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Beitrag Vantage Point
Vantage Point oder: Just looking for a little Excitement Terrorismus ist seit der TV-Serie 24 ein beliebtes Thema und wird bis zum Exzess ausgeschlachtet. Das hat inzwischen nicht nur zu einer Übersättigung des Marktes geführt, sondern auch soweit, dass man gewisse Szenarien nicht mehr sehen kann. Vantage Point geht etwas neue Wege und kombiniert das klassische Terrorszenario mit der Erzählweise von 11:14: Zuerst wird ein Vorfall gezeigt, der dann mit mehreren Personen in eigenständigen Handlungssträngen immer mehr erkundet und ausgeleuchtet wird. So hat man am Anfang keine Ahnung, was und warum eigentlich etwas geschehen ist, doch wenn man alle Handlungsstränge gesehen hat, kann man das ganze wie ein Puzzle zusammensetzen. Vantage Point hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Es handelt sich um einen klassischen Terroranschlag und deshalb ist die Möglichkeit, bei jedem Blickwinkel einen neuen Aspekt einzuführen, natürlich eingeschränkt. Darum haben auch die verschiedenen Blickwinkel sehr ähnliche Storyelemente und nach zwei von den titelgebenden acht Blickwinkeln sind bereits alle Informationen vorhanden, um sich die Auflösung zusammen zu reimen, was die Spannung natürlich nicht erhöht. Deshalb muss man sich acht Mal nacheinander etwas ansehen, das fünfzehn Minuten dauert, und im Grossen und Ganzen nochmals wiederholt, was bereits gezeigt wurde. So werden wenige Informationshäppchen mit viel Wiederholungen erkauft, was trotz der kurzweilig inszenierten Handlung sehr bald ermüdend wird. Enttäuschend sind auch die Schauspieler: Dennis Quaid, William Hurt oder Sigourney Weaver, alle agieren nur auf Sparflamme, und Mister Matthew Fox spielt den Agenten noch lustloser als seinen Arzt in Lost. Andere, wie der filmende Tourist, sind zwar von Forest Whitaker gut gespielt, aber man fragt sich ernsthaft, was er in dem Konstrukt zu suchen hat. Fazit: Vantage Point hat sicher mit den verschiedenen Blickwinkeln auf das gleiche Geschehen einen interessanten Ansatz, doch wirklich begeistern kann er nicht. Die Wiederholungen sind zu aufdringlich, man muss sich zuviel mehrmals ansehen und da man auch kaum überrascht ist, setzen bald Ermüdungserscheinungen ein. Unter dem Strich kann man sagen, dass der Film sehr gut choreographiert ist, denn alle Handlungsfäden greifen nahtlos ineinander und ergänzen sich gut, doch etwas mehr Abwechslung hätte dem Film gut getan. Die DVD päsentiert den Film mit einem sauberen Bild, doch qualitativ wirken einige Szenen unscharf und unsauber. Bonusmaterial setzt sich aus zwei Dokumentationen zusammen. Die erste behandelt die Idee und das Konzept hinter Vantage Point, und die zweite vertieft dies noch etwas mehr. Allerdings erhält man kaum konkrete Einblicke in die komplexen Dreharbeiten. Einige Trailer und ein Audiokommentar vom Regisseur runden das Paket ab. |
"Terrorismus ist seit der TV-Serie 24 ein beliebtes Thema und wird bis zum Exzess ausgeschlachtet. Das hat inzwischen nicht nur zu einer Übersättigung des Marktes geführt, sondern auch soweit, dass man gewisse Szenarien nicht mehr sehen kann. Vantage Point geht etwas neue Wege und kombiniert das klassische Terrorszenario mit der Erzählweise von 11:14: Zuerst wird ein Vorfall gezeigt, der dann mit mehreren Personen in eigenständigen Handlungssträngen immer mehr erkundet und ausgeleuchtet wird. So hat man am Anfang keine Ahnung, was und warum eigentlich etwas geschehen ist, doch wenn man alle Handlungsstränge gesehen hat, kann man das ganze wie ein Puzzle zusammensetzen." 24? 11:14?? [Editiert von goodspeed am 2008-09-23 17:44:42] |
Der Film bietet während der ganzen Dauer gute Unterhaltung. Die Harmonie der verschiedenen Geschichten passt gut zusammen, und sind meines Erachtens mal nicht zu sehr gesucht. Obwohl die Geschichte und vor allem auch der Schluss 0815 sind hat mich der Film positiv überraschen können. Aufgerundete 4.5 Sterne |
wirklich gut choreographierter, über die gesamte spieldauer spannender (ja, die 90 minuten vergingen wie im flug!) actionthriller, der mit seiner rückblendenfunktion nicht nur originell ist, sondern auch gut gespielt und inszeniert, sowie musikalisch toll untermauert ist. hat mir sehr gut gefallen |


