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Beitrag High School Musical 3: Senior Year

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High School Musical 3: Senior Year oder: Die Zac Efron Show


High School Musical ist ein Phänomen, das wohl niemand recht verstehen kann, der nicht der Zielgruppe angehört oder zumindest ein bisschen was für Musicals übrig hat. Nach zwei rekordverdächtigen Fernsehfilmen, die weltweit die Kinder- und Teenieherzen im Sturm erobert haben und der Disney-Company einen Millionengewinn durch den Verkauf von DVDs, Videogames und Merchandising-Artikeln beschert hat, wagt die singende und tanzende Truppe um Troy Bolton also endlich den Sprung auf die grosse Leinwand.

Zugegeben, das Muster der Reihe könnte einfacher nicht sein: Auf der einen Seite ist da der gutaussehende Sportler mit seinen ethnisch schön durchmischten Basketballgesellen, dazu die ebenso schlaue wie hübsche Freundin und deren an Aussehen und Intellekt in nichts nachstehenden Freundinnen, sowie eine ganze Reihe schillernder Nebenfiguren, die sich fröhlich in einer farbenfrohen Musicalwelt tummeln dürfen. Natürlich kann jeder perfekt singen und tanzen - das Ganze ist dann noch so familienfreundlich umgesetzt, dass es doch fast ganze zwei Filme dauert, bis sich das Titelpärchen das allererste Mal einen dicken Schmatz auf die Lippen geben darf, und auch im dritten Teil muss es bei einem einzigen Bussi gegen Ende des Films bleiben.

Das Ganze ist kitschig, formelhaft, absolut durchschaubar - und, wenn man ganz ehrlich ist, irgendwie total herzig. Die Musik ist wie in den beiden bisherigen Teilen einprägsam und lädt zum Mitsummen ein, und wenn auch nicht jeder Song ein Treffer ist und vor allem das Titelpärchen manchmal fast unerträglich unschuldig und händchenhaltend durchs Bild hüpft, kann man sich ein leichtes Grinsen nur schwer verkneifen. Ein hübsches Paar geben sie eben schon ab, dieser Zac Efron (Hairspray) und seine Real-Life-Freundin Vanessa Hudgens, die zwar schön wie eh und je, leider aber auch genauso farblos wie in den beiden Vorgängerfilmen auftritt. Aber so schlimm ist das gar nicht, der Film konzentriert sich sowieso auf Efrons Troy, der die Angst und Ungewissheit in Bezug auf die Zukunft und das Erwachsenwerden zentral verkörpert und das auch recht ordentlich macht. Wenn er nicht längst Schwarm aller (vor-)pubertierenden Mädchen wäre, hätte er sich diesen Status spätestens mit diesem Film ertanzt und ersungen.

Die Problematik des Erwachsenwerdens ist natürlich nicht neu, das Ganze wird hier allerdings erstaunlich gut umgesetzt, denn wenn die Jugendlichen sich mit ihren Problemen, Hoffnungen und Ängsten befassen, mischen sich in die gesungene Szenerie wiederholt aufwändige (und klar als solche erkennbare) Bühnenbilder: Die spontan gesungenen Lieder des Filmmusicals gehen so wiederholt nahtlos in die Proben des aufzuführenden Musicals über, das Spiel im Spiel wird zum perfekt inszenierten Stilmittel. Gerade dies ist äusserst clever gelöst und rechtfertigt abseits aller finanziellen Beweggründe durchaus den Sprung vom TV-Bildschirm auf die Kinoleinwand.

High School Musical 3: Senior Year ist an eine klar definierte Zielgruppe gerichtet und wird für viele Film-Afficionados sicher nicht zur Pflicht werden. Das Musical hält sich aber an sein von den Vorgängerfilmen vorgegebenes Muster und erweitert es sogar noch auf angenehme und unterhaltende Weise. Fans der Reihe werden sicherlich restlos begeistert sein und den Soundtrack rauf und runter hören (und mitsingen). Aber auch wer gerne Musicals sieht oder ganz einfach von einer Horde singender und tanzender Teenies nicht gleich das grosse Grausen kriegt, könnte in diesem Feelgood-Movie ein neues, äusserst unterhaltendes "guilty pleasure" finden.

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pps' Wertung: 3.5 Sterne

Geniale Analyse (Meine Lieblingsstellen sind fett markiert. :d)

Zitat Peter Travers

If you're gay and/or eight years old, HSM3 is the movie event of the year. From the first leering close-up of Zac Efron shaking off sweat on the basketball court before bursting into sappy song, the movie — like the two TV movies that preceded it — is a nonthreatening sexual marshmallow. But did it have to be so synthetic, so devoid of feisty life? Where's Gossip Girl's Chuck Bass when you need him? Efron and co-star Vanessa Hudgens have charm. But director Kenny Ortega buries them in formula dances, forgettable tunes and dialogue that makes Grease sound like Greek tragedy. I especially gagged on the egregious group number "We're All in This Together." You wish.

1 out of 4 stars


Being a critic is fun.

[Editiert von El Chupanebrey am 2009-02-25 10:42:18]

El Chupanebrey's Wertung: Noch nicht bewertet


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