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Beitrag Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

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Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull oder: Dont call me Junior!


19 Jahre mussten wir uns gedulden, bis Indiana Jones auf der grossen Leinwand wieder auftauchen sollte. Lange wurde gegrübelt, was denn das Thema des neuesten Abenteuerfilms aus dem Hause Spielberg/Lucas sein sollte und als schlussendlich die Rede von geheimnisvollen Kristallschädeln war, machte sich manch einer erstmal auf, im Internet nach diesem Mysterium zu suchen. Dazu kam, dass die Reviews zu Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull sehr durchzogen waren. Sollte am Ende der gute Harrison Ford nicht mehr in der Lage sein, "unseren" Indy überzeugend darzustellen.

Eins mal vorne weg. Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull ist nicht die überflüssige Fortsetzung geworden, die man nach 19 Jahren Pause befürchtet hatte. Im Gegenteil. Während rund 90 Minuten seiner knapp zweistündigen Spielzeit bietet der Film alles, was man von Dr. Jones erwarten darf. Tolle Action, witzige Szenen, rumkriechen in Höhlen, flotte Sprüche und natürlich einen Harrison Ford, der zwar sichtlich nicht mehr der Jüngste ist, aber seine Rolle mit einem spitzbübischen Augenzwinkern spielt. Man merkt es ihm an, der Mann hat Spass an der Sache und zieht das ganze Ensemble mit sich.

Die Geschichte vom Kristallschädel, einer sagenumwobenen Goldstadt und den bösen, bösen Russen (die werden angeführt von einer Cate Blanchett in Bond-Bösewicht-Qualität), sowie den tollen Actionsequenzen im Urwald (inklusive gefrässiger Ameisen) mag zwar nicht weltbewegend neu sein, unterhält aber locker und luftig für den Grossteil des Films. Nur gegen Ende wirds ein bisschen gar abgehoben und es scheint fast, als würde die Auflösung des Films nicht zum klassischen Indiana Jones passen. Wer jedoch ein bisschen tiefer guckt und sich die Zeitlinie anguckt, der wird bald mal merken, dass das Finish durchaus seine Berechtigung hat.

Wie erwähnt ist Harrison Ford toll in seiner Rolle, auch wenn man ihm das Alter inzwischen ansieht. Shia LaBoeuf ist passabel und seine Figur ist glücklicherweise nicht ganz so nervig, wie erwartet. Einen sympathischen, aber relativ oberflächlichen Eindruck hinterlässt auch Karen Allen als Marion Ravenwood, die wie ein frischer Wind durch die Story düst. Auch die böse Cate Blanchett kann sich sehen lassen. Und das trotz des gewöhnungsbedürftigen Haarschnitts und des pseudo-Russenakzents.

Fazit: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull ist total unterhaltend und ist willkommene Nahrung für die Fans. Über die letzte halbe Stunde darf man geteilter Meinung sein, dafür waren die Hinweise auf Sean Connery (Indys Dad) und Denholm Elliott (Marcus Brody) sehr gelungen und witzig. Ein toller Unterhaltungsfilm ist, allen Kritikern zum Trotz, dennoch geworden. Und wenn der fünfte Teil ebenso gut wird, dann immer her damit!

Natürlich gibt es für Filme dieser Art diverse Editionen, die auf den Markt geworfen werden. Eine davon hat sogar einen cool aussehenden Kristallschädel im Set. Die Standard-Edition bietet immerhin noch zwei Features, die für Fans sehr interessant sind, auch wenn man die Geschichte der Filme und der Figur inzwischen fast auswendig kennt. Ein bisschen in Nostalgie schweben darf man dennoch, wenn die "Legende" von Indiana Jones erzählt wird. Im zweiten Feature, das der Vorproduktion gewidmet ist, gibts informativeres Material zu sehen und vor allem zu hören. Denn Steven Spielberg, George Lucas und natürlich Harrison Ford geben ihren Senf ausführlich zu den einzelnen Szenen ab.

Technisch gibt es glücklicherweise nichts zu meckern an der DVD. Das Bild ist schön transferiert worden, die Farben sind stark und lassen die spezielle und "altmodische" Machart toll zur Geltung kommen. Tonmässig darf man sich ebenfalls auf eine saubere Umsetzung freuen, auch wenn die Stimme des Helden im Original zwischendurch ein bisschen schwächelt.

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muri's Wertung: 4 Sterne

Mir hat der vierte Teil sehr gut gefallen. Ich ging mit hoher Erwartungen ins Kino. Und der vierte Streich konnte diese auch erfüllen. Mir war aber schon vor dem Kino klar, dass dieser Film nicht mit den genialen ersten und dritten Teil mithalten kann.

Es werden wieder richtige Indy-Feelings geboten (Musik, Kulissen, Peitsche und Hut). Die Story mit den Ausserirdischen passt gut zu Indiana Jones. Die letzen zwanzig Minuten sind für mich doch etwas zu sehr übertrieben und die Blanchett nervt einfach gewaltig. Dennoch unterhält der Film mühelos, Ford kann die Peitsche immer noch schwingen und die Action macht einfach Spass. Für mich war Kingdom of the Crystal Skull Popcorn-Kino vom Feinsten.

1. Indiana Jones and the Last Crusade
2. Indiana Jones and the Raiders of the Lost Ark
3. Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
4. Indiana Jones and the Temple of Doom

()=()'s Wertung: 5.0 Sterne

also, ich bin schon etwas enttäuscht nach soviel lobeshymnen über diesen streifen (vom grosskotzigen "bild"-slogan auf der dvd-hülle "der beste indiana jones aller zeiten!" gar nicht erst zu reden *hust*...).
der anfang ist wirklich cool und die erste hälfte des films konnte mich richtig gut unterhalten. leider kam dann der einbruch mit der ganzen - für meinen geschmack doch eher dick aufgetragenen - kristallschädelstory, bis am schluss der vogel endgültig abgeschossen wird. schade...
pluspunkte kriegt indy4 von mir beim score, den toll choreographierten actionsequenzen, dem trockenen humor und dem schauspielduo ford/labeouf.
enttäuscht war ich von der story und cate blanchett (fällt mir schwer dies zu sagen - ist immerhin meine lieblingsschauspielerin!)

farossi's Wertung: 3.0 Sterne


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