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Beitrag In the Company of Men
In the Company of Men oder: Unfairer Geschlechterkampf Aaron Eckhart macht momentan als Harvey Dent in The Dark Knight von sich reden. In the Company of Men ist eines seiner früheren Werke, was man nicht nur seinem jüngeren Gesicht deutlich ansieht. Unter der Regie von Neil LaBute (Nurse Betty, The Wicker Man) darf er ein richtiges Arschloch spielen, das einen gemeinen Plan ohne Skrupel in die Tat umsetzt und dem die Gefühle seines Gegenübers scheissegal sind. Die Geschichte, so interessant sie klingen mag, hat ein grosses Problem. Es wird nämlich praktisch ununterbrochen geplaudert. Das mag für Freunde des dialogstarken Films interessant sein, geht aber bald mal auf die Nerven. Vor allem, da es sich bei den Gesprächen meist um irgendwelches Blabla handelt, das nur selten etwas mit der eigentlichen Storyline zu tun hat. So wird der Film zu einer recht mühsamen Angelegenheit und verläuft sich mit der Zeit im Nichts. Erst gegen Ende zieht er nochmals ein bisschen an, aber da ist es schon fast ein bisschen spät. Die Schauspieler, allen voran Aaron Eckhart, machen ihre Sache ausgezeichnet. Zwischen fies, hilflos, überfordert und abgeklärt werden hier alle Facetten geboten, die so ein gemeines Projekt zu bieten hat. Die Charaktere bleiben aber, überraschenderweise, trotzdem eher an der Oberfläche und schaffen es nicht, sich selber ein bisschen interessant zu machen. Das trifft leider auch auf das "Opfer" zu, das keine Chance hat, sich gegen die Herren der Schöpfung zu behaupten. Fazit: In the Company of Men hätte ein kleiner, richtig guter Film werden können. Leider wurde die interessante Ausgangslage durch die ewigen Plappereien mehr als einmal in den Nebenschauplatz gestossen und der Zuschauer braucht genügend Sitzfleisch, um das Ende mitzuverfolgen. Und wenn man bei einem 90 Minuten-Film Sitzleder benötigt, dann spricht das nicht wirklich für den Film... Leider. Die DVD hat eine schöne Galerie und ein paar Trailers zu bieten. Für diejenigen, die es interessiert, kann sogar das Presseheft runtergeladen werden. Ansonsten sucht man vergebens nach Infos über die Schauspieler oder Hintergründe zum Film. Auch technisch müssen Abstriche gemacht werden, da das Bild vielfach mit einem unklaren Film überzogen zu sein scheint und der Ton ebenfalls Mühe hat, ein anständiges Level zu erreichen. |

