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Quarantine oder: Rein aber nicht mehr raus


Quarantine ist das amerikanische Remake des spanischen Schockers [REC], welcher erst vor drei (!) Monaten in den Kinos angelaufen ist. Wie das Original ist auch Quarantine in der aus Blair Witch Project oder Cloverfield bekannten First-Person-Perspektive gedreht, die es dem Zuschauer ermöglichen sollte, den Horror hautnah zu erleben. In Quarantine wird die Kamera glücklicherweise nicht von einem pickeligen Teenager, sondern durch einen "professionellen" TV-Kameramann geführt, was unübersichtliche Ruckelorgien für lange Zeit unterdrückt und den Filmgenuss bedeutend erleichtert.

Wie auch beim Original ist es empfohlen, möglichst ohne irgendwelches Vorwissen den Film zu schauen und sich wie auch die Protagonisten auf eine unbekannte Reise zu begeben. Schliesslich ist der gezeigte Film das lange verschollene Beweisstück einer Katastrophe und so hat es auch die beste Wirkung, wenn man sozusagen live mit Angela die seltsamen Vorgänge im alten Haus erkunden kann. Diese Geschehnisse wurden im Vergleich zum Original sogar noch etwas erweitert und an einigen Stellen auch mit mehr Hintergrundinformationen ausgestattet. Somit können zwar einige der aufgetauchten Fragen beantwortet werden, doch der Film wird auch zusätzlich gebremst. Die grundlegende Geschichte wird dadurch aber nicht besser und auch wenn die Inszenierung sowie die düsteren Sets sehr gelungen ist, grosse Überraschungen bleiben aus.

Letztendlich hat Jungregisseur John Dowdle das Potential von Qurantine nur bedingt genützt und lässt die Handlung zu lange dahindümpeln. Die Schockmomente ziehen meistens nicht und auch wenn es zwischendurch zu recht blutigen Szenen kommt, eine Intensität bleibt aus. Die Schauspieler liefern jedoch gute Leistungen und so kann wenigstens durch sie ein Hauch der Panik vermittelt werden, die in solchen Situationen herrschen müsste. Panik hält letztendlich, als ob Dowdle etwas aufholen müsste, in voller Stärke im letzten Viertel des Filmes Einzug und plötzlich wird wie die Weltmeister gemetzelt, geschrieen und das Bild verwackelt. Leider wird es dadurch primär nervig, denn die Übersicht geht zwischendurch komplett verloren. Der schlimmste Overkill liefert aber die Reporterin alias Jennifer Carpenter selber: Anstatt von den Geschehnissen zu berichten, fällt Carpenter gegen Ende wieder in ihre The Exorcism of Emily Rose-Routine zurück und während sie nur noch herumschreit bleibt dem Kameramann nichts anderes übrig als sie regelrecht dem Finale entgegen zu schubsen.

Fazit: Quarantine ist ein solides Remake von [REC] und kann die Vorlage sogar an einigen Stellen erweitern und eine etwas rundere Handlung abliefern, welche auch den Ursprung des Terrors etwas umfassender erkundet. Allerdings hat er dadurch an Tempo eingebüsst und erreicht auch nicht die Intensität des linearen Überlebenskampfes der Vorlage. Dennoch kann man ihn als durchaus gelungen bezeichnen, denn eine packende Atmosphäre kriegt er hin und mit gut ausgewählten Schauspieler kann er eine Geschichte erzählen, welche sich, je näher das Finale kommt, an Intensität und Brutalität immer mehr steigert.

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db's Wertung: 3 Sterne

Da bringt Spanien mal einen Knaller und selbstverständlich muss Hollywood gleich ein Remake in die Welt setzen. :y
Traurig, traurig.

prad0x's Wertung: Noch nicht bewertet

vor allem ein Remake von einem Film der 1 Jahr vorher produziert worden ist, ergibt schlichtweg keinen Mehrwert. Das sind zwei beinahe identische Filme nur sind es einmal spanische Schauspieler und einmal Amis.

db's Wertung: 3.0 Sterne

Also in einem Punkt beim Eröffnungsfazit kann ich Absolut nicht beipflichten "Fazit: Quarantine ist ein solides Remake von [REC] und kann die Vorlage sogar an einigen Stellen erweitern und eine etwas rundere Handlung abliefern, welche auch den Ursprung des Terrors etwas umfassender erkundet...."

...HÄH? Also tut mir ja Sorry

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aber die ham doch kein Stück von den Ursprüngen aus der Vorlage erklärt die hocken nur rum und gucken blöde auf die Beweise die in Fremdsprachen verfasst sind und das Tonband gibt auch nix her. Am Ende weiss man auch nicht mehr als zu Anfang nur eben das da ne Tussi aus weiss Gott welchen Gründen auf dem Speicher herum hockt und ein Typ anscheinend Perverse Freude gehabt hatte in dem er an Tieren mit einem ganzen Schlachthaus herum zu Basteln.

Unterm strich is das zwar en Blutigerer aber Lahmer Remake muss ihr Ehrlich sagen, viel Gekreische (das nur halb so Mark erschütternd wie im original ist), viel Blut noch mehr Blut hier und da en paar Monster mehr aber das war's auch schon Hauptsache die tollen Ammys ham's nach gedreht in den tollen USA.

Also ganz Ehrlich das Original hat mehr Atmosphäre als das Ding vor allem was die Glaubwürdigkeit an geht

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Im Remake haut der Kamerafuzzi zig mal mit der Kamera auf einen Befallenen ein und schmeisst das Ding ständig durch den Raum oder die Biester hauen volle Kanne drauf und das Ding ist immer noch ganz....ja natürlich das ist wohl die Panzerglas verpackte Kamera version ^^

Nene sorry also das ist mal wieder der Beweis, es ist nicht alles Gold was als Remake von den Ammys kommt.

Frank sallerie's Wertung: 3.0 Sterne

also REC war bei weitem besser! die auflösung am schluss gibt viel mehr her, als in diesem für amis produzierten film. ich fand REC recht klasse, ziemlich erfrischend im zombie-genre. jaja, ich weiss george a romero kommt auch noch mit einem wackel zombie film.
besser ihr schaut euch REC an.

Son Goku's Wertung: 1.0 Sterne

Ich bin einfach kein Fan von Filmen aus der Egoperspektive... (wie auch Cloverfield)
Hier musste ich sogar gegen den Schlaf ankämpfen und die einzige Gefühlsregung die sich in mir breit machte war Wut auf die Hauptdarstellerin Jennifer Carpenter, die einem mit ihrem Rumgeschreie ziemlich auf die Nüsse geht!

RandyMeeks' Wertung: 1.0 Sterne

Sequel bestätigt

Nachdem [Rec] bereits ein Sequel in Produktion hat, erhält auch die 1:1 adaption ins Amerikanische ein Sequel. Ob dieses etwas innovativer sein wird, als etwas mehr Inhalt in eine 1:1 Kopie zu packen, ist jedoch fraglich.

bloody-disgusting.com

db's Wertung: 3.0 Sterne

Habe den Streifen nur per Zufall gesehen. Ich fand ihn eigentlich noch recht gut. Die grosseStärke des Films ist die Ungewissheit. Quarantine bietet souveräne Unterhaltung und ist zwischendurch sehr spannend. Leider habe ich die Erstverfilmung der Spanier nicht gesehen. Mit 1:1 übernommenen Szenen hätte es bei mir auch weniger Sterne gegeben.

()=()'s Wertung: 4.0 Sterne


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