Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag The Dark Knight
The Dark Knight oder: Why so serious? Nachdem Christopher Nolan 2005 mit Batman begins einen Neustart der Abenteuer um den DC-Superhelden gewagt hat und dieser immens erfolgreich wurde, wartete nun die Welt auf den nächsten Streich. Bereits in Batman begins wurde zu Ende ja angedeutet, dass der "Joker" seine Hände im neuen Film im Spiel haben würde. In der Person des leider viel zu früh verstorbenen Heath Ledger (Brokeback Mountain) macht dann auch dieser wahnsinnige und irre Superbösewicht in The Dark Knight seine Aufwartung. Und zeigt dem Helden "Batman" auch gleich, wo der Hammer hängt. Bereits in den ersten Minuten werden wir Zeuge, was für ein Kerl dieser "Joker" überhaupt ist. Er kümmert sich einen Dreck um Pläne, Komplizen oder Erfolge. Er sucht das Chaos, lebt die Anarchie. Er ist wie ein Hund, der einem Auto nachrennt. Er muss es einfach tun. Keine Ahnung, was er macht, wenn er das Auto eingeholt hat, aber bis dahin ists ein Heidenspass. So erklärt es immerhin der geschminkte Bösewicht seinen Widersachern, bevor er zum nächsten Schlag ausholt. Christian Bale hat in The Dark Knight alle Hände voll zu tun, kämpft an diversen Fronten und liefert sich mit dem wirklich genial aufspielenden Heath Ledger ein Duell für die Ewigkeit. Was Jack Nicholson für den ersten Batman-Film war, ist der Australier für The Dark Knight. Und der Held ist eh nur so gut, wie es der Bösewicht erlaubt. Hier treffen zwei Schwergewichte aufeinander, und der Ausgang dieses Duells ist lange unklar. Im Schatten dieser Konfrontation, über die inzwischen die ganze (Film-)Welt spricht, entpuppt sich Aaron Eckhardt als Harvey Dent als weiterer Glücksfall. Sein langsamer Zerfall bis hin zur bekannten Transformation in "Two-Face" ist optimal aufgebaut und wird vom Schauspieler aus Thank you for Smoking hervorragend dargestellt. Sein Spiel mit Gary Oldman, der als Polizeichef Gordon überraschend viel Screentime erhält, überzeugt auf der ganzen Linie. Michael Caine als Butler Alfred hat die besten One-Liner, Maggie Gyllenhaal ist Eye-Candy, der "Tumbler" (das Batmobil) hat schöne Auftritte und die Spezialeffekte sind grandios. Ausserdem ist der Film bis in die kleinen Nebenrollen sehr gut besetzt, so dass beispielsweise Fans von Prison Break darauf achten sollten, pünktlich zum Filmbeginn in ihren Sesseln zu sitzen. Fazit: The Dark Knight ist mit 150 Minuten ein bisschen lang geraten, hat aber praktisch keine Schwächen. Der "Joker" ist genial, der dunkle Ritter nah am Abgrund und sogar die "Scarecrow" darf nochmals ihr Gesicht in die Kamera halten. Wenn Batman begins eine tolle Comicverfilmung war, dann setzt The Dark Knight dem Ganzen noch eine Schippe obendrauf. Nicht umsonst wird der Film bereits als Godfather 2 der Comicverfilmungen gehandelt. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 98 Beiträge geschrieben.
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Wohl die beste Superhelden Verfilmung aller Zeiten. Im Gegensatz zu Batman Begins wirkt alles sogar noch weniger comic-mässig: Gotham City beispielsweise ähnelt jetzt schwer dem heutigen Chicago (wo ein grosser Teil des Filmes auch gedreht wurde) und hat etwas vom Style eines Michael Mann. Der gesamte Cast ist nun richtig eingespielt und brilliert in jeder Szene. Doch der Film gehört dem Joker. Heath Ledger (RIP) gibt eine unglaublich grandiose Performance und hebt die Figur des Jokers auf ein komplett neues, aber auch reiferes Niveau. Einziger Kritikpunkt ist für mich (und da bin ich offenbar nicht der einzige) der vergleichsweise etwas lahme zweite Akt nach dem furiosen Start mit dem Überfall. Egal, der Rest des Filmes lässt diesen schwächeren Akt vergessen. The Dark Knight ist absolute Spitzenklasse. Nicht Verpassen! |
Jep, ich kann dem Review von muri nur beipflichten. Der Film ist der Hammer! Ich war während der gesamten Lauflänge bestens Unterhalten und wenn dann die letzten Zeilen des Films gesprochen werden (ich gehe jetzt hier aus spoilertechnischen Gründen nicht ins Detail), läuft es einem einfach eiskalt den Rücken runter. Das ist super Kino! Zu empfehlen jedoch ist, dass man sich "Batman Begins" zuvor nochmals zu Gemüte führt, denn "The Dark Knight" zieht sämtliche Intriegen/Feindschaften/Freundschaften etc. gleich weiter und wartet mit dem einen oder anderen doch recht anspruchsvollen Dialogwechsel und Verhandlungsspiel auf. Ohren spitzen also! Als Filmmusik-Enthusiast muss ich natürlich auch noch kurz los werden, dass die musikalische Idee von Hans Zimmer für die Figur des Jokers super in den Film eingearbeitet wurde (entgegen dessen Präsentation auf dem Album, ohne die Bilder). Wie schon das legendäre Thema zu "Jaws" von John Williams, so künden die charakteristischen Klänge Zimmers in Unbehagen gebette immer jeweils den folgenden (verherenden) Auftritt des Jokers an. Das macht Laune! Two thumps up! Das ist geiles Kino! - bab |
Laut imdb bester Film aller Zeiten. Das wohl eher weniger, aber der beste Film des Jahres. The Dark Knight ist der klar beste Batman-Film, der je gemacht wurde. Die Schauspieler, die Regie, das Setting, die Special-Effects, die Action, einfach alles stimmt. Christian Bale spielt seinen Batman gewohnt sicher und mit der nötigen Coolness. Aaron Eckhart ist der perfekte Harvey Dent. Mit seinem Polikter-Lächeln hat er sofort alle aus seiner Seite. Darum schmerzt es umso mehr, wenn er während des Films zur tragischen Figur wird. Heath Ledgers Joker ist der beängstigende Psychopath seit Chigurh. Dieser Typ macht einem einfach Angst. Gleichzeitig hat er aber auch die meisten Lacher auf seiner Seite. Wenn er zum Beispiel einen Stift verschwinden lässt oder wenn er mit seinem Grinsen halb Gotham in Schutt und Asche legt. Wie schon in Begins erzählt Nolan eine sehr realitätsnahe Geschichte mit viel Gefühl. Die Story ist für eine Comicverfilmung sehr komplex und sehr gut geschrieben. The Dark Knight einem Genre zuzuordnen ist unmöglich. Ist er nun Actionfilm, Drama, Gangsterfilm oder Horrorfilm (Stichwort: Harvey)? Schlussendlich ist es egal, weil das Gesamtbild einfach stimmt. Hat der Film denn auch seine Schwachstellen? Ja leider. Am Ende ist er zu lang. Nolan möchte einfach im ganzen Film zu viel erzählen. Zusätzlich ist die Story an einigen Stellen ziemlich konstruiert. Gesamthaft ergibt dies 5.5 Sterne und eine klare Empfehlung ans Publikum. Geht rein, lasst euch nach Gotham entführen und lasst eure Gefühle für 2 1/2 Stunden Achterbahn fahren. Es lohnt sich. |
der film ist wirklich sehr geil, und heath spielt wirklich erste sahne, joker ist wirklich irre! im lichte des selbstmords von ledger beginnt man schon zu ahnen, dass ledger wohl auch von so einigen "gespensten" verfolgt wurde im privaten. das macht die performance aber noch eindringlicher. ein absolutes must-see movie. einzige kleine schwäche: in der mitte des films gibt es irgendwie einen harten schnitt, bzw. ein absoluter story-wechsel, der dem ganzen etwas den drive nimmt. |
Zitat Ghost_Dog (2008-08-12 02:44:48)
Sorry, aber Heath Ledgers Tod gilt offiziell als unabsichtliche Medikamentenüberdosis und nicht als Selbstmord. Und ich finde das eigentlich eher doof, wenn man von einer Figur, die jemand in einem Film darstellt, auf die Person des Schauspielers schliesst. Der Mann war Schauspieler. Er hat sein Handwerk verstanden und nicht einfach sich selbst gespielt. Ich persönlich fands einfach schade, dass ein so talentierter Mensch so früh sterben musste. Und ich finds auch schade, dass er nicht mehr Komödien gemacht hat, denn wie er in diesem Film wirklich stark zeigt, konnte er perfekt zwischen ernst/bedrohlich und Komik wechseln Spoiler zum Lesen Text markieren
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Zitat pps (2008-08-12 10:16:48)
ich sage nur Spoiler zum Lesen Text markieren
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Etwas ist mir noch speziell aufgefallen: Batman selbst, also Christian Bale hat erstaunlich wenig Screentime (im Vergleich zu Batman Begins). Vielleicht war das aber auch nur Einbildung, weil der Joker in jeder Szene eine riesige Präsenz hat. |
Zitat psg (2008-08-12 17:51:23)
Das Gefühl hatte ich auch. Natürlich sieht man nicht so viel von Bale, wenn er in voller Batman-Montur auftritt. Aber es hat halt schon recht viele Figuren im Film, die auch noch genügend Screentime brauchen (v.a. Joker, Dent und Gordon), damit die Story so reibungslos ablaufen kann. Ich finde aber auch, dass in diesem Film nicht mehr unbedingt Batman alleine im Zentrum steht. Es geht vielmehr um den Themenkomplex des Helden (mit und ohne Maske), der meiner Meinung nach wirklich sehr überzeugend auf drei Figuren verteilt präsentiert wird: Batman ist der Held mit der Maske, der nur nachts und im Geheimen gegen das Verbrechen angehen darf, während Harvey Dent der Held ohne Maske ist, der der Gesellschaft offen und ohne Versteckspiel helfen kann. Bruce Wayne wäre gerne auch so, aber er weiss, dass das für ihn (noch) nicht möglich ist. Dazu kommt dann noch der Joker, der hinter seiner Schminke gar nichts verbirgt und nur noch dieses wahnsinnige Alter Ego ist. Diese Trinität dann im Film aufeinandertreffen zu sehen - wow. Einfach beeindruckend. |
Je mehr ich von The Dark Knight lese, desto weniger kann ich es abwarten den Film zu sehen. [Editiert von therad am 2008-08-13 08:26:22] |
Und wieso stehen da 0 Sterne, während bei den Bewertungen nichts steht? Redaktion? EDIT: Bei mir neuerdings auch... [Editiert von El Chupanebrey am 2008-08-13 13:01:13] |
Zitat El Chupanebrey (2008-08-13 13:00:59)
das weiss die redaktion. wahrscheinlich will man seinen schnitt a bisserl hinabsetzen edit: ist wieder ok. [Editiert von therad am 2008-08-13 13:53:57] |
Habe mich auch schon lange auf den Film gefreut und konnte kaum erwarten bis er endlich ins Kino kam. Der Film vermochte auf der ganzen Linie zu überzeugen. Fand ihn auch nicht zu lang. Am besten gefiel mir der kleine Magic trick vom Joker |
Die Werbung steht outnow.ch teuflisch gut... |
Zitat psg (2008-08-17 14:56:10)
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Der Film scheint im französisch sprechenden Teil der Schweiz bereits angelaufen zu sein...
Vom schauspielerischen her ist der Film erste Sahne (in der Originalversion). Auch von der Musik, Kamera und Effekte (echter Truck ohne Effekte auf den Rücken gelegt, echtes Gebäude in die Luft gesprengt usw.) her versteht es Christopher Nolan, eine düstere Geschichte zu erzählen (anarchistische Angst, Chaos, Terror ohne Plan). Beim Film handelt es sich um einen sehr guten aussergewöhnlichen Film. Jedoch habe ich mir durch all die Berichte etwas mehr erhofft. Dies soll nicht heissen, dass der Film normal gut ist, denn er ist wirklich super, aber eben doch nicht ganz ein Meilenstein in der Filmgeschichte. Er ist wohl eine der besten Comic-Verfilmungen (obschon ich gar nicht weiss, ob Änderungen eingeflossen sind, da ich das Comic nicht kenne), aber der Film des Jahres ist dies nicht. Einer der Filme des Jahres ist The Dark Knight gewiss. Dies hat auch Heath Ledger zu verdanken. Er verkörpert den Bösewicht einfach auf eine geniale Art und Weise. Eine Oscar-Nominierung wäre nachvollziehbar. Gleichzeitig ist aber der frühe Tod von Ledger meiner Meinung auch der Grund, warum The Dark Knight bald Star Wars eingeholt haben dürfte (und nach Titanic auf Platz 2 steht). Denn viele schauen sich den Film bestimmt nur wegen Ledgers Tod an. Fans halt. Ich hätte den Schauspieler nicht einmal gross gekannt. Dass er den schwulen Cowboy spielte? Den Film habe ich nie gesehen. Ich kenne ihn nur von Monster's Ball, doch in diesem Film war er weniger berühmt. Er hat seinen Job jedoch extrem gut gemacht und einen Joker geschaffen, der es mit Jack Nicholson (Batman, 1989) aufnehmen kann. Batman Begins gefiel mir sehr gut, kam aber meiner Meinung nach nicht an die Burton-Filme ran. The Dark Knight tut dies schon eher, wobei mir das Ausschauen der Stadt und Örtlichkeiten aus den Burton-Filmen her fehlt. Bei Gotham City könnte es sich um jede x-beliebige Grossstadt in den USA handeln. Der Beginn wirkt etwas abrupt und am Ende hätte ich gerne noch etwas weitere Informationen erhalten, sonst kann man keine "Kritik" äussern. Schaut euch den Film an (wenn möglich in der Originalversion), es lohnt sich. 10 von 10 Flattermännern. |
Zitat pps (2008-08-12 10:16:48)
klar hat er nicht sich selbst gespielt, hat au nie wer behauptet. aber dass der typ psychische probleme hatte, ist bekannt (und meiner meinung nach praktisch erwiesen), er hat nen riesen cocktail an medis geschluckt, unter anderem schmerzmittel, valium, n mittel gegen angstzustände und ein schlafmittel. alles zeug, welches "kerngesunde" menschen ohne psychische probleme wohl kaum in rauhen mengen und gleichzeitig schlucken würden... deshalb bin ich schon der meinung, dass in seine superperformance in batman auch etwas von seiner "wirklichen persönlichkeit" eigeflossen ist. |
Ich meine auch mal gelesen zu haben das seine psychischen Probleme von den Dreharbeiten von the Dark Knight gekommen waren. Also hauptsächlich mit den Schlafproblemen hatte er von da an zu kämpfen. Er war ja zur Vorbereitung auf seine Rolle 1 Monat lang alleine in einem Motelzimmer und das hat ihm scheinbar nicht so gut getan... Er konnte nachher auf jeden fall zum Teil nur noch um die 2 Stunden schlafen pro Woche, deswegen all die Medis. |
Psychische Probleme wegen The Dark Knight? Quatsch, Ledger hat selbst gesagt: "The Joker was the most fun I've ever had playing a character" |
Zitat psg (2008-08-19 12:48:04)
Danke! Über Ledger und die angeblichen Folgen seiner Joker-Erfahrungen wurde so viel geschrieben, dass es mir echt schwer fällt, auch nur einen Bruchteil davon zu glauben. Ausserdem vermute ich schwer, dass alle diese angeblichen Beweise dafür, dass Ledger gerade wegen dieser Rolle vollends durchgeknallt ist, Zeitungsberichte aus der Zeit sind, wo der Film gar noch nicht angelaufen war und man sich alle möglich schlimmen Dinge vorgestellt hat und seine Performance als DIE Bösewichterverkörperung hochstilisiert hat. Versteht mich nicht falsch, ich finde Ledger als Joker einfach perfekt, aber sooo abgedreht ist die Rolle jetzt wirklich nicht, dass man deswegen wahnsinnig werden würde. Dafür ist der Joker auch viel zu witzig. |
Ja ich habe damit ja auch nicht sagen wollen das er durch diesen Film komplett abgedreht ist. Er hat sich aber auf diese Rolle sehr speziell vorbereitet (sehr lange Zeit alleine verbracht ohne grossen Kontakt zur Aussenwelt usw.) und unteranderem deswegen grosse Schlafschwierigkeiten bekommen. Und ich kann mir schon vorstellen das das an der Psyche nagt wenn man manchmal mehrere Tage nie schlafen kann und wenn dann nur mit Hilfe von starken Medikamenten. |
Zitat psg (2008-08-19 12:48:04)
jaja, das übliche generische PR/Werbe Blabla das alle von sich geben. ach dieser film ist super, wirwaren eine grosse familie, es gab nie zoff, ich fands supoer am set, soviel spass hatte ich noch nie meine meinung: er hatte psychische probleme wegen seines lebens als schauspieler, ich denke, er kam wohl nicht mit dem drumherum klar. wie dem auch sei, dark knight bleibt ein sehr guter film, wieso ist ja eigentlich zweitrangig. |
Zitat Ghost_Dog (2008-08-19 19:31:05)
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War heute in der Vorpremiere! |
War gestern auch in der Vorpremiere und der Film war einfach nur der Hammer! Da ist der erste Teil nur noch ein laues Lüftchen dagegen. Heath Ledgers Performance ist genial, die Action super und die Geschichte auf ihre Weise manchmal grausam bis lustig. Könnte einer der wenigen Filme sein die ich noch ein zweites mal im Kino anschaue |
war auch an der vorpremiere und ich muss sagen der film ist einfach fantastisch. der beste batman-film überhaupt. erzählt eine tolle story, super umgesetzt und hat einige tragische wendungen/momente. das ganze darstellerensemble überzeugt auf voller linie und die musik passt einfach perfekt zu jeder szene. neben ledger's performens ist der score auch ein oscarfavorit. meine meinung hat heath ledger jack nicholson übertroffen mit der darstellung des Jokers. aber das ist meine meinung. was meint ihr dazu? griiz & piiz This city deserves a better class of criminal. |
Es lohnt sich definitiv sich The Dark Knight ein zweites Mal im Kino anzuschauen: Der Film wird bei wiederholtem Schauen fast noch besser. Es ist schlicht und einfach faszinierend wie genau Christopher Nolan das alles bis aufs Detail inszeniert und geschrieben hat. Verdientermassen wird The Dark Knight wohl noch lange als sein grosses Meisterwerk gelten. Jetzt muss er nur noch die Titanic versenken und nächstes Jahr ein paar Goldmännchen (Ledger!) abstauben. Ein Meilenstein im Superhelden Kino! |
Jawohl, The Dark Knight wird enorm gehypt, das aber zurecht. Allein schon Heath Ledgers Performance ist den Kinoeintritt wert. Der ultimative Bösewicht zum ultimativen Superheldenfilm! An diesem Film ist definitiv mehr dran als an den Marvel-Verfilmungen, entsprechend überwiegen nicht die Actionszenen, sondern diejenigen, die mit viel Symbolik und feiner Psychologie angereichert sind. Spoiler zum Lesen Text markieren
The Dark Knight ist neben einer Comic-Verfilmung auch ein brillanter Psychothriller, der unglaublich spannend ist. [Editiert von El Chupanebrey am 2008-09-18 21:59:26] |
Ich fand das Dark Knight eher enttäuschend. - Der Film ist mit über 150 Minuten definitiv zu lang. - Während in Batman Begins Gotham im Gegensatz zu den alten Batman Filmen schon sehr gewöhnungsbedürftig und steril war, kam wenigstens noch ein Grossstadtfeeling auf. Gotham in The Dark Knight hat überhaupt nichts mehr mit Gotham aus den Comics zu tun und von Wayne Manor oder anderen Merkmalen - wie der in Batman Begins etablierten Hochbahn - welche dem ganzen noch Struktur gaben, ist nichts mehr zu sehen. Das könnte in irgend einer Stadt spielen, was dem Film viel Atmosphäre raubt. - Die Handlung dümpelt sehr dahin, kombiniert 4 Handlungsstränge wild miteinander welche mehr oder weniger funktionieren und untereinander verknüpft sind, vermag aber nur an wenigen Stellen mitzureissen. Da kann auch die wirre finale Konfrontation mit dem Joker nicht helfen. - Heath Ledger hat mir seit A Knight's Tale zum ersten Mal wieder in einer Rolle gefallen, doch als Joker hätte er einiges sadistischer sein können. Doch er hat überraschend viel aus seiner Rolle gemacht, da kann er auch nichts dafür, wenn er so idiotische Dialoge erhält. - Aaron Eckhart macht zwar eine gute Figur als Harvey Dent, doch als Two Face ist er weder überzeugend noch glaubwürdig. Obwohl seine Maske sehr gelungen ist. Fazit: The Dark Knight hat mir an einigen Punkten deutlich besser Gefallen wie Batman Begins doch insgesamt hat auch wieder viele Minuspunkte. Die Handlung ist klar der Mittelteil einer Trilogie, hat weder ein ordentlicher Anfang noch ein spektakuläres Finale und dümpelt recht dahin. So hat man zwar eine glaubhafte Midlife Crisis von Batman, eine intensive Konfrontation zwischen Joker und Batman, doch letztendlich ebnet es nur den Weg für den dritten Teil mit viel Füllmaterial. Da er nicht so sarkastisch ist wie Iron Man ist der Spassfaktor auch recht tief und da die Handlung auch nicht mitreisst, schaut man sich den langsamen Zerfall von Harvey an, wie Batman um seine Liebe trauert und zwei drei explsionen, doch wirklich begeistern konnte ich mich nicht für den Film. 4.5 |
Ich bin froh, die Kino-Kritik nicht vor dem Fil gelesen zu haben, denn da wird schon ne Menger verraten. Z.B. wusste ich nichts von Two-Face, hatte es mir aber gleich nach dem ersten Münzenwerfen gedacht. Dieser Film hatte alles. Spoiler zum Lesen Text markieren
es gibt viele Sprüche und lustige Aktionen die man irgendwie krank findet aber irgendwie doch was wahres und normales an sich haben. > Splatter Spoiler zum Lesen Text markieren
Der typ ist richtig gewalttätig, ein wahrer pyschopath. > Spannung Spoiler zum Lesen Text markieren
> Gefühl Spoiler zum Lesen Text markieren
. So unterschiedlich die Situationen auch sind, man fühlt in jeder einzelnen den Schmerz mit. Weitere Positiven Eindrücke: Spoiler zum Lesen Text markieren
Aber was wären die positiven ohne die negativen Eindrücke? Spoiler zum Lesen Text markieren
Fazit: Der Beste Kinofilm im diesem Jahr, die Beste Comic-Verfilmung überhaupt, der am besten gespielte und psychopathischste Schurke. Für mich ist es aber wirklcih der Beste Action-Film aller Zeiten.
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Stimmt das hat mir auch etwas gefehlt. Der Schluss war mir zu offen, er hat die Geschichte weder richtig abgeschlossen noch richtig auf einen dritten Teil hingewiesen, so wies in Batman Begins etwa mit der Joker Karte gemacht wurde. Auch was mit dem Joker passiert, ist mir zu plötzlich gekommen und dann sieht man ihn einfach nicht mehr und er wird nicht mehr erwähnt. Zu viele lose enden einfach |
Zitat Fido (2008-08-22 10:58:17)
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Zitat db (2008-08-22 11:05:33)
Ja habe eigentlich im Vorfeld auch gedacht Spoiler zum Lesen Text markieren
Aber eben mir hat eine etwas klarere Linie am Schluss gefehlt und ein Übergang um was es im nächsten Teil gehen könnte. Spoiler zum Lesen Text markieren
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Zitat db (2008-08-22 09:08:51)
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die erwartungen waren gross, nicht zuletzt nach den vielversprechenden trailern und dem imho genialen batman begins. die erwartungen wurden dann auch erfüllt. schwächen muss ich aber leider auch anmerken, obwohl sich diese nicht entscheidend in der gesamtwertung auswirken, wohl aber im direkten vergleich mit seinem vorgänger batman begins: die storyline gefiel mir im vorgänger einen tick besser und war mir bei the dark knight manchmal etwas zu langgezogen oder zu salopp zusammengetragen. aber das ist lediglich mein eindruck nach der ersten visionierung. diskussionslos die volle punktzahl (auch wenn aufgerundet) |
Zitat db (2008-08-22 11:05:33)
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Das ist grosses Kino. |
Zitat therad (2008-08-22 13:09:20)
Ich bin ja ziemlich sicher, dass es niemals geplant war, dass Spoiler zum Lesen Text markieren
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Ja du hast schon recht aber Spoiler zum Lesen Text markieren
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Ja, da hast du auch recht, aber Spoiler zum Lesen Text markieren
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The Dark Knight Vor längerer Zeit habe ich mal ein wenig in einem Buch gelesen, das davon handelt, dass die Masse meistens richtig handelt. Die Theorie ist, dass wenn man dem Entscheid der Masse vertraut, man in den meisten Fällen richtig liegt. Davon kann jeder halten, was er will. Gerade im Medium Film hat vieles, nach dem die Massen schrieen, sich als nicht beständig im Angesichts des Wandels der Zeit erwiesen. Doch, bei den ganz grossen Kinoereignissen hat sie sich meist als zuverlässigen Ratgeber erwiesen. Neustes Paradebeispiel: "The Dark Knight", der Riesenhit aus den Staaten. Nein, ich plaudere hier nichts, gar nichts über die Handlung aus. Ich will nicht für die geringste Minderung des Kinoerlebnisses von irgendjemandem verantwortlich sein. Hier ist es einmal nicht wichtig, irgendetwas über die Story zu wissen, ausser dass Batman und Joker auftreten. Hier ist es wichtig, Regisseur Christopher Nolan zu vertrauen, meinetwegen auch blind. Man wird es nicht bereuen. Je mehr Überraschung, desto besser. Nur etwas halte ich auf jeden Fall erwähnenswert: Nolan, der sich hier wieder mit seinem Bruder Jonathan zusammentut, pflegt es, jedem seiner Filme ein grossen übergreifendes Thema zu Grunde zu legen. Bei "Memento" war es Erinnerung, bei "The Prestige" war es Illusion und bei "Batman Begins" war es die Angst. Bei "The Dark Knight" ist es das Chaos. Als Filmkritiker, hobbymässig oder nicht, kann man versuchen, die Eindrücke eines Filmes so gut es geht in Worte zu fassen, läuft aber schlussendlich immer die Gefahr, dem Film schlicht und einfach nicht gerecht zu werden. Es gibt jene Filme, da sind Worte überflüssig. Wo man ohne weiteres einen Roman verfassen könnte und schlussendlich doch nichts wichtiges gesagt hat. Wo das Wichtige, das Essenzielle, das Ausschlaggebende sich in einem Wort auf den Punkt bringen lässt: Das Erlebnis. In dem Sinne kann ich zwar davon schwärmen, wie grandios die Schauspieler, wie unbeschreiblich Heath Ledger, wie bahnbrechend die Actionszenen, wie unglaublich fesselnd und komplex die Story sei, aber es bleibt irgendwie überflüssig. Sie müssen den Film gesehen, am eigenen Leib erfahren haben. Ja SIE, genau sie sind sind angesprochen! Wenn sie immer noch Zweifel haben, weg damit! Man bekommt im Leben nur selten so viel für so wenig Geld geboten. Ich habe es bisher genau drei mal erlebt, dass im Kino applaudiert wurde. Das erste Mal war bei "The Lord of the Rings: Return of King", das zweite Mal bei "Episode 3: Revenge of the Sith" und das dritte Mal... sie haben es erraten. "The Dark Knight" ist einer der wenigen Filme, die den Adelstitel "Meisterwerk" verdienen: Niederschmetternd, masslos, unvergleichlich. Und düster. Aber wir wissen ja: "The night is darkest just before the dawn." Es geht gar nicht anders, als dem Film die Höchstwertung zu geben. Zumindest ist dies fürs erste der Eindruck, den ich nach diesem aussergewöhnlichen Kinoereignis habe. 6 Sterne |
Zitat Dirty Harry (2008-08-22 19:15:01)
Ich kann das so unterschreiben und hab dem nix hinzuzufügen^^ |
Ich hatte noch nie so hohe Erwartungen an einen Film. Seit gut acht Monaten quälte mich die Vorfreude. Doch wie es nun mal ist endet jede Vorfreude. Grandios, Perfektion, einfach Genial. So präsentiert sich The Dark Knight. Muss zuerst gestehen, dass ich eher einen knallharten Actionstreifen erwartet habe statt ein Psycho-Thriller/Drama. Schon von den Trailers her deutete alles auf ein Actionfilm hin. Es muss natürlich nicht heissen, dass es kaum Action hat, diese hat es zugenüge. Doch ich habe (noch) mehr Explosionen erwartet. Aber das macht den Film keineswegs schlechter, sondern besser. The Dark Knight ist ungeheuer spannend. Dies verdankt der Streifen, der gut durchdachten Story. Die viele hervorragende Szenen zur Schau stellen. Die ganze Atmosphäre ist schlichtweg Phänomenal. Die Inszinierung ist extrem Dicht und bis ins kleinste Detail erarbeitet. Ein Weiterer Positiver Punkt sind die rasanten Actionszenen. Oben habe ich schon erwähnt, dass ich in diesem Punkt ein bisschen mehr erhofft habe. Aber wenn es kracht dann geht die Post erst richtig ab. Dazu kommen noch die genialen Schauspieler. Wer hier natürlich die Krone bekommt ist der tragisch verstorbene Heath Ledger. Der jeden an die Wand spielt und schon nur das Eintrittsgeld wert ist. Das einzige was mir vielleicht nicht so gepasst hat, war das Ende. Jedenfalls mit diesen vielen Positiven Feedbacks kann man den unspektakulären Schluss locker in den Schatten stellen. Fazit: Die beste Comicverfilmung aller Zeiten. |
PERFEKT! |
So nun sind wir auch gerade aus dem Kino gekommen und der Film war wirklich toll. Einer der Filme bei denen man denkt: WOW, schon vorbei und das bei dieser Spielzeit. Das Gute wurde hier schon oft geschrieben und es stimmt: - Spoiler zum Lesen Text markieren
- Rachel fällt im ganzen Film ab. - Alfred verzückte mich und hatte nette Auflockerungsdialoge - Man hat richtig Spass am Film (Joker & Alfred) - schlecht fand ich Gotham als Stadt. Sie war mir zu hell und die Wayne'sche Bahn durch Gotham fehlt in jeder Stadtszene. Das raubt der Stadt viel Flair und könnte wirklich irgend eine Grossstadt sein, Gotham war es meiner Meinung nach nicht. In "Batman begins" fühlte ich mich viel mehr in Gotham. Alles in allem, mit ein paar kleinen Logikfehlern und "losen Enden" 5.5 Sterne und das gibt bei mir auch 6! Ganz klar der bislang beste Film des Jahres und wahrscheinlich des Jahrhunderts (ist ja auch erst knappe 8.5 Jahre alt |
Fand den Film echt langweilig. Naja, ich steh halt nicht auf Comicverfilmungen. Erwachsene die sich als Fledermaus verkleiden und Bösewichte die sich schminken. Einfach nur kindisch. Ts, ts. [Editiert von Adriqn am 2008-08-24 06:06:24] |
Zitat Adriqn (2008-08-24 05:58:00)
Millionenfrage: Was ist kindischer? Batman und seine begeisterten Anhänger oder jemand der mit Comicverfilmungen und verkleidete und geschminkte Progagonisten nichts anfangen kann, denn Film schauen geht und nacher eine nichtsagende gar unnötige Filmkritik und Wertung abliefert? |
Zitat filmsüchtig (2008-08-24 07:14:28)
Batman und seine begeisterten Anhänger. |
Zitat V8 Power (2008-08-24 02:58:00)
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Zitat Adriqn (2008-08-24 05:58:00)
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Zitat Adriqn (2008-08-24 05:58:00)
Wenn du nicht auf Comicverfilmungen stehst, warum schaust du dir den Film an??? |
Und dann drückt er auch noch unseren sensationellen Schnitt auf 5.7 runter! |
Zitat ()=() (2008-08-24 12:55:50)
Adrign ist wohl leider einer der vielen Gaffer die Heath in seiner letzten Rolle sehen wollten, aber mit dem Filmgenre gar nichts anfangen können. |
Also gut, der Film ist wirklich ganz grosse Klasse. Er erzählt packende Geschichten und ist mit seinen 150 Minuten keine Minute zu lang. Er versetzt den Zuschauer in eine bedrückende Stimmung und vermag teilweise sogar zum Nachdenken anzuregen. Die Frauenrollen haben es in Batman-Filmen bekanntlich nicht sehr einfach. Trotzdem hat man mit der Gyllenhaal eine Klasseschauspielerin engagiert, die trotz wenig screentime glaubwürdig wirkt. Bale, Oldman, Caine und Freeman sind tadellos. Zur Leistung von Ledger kann ich mich den bisherigen Meinungen anschliessen. Ganz einfach grandios. Der Vergleich mit Jack Nicholson drängt sich meiner Meinung nach nicht auf. Da der Film nicht dem klassischen Comic-Stil wie in den Burton-Filmen folgt, gibt dies Ledger die Möglichkeit, die Rolle viel düsterer und um einiges bösartiger zu interpretieren. Ein allfälliger Vergleich zu Nicholson schlägt daher fehl. Und da wären wir auch schon bei den klitzekleinen Abzügen. Vom klassischen Gotham ist eigentlich gar nichts geblieben. Der Film spielt in Chicago und das sieht man auch deutlich. Man kann nun aber so lange nach Abzügen suchen wie man will. Die Liste der positiven Aspekte des Films ist so lang, dass er locker über den 5.5 Sternen liegt und daher eine 6 verdient hat. Ich blase ins selbe Horn und da erklingt es schon: Meisterwerk!! Meisterwerk!! |
Zitat filmsüchtig (2008-08-24 14:09:02)
Nö. Mir war's gestern langweilig und nachdem ich diese ganzen Kommentare gelesen hatte, dachte ich das dieser Film was besonderes wäre und ich meine Meinung über dieses Genre nochmal überdenken sollte. Ein Glück dass ich dafür nicht auch noch Geld ausgegeben habe. Zitat El Chupanebrey (2008-08-24 12:05:38)
Ja wirklich intelligent. Spoiler zum Lesen Text markieren
[Editiert von Adriqn am 2008-08-24 15:46:33] |
Solch lächerliche Begründungen hab ich schon lange nicht mehr gelesen. |
Zitat Adriqn (2008-08-24 15:42:36)
sorry, aber das grenzt schon fast an blinder ignoranz - es sei denn, dass heath ledger allgemein bei dir nicht gerade punkten konnte. aber schon rein objektiv gesehen - ob man heath mochte oder nicht, ob er auf tragische weise gestorben ist oder was auch immer - seine performance ist absolut brilliant, basta! 2 sterne für einen qualitativ hochstehenden film seines generes, dafür 6 sterne für knut und seine freunde und (noch schlimmer:) the fast and the furious 3? ich denke, das erübrigt sich... |
Hey Leute, nemmt Adriqn einfach nicht ernst. Das sind unbedarfte Kommentare ohne stichhaltigen Hintergrund. Hat gestern einfach Swiss Date in der Endlaufeschlaufe gesehen. Zudem war gestern auch kein "Wetten, dass...". Kann schon mal passieren, dass man bei zu viel Freizeit das Forum zuspamt. Etwas bedaurlich allerdings, dass diese Person ihre eigenen Präferenzen nicht kennt. Ts, ts (give me a break) |
Zitat Adriqn (2008-08-24 15:42:36)
Jetzt ist die Frage: Bist Du ins Kino eingeladen worden oder hast Du dieses Meisterwerk in einer sauschlechten Qualität als Download angeschaut? [Editiert von filmsüchtig am 2008-08-24 17:03:07] |
Zitat Adriqn (2008-08-24 15:42:36)
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Ja weisst du, auf dem Niveau von Leuten, denen das Wort Dialektik gar nix sagt, mag der Film vielleicht wirklich nicht sehr intelligent erscheinen. Bzw hast du eine Sekunde darüber nachgedacht, was der Film uns sagen will? Und er hat so einiges zu sagen. Nichts gegen abweichende Meinungen, aber man sollte diese schon etwas begründen können. [Editiert von Dirty Harry am 2008-08-24 17:31:11] |
Zitat Dirty Harry (2008-08-24 17:30:57)
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Zitat filmsüchtig (2008-08-24 17:02:00)
Ändert die Qualität des Bildes irgendwas an der Handlung? |
Zitat Adriqn (2008-08-24 17:43:27)
Weisst du, so ein kluger Mann hat mal gesagt: Aufklärung bedeutet also, dass man sich Gedanken zu etwas machen soll und zwar seine eigenen Gedanken. Du scheinst beides nicht zu tun und forderst nun, dass ich dir das abnehme. Aber gut. Ich glaube, der Film will uns beispielsweise sagen, dass das absolute Chaos nicht die Natur des Menschen ist, dass der Mensch zu einem geordneten Zusammenleben in der Lage ist, dass die Masse keinen "Führer" an ihrer Spitze braucht. Achja, und aus Trotz nochmals einen Stern abzuziehen zeugt auch nicht gerade von altersgemässem Verhalten, Mr. Comics-sind-ja-so-kindisch Zitat Adriqn (2008-08-24 18:03:21)
ernst nehmen! Gilt auch für Downloading. [Editiert von Dirty Harry am 2008-08-24 18:08:28] |
Zitat Adriqn (2008-08-24 18:03:21)
Sorry - dann bist Du wirklich die Banause. Nicht nur Bild sondern auch der Ton sind entscheidend. Habe den Film gestern in digitaler Technik im Abaton gesehen. Der Sound eine Wucht - das Bild bestechend. Der Film braucht die grosse Leinwand mit dem gestochen scharfen Bild. |
Find ich gut wenn die Masse mit dieser Erleuchtung aus dem Kino kommt. Anders als durch Comics scheint man solcherlei nicht mehr vermitteln zu können.
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Alles wurde hier schon gesagt. |
leute, leute, leute... was schreibt ihr euch die finger wund wegen eines prachtexemplars von einem höhlentroll? das vorgehen des kleinen adrians ist doch sowas von durchschaubar: such dir einen allgemein geschätzten film aus, und hack darauf rum... die empörten reaktionen sind garantiert. den umgekehrten ansatz hat er auch schon mal versucht, da wurde dann "the fast and the furious: tokyo drift" zum absoluten meisterwerk: Zitat Adriqn (2006-07-18 12:29:15)
funktionierte leider nicht so ganz, die reaktionen blieben ziemlich aus... also, ignoriert die kleine torfnase doch einfach. ist wohl bloss ein weiterer fall von "ich hätt' so gerne eine freundin...". |
Zitat gargamel (2008-08-24 19:36:10)
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Meine Erwartungen wurden vollauf erfüllt. Obwohl ich ausnahmsweise meine Erwartungen nicht tief halten konnte (wie ich es aus Selbstschutz vor Enttäuschungen oft tue |
Zitat gargamel (2008-08-24 19:36:10)
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Zitat gargamel
[Editiert von Adriqn am 2008-08-25 02:17:53] |
Zitat Adriqn (2008-08-25 02:16:45)
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Für mich wars glaub wohl der beste Film den ich je gesehen habe. Es stimmt einfach alles. Jedem Schauspieler wird seine Rolle abgenommen und natürlich macht der Joker eine sensationelle Figur. Die Macher werden es schwierig haben, im dritten Teil einen ebenbürtigen Schauspieler zu finden. Aber zurück zum Film: Er bietet genug Action, die Dialoge sind super und das Psycho-Spiel zwischen den drei Figuren Joker-Batman-TwoFace ist genial gemacht. Aber nicht nur Action, sondern auch Humor und Dramatik sind Merkmale des Films. Genau diese bunte Mischung zeichnet den Film so gut aus. Fazit: Ein absolut sehenswerter Film der nicht nur wegen des Jokers überzeugt. Für alle Fans ein MUSS und für alle anderen ist es sicher nicht Schade sich diesen Film auch mal anzuschauen. Man wird garantiert nicht enttäuscht! |
Wirklich ein guter Film. Spoiler zum Lesen Text markieren
[Editiert von S-E-A-L am 2008-08-26 17:35:31] [Editiert von S-E-A-L am 2008-08-26 17:36:09] |
Zitat El Chupanebrey (2008-08-24 12:04:09)
Das ist eine reine Überlegung. Jemand, der nicht mehr schlafen kann, dann wahllos Tabletten in hogen Dosen einwirft und stirbt... nun ja, ich bezweifle hier einfach, dass er vollkommen clean war. Es erinnert mich an den Hauptdarsteller von "The Crow". Deswegen meine Vermutung. Auch wenn ich mir andere Artikel über ihn durchlese scheint es, als stand er in Hollywood ziemlich unter Erfolgsdruck seit "Brokeback Mountain. Das kann sehr starke Probleme auslösen, wenn man das nicht gewohnt ist oder nicht erträgt. |
Ich fand den Film wirklich oberklasse. Schauspieler, Story, Design.... HUMOR (!) ja genau. Es gab Szene da hab ich mich köstlich amüsiert. Spoiler zum Lesen Text markieren
Seit langem (eigentlich seit HDR1) wieder einmal ein Film, der mich richtig an den Sitz genagelt hat. Sehr schön.... Fazit: Schau oder stirb!!! =P |
Eindeutig schwächer als Batman Begins. Und auch beim vielbeschworenen Tiefgang hinkt er seinem Vorgänger hinterher. Was so cool am Joker sein soll? Keine Ahnung. Das ist einfach ein Typ mit Vollmeise und Dynamit. Viel zu lang geraten. Teile ziehen sich etwas in die Länge. |
Zitat ()=() (2008-08-24 12:55:50)
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Ein wirklich geiler Streifen mit einem Extrem Starken Joker. Extrem Schade fand ich allerdings das man die Idee Two Face eine Entwicklung über 2 Filme zu geben nicht umgesetzt hatte. Allerdings vermute ich wirklich stark das diese Entscheidung nicht auf Nolan's Mist gewachsen wahr. Ganz klar trotz der Sache mit Two Face eine der Stärksten Comic Umsetzungen die es jemals gegeben hatte |
netter streifen. ledgers joker wird wohl als eine der pop-ikonen dieses (film-)jahrzehnts in die geschichte eingehen. chapeau. o-ton aus dem pausengespräch des zuschauergrüppchens neben mir: "dä wo de joker spillt isch im fall tod" - "ja?" - "ja, häsch nöd gwüsst? dä hugh ledger." - "echt?" - "ja, er hät selbschtmord gmacht." geschichte auf gutem niveau, etwas zu lose ("batman begins" war stringenter), aber geht in ordnung. wohltuend düster, hübscher schluss. optisch praktisch makellose: es wird viel zeugs in die luft gejagt, schweres gerät fliegt durch die gegend und batmans 007-ausrüstung hat auch einige neue features bekommen. batbike sah allerdings scheisse aus (ok, Spoiler zum Lesen Text markieren
insofern vergeben und vergessen...). btw: ich hoffe in einer allfälligen fortsetzung kommt wieder mal ein batwing zum einsatz (das aus dem ersten burton-film ist für mich unerreicht), oder wenigstens ein batcopter... wo ich den sich überschlagenden kritiken nicht so ganz folgen kann ist die sache mit dem ach so tiefen tiefgang und den brillianten philosophischen denkanstössen (nicht, dass ich das von einer comicverfilmung erwarten würde). "the dark knight" verkündet doch eher binsenwahrheiten und sein personal ist zwar genauer gezeichnet als bei den meisten anderen comicverfilmungen, es sind aber schlussendlich immer noch karrikaturen (auch kein vorwurf). |
Wuff, dass war ja ein Abenteuer. - Tow Face Maske kann man nicht ernst nehmen! Spoiler zum Lesen Text markieren
Noch brutal wenn Heath im Interview sagt "das war meine beste Rolle und wohl auch die beste die ich je spielen werde". Oscar Nomination! [Editiert von sj am 2008-09-06 15:33:23] |
Diverse Leute haben Vorbehalte gegen den Film, weil es eine Comic-Verfilmung ist. Ganz interessant wäre folgendes Szenario gewesen: Der Joker kämpft nicht gegen Batman, sondern gegen normale Cops. Dann könnte so etwas wie The Silence of the Lambs entstehen... |
James "Batman" Bond mit Elektro-Moped?!?! Der Film ist etwas lang geraten, der ganze Technik-Schrott erinnert sehr an einen 007 und Christian Bale passt meiner Meinung nach nicht in die Rolle des Batman. Der Joker ist der stärkste Charakter dieses Filmes und vielleicht wäre eine Ausrichtung des Filmtitels nach ihm gar nicht mal übel gewesen. |
Der zweite Batmanstreifen von Chris Nolan bleibt dem düsteren, realistischen Styl des Vorgängers treu und präsentiert mit Heath Ledger und Aaron Eckhard zwei grossartige Gegenspieler. Die Schauspieler aus dem ersten Teil (Freeman, Caine, Oldman und natürlich Christian Bale) machen ihren Job wiederum grossartig. Trotz actionreichen Verfolgungsjagden und atemberaubenden Explosionen wirkt der Film mehr wie ein düsterer Thriller, denn als eine Comicverfilmung. Diverse Anspielungen auf den amerikanischen War on Terrorund seine Folgen geben ihm zudem eine gewisse Aktuallität. Dennoch ist der Film nicht ganz perfekt. Spoiler zum Lesen Text markieren
Diese "Schnitzer" kosten den Film die Bestnote, und er muss sich in meiner persönlichen Batskala mit dem zweiten Platz direkt hinter Batman returns zufriedengeben. Fünf von sechs möglichen Batsignals an Gothams Nachthimmel [Editiert von Adörli am 2008-09-09 15:14:06] [Editiert von Adörli am 2008-10-19 21:25:41] |
Der Film ist sicherlich einer der besten des Jahres. Zwar für mich nicht der beste aber sicher in den Top 3. Ich beginn mal mit dem Negativen: - Nach dem "Intro" des Jokers ist der Film ein bisschen langatmig in der ersten Hälfte und kann mit der extem genialen zweiten Hälfte nicht mehr mithalten. Spoiler zum Lesen Text markieren
- Der Film ist düster und abartig witzig zugleich Also das gibt eine Note von 5.5 und das wird natürlich aufgerundet. I can make my pen dissappear |
Zitat Adriqn (2008-08-24 15:42:36)
hihi.... musste grad lachen! also das mit dem oscar und der standing ovation kann ich mir vor meinem geistigen auge auch schon lebhaft abrufen :-) ich hab den film noch nicht gekuckt - bin eigentlich auch absolut kein batman fan bisher hat mir die glotze ausgereicht um diese filme zu "streifen". aber "batman for begins" war erfrischend anders. naja, jedenfalls will ich mir im kino selbst davon ein bild machen - nicht nur wegen den vielen sternen hier. |
Zitat Profikiller (2008-09-16 20:33:46)
ja, auch der titel war erfrischend anderst.... |
Zitat siamolo (2008-09-16 23:12:30)
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naja - mein genre liegt halt einfach ganz wo anders :-) n.t. der titel ist ja auch irgendwie voll kreativ! sowas müsste man sich schon merken können. [Editiert von Profikiller am 2008-09-17 19:41:06] |
Mit einem Gefühl von Wehmut, verliess ich das Kino. Es war schon ein komisches Gefühl, einen Toten zu sehen, in seiner letzten Rolle, die ihm ausserdem nicht so gut getan hat. Heath Ledger wurde das Opfer eines grossen Mantras, des Method Actings. Der Joker, ist ein anderer als der aus dem allerersten "Batman". Ledger machte aus ihm einen unberechenbaren Psychopathen der wie eine Urgewalt durch den Film fegt und nix und niemanden verschont. Christopher Nolan, hat Gotham City in das Licht geführt, doch die Fassade der Grossstadt bröckelt noch mehr als im letzten Teil. Die Story ist extrem sprunghaft und die Taten des Jokers, sind am Anfang nicht nachvollziehbar oder verständlich. Es geht ihm nicht um Geld oder andere marterielle Güter, sondern nur um Anarchie und Chaos. Schon das genial gefilmte Intro, zeigt das "Batman" fast völlig in der Realität angekommen ist. Seine Gegner sind Menschen, wohl eher Freaks und da er auch wie sie ist, kann er den Joker letztlich nicht töten. Ohne den geschminkten, schmatzenden und zynischen Bastard währe der Anti - Rächer ein Schatten seiner Selbst. Batman, hervorragend von Christian Bale gespielt, schafft sich diese Feinde selbst. "The Dark Knight" möchte mehr sein als eine Comicverfilmung und das gelingt ihm auch gut. Er atmet den heutigen Zeitgeist und nimmt Ereignisse der jüngeren US - Geschichte mit auf, um ein bitterböses Moritat auf die Verrohung und Selbstzerstörung der Menschen zu zeichen. Wenn aus dem einstigen Saubermann Harvey Dent, die Horrorfratze Two - Face wird, hat der Film sein Ziel souverän erreicht. Nolan kann "Begins" locker überbieten und schafft, trotz einiger Längen einen packenden Reisser, dem es an krassen Szenen nicht mangelt. Einer der Filme des Jahres. |
gerade mal wieder "the long halloween" von loeb/sale gelesen. und da fiel es wie schuppen aus meinen haaren: das ding war ganz offensichtlich nolans blaupause für seine interpretation des batman-universums: der versuch der annäherung an die realität, die art wie bats, dent und gordon zusammenarbeiten, szenen, die praktisch 1:1 in die filme einflossen, ganze plotteile die übernommen wurden, charakterisierungen der figuren sowieso, etc. etc... alles schon da. na, es gibt sicher dümmere orte, um sich zu bedienen... [Editiert von gargamel am 2008-09-22 12:37:09] |
der film hat ja einige anleihen an den comics, nicht nur The long Halloween, aber auch ich fand, dass davon mit am meisten in den (absolut grandiosen) Film eingeflossen ist. |
Zitat gargamel (2008-09-04 23:41:34)
Schön den Ball flach halten und dann doch 5 Sterne zücken |
Zitat sj (2008-12-23 14:25:47)
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Zitat gargamel (2008-12-26 11:28:21)
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Der Film hat mir beim zweiten Mal schauen nochmals besser gefallen von 4.5 Sternen auf 5.5. Schon extrem klasse gemacht. Und vorallem ist alles sehr schön gefilmt - dennoch zackig. So hätte der Bond sein müssen (ohne diesen Wackeleffekt). |

