiben: Das ist ein Dokumentarfilm. Das heisst aber nicht, dass wir alles 1:1 als die Wahrheit übernehmen sollten. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man mit guter Schnitttechnik aus vielen autentischen Filmfetzen neue Aussagen konstruieren kann, die der Gezeigte so wahrscheinlich gar nicht äussern wollte. Manch Szene aus dem Alltag mutet grotesk an, wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen wird. Auch in Bowling hat es solch tendenziöse Szenen. Dennoch: Der Film ist unterhaltsam, eindrücklich und damit sehenswert. |
Spät aber besser als nie, habe ich ihn nun auch gesehen. Und so lange der Film noch läuft: geht rein! Michael Moore hat das heikle Thema heiss angefasst und netizen kane hat recht, auch tendenziös verfilmt. Allerdings kommt man gegen Vereinigungen wie die NRA gar nicht anders an, als mit solchen Mitteln. Ich glaube auch nicht, dass Moore tatsächlich eine Lösung liefern wollte (was er nicht konnte), als vielmehr einen skandalösen Umstand aufzeigen. |
Ich denke, der Film wird sicher bei seinen Zuschauern (also auch den Amerikansichen) etwas auslösen, nur werden das nicht all zu viele Leute sein. Ich glaube, er hatte in Europa mehr Zuschauer als in den USA. |
Auf IMDB.COM finden sich dazu folgende angaben (http://us.imdb.com/Business?0310793) Einnahmen: Eintritte:
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aber es scheint so, als ob die USA die Rangliste wohl noch deutlich anführen dürften. Selbst wenn man den ROTW zusammen zählt. |
Also, ich bin wieder mal die allerletze, die den Film gesehen hat, aber immerhin HABE ich ih gesehen und uss jetzt natürlich meinen Senf dazugeben. |
der film selbst ist wirklich ok (bis auf ein paar einzelheiten), vorallem stört mich Michael Moores gespielte "Betroffenheit". [Editiert von '- R -' am 06 Jan 2004 14:10:28] |
Das hat mich allerdings kaum gestört, denn die gespielte Nicht-Betroffenheit der Hestons etc. war unschlagbar. |
Zitat - R - (2003-08-25 07:44:13)
Nur so kannst du's auch dem US-Publikum verkaufen... |
Charles Hestons Schauspielerei in BenHur war ok, aber das war keine Schauspielerei, sondern purer ernst ... tja ...
Stimmt auch wieder ... |
Bei der letzten Oscar-Verleihung hielt ich die Szene von Michael Moore für absolut überflüssig. Aber seit Bowling for Columbine verzeihe ich ihm. |
Ich muss da vielleicht noch anmerken, das ich weiss, dass er an jener Oscar-Verleihung den Oscar eben für Bowling for Columbine erhalten hat. Ich habe den Film aber erst gesehen als er auf DVD rauskam... |
geniessen solange es noch auf deren homepage ist: michael moore's press-konferenz zur oscar-verleihung http://www.oscars.com/oscarnight/press_video.html (DOCUMENTARY FEATURE anclicken!) |
Und auch noch gleich Stupid White Men lesen.( Wer es noch nicht berteits getan hat.) Der Hammer, dieses Buch. |
ich fand das buch nicht schlecht, aber irgendwie hat sich alles etwas zu oft wiederholt. aber wie gesagt, nicht schlecht! |
Hast du schon "Querschüsse eines unbewaffneten Amerikaners"? |
nein, das habe ich noch nicht. Empfehlenswert? |
Habs eben auch noch nicht. Aber ich denke, ich werde es mir schon noch zulegen, da ich ja Stupid White Men ein sehr gutes Buch finde. |
hi!! Ich hab Bowling for Columbine im Open Air kino gesehen und fand ihn wirklich klasse! Natürlich wirklich nichts für eienn gemütlichen abend vorm fernseher... Ich hielt schon vor dem film nicht viel von der amerikanischen regierung, aber dass die so viel mist gebaut haben und so mit waffen zu tun haben hätte ich auch nicht gedacht... Da passt der deutsche untertitlel "Sind die Amerikaner verrückt nach Waffen oder einfach nur verrückt?" perfekt... Bye, [Editiert von 'JoAnn' am 27 Sep 2003 16:37:29] |
Leider ist "Bowling for Columbine" nicht halb so toll, wie man meinen könnte. Der ganze Film beruht auf Falschinformationen und Manipulationen, wie man auf dieser Seite sehen kann: Wie Moore von einer Zeitung zitiert wird: "Millionen Menschen glauben an das, was ich sage. Toll, nicht?" Shame on you, Mr. Moore |
Ich sag nur eins... Wenn man mal davor sitzt, kommt man nicht mehr davon weg. Eigentlich wollte ich nur mal einen Blick reinwerfen, sah mir den Film aber ungeplant ganz an. |
Zitat gollum (2003-12-07 16:43:11)
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Also, ich hab mir diese Seite mal angesehen. Natürlich könnte man dieser Seite glauben. Man könnte genausogut Moore glauben. und ich finde ihn weitaus glaubwürdiger. Sicher, der Film enthält übertriebene Darstellungen. Aber diese ganzen ami-fanatiker, die nicht das kleinste bisschen fähigkeit zur selbstkritik haben, finde ich absolut furchtbar!!! Der Film ist einfach top und zeigt das ach so strahlende ameika mal von einer ganz anderen seite. etwas fragwürdig finde ich nur, dass moore die ganze doku auf diesem massaker aufbaut, weil er an der grenze ist, es ins lächerlich zu ziehen und das ist es nicht. |
Zitat gollum (2003-12-07 16:43:11)
Das kommt ganz auf die Sicht des betrachters an. ich glaube moore. er ist eben einfach der einzige der sich sowas getraut. besser glauben millionen menschen an eine verlogen Verlogenheit, als nur an die Verlogenheit. Für mich passst eher: Shame on you, Mr. Bush!!!!!! thb |
Kennst du denn Mr Bush persönlich, um sowas sagen zu können ? |
Zitat Reservoir Dog (2004-01-08 12:52:31)
man muss ihn nicht persönlich kennen um das zu sagen ... schliesslich bezieht sich das ja auf sein handeln, nicht auf sein persönliches ... klar kann man das auch anders ausrichten, aber das wäre sicherlich nicht im sinne der aussage ... auch gollum muss ich recht geben, wobei viele dieser anti-moore sites von frustrierten amerikanischen patrioten stammen, die halt nicht damit klar kommen, dass die usa "dreck am stecken" hat, wie viele andere länder ... |
Zitat Reservoir Dog (2004-01-08 12:52:31)
ja sag mal... wieso soll man Herrn W-Bush überhaupt persönlich kennenlernen wollen? Was man sieht und liest genügt mir vollends um mir ein bild von ihm machen zu können. |
Ich würde Bush sehr gerne persönlich kennen lernen. Wie und was er so denkt zu erfahren, finde ich schon interessant. Ich jedenFalls werfe nicht mit den Mitläufer-Beschimpfungen um mich... Hauptsache, man weiss was man sagt und ist sich in dem im Klaren, was nicht immer zutrifft, da auch viele mitlaufen, und das machen, was ihre Freunde machen, ohne wirklich zu wissen, was sie sagen. |
genau das gefühl habe ich eben bei herrn bush... |
Langsam aber sicher kommt's mir vor, dass Viele denken, es sei "IN" oder "Cool" gegen Bush zu sein... |
eins kannst du mir glauben: ich bin zu alt um "cool" oder "in" zu sein! apropos: ich finde Moores Bush-Bücher langweilig, repetierend und fade! ich schwimme nicht einfach mit einer stimmungswoge...! [Editiert von 'pb' am 08 Jan 2004 16:52:52] |
Werde ich bei Gelegenheit mal machen... Nur so spontan, kommt mir gerade in den Sinn, das is' ne King-Buch-Verfilmung. Ja, glaube schon ! |
Zitat pb (2004-01-08 16:51:17)
Das finde ich ganz toll... |
Zitat Reservoir Dog (2004-01-08 16:54:29)
ja, das ist eine King Verfilmung und meines Erachtens eine der besten. Aber nun schweifen wir doch zu stark vom Bowling-Thema ab... |
Zitat Reservoir Dog (2004-01-08 16:37:32)
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Zitat Beddy (2004-01-08 22:29:26)
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jo, das stimmt ... es hat zwar seine gute seiten, doch ich kann es nicht verstehen, wenn man gegen etwas ist, was viele sowieso kaum interessiert, nur weil halt "andere" auch dagegen sind (scheiss satz) ...
nimm die letzten 30 jahren, dann ist es mehr als nur ein skandal ... |
Die Oscarverleihung - fürwahr - hatte eine fast skuril anmutende Szene. Welcher US-Medienvertreter (meine alle Schauspieler, Regisseure etc.) hat je solche Kritik geübt. Und wieviele im Publikum sind good friends von Mr. Bush jr.? Der Film war sehenswert und einer der besten Dokus die ich je sah. Seine Art überzeugt - so hoffe ich - auch die nicht gerade gebildeten (sorry aber es wird mir immer wieder bestätigt) US-Amerikaner. Um jemandem etwas beibringen zu können muss man ihn/sie dort abholen wo er/sie ist. Und dies hat Michael Moore gemacht. Er ist vielen ins Bewusstsein gedrungen und ich glaube, das war auch sein Ziel. Sein Buch "Stupid White Men" finde ich gut aber starker Tobbak und nicht leichte verträglich. Hat sicher auch mit den Wiederholungen zu tun. Dampfhammer lässt grüssen. |
Einfach HEAVY!!! |
Zitat gollum (2003-12-07 16:43:11)
Ich fand Bowling for Columbine recht überzeugend, auch wenn nicht alles auf der Wahrheit beruhen sollte, (laut ihrer Meinung)! Doch was ist eigentlich die Wahrheit?! Wem kann man vertrauen/glauben? Tatsache ist, dass die USA wohl ein gröberes Problem hat (und dafür sprechen die Zahlen) Wie viele Menschen kommen in der USA jährlich durch Schusswaffen ums Leben?!!! Und warum ist dass so?! Wieso trägt man eine Waffe bei sich? In Michael Moores Film ist sicher auch eine Spur Wahrheit mit drin! In diesem Film hat Michael Moore auch den Unterscheid zwischen den Amerikaner und den Kanadier zeigen wollen (wie sicher sie sich in ihrem Land fühlen). Und genau so, wie es Michael Moore dargestellt hat, habe ich mich auch gefühlt als ich in der USA und Kanada lebte! Als ich damals in der USA war, haben die Medien immerzu über den "Sniper" berichtet, welcher in Washington mehrere ANUNGSLOSE Menschen erschossen hatte!! Wie fühlt man sich, wenn in dem Land wo man lebt, so etwas passiert? (Ich kann sagen, wie man sich fühlt. BESCHISSEN! Man ist verängstigt, weil es jeden treffen konnte und die Medien haben diese Angst noch verstärkt. Es geschehen eben zu viele solch schreckliche Taten in Amerika! (zumindest berichten die Medien das so)! Als ich in Kanada war berichteten die Medien auch vieles, doch hauptsächlich von der USA!!! Ich habe mich in Kanada sehr sicher gefühlt! Obwohl zu der Zeit das Problem mit der Krankheit SARS auftauchte! Die Medien (in Kanada) haben auch keinen grossen Wirbel um das ganze gemacht! Ich habe nämlich fast nichts davon mitbekommen!!! Erst als man die Amerikanischen Nachrichten schaute, konnte man fast schon glauben, das Kanada am aussterben sei! (Weil sie alles so übertreiben)! ...... Es steht sehr schlecht um die USA. Ist das dem Präsidenten Bush zu verdanken? Ich hoffe, dass John Kerry das Rennen macht und die Wahlen ordnungsgemäss verlaufen! (ohne Manipulationen der Stimmzahlen)! Vielleicht ändert sich dann die Momentane Situation in Amerika! Nun,.. ich hätte noch viele Fragen aber keine Antworten.... Soooo.... Am Schluss vom Film kann jeder seine eigene Meinung bilden (dass war nun meine)!
Ps: Die Momentane Situation in Amerika ist im Grunde sehr schade, weil Amerika ein wunderschönes Land wäre! Ich bin auch froh, dass ich trotz den schrecklichen Vorfällen, die passiert sind, eine unvergessliche, doch "angenehme" Zeit hatte! |
Weiss jemand von euch, von wem die Punk Version von "What a wonderful world" ist, welche am Ende des Films läuft? |
joey ramone von den ramones |
Genial, danke!! |
Absoluter Obermist eines geldgeilen Gauners! Hauptsache auf einer Stimmungswoge mitschwimmen und die grosse Kohle abzocken. Apropos ähnlich verlogen wie er Bush hinstellt. Bsp.: Er sei in der Stadt grossgeworden. Falsch: In einem Vorort mit 99.2% weisser Bevölkerung. Verlogener Scheiss Kerl. [Editiert von V8 Power am 2006-11-16 20:51:24] |
Solch manichäistisches Schwarz-Weiss-Denken wie das obige ist immer attraktiv, da es kaum Hinterfragung verlangt (Hinterfragung ist ja anstrengend). Natürlich ist Moores Absicht vielleicht um einiges weniger löblich als er es uns glauben machen will. Gewisse "Werke" von ihm wie Stupid White Man sind selbst extrem im (hier wortwörtlichen) Schwarz-Weiss-Denken verfangen und m.E. ist Moore ein klassischer Populist und dabei Opportunist. Natürlich ist auch Bowling for Columbine tendenziell manipulativ. Aber Moore zeigt einen Missstand und eine Tendenz zur falschverstandenen Freiheit der Selbstverteidigung auf. Wie auch immer; ich ziehe einen "geldgeilen Vollidioten", welcher mit vielleicht fraglichen Motiven Wahrheit ans Licht bringt, einem religiös-neokonservativen Dogmatiker, der das mächtigste Amt der Welt besetzt, bei Weitem vor. [Editiert von Arminius am 2006-11-16 14:34:30] |
Das ist mir doch egal, wenn du einem völlig verblödeten, sich selbsthassenden und verleugnenden Abzocker "glaubst". Es hätte deutlich bessere Wege gegeben, um Missstände welche das Regime Bushs umgeben, aufzuzeigen. Stupid White Man habe ich ebenfalls gelesen und nach dem Buch, wusste ich, dass Moore ein radikaler Spinner der anderen Seite ist. Nicht mehr und nicht weniger. So unglaubwürdig wie Bush selber. Dann schau ich mir lieber das hier an: Ich bleib dabei: Moore ist ein kompletter *****, dessen Filme mich zu noch mehr Abscheu für ihn erfüllten. Ausserdem kannst du dir deine Pseudo-intelligenten Wörter sparen. [Editiert von V8 Power am 2006-11-16 20:50:40] |
ja, apropos pseudo-intelligent: wie wärs mit etwas ruhe bei den weniger intellektuellen wörtern (namlich arsch etc.)? danke! |
Habs schon korrigiert. Sachen wie Spinner (was nicht schlimm ist und ich schon mehrfach las) etc. lass ich aber stehen und Arsch kam nur einmal vor. Zudem "beleidige" ich keine Forenmitglieder, aber Moore schon und ich würds ihm auch ins Gesicht sagen, wenn ich könnte. Aber werd mich zurückhalten. Das ist kein Problem. [Editiert von V8 Power am 2006-11-16 20:54:52] |
es geht ja nicht wirklich drum, dass sich moore von dir beleidigt fühlen würde - ich bin mir sicher er hat schon schlimmeres zu hören bekommen. aber wenn man sich bisschen gepflegter ausdrückt, dann wird man sicherlich ernster genommen... |
Zitat V8 Power (2006-11-16 18:41:15)
und du wirfst mit wörtern wie "spinner", "propaganda" und "lügen" um dich... aha... |
Shame on you Mister Moore! Einiges gefakt bei Michale Moore. Die Eröffnungssequenz (die Szene als Moore zur Eröffnung eines Kontos ne Flinte gratis bekamm) ist so nicht passiert. Laut Aussagen von Mitarbeitern von Moore hat Michael Moore tagelang mit der Bank verhandelt und gebettelt das sie ihm vor laufender Kamera die Flint aushändigen. Dies und noch andere Fakes in Michael Moore-Filmen hat dieser Film ans Licht gebracht. Die Kulturplatz-Sendung vom 18.4 hatte darüber berichtet! |
tjaja, nur im dokufilmbereich ist vieles nicht so wie man meint... |
Zitat pb (2007-04-20 12:01:23)
Das denke ich auch aber ist trotzdem sehr peinlich für jemanden wie Michael Moore, der dermassen auf den Putz haut und sehr vielen Leuten Lügen und andere Geschichten vorwirft! |
Zitat Chemic (2007-04-23 11:30:09)
Der Mann ist gut. Aber wie du richtig sagst, übertreibt er mit 'seiner' Wahrheit etwas. Und das rückt dann seine richtigen und wichtigen Messages in ein schlechtes Licht Ja, mal gucken...Seine 3 nächsten Streifen sind ja in Arbeit. Wir werden sehen, was draus wird. [Editiert von Markus am 2007-04-23 12:50:27] |
Dieser Michael Moore ist kein deut besser als die Amerikanische Regierung. Hab den Kerl schon gehasst als die Doku neu war, vermutete schon immer das da was faul ist. Keine bewertung... [Editiert von Greef_ch am 2007-04-24 12:03:03] |
Zitat Greef_ch (2007-04-24 12:01:56)
Naja, gewiss ist da was an der Sache dran. In diesem Film z.B. hat er gute Argumente gebracht und die Probleme mit der Waffenpolitik in der USA treffend beschrieben. Doch dann kommt einiges, was mich an Moore so stört. Erstens war die Szene mit den beiden überlebenden Columbine-Opfer mehr Image-Aufgepushe als Dokumentation. Dank Moores Hilfe gibts keine Patronen im Wall-Mart... was für ein toller Hecht, der Moore. Dann die Sichtweise: Während er in der USA absolute Radikalos interviewt, werden in Kanada einfache Durchschnittsbürger befragt. Z.B. die drei Leute die sagen, dass wir Konflikte anders lösen, als mit Gewalt. Jeder Durchschnitts-Ami würde genau das Gleiche sagen. Da ist die Sichtweise einfach nicht gleich und irgendwie errinert mich das an billige RTL-Explosiv-Strasseninterviews. Doch dann das Hauptproblem: Zu subjektiv für eine Dokumentation. Eine Dokumentation soll die Zuschauer aufklären, das hat er durchaus gelungerweise getan, aber gleichzeitig hat er von der USA einen Bild abgegeben, von dem man Angst bekommt. Und zum Schluss, Moores Stil: Immer versucht er seinen Gegenüber auf Derbste zu blamieren und immer berichtet er von einer Sache entweder ausschliesslich das Gute oder ausschliesslich das Schlechte. Z.B. Heston: Dass er kurz nachdem Columbine-Massaker eine NRA-Kampagne veranstaltet ist eine Frechheit. Aber Moore hat ihn so interviewt, sodass man den Eindruck bekommen würde, als wäre er Schuld daran, dass die 6jährige erschossen wurde. Und die letzte Sequenz, bei dem Moore das Foto der Kleinen zeigt und weinerlich "Sehen sie das Foto der Kleinen an!" predigt, ist reinste Heuchelei. Dabei hatte die Doku stellenweise hervorragende Momente. Die lächerlichen Vorwürfe wer alle an Columbine Schuld wäre (Marylin Manson, Gewaltspiele, die Geschichte der Länder), der nicht gerade zimperliche Umgang mit Waffen in der USA, die konservative und teils verlogene Einstellung gewisser Bürger, etc. Aber die aufgezählten Punkte meiden eine höhere Bewertung als "durchschnittlich". [Editiert von First It Giveth am 2007-04-30 16:25:30] |

