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Beitrag Eagle Eye

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Eagle Eye oder: Sie haben 1 unbeantwortete Anrufe


Heute schon aufs Handy geguckt? Mal daran gedacht, dass jemand mithören könnte beim nächsten Anruf? Dass jemand sogar durch das Display gucken kann, wie wir alle telefonieren? Alles Humbug? Wenns nach Eagle Eye geht, sind wir bereits mittendrin im grossen Überwachungsstaat und unsere Freiheiten sind extrem limitiert geworden. Hier wird abgehört, unterwandert, verschwört und beobachtet, dass jedem Verschwörungstheoretiker die Tränen kommen.

Steven Spielberg wollte diese Geschichte schon lange verfilmen und holt sich hier einen Produzententitel ab. Regisseur DJ Caruso, der schon Disturbia zusammen mit Shia LaBeouf drehte, lässt vor allem am Anfang des Filmes schöne Spannung aufkommen. Wer steckt hinter diesen Anrufen, wie ist das möglich, dass man die Technik so kontrollieren kann? Und was zur Hölle hat der Junge mit Bartflaum mit Terroristen zu tun.

Diese Ausgangslage bietet viel Schwung für schöne Actionszenen, Tempo und einige witzige Szenen, die sich der herrlich grummlig aufspielende Billy Bob Thornton ("Do you remember a thing called Paper?") schnappt und so zum heimlichen Höhepunkt des Films wird. Jungstar Shia LaBeouf (Transformers) tut sich noch immer ein bisschen schwer in solch grossen Kisten, meistert aber die Aufgabe hier anständig. Das gilt auch für Michelle Monaghan, die aber ein bisschen unterfordert scheint.

Es geht also recht ab im Film, aber wenn die Lösung des grossen Rätsels leider zu früh verraten wird, nimmt das dem Ganzen einen grossen Teil der Spannung und die Geschichte wird zum 08/15-Actionfilm. Da helfen auch die grosse Geheimnistuerei oder Michael Chiklis (The Fantastic Four 2) als Verteidigungsminister nicht mehr viel.

Fazit: Eagle Eye ist ein Klon von Enemy of the State und bedient sich offensichtlich bei The Fugitive, ohne jedoch an die Qualität dieser beiden Topfilme heran zu kommen. Trotzdem ists ein solider und gut unterhaltender Actionfilm geworden, in dem ein grau/weisshaariger Cop allen die Show stiehlt.

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muri's Wertung: 4 Sterne

Gibt es eigentlich irgendeine Szene, die möglich ist in diesem Film? Er macht ja schon Spass aufgrund der Actionszenen, aber nix wirklich gar nix ist auch nur annähernd plausibel.

[Editiert von rutger01 am 2008-10-02 10:23:22]

[Editiert von rutger01 am 2008-10-02 10:23:39]

rutger01's Wertung: 2.0 Sterne

wie ich mich auf diesen film freue.. :>

prad0x's Wertung: 4.0 Sterne

Gerade, weil ich vorher fast nur von durchschnittliche Bewertungen gehört und gelesen habe, hat mich der Film ziemlich positiv überrascht. Aber ich bin auch bekennende Böff-Mögerin. :i Ich fands ja wirklich nicht schlimm, dass ziemlich viel im Film recht unwahrscheinlich ist, weil für mich der Film ganz klar

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Science Fiction ist. Wer den Film gesehen hat, weiss, ab wann es sich zu dem Genre wendet.

Mollmoll, toller Film mit viel Action und Spannung. Würde ihn glatt nochmal schauen gehen, wenn ich mehr Zeit hätte.

pps' Wertung: 5.0 Sterne

Das Interview mit dem Regisseur DJ Caruso:

>> Das Inti

muri's Wertung: 4.0 Sterne

bin mit, durch den trailer hervorgerufenen, ziemlich hohen erwartungen in den film gegangen und wurde ein bisschen enttäuscht.

zweifelsohne sind die actionszenen gut und effektvoll geschnitten und aufgenommen - so wie eigentlich der ganze film auf technischer ebene glänzt.

als dann bisschen nach der hälfte klar wurde dass...

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es der computer ist, der die kontrolle übernommen hat

fand ich den film ziemlich ausgelutscht. immer wieder dachte ich "schon tausendmal gesehen"... und doch kamen mir keine tausend beispiele in den sinn ;)

an i, robot (und wall-e ;)) fühlte ich mich stark erinnert, wie auch teilweise an enema of the state, wobei der einiges realistischer rüberkommt als das adler auge.

fazit: action kommt gut rüber, story nicht sehr ausgedacht und simpel!

die zwei blödsten szenen:

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1....der computer zerstört eine starkstromleitung genau am richtigen ort.... is ja klar...
2. nachdem der computer zerstört worden ist (durch stich in die überdimensionale led :d) meldet er sich doch nochmal bei den protagonisten (weiss nicht mehr genau wie, auf jeden fall nicht logisch)

siamolo's Wertung: 3.0 Sterne

Von dem was ich so gehört und gelesen habe ging ich mit weniger hohen erwartungen ins Kino. Deshalb wurde ich vom Streifen überrascht. Der Film ist von A bis Z spannend. Die Actionszenen sind echt gut geschnitten.

Die Story erinnerte mich in Teilen an drei Filme:

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1. wie schon erwähnt Staatsfeind Nr. 1
2. Bad Company , Daten wurden von Jerry genommen, da Bruder tot
3. Der Mann der zuviel wusste diente zweifellos für die Szene als Jerry in die Luft schoss!

[Editiert von Le-Chiffre am 2008-10-05 11:52:44]

Le-Chiffre's Wertung: 4.0 Sterne

was für eine schande, was die macher dieses films aus der eigentlich geilen ausgangslage des filmes gemacht haben. die erste hälfte is geil, aber dann... es wird viel zu früh viel zu viel verraten, und das ganze artet aus, und die story is viel zu dünn und wird dümmlich. von der peinlichen schlussszene gar nicht zu sprechen.

fazit: erste hälfte top, zweite flop. -.-

Ghost_Dog's Wertung: 2.0 Sterne

Habe mir heute mal Eagle Eye angeschaut. Der Film hat mich weder bewegt noch begeistert. Ich war ehrlich gesagt enttäuscht.

Der Film hat ein grosses Problem. Die Handlung ist so ausgelutscht und zusammengeklaut, dass die Spannung und der Unterhaltungswert darunter leiden müssen. Da kommen mir spontan Filme wie I'Robot, der Staatsfeind Nr.1 und The Fugitive in den Sinn. Des Weiteren störten mich auch die grossen Logiklöcher. Die Action ist teilweise unübersichtlich und das Ende mal wieder typisch 0815.

In den Positiven-Punkten reihen sich die Schauspieler ein. Die Ihre Rollen sehr überzeugend spielen. Dazu noch die spektakuläre Action, die für jeden Actionfan ein Eintritt Wert sein kann. Schnell geschnitten und sehr viel Blechschaden. Was will man mehr8d.

Fazit: Ne war für mich das Eintrittsgeld nicht Wert. Nach den noch anspruchsvollen Trailers habe ich auf einen raffinierten Actionthriller gefreut. Die erste Hälfte bestätigte das ganze auch Passabel. Aber in der zweiten Hälfte ging da die Luft raus. Was am Ende übrig blieb, war eine dünne Story mit anspruchsvollen Actionszenen.

()=()'s Wertung: 3.0 Sterne

weiss nicht so recht. der film an sich ist eigentlich gar nicht so schlecht. aber er enthält einem grossen drawback.
shia labeouf wirkt in seiner rolle total überfordert, er bringt seinen charakter nicht wirklich glaubhaft rüber. für mich ist er der typ schauspieler, der in seinen filmen immer eine gewisse portion humor braucht. so wie in transformers zum beispiel. in den film hat er gut reingepasst. hier irgendwie nicht.
aber ansonsten ist der film trotz seiner abkupferungen bei anderen filmen recht kurzweilig. man setzt sich ins kino und danach vergisst man den film schnell wieder.
meine wertung: aufgerundete 3.5 handys.

therad's Wertung: 4.0 Sterne

Die 1te halbe Stunde ging so. Kubricks Hal 9000 war jedenfalls um Welten besser...

euros' Wertung: 2.0 Sterne

Eagle Eye

Schon in den ersten Minuten reiht sich "Eagle Eye" ganz freiwillig und ohne zu Zögern in die Reihe der Super-Blockbuster zwischen Action und Thriller ein, welche ja nicht erst seit Michael Bay in Mode sind. Somit werden eventuelle Fragen nach Anspruch schon einmal effizient vorgebeugt und man kann sich für die nächsten zwei Stunden beruhigt dem lauten Gewumse und den schnellen Schnitten hingeben ohne jemals auf den Gedanken zu kommen, dieser Film wolle mehr als harmlose Unterhaltung bezwecken.

In der Geschichte steht Jerry im Schatten seines grossen Bruders, der schlauer, erfolgreicher und beliebter war. Das selbe kann man eigentlich auch ganz gut über den Film insgesamt sagen, denn "Eagle Eye" wirkt über weite Strecken wie ein kleiner Bruder von Enemy of the State. Abgesehen davon, dass Tony Scotts grossartiger Paranoia-Thriller eben fesselnder, origineller und durchdachter war. Solche überdurchschnittlichen Qualitäten fehlen in "Eagle Eye" eigentlich auf der ganzen Linie. Den Anspruch der Unterhaltung erfüllt er - wie es sich für ein Budget von 80 Millionen Dollar gehört - dennoch recht gut, sei es auch nur auf technischem Niveau. Die Schnitte sind zackig und geben dem Film zusammen mit dem wuchtigen Sound ein hämmerndes Tempo, dazu kommen die modisch unübersichtlich choreographierten Actionszenen und ein matter, atmosphärischer Farbton, wodurch der Film allein aufgrund optischen und akustischen Reizen den Zuschauer zufrieden zu stellen vermag. Die Story ist dann zwar absolut klassisch und überrascht kaum mit guten Ideen, nichtsdestotrotz kommt sie mit der Zeit ziemlich in Fahrt und schafft die Spannung, die man von einem solchen Film erwartet. Schauspieler gibt es da auch kaum welche zu loben; Shia LaBeouf ist ordentlich und vermag zwar zu gefallen, das selbe gilt für Billy Bob Thornton, während Michelle Monaghan eine Enttäuschung ist.

Somit bewegt sich "Eagle Eye" beinahe auf der ganzen Linie auf angenehmem, überzeugendem Durchschnittsniveau, wäre da nicht sein eigentliches Problem, nämlich die nicht nur mangelnde, sondern komplett fehlende Glaubwürdigkeit. Damit ist sehr wohl keinerlei Art von irgendwelchem Anspruch gemeint, sondern die innere Logik der Geschichte. Die Handlung bewegt sich nämlich zwischen oberflächlich-unrealistisch und dermassen haarsträubend-stupid, dass es manchmal schon beinahe wieder lustig ist. Das Befolgen von Anweisungen per Telefon ist schon seit "Die Hard 3" ziemlich ausgelutscht und auch die ganze Thematik zu Überwachung wurde schon wesentlich besser erzählt, wirkt hier mehr als an den Haaren herbeigezogene Rechtfertigung für den Plot. Und da hilft es auch nichts, in den letzten 30 Minuten noch etwas bei einem anderen Film, "I, Robot", "Ideen sammeln" zu gehen, denn zu diesem Zeitpunkt wissen wir schon längst, dass Will Smith einfach mehr drauf hat.

"Eagle Eye" ist schnelles, oberflächliches und ziemlich spannendes Thrillerkino, das - weil kaum durchdacht - als kleiner Bruder von "Enemy of the State" gerade mal so funktioniert.

jon's Wertung: 3.0 Sterne

Nach dem enttäuschenden Film Disturbia, endlich der grosse Coup von D.J. Caruso. Toller Thriller mit viel Action und hie und da witzigen Sprüchen. Einfach Hirn ausschalten, Popcorn bereithalten und rasante Action geniessen.

daw's Wertung: 5.0 Sterne

Unterhaltsamer und kurzweilliger High-Tech Thriller der sich an den bekannten Vorbilder von Tony Scott etc. orientiert. Der Cast geht in Ordnung (der Boeuf nervt zur Abwechslung mal nicht so heftig), die Action stimmt und der Zuschauer wird mit massig Zukunftsmusik zugespammt....reicht am Ende für knappe 4 Sterne! Enemy of the State gefiel mir um längen besser!

Chemic's Wertung: 4.0 Sterne

Aus einer wirklich guten Idee ist ein wirklich solider Actionfilm geworden. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Der Film regt den Zuschauer zudem zum Nachdenken an, aber ohne groß die Moralkeule zu schwingen. Glücklicherweise ist die Videoüberwachung in Eurooa noch nicht so extrem, wie es in den USA der Fall ist. Der gesamte Cast ist überzeugend.

Leider ist die Story an manchen Stellen wirklich leicht vorhersehbar.

VesperLynd89's Wertung: 3.0 Sterne


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