Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Wanted
Wanted oder: Kleiner, gewalttätiger Matrix-Bruder auf Speed Wenn Wanted ins Kino kommt, ist die Blockbustersaison eigentlich schon vorbei. Tony Stark verwandelte sich in Iron Man, Indy schwang seine Peitsche, es folgten Hancock, Batman, Hulk und der Kung Fu Panda. Und auch die Mumie kehrte in der Gestalt von Jet Li zurück. So steigt beim Zuschauer am Ende des Sommers wieder die Lust, Anspruchsvolleres zu sehen, sich an den Schauspielkünsten der Stars zu erfreuen und schon potenzielle Oscar-Kandidaten ins Auge zu fassen. Der Kino-Liebhaber tut jedoch gut daran, sich die Blockbusterstimmung noch bis Mitte September aufzuheben, denn jetzt kommt Wanted! Timur Bekmambetovs Hollywood-Regiedebut - er hatte zuvor die russischen Hits Night Watch und Day Watch inszeniert - legt eine unglaubliche Vitalität und ein horrendes Tempo an den Tag, gepaart mit einer eigenwilligen, aber stets energetischen Inszenierung. Wenn Kugeln um die Ecken fliegen, die Figuren in Zeitlupe Stunts vollführen und sich die Kamera scheinbar schwerelos im Raum bewegt, fühlt man sich nicht zu unrecht an The Matrix erinnert. Bekmambetov weiss jedoch, dass es für einen überzeugenden Action-Film nicht einfach reicht, das erfolgreiche Muster zu kopieren, sondern einen eigenen Stil zu entwickeln. So ist Wanted kernig und roh, strotzt vor Gewaltszenen und nackter Haut. Der Regisseur erschafft Bilder, die mit Hilfe der visuellen Spielereien aufgemotzt werden und so den Look des Filmes von der traditionellen Hollywood-Inszenierung hervorheben. Bekmambetovs grosser Schachzug ist die ungewöhnliche Besetzung des Nobodys mit dem schottischen Schauspieler James McAvoy (Atonement), den man nicht wirklich in einem Actionfilm vermuten würde. Gerade dies verleiht ihm aber die Aura eines gewöhnlichen Menschen, der den Helden in sich entdeckt. Eine perfekte Wahl. Daneben glänzen Angelina Jolie als die wohl sexieste Auftragskillerin aller Zeiten und Morgan Freeman in seiner Stammesrolle als weiser Leitwolf. Sicher, die Story von der geheimen Organisation, die das Gleichgewicht der Erde aufrechterhält, ist Quatsch. Sie hätte ja auch ziemlich versagt in den vergangenen Jahrhunderten. Inquisition, Weltkriege usw.. Aber darum geht es nicht wirklich. Eine Comicverfilmung ist selten logisch und der Zuschauer weiss, dass physikalischen Gesetzen dabei etwa so viel Wert beigemessen wird wie den Dialogpassagen. Wird dem Zuschauer diese Absurdität des Gezeigten jedoch bewusst, verliert Wanted seinen Reiz. Deshalb: Der Film soll Spass machen und nicht geistig bereichern. Damit reüssiert er und lässt Hancock und Konsorten weit zurück. Anschnallen, Hirn ausschalten, geniessen! Es folgt die Actionfahrt des Sommers! |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 66 Beiträge geschrieben.
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Zitat hut (2008-07-30 21:35:00)
Im Comic von Mark Millar - in dem die Hauptfigur übrigens wie Eminem aussieht - ist es auch keine Organisation von Auftragskillern, sondern es sind Spoiler zum Lesen Text markieren
Teilweise ist das schon etwas gar heftig, da freuts einen fast schon, wenn der Film etwas abgeschwächter und gestylter daherkommt. Ich freu mich jedenfalls wahnsinnig auf den Film! [Editiert von pps am 2008-07-30 23:47:17] |
Naja... der Disput zwischen mir und hut über diesen Film zeigte, dass wir dieses Streifchen jeweils individuell "zu schätzen" wussten. "Der Streifen basiert auf einer Comicvorlage, welche er akribisch in gefilmte Bilder umgesetzt hat. So überzeugt dieses Werk dann auch im visuellen Bereich mit blitzschneller Bildmontage, durchsetzt mit extremen Slow-Motion-Effekten. So kann der Zuschauer in manchen Szenen dem Kugelhagel à la "The Matrix" folgen, um dann in der nächsten Autoverfolgung in einem Bildgewitter wieder unterzugehen. Optisch macht der Film also durchaus etwas her und die Starbesetzung liefert sich ein blutiges Gefecht. Das alles wird auch noch von einer gelungenen Filmmusik begleitet. Dafür scheitert auch diese Comic-Verfilmung wieder an der Handlung. Dem visuellen Rausch fällt die teils haarsträubend realitätsferne und simple Geschichte komplett zum Opfer und das kann ärgern. So ist "Wanted" für Freunde des Bilderrausches mit hohem Trash-Faktor zu empfehlen. Intellekt ist jedoch nicht gefragt." Grüsse, |
Zitat bab (2008-07-31 09:51:18)
jep, die handlung lässt wirklich zu wünschen übrig... ich fand die story gar etwas zu vorhersehbar Spoiler zum Lesen Text markieren
Zitat bab (2008-07-31 09:51:18)
optisch ein augenschmaus (kommt jedoch nicht an mein optisches highglight 300 heran |
Wanted ist ausgemachter Quatsch, völliger Blödsinn und eine Beleidigung für jeden Kinoliebhaber. Er klaut frisch fröhlich die Story von Lucky Number Slevin, kupfert vor allem am Anfang gehörig bei Fight Club ab und ist garniert mit Effekten, die man bereits in Shoot 'Em Up ähnlich gesehen hat. Soviel zur objektiven Bewertung. Nun die subjektive: Wanted macht einfach Spass, ist - auf Deutsch gesagt - grosser hirnloser Hafenkäse, ist aber einfach nur cool. Auch die Schauspieler stimmen optimal: James McAvoy ist ein guter Aussenseiter, Angelina Jolie sieht mal wieder zum Anbeissen aus und Morgan Freeman ist einfach stilvoll bis zum Gehtnichtmehr. Zudem ist der Film schnell und spannend geschnitten, ist nicht kitschig oder so und liefert genug Action. Wer bei Shoot 'Em Up skeptisch war, wird Wanted wahrscheinlich hassen, denn hier wird Gewalt zwar nicht am laufenden Band zelebriert, dafür fast übertriebener, wenn sie dran ist. Fazit: Nichts erwarten, reinsitzen, geniessen! "What the fuck have you done lately?!" [Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-22 20:13:56] |
Die story ist einfach quatsch. aber an mangelndem action kann man sich wirklich nicht beklagen. Die beste szene war immer noch als er die fette cheffin anschreit, da dachte ich das wurde auch zeit. |
Wanted ist die aufgeblasene und teure Fassung von Shoot em up, ohne jedoch an dessen Unterhaltungswert heranzukommen. Es ist ja eine Sache, wenn man dem Zuschauer ein völlig hirnloses Geballer vorsetzt und ihm somit bereits nach dem Intro klar macht, dass das Hirn dieses Mal nicht gebraucht wird. Nichts zu sagen gibts auch gegen absurde Actionmomente, die natürlich in Zeitlupe gefilmt werden. Andererseits darf man als Zuschauer bei Wanted halt einfach nicht mehr erwarten. Trotz dem imposanten Start-Trio, das den Film jederzeit im Griff hat. Vor allem James McAvoy weiss überraschend gut zu gefallen, während Angelina Jolie ein weiterer, feuchter Traum der "coolen" Teenager darstellt. Morgan Freeman darf mal "Fuck" sagen, aber damit hats sich dann mit den Schauspielern. Die Action steht ganz klar im Vordergrund, hat aber spätestens bei der Zugszene auf der Brücke ihre Kugeln verschossen. Wanted ist sicherlich einen Blick wert, wenn man auf absolut hirnlose Action steht und sich nicht mit Details wie Storyline und Charaktertiefe aufhalten mag. Es kracht, rummst und bummst an allen Ecken, teilweise stimmt sogar der Witz, dann gehts aber wieder in die andere Richtung und man fragt sich als Zuschauer schon, was denn der Sinn dieses Ganzen ist. S'wird wohl die reine Unterhaltung sein und die Demonstration, dass 300 oder Matrix ein kleines Geschwisterchen bekommen haben. |
@muri: Vorpremiere? Der Film läuft doch schon seit mitte Juli |
oh mann ... was für n schmarrn! |
@ Fireclaw |
Wanted schwankt irgendwie zwischen einem absoluten Kick-Ass Actionknaller und monotonem Schwachsinn. Den Film könnte man auch getrost als Bullet Time - The Movie verkaufen, den die Verwendung von Slow-Mo, wenn mal wieder physikalisch unkorrekt um die Ecken geballert wird, ist derart exzessiv im Gebrauch das es mit der Zeit etwas öde wird. Hingegen rockt die hübsch gemachte CGI-Action alles weg, Spoiler zum Lesen Text markieren
. Das Teil ist zudem zu meiner Überraschung erstaunlich blutig, da knallts bei den unzähligen Headshoots literweise Computerblut an die Wände. Castmässig wurde alle richtig gemacht. McAvoy kommt einem sehr sympahtisch daher, Jolie geizt mal wieder nicht mit ihren weiblichen Reizen und Freeman gibt gekonnt souverän und cool den Ober-Guru! Zitat muri (2008-09-01 07:02:03)
Triffts ziemlich, obwohl die Unterhaltung stimmt bleibt der Witz und die Abwechslung etwas auf der Strecke, daher kommt das Teil auch nicht an Shoot'em Up heran. Für einen richtig unterhaltsamen Kinobesuch mit Null-Anspruch ans Gehirn ist dieser Actionknaller aber definitiv wärmstens zu empfehlen. [Editiert von Chemic am 2008-09-05 10:38:20] |
Hab den Film noch nicht gesehen, aber da ich Angelina Jolie nicht attraktiv finde (ja, ist so... noch nie!) werde ich dem Film wahrschinlich nur 3 Sterne verpassen können. Ich mochte nämlich auch Shoot em up nicht besonders. ;) Vielleicht sollt ich mir den Film gleich sparen... |
Also Jolie ist nett anzusehen, aber definitiv nicht die Hauptattraktion. Wenn du auf stupide und völlig over-the-Top Ballereien stehts bis du bei dem Streifen genau richtig. Wenn du aber die Nase rümpfst weil dort mit den Knarren um die Ecken geschossen wird und Physik grundsätzlich ein Fremdwort ist, dann mache einen weiten Bogen um den Streifen. |
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Hey ich hab den Film noch nicht gesehen, mach doch eine Spoiler Warnung rein oder so! [Editiert von Fido am 2008-09-05 09:37:32] |
Wenn ich das hier so durchlese, hört sich das ganz nach einem Film für mich an |
Zitat Markus (2008-09-05 11:03:36)
Ja das hab ich mir auch schon gedacht! |
Also ne das war nix! wurde ziemlich entäuscht obwohl ich ohne Erwartungen ins Kino ging... Geile Effekte und Bilder aber das wars auch schon.. Nicht mal die Angelina konnte den Film aufwerten, die Dame sollte dringend mal was Essen! Schlechte und dünne Story, keine Spannung (zum Teil echt lächerlich wie sie versuchten Spannung aufzubauen), einige Handlungen ziemlch unlogisch...Einfach irgendwie Langweilig, hat mich nie gefesselt oder aus den Socken gehauen der Film. 1 Stern für Special Effects, 1 Stern für die Musik, 1 Stern für die Männliche Szene als er alleine das Gebäude Stürmt... = 3* |
Zitat greef (2008-09-05 12:01:43)
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Zitat Chemic (2008-09-05 11:08:14)
Oder junge japanische Schülerinnen mit Samuraischwert |
Ach ansehen werde ich mir den Film sicher. Wohne ja nahe bei der deutschen Grenze und nem Kino. Dort geht's für 4 Euro ins Kino. Das kann ich verschmerzen und werd mir meine Meinung bilden, doch ich denke wahrscheinlich wie greef. ;) [Editiert von V8 Power am 2008-09-06 14:29:57] |
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Wow bravo geiles Kunststück einen Film mit dermassen vielen Slow Motion Effekten und Geballere SO langweilig und übertrieben lächerlich hin zu bekommen. Für Freunde purer Ballerorgien und dem Glauben das ein Auto 100 Meter weit fliegen kann und dann trotzdem noch schnurrend wie ein Kätzchen weiter fährt sicher eine Offenbarung......aber ansonsten.....naja .....Popcorn Kino einmal gucken nur noch ein paar Effeckte im Kopf haben fertig. Die Story wahr schon am Anfang durchschaubar und den Werdegang vom Neurotischen Waschlappen zum Wiedergebohrenen Rambo kauf ich dem Darsteller persönlich nich wirklich ab auch wenn er am Anfang ne recht gute Figur macht (und in kurzen momenten auch als Schiesswütiger glaubhaft wirkt) |
Ich muss mich an meinen Vorschreiber anschliessen: Meiner Meinung nach auf weiten Strecken langweilig und lächerlich. Dass der Streifen sinnlos ist, war ja von Anfang an klar, das werfe ich auch nicht vor. Der Film will cool und witzig sein und strengt sich enorm an, dies zu erreichen. Leider bemerkt man diese Anstrengung überdeutlich, was z.T. peinlich wirkt. Nur am Schluss Spoiler zum Lesen Text markieren
vermag der Film etwas mit zu reissen. |
blockbuster-feeling total! wanted ist ein absolut übertriebener eye-candy action-knaller mit einer dümmlichen story, die aber nicht weiter stört. optisch ne wucht, alle (!) killing-szenen sind wirklich super, i sag nur "time to say goodbye carkill", die "ratten des todes" oder der auftritt bei der schlampe von girlfriend, macht alles irrsinnig laune und endlich wurde bei einem actionknaller mal wieder auf eine lächerliche PG-13 umsetzung verzichtet, bei so einem film erwartet man einfach eine gewisse härte, die hier auch geliefert wird, alles andere wäre absolut unglaubwürdig (dies umsomehr, als dass alles comicmässig übertrieben und realitätsfern ist) geile sache! abzug gibts für den schon sehr lächerlichen "bogenschuss", die nicht überzeugende zug-cgi-szene und die mehr als fragwürdige story. nicht zu vergessen: ne sehr geile endszene, ähnlich genial wie auch bei sin city. [Editiert von Ghost_Dog am 2008-09-07 17:46:21] |
eine herrliche parodie auf matrix und co. ich musste einige male laut lachen weil die story und vor allem der dialog oft unfreiwillig komisch wirken! interessant auch der moralisierende apell am schluss an den zuschauer sein leben in die hand zu nehmen und probleme künftig doch mit gewalt zu lösen. wer in diesen film nicht völlig zugedröhnt geht wird geistig aufs übelste vergewaltigt. |
Zitat elmacanal (2008-09-07 19:42:00)
Unfreiwillig? Das war glatte Absicht! [Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-22 20:14:27] |
Die Geschichte ist schlicht schwachsinnig, ohne Originalität und Witz. Technisch ist der Film gut gemacht. Daraus ergibt sich ein knappes mittelmässig. |
Ich find den Film eigentlich ganz gut, unterhalten tut er auf jeden Fall. Die Story... naja, es ist interessant zu sehen wie er sich entwickelt und die Art von Killerfilm ist durch seine brutalität noch etwas realistischer als manch anderer... Spoiler zum Lesen Text markieren
Der Film hat seine schwächen, ganz klar, aber er ist zumindest visuell das beste was man in diesem Jahr zu sehen bekommt... naja nach the dark knight, der war in allen punkten top... |
Zitat Granunaile (2008-09-07 23:31:25)
meine rede. technisch sehr schön. nur reicht es nicht für ein mittelmässig. grund: der moralische zeigefinger mit dem anspruch dem zuschauer etwas für sein leben mit auf den weg zu geben die story bedient sich des themas religiösen fundamentalismus mit dem sie nicht adäquat umgehen kann: also in wort und bild ein echter, visuell geiler, moderner kriegsfilm (die kriegsfilme mit grossen ansammlungen von soldaten die kämpfen muten dagegen schon etwas museal an). ...eben killen ist und bleibt sexy und mit der letzten frage der hauptfigur ("and what have you done lately?!") ist die logische fortsetzung "we want you for the bushladen army!" schade nur, dass sich die meisten der kinobesucher sich wohl lieber zur einfacheren variante entscheiden die ganze wirre story ungefiltert einzusaugen und den denkapparat mit der begründung "geile effekte" zu unterdrücken, als sich mit den hanebüchenden ideologien, die diesem film zugrunde liegen auseinanderzusetzen. ich bleibe bei meinem kleinen sternli, obwohl der film ziemlich "jolie" ist |
Zitat elmacanal (2008-09-08 12:51:35)
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Zitat elmacanal (2008-09-08 12:51:35)
Ich für meinen Teil gehe nicht ins Kino um über was realistisches oder tiefgründiges zu erfahren sondern um unterhalten zu werden. Und durch die Effekte wurde ich ja unterhalten, schliesslich hab ich sowas noch in keinem Film in der Form gesehen (und wenn ich mir 120min auf einer Leinwand ansehe muss was für's Auge geboten werden, sonst kann ich's auch im fernsehen gucken.) Der Rest ist für die Presse, Literatur, etc. bestimmt. Wenn eine Geschichte viele Hintegründe etc. hätte würde ich es lieber lesen als es sehen. Das soll nur mal gesagt sein |
Zitat Jack R. (2008-09-08 16:32:10)
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Zitat Arminius (2008-09-08 16:56:20)
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Zitat Arminius (2008-09-08 16:56:20)
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Zitat El Chupanebrey (2008-09-08 17:39:46)
Wenn sie das Absichtlich versucht haben, dann haben sie es IMO nicht geschaft das dem Zuschauer zu vermitteln. |
Zitat greef (2008-09-08 18:42:47)
Die Geschichte ist so absurd, die kann man wirklich nicht ernstnehmen! |
Wanted oder what was that. Ich werde mich kurz fassen. Crank hat es vorgemacht, Shoot em' up hat es verbessert und Wanted hat es billig geklaut. No-Brain-Action möglichst pompös inszeniert mit einem Setup das irgendwie an League Of Extraordinary Gentlemen erinnert, ist etwa alles was mir zu dem Streifen einfällt. Hauptdarsteller James McAvoy geht wie vor ihm Shia Lö Böf und Justin Long schnell auf die Nerven und wenn er dann noch extra den Looser heraushängen lässt, dann wird es wirklich penetrannt. Wenigstens bessert es wenn er endlich losballert und endlich sein letztes Sorry sagt. So langweilt man sich primär durch die erste Hälfte, hat sich schon lange an den tausenden Slo-Mo-Szenen sattgesehen und wenn dann endlich der ganze Einführungs und Trainigsschlauch fertig ist, gibt es mit dem Zug noch einen kurzen Höhepunkt und dann ist das ganze schon ausgestanden. Fazit: Schade. Von einem Mann, der den überkomplexen Night Watch abgeliefert hat, habe ich doch etwas mehr Substanz erwartet als diese linear gestrickte, inhalts- und überraschungslose Actionorgie, welche nicht einmal wirklich Unterhält und nur punktuell zu einem müden lächeln animiert. Einige sympathische Details, Angelina Jolie und ein äusserst un-Hollywoodsches Ende retten den Film auf drei Sterne, mehr gibt es von mir allerdings nicht. |
Zitat El Chupanebrey (2008-09-08 19:45:57)
Sorry, aber wenn ich bei DEM Film zu denken beginne, dann hat der Film bei mir eh schon verloren |
Ich fand den Schauspieler weniger nervig als LaBeouf, der während Transformers ständig "Nein" ruft. |
Zitat pps (2008-09-08 14:01:37)
erstens sage ich nicht, dass jemand der die visuelle Umsetzung gut fand sein gehirn nicht braucht. nur gehört zu einem guten film mehr als nur eine schöne oberfläche... zweitens sage ich nicht, dass jemand der den film, trotz schlechter story und weiteren offensichtlichen mängeln, gut findet grundsätzlich sein gehirn nicht brauchen kann. ich sage nur dass zumindest ein grosser teil der möglichen gehirnkapazität während des films unterdrückt (oder sonst wie kanalisiert) werden muss um den film halbwegs unbeschadet zu überstehen. also kurz: jemand der einzig "wegen der visuellen Umsetzung" einen film gut findet, vernachlässigt wichtige punkte in der beurteilung eines films (und genau dies erwarte ich von einer filmkritikerin |
Zitat elmacanal (2008-09-09 13:37:31)
In deinem Schlusssatz wie auch sonst in deinem Beitrag schwingst du Behauptungen und Formulierungen, die (zumindest meiner Meinung nach) ohne klaren Zusammenhang mit dem Thema sind und - sorry für die Direktheit - feuilletonistisch-pompös dahertrampeln, aber nicht wirklich etwas aussagen. Ich seh die Verbindung zu "bushladen" echt nicht. Interessanterweise machst du (ob bewusst oder nicht, sei mal dahingestellt) genau das, was du dem Film vorwirfst: du moralisierst und schiebst dem ganzen eine Ideologie unter, wie es in einem Weltwoche-Beitrag nicht übertriebener zu finden wäre. Klar ist die Schicksalsbestimmtheit der Figuren mit diesem "Loom of Doom" ein Riesenschwachsinn, aber das ist auch ein bisschen ein Grundstock vieler leicht-bis-stark fantastischer Texte und Filme, und das ist der Film ja wohl schon, oder? Ernst nehmen tut sich das Teil ja eh nicht.
Tja, solche Vorwürfe musst du dir leider gefallen lassen, wenn du derart plakative und verallgemeinernde (wenn nicht sogar unhinterfragte) Aussagen über "die meisten der kinobesucher" machst. Das kann schon sein, dass du das nicht so meinst - es ist aber so rübergekommen. So wies dasteht klingts einfach nach elitärem Geschwafel, Punkt. Tatsache ist doch: Es gibt Filme, bei denen visuelle Umsetzung toll ist, aber auch das Hirn vollends befriedigt wird, und es gibt solche, wos halt nur bei einem Punkt stimmt. Ich denke, niemand wird behaupten, dass "Wanted" ein erzählerisches Meisterwerk ist, wahrscheinlich nicht einmal die Macher selber. Aber Spass machen tut der Film allemal. Und ich denke wirklich, dass viele Menschen sehr wohl unterscheiden können und es auch tun, also sozusagen Kopf- und Augenfilmkost zu sich nehmen, ganz egal ob Filmkritiker oder "Laienkonsument". Übrigens seh ich den moralischen Aspekt, den du wiederholt erwähnst, voll nicht. Der Schlusssatz des Filmes ist keine ideologisch aufgeladene Aufforderung zu irgendetwas, sondern reine Provokation. Der Satz betont zum Abschluss noch einmal den Unterschied zwischen dem abgefahrenen "Superkillerleben" im Film und dem Leben "normaler" Menschen im "richtigen" Leben. Das Ganze endet mit einem Paukenschlag, und das passt doch sehr gut. |
Zitat pps (2008-09-09 23:06:21)
hmmm.... das mit der weltwoche ist schon ein tiefschlag!
soviel zu unserem scharmützel, nun zur sache:
Was ich damit sagen will, ist, dass egal wie hirnverbrannt, komisch oder doof ein film daherkommt, er trägt immer ein weltbild mit sich. Nicht umsonst finanziert die US-Army und die Waffenlobby regelmässig Kriegsfilme! Wenn man sich nun Wanted ankuckt, so finde ich gewisse Parallelen nicht zu übersehen: Der Webstuhl produziert einen Text (also ein gewobenes Stück, davon stammt das Wort Text!). Dieser Text wird vom "Schicksal" (in Religionen häufig auch Gott) geschrieben. Der Schriftgelehrte (in verschiedenen Religionen: Rabbi/Pfarrer/Imam etc.), in diesem Film Sloan, hat die Aufgabe die "harmonie" der Welt aufrecht zu erhalten, indem er die Schrift interpretiert. Seine Glaubensbrüder führen danach den göttlichen Krieg aus. hmm... hab ich doch schon irgendwo gehört... bushladen handeln, wie sie selbst sagen, in göttlichem auftrag! Spoiler zum Lesen Text markieren
Was ich damit sagen möchte, ist dass es in jeder geschichte eine moral (mehr oder weniger versteckt) oder eine aussage hat, und das alles was einen (auch nur visuell) beeindruckt einen Einfluss (auch unbewusst) auf uns hat. Das ist einfach so und ist auch nicht unbedingt schlecht, nur sollte man sich dessen bewusst sein!
Ich bin mit dir einverstanden wenn du den Schlusssatz als Provokation wahrnimmst - ja ich glaube auch, dass es um den vergleich des normalen mit dem superkillerleben geht - nur welche möglichen Antworten kannst du dir darauf Vorstellen? Das frühere "Loser-Leben" das er geführt steht gegenüber dem spannenden "Super(killer)-Lebens" mit schnellen, luxuriösen Autos, schönen Frauen, schnellen Waffen und atemberaubenden Abendteuer in keinem Vergleich! Das eine Katastrophe an der anderen, das andere visuell aufwendig inszeniert. hmmmm... Welche Antwort wählst du? Für mich ist es eine rein rhetorische Frage, die den Glanz des Superkillers unterstreicht. nicht? |
Zitat elmacanal (2008-09-08 12:51:35)
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@elmacanal: Siehst du, wenn du deine Behauptungen aus deinem ersten Post ausführst wie hier, dann sind sie durchaus nachvollziehbar und in sich logisch. Man muss dem nicht zustimmen, aber es kann doch eine interessante Diskussion anreissen - was ja passiert ist, Weltwoche-Schreibstil- und Polemikvorwürfe hin oder her. (sorry, wenn das zu sehr unter die Gürtellinie gehauen hat.) Deine erste Anspielung auf "bushladen" war einfach ein bisschen unverständlich, ohne deine ganzen weiteren Gedankengänge zu kennen. Ich bin mir durchaus im Klaren darüber, dass Geschichten, Filme, ja fast alles, was Menschen überhaupt tun, eine bestimmte Weltanschauung transportieren. Häufig sind Dinge, die man als "logisch" oder "normal" oder "gut" ansieht, ganz einfach kulturell vorbestimmte Werte, die man, wenn man nicht weiterdenkt, als gegeben ansieht und nicht hinterfragt. Bei folgender Aussage muss ich dir aber widersprechen: Zitat elmacanal (2008-09-10 12:55:49)
Es ist tatsächlich war, dass jede Geschichte eine Moral haben KANN - es muss aber nicht sein. Streng genommen bedeutet eine Moral nämlich - und genau das unterstellst du dem Film und überhaupt sämtlichen Texten, Bildern, Filmen etc. - dass jemand bewusst eine Aussage an die Konsumenten bringen will, um diese zu einem bestimmten Denken oder Verhalten zu bewegen. Ich denke aber, du verwechselst hier Moral mit Gedankengut. Ich sehe absolut, wie die von dir erkannten Aspekte im Film mitschwingen können, und gerade so etwas macht ja z.b. auch das Schauen von wirklich schlechten Filmen sehr spannend, wenn man jene Dinge, die nicht gleich an der Oberfläche zu erkennen sind, ein bisschen hervorkitzelt. Ich finde aber, es ist schon etwas weit hergeholt, wenn du behauptest, dass die Moral des Films ist, dass man sich zur Terrorbekämpfing rekrutieren lassen soll. Ausserdem ist die Absicht des Urhebers ja auch nur eine von vielen möglichen Interpretationsweisen eines Textes. Das gilt bei Büchern wie auch bei Filmen, Bildern und Musik: Wenn ein künstlerisches Werk erstmal veröffentlicht ist, dann kann jeder Konsument faktisch das aus dem "Text" herausholen, was man will/kann. Das gilt sowohl für Leute wie dich, die sich offenbar ernsthaft mit dem impliziten Gedankengut auseinandersetzten - und versteh mich bitte nicht falsch, ich sage keinesfalls, dass du das nicht tun sollst - und Leute, die gar nicht weiter überlegen und nur das Visuelle geniessen. Ich persönlich gehöre ja häufig zur ersten Gruppe, ich finde aber einfach bei diesem Film, dass die Story so an den Haaren herbeigezogen ist, dass mans für keinerlei ideologische Instrumentalisierung ernst nehmen kann. Ich persönlich finde ja, der Film jongliert ganz einfach mit verschiedenen Elementen einer typischen "Heldengeschichte" (Wesley, der "zum Mann wird" und zu etwas Besserem bestimmt ist (Webstuhl als automatisierter Schicksalsfaden)), mischt ein paar Überraschungslemente dazu und schmiert dann eine augenzwinkernde "Ich bin aus meinem Alltagstrott ausgebrochen, kannst dus auch?" Tagline darüber. Ich hätte es zwar lieber gehabt, wenn sie etwas näher beim Comic geblieben wären, aber wirklich aufgeregt hab ich mich ab dem Film nicht, dafür ist die Geschichte einfach zu überdreht/abwegig. [Editiert von pps am 2008-09-10 13:47:18] |
Zitat muri (2008-09-01 07:02:03)
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My first posting :) nach einigen nur-lesen-Jahren habe ich mich endlich beschlossen, auch zum Community zu gehören. Betr. Wanted: Ich hätte zu gerne mein Gehirn abgeschaltet und einfach die visuelle Effekte und alles drum und dran geniesst, aber die ganze Unlogik hat dies praktisch unmöglich gemacht. |
Hmmm... |
So ein Müll hab ich seit Batman nicht mehr gesehen. Zuerst Fledermausgehüpfe und nun auch noch ein Webstuhl und seine Diener. Bin gespannt was als nächstes kommt. Vielleicht ein Reibeisen das nicht kratzt, wenn man es sich in den Allerwertesten schiebt? Bin gespannt. |
Zitat Adriqn (2008-09-20 03:15:10)
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Zitat El Chupanebrey (2008-09-20 14:55:40)
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Zitat Adriqn (2008-09-20 22:11:45)
Aber da du ein Troll bist, werde ich mich nicht weiter aufhalten. |
Zitat El Chupanebrey (2008-09-20 22:31:12)
[Editiert von Adriqn am 2008-09-21 01:25:19] |
satz mit x, das war wohl nix; schade drum... |
So hab den Film nun auch gesehen und ich fand ihn ziemlich gut. Klar, es gibt ziemlich viele Logiklöcher aber wen interessierts? Bei so einem Film will ich unterhalten werden mit eindrücklichen Bildern und Stunts und das hat er geschafft |
also, auf der "to-do" bzw. "to-view" liste war der streifen bei mir nicht. bin eher zufällig ins kino hineingestolpert. und ich muss gestehen: ich bin nicht nur positiv überrascht, sondern streckenweise gar begeistert aus dem kino raus! sicher, das motto lautet hier "style over substance"; das wird einem schnell einmal klar. falls nicht, bitte den film meiden! der film ist laut, actionreich und herrlich durchstylisiert. er ist dermassen überdreht, dass es einfach nur noch köstlich ist. kostproben lassen nicht all zu lange auf sich warten. übersteht oder liebt man gar die erste, sitzt man bei wanted im richtigen film - so einfach ist das. abzüge verzeichne ich persönlich an den stellenweise doch etwas zu brutalen inszenierungen (und dies z.t. in ganzer slowmotion; wer's mag...). Zitat El Chupanebrey (2008-07-31 14:18:41)
soso, findest du? |
Wer auf bombastische Action und atemberaubende Visuelle Effekte steht, ist mit diesem Film hervorragend bedient. Timur Bekmambetov gelingt es, wie schon bei seinen "Wächter"-Filmen, dem Streifen seine unverkennbare Handschrift aufzudrücken. Die Optik ist einzigartig, und der Vergleich mit Matrix nicht von der Hand zu weisen. Allerdings, sind es auch viel mehr die spektakulären Aufnahmen und Actionszenen, die den reiz des Films ausmachen, denn die eher schwache Story. Daneben ist es jedoch auch das erstklassige Schauspieler-Ensemble, welches sich von austauschbaren Standartmimen a la Van Diesel abhebt, das den Film trägt. Trotz des bereits erwähnten, schwachen Plots, macht es Spass den Film zu schauen. Deshalb 4 von 6 Orientteppichen dafür garantiert selbst gewoben |
bekmambetov, der russische michael bay... nun, ich hab' ja nicht wirklich damit gerechnet, dass der bösartige, fiese und schweinegeile comic von millar adäquat umgesetzt würde, aber was hier geliefert wurde hat dann doch etwas gar wenig mit der vorlage gemeinsam. hab' mich nicht gelangweilt (v.a. aus obenstehenden gründen), nochmals kucken müsste ich die sache allerdings nicht. bestätigte meine vorurteile gegenüber bekmambetov, den ich für total überbewertet halte (fand schon "night watch" ziemlich öde...). scheint einfach der verschollene russische zwilling von bay zu sein, ein visueller haudrauf ohne wirklich eigene ideen und v.a. ohne jedes gespür für kohärente, interessante geschichten oder auch nur halbwegs glaubwürdige charakterzeichnungen... ein werbefilmer halt (wie bay ja auch). ach, noch was: wer meint, der film sei irgendwie ironisch oder als meta-kommentar auf irgendwas gemeint, der sollte sich mal die making-ofs und interviews ankucken/lesen. bekmambetov sagt dort sachen wie:
[Editiert von gargamel am 2008-12-03 15:41:25] |
Zitat gargamel (2008-12-03 12:38:07)
hmm, davon wusste ich gar nichts... aber jetzt wird mir langsam klar, warum mir wanted überraschenderweise gefallen hat
ja, genau so muss es sein
nun ja, meinerseits würde ich ja wanted keine ironie o.ä. zuschreiben. einfach ein visueller augenschmaus. aber die regisseur-kommentare sind schon etwas gar dick aufgetragen, heieiei... |
Zitat farossi (2008-12-05 20:55:03)
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ja, wieso denn nicht? es gibt genügend filme, die ihr schwerpunkt auf die story legen und visuell (vielfach aus finanziellen gründen) einfach mehr hätten bieten können. auf der anderen seite gibt es halt die visuellen kracher, die storymässig nicht gerade anspruchsvoll sind und für manche wie eine beleidigung an den intellekt wirken und für andere prächtige unterhaltung sind. nur wenige, wie z.b. matrix, verbinden beides gekonnt. |
wieder mal ein herrlicher action-film der sich selbst nicht zu ernst nimmt und durch knallige action und intressante figuren zu überzeugen mag. und der schluss hat sogar noch etwas dramatisches. rundum gelungene sache! |
@farossi: das war eher als stil-kritik gemeint... (ein augenschmaus ist immer visuell... hrmbl... immer erklären...) [Editiert von gargamel am 2009-01-07 18:13:56] |
Zitat gargamel (2009-01-07 18:13:26)
oops, genau lesen ist schon ein geschenk... |
Mich liess Wanted ziemlich kalt. Ich stehe sonst auch auf hirnlose Action. Aber was hier geliefert wird, ist mir eine Nummer zu dämmlich. Die Story ist im Film sowieso nur zweitrangig. Im Vordergrund steht die Action. Die mir leider nicht gut zugesprochen hat. Die Actionsequenzen sind teilweise so banal, dass man darüber lachen kann. Für meinen Geschmack zu viel des Guten. Auch die Schauspieler bleiben die ganze Spieldauer hindurch sehr platt und können wenig begeistern. Dadurch musste dann auch die Spannung leiden. |
Ich dachte erst, dass Wanted einer dieser typischen Ballerfilmchen ist, die im Prinzip keine Handlung haben und nur von einer "Ich-hau-dich-um"-Szene zur nächsten hecheln. Da ich an den Film keine besonders große Erwartungen gestellt hatte, war ich dann umso mehr überrascht, dass der Film a) sehrwohl eine Handlung hat und b) nicht so schlecht wie gedacht war. Der Film hat sogar einen Wendepunkt (ich liebe überraschende Wendepunkte und Szenen, die man anfangs nicht hat kommen sehen). Die Kampfszenen - egal welcher Art - sind super aufgemacht und durch Zeitlupe oder spezielle Kameraführung ein optischer Knaller. Natürlich könnte man argumentieren, dass einige Dinge in diesem Film total unrealistisch sind: Spoiler zum Lesen Text markieren
Aber: Was solls? Der Film ist Kopf-aus-Kino vom Feinsten. James McAvoy spielt seine Rolle gut, man nimmt ihm die Transformation ab. Erstaunlich was aus einem Faun aus Die Chroniken von Narnia alles werden kann... |

