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Definitely, Maybe oder: Wer ischs Mami?


Die Actionphase hat Ryan Reynolds nach Filmen wie Blade: Trinity oder Smokin Aces scheinbar vorübergehend abgeschlossen. Schon im sehr guten The Nines hat sich der Mann den Bart abrasiert und kam uns mit glattem Gesicht entgegen. Definitely Maybe stellt allerdings einen Film dar, durch den sich der sympathische Schauspieler richtiggehend kämpfen muss, ohne schlussendlich den verdienten Lohn einzufahren.

Knapp über 30'000 Zuschauer konnte Definitely Maybe in der Schweiz ins Kino locken. Die Geschichte in der Geschichte, in der ein Vati seiner kleinen und niedlichen Tochter eine Story über drei Frauen erzählt, die er im Lauf seines Lebens kennen und liebengelernt hat, kommt nur schwer auf Touren. Auch wenn der Twist (eine der Damen ist die Mutti der Kleinen) auf ein bisschen Verwirrung aus ist, so ist die finale Auflösung schon bald kein Mysterium mehr und der Film plätschert ohne grosse Höhepunkte gegen sein Ende hin.

Das Trumpf-Ass des Films ist die kleine Abigail Breslin (Nims Island, Little Miss Sunshine), die mit ihren grossen Augen und dem süssen Lächeln ihre Filmpartner an die Wand spielt. Auch Kevin Kline hat sich eine lustige Rolle geschnappt, die mehrmals zum mitgrinsen einlädt. Der Rest des Casts, leider auch die Damenwelt, macht einen recht unspektakulären und durchschnittlichen Eindruck.

Fazit: Ryan Reynolds mag ein akzeptabler Schauspieler sein und mit Rachel Weisz (The Mummy returns) und Isla Fisher (Wedding Crashers) hätte aus dem Film durchaus was werden können. Jedoch wird dem Zuschauer ausser durchschnittlichem Humor und einigen romantisch angehauchten Szenen nicht viel geboten. Durchschnittsware, mehr ist aus dem Film nicht geworden.

Als Bonusmaterial wurden ein paar zusätzliche Szenen, ein kurzes Making-Of und ein Blick hinter die Kulissen im Bezug auf die Ausstattung auf die DVD gepresst. Vor allem das Letztere ist recht anständig geworden, wenn die Kulissen immer wieder an die verschiedenen Zeiten, in denen der Film spielt, angepasst werden müssen. Witzig.

Technisch gibts allerdings nichts an der DVD zu rütteln. Der Ton kommt in allen Sprachfassungen deutlich und klar durch die Boxen, die Untertitel sind zahlreich und das Bild vermittelt einen schön bunten und sauber transferierten Film. Daumen hoch in dieser Sektion.

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muri's Wertung: 3 Sterne


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