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Beitrag April Fool's Day

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April Fool's Day oder: Ha ha, oder so...


Sequel, Remake und Straight to DVD sind die Unwörter der letzten Jahre. Auf April Fool's Day treffen gerade zwei dieser Unwörter zu. Zum einen ist er das Remake des 1986 erschienenen Originals, und wie viele Remakes und Sequels in letzter Zeit wurde es nur für den DVD-Markt produziert. Das muss jedoch nicht unbedingt heissen, dass es ein schlechter Film ist, denn inzwischen haben Staight-to DVD-Produktionen ebenfalls ein Millionenbudget und können in gewissen Fällen durchaus mit Kinoreleases mithalten. Bei April Fool's Day gibt es jedoch wieder einmal kaum etwas Positives zu berichten.

April Fool's Day startet bereits auf dem falschen Fuss und beginnt die Handlung mitten auf einer Party, die einen ebenso ungünstigen wie langweiligen Einstieg in den Film bietet. Innert kürzester Zeit gehen die schlecht gespielten Schablonenfiguren auf die Nerven, und man fragt sich, was da überhaupt gefeiert wird. Auch sonst muss man für einen Film, der Aprilscherze als Thema hat, die Lacher nahezu suchen. Ausser ein paar lächerlichen Szenen und peinlichen Newsreportagen gibt es recht wenig, was den Zuschauer wirklich unterhalten, geschweige denn mitreissen könnte. Hier stellt sich auch die Frage, weshalb sie den Film überhaupt Remake nennen, wenn sie nicht einmal die guten Seiten des Originals übernehmen und bis auf ein paar gemeinsame Storypunkte etwas völlig Eigenständiges konstruieren.

Normalerweise lebt ein Horrorfilm von Spannung, Intensität, einem interessanten Szenario oder einem interessanten Killer. Bei April Fool's Day findet man nichts davon. Die Handlung dümpelt spannungslos daher und entpuppt sich mehr wie eine unmotivierte Schnitzeljagd als ein witziger Slasher mit ein paar Toten. Dazu kommt noch, dass das ganze auf PG13 getrimmt ist, also fallen die eigentlichen Todesszenen ebenfalls sehr unspektakulär aus. Wenigstens kann sich der gelangweilte Zuschauer noch damit beschäftigen, unter den Teenies nach dem Mörder zu suchen. Etwas konnte jedoch noch für eine positive Überraschung sorgen: Nach rund 70 Minuten nervender und langweiliger Horrorroutine haben sie es geschafft, einen durchaus unerwarteten und überraschenden Schluss aufs Parkett zu legen, der das Trauerspiel doch noch gelungen abschliessen kann.

Fazit: April Fool's Day ist wieder einmal ein äusserst schlechtes Remake geworden, das nur wenige Punkte des Originals übernimmt und ansonsten sein eigenes Süppchen kocht. Neben der langweiligen und missratenen Handlung sind es auch die schlecht gespielten Reissbrettfiguren, welche die grössten Killerkriterien sind, denn man interessiert sich keine Sekunde für sie, weshalb sie auch nach ihrem Ableben kaum vermisst werden. Obwohl das Ganze sauber produziert ist und auch eine gelungene Auflösung bietet, kann dies nicht über fundamentale Schwächen hinwegtäuschen, welche den Film langweilig bis schlichtweg peinlich machen.

Die DVD wiederum bietet den Film in einer sehr sauberen und guten Bildqualität und kann auch mit klarem Ton überzeugen. Dieser arbeitet jedoch kaum mit dem Surround und lässt in keinem Moment zusammenzucken. Das Bonusmaterial beschränkt sich auf ein paar Trailer von anderen Filmen und liefert überhaupt keine Hintergrundinformationen über den Film.

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db's Wertung: 1.5 Sterne

Hab mal das Original auf DVD besessen, was immer noch lächerlicherweise Indiziert ist gehabt. Nun ja weder das Original, noch das doofe Remake, was ja angeblich 16 Mio.$ gekostet haben soll, taugen was. Verschwendete Zeit.x(

mülltonne's Wertung: 0.0 Sterne


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