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Beitrag X-Files: I want to believe
X-Files: I want to believe oder: Sinnloses Sequel Nr. 234 The X-Files: I Want To Believe war eine der erfolgreichsten TV-Serien der Neunziger Jahre und hat ganze neun Staffeln und einen Spielfilm lang das Publikum mit Aliens, Mutanten, übernatürlich begabten Serienkillern und vielem mehr das Gruseln gelehrt. Die Hauptdarsteller David Duchovny und Gillian Anderson gehörten eine Weile zu den attraktivsten Schauspielern überhaupt und haben, wie auch die Serie selbst, einen Kultstatus erreicht, der seinesgleichen sucht. Zweifellos hat die Serie in den letzten paar Staffeln deutlich an Spannungspotential verloren, besonders, als die Agenten Mulder und Scully immer mehr in den Hintergrund traten und ihren Platz in der Serie anderen Ermittlern überliessen. Trotzdem dürfte wohl so manchem Fan das Herz ein bisschen höher schlagen, wenn die beiden Gruselagenten nun nach sechsjähriger Pause für einen zweiten Kinofilm auf die Leinwand zurückkehren. Die Episoden der Serie teilten sich in zwei Erzählformen: Zum einen gab es Mythologie-Folgen, in denen es um Alienentführungen, drohende Invasionen aus dem All und Regierungsverschwörungen ging, wobei die Handlung teilweise derart verzwickt war, dass nur noch die allergrössten Fans ganz durchblicken konnten. Zum anderen gab es die so genannten Monster-of-the-Week-Episoden, in denen es keine grössere Einbindung in die Geschichte der Serie gab, sondern verschiedene übernatürliche Bedrohungen in Einzelepisoden aufgedeckt und beseitigt werden mussten. Während sich der erste Kinofilm X-Files: Fight The Future aus dem Jahr 1998 noch klar auf die Alien-Storyline konzentrierte, gehört The X-Files: I Want To Believe ganz eindeutig zur zweiten Kategorie. Dies tönt schon einmal viel versprechend: Nicht nur waren die Monster-of-the-Week-Folgen meist viel unterhaltender, der Film verspricht so auch zugänglicher für das nichteingeweihte Publikum zu sein. Und dies ist tatsächlich ein Aspekt des Filmes, der vollends aufgeht, denn der Einstieg in das Erzählte ist problemlos auch ohne jegliches Vorwissen möglich. Gleichzeitig lauert aber gerade hier ein grosser Kritikpunkt, denn indem auf Verweise auf die bisherigen Fälle von Mulder und Scully weitgehend verzichtet wird, fehlt dem Film leider auch das spezifisch X-Files-hafte. Mit Ausnahme weniger privater Szenen zwischen Mulder und Scully erweist sich das Ganze in der Tat fast schon als etwas willkürlich, so, als könnte man anstelle der beiden Ex-Agenten jeden beliebigen anderen Filmermittler einsetzen. Besonders enttäuschend sind auch Auflösung und Umsetzung des Falles selbst, denn auf das typische X-Files-Gruselgefühl wartet man leider vergebens. Ganz abgesehen davon, dass es doch gerne etwas übernatürlicher hätte sein können, ist die Handlung wirklich sehr einfach gestrickt, so gar nicht gruslig, ja, irgendwie lahm. In der Serie wäre das zweifellos eine schwache Folge gewesen, als Spielfilm funktioniert es leider nur noch für Fans, die sich an den wenigen Insiderjokes freuen können. Der Titel The X-Files: I Want To Believe ist dabei durchaus Programm: Während Mulder und Scully beide auf ihre ganz spezielle Weise an ihrem "Glauben" zweifeln beziehungsweise daran festhalten wollen, will man als Zuschauer ganz fest - aber leider vergeblich - daran glauben, dass das bekannte Feeling früherer Fernsehabende zurückkehrt. Das Endprodukt ist zwar nicht grottenschlecht, aber ganz eindeutig schwach. Für die wenigen Anspielungen auf die Serie und die Geschichte der Figuren, die kultige Musikuntermalung sowie für zwei Schauspieler, die aus diesen wenigen Szenen das Beste herausgeholt haben, gibt's sehr wohlwollende und nostalgische 2½ Sternchen. |
Wie nett. Die Gratiszeitung "News" schafft es doch glatt, in der heutigen Ausgabe in ihrer sprachlich nicht immer ganz einwandfreien Kritik fast sämtliche Plotpoints zu verraten. Well done! [Editiert von pps am 2008-07-24 10:36:49] |
Als sinnlos empfinde ich dieses Sequel nicht unbedingt, immerhin zeigt es das, was mich am meisten interessiert: Was machen Mulder und Scully? Auf keinen Fall könnte man das Duo durch X-Beliebige Ermittler ersetzen, denn nicht jeder will glauben (bzw. hat Erfahrung in diesem Gebiet). Jo, ich empfinde es eher als ein Spielfilm als ein Kinofilm, da hatte der erste Film wesentlich mehr zu bieten. Das X-Feeling is aber meiner Meinung nach überhaupt nicht weniger vorhanden denn der Film bietet, was bisher alle folgen boten: Spannung, Gefühl und auch Spass! Mulders Humor funktioniert trotz neuer Stimme (dem aber irgendwie das gewisse Etwas fehlte), Scullys Probleme waren wieder einmal bewegend und auch die Haupthandlung war interessant. Inwiefern das ganze dann übernatürlich war, bleibt dem Zuschauer überlassen. Der Film heisst ja nicht umsonst I Want to believe^^ und ich möchte glaube dass da mehr dahinter steckt als das, was der film offenlegt. Jedenfalls habe ich Blut geleckt, mal wieder, und hoffe mehr auf solche Sequels... wenn nicht als Kino- dann doch bitte als Spielfilm. Noch ein Tipp an alle Kinogänger: Am ende ein wenig sitzen bleiben^^ [Editiert von Jack R. am 2008-07-24 21:28:10] |
X-Files: I want to believe - Mulder hears a who Ich mochte die Serie. Ich kam zwar aus Zeitgründen nicht über die Staffel 2 hinaus, doch sie überzeugte mit düsterer Stimmung und konnte mit äussert wenig Mitteln und guten Storys eine intensive Spannung entwickeln und vor den Bildschirm fesseln. Durch die sehr gelungene Inszenierung fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass die Hauptdarsteller David Duchovny und Gillian Anderson äusserst durchschnittliche Leistungen boten. Über ein Jahrzehnt nach dem Start der Serie kommt der zweite X-Files-Film in die Kinos und aus guten Gründen waren meine Erwartungen gemischt. Ist die Serie überhaupt für die grosse Leinwand tauglich? Eine Frage die ohne viel Nachdenken mit nein beantwortet werden kann: X-Files: I want to believe kann auf keine Weise überzeugen. So ist er zwar ein nettes Wiedersehen mit Scully und Mulder und man erfährt recht viel was in den letzten Jahren geschehen ist. Doch irgendwie wirkt es äussert erzwungen, als ob die Autoren unbedingt die Wünsche der Fans erfüllen wollten und dabei vergassen haben, dass es doch noch natürlich oder glaubwürdig wirken sollte. Deswegen ist es auch ein kaum ansprechendes, steifes Schultheater geworden bei dem es offensichtlich wird, dass die Hauptdarsteller heute noch so ausdruckslos sind wie vor über zehn Jahren, doch jetzt ist es störend. Der Film selber versucht die alte X-Files Tradition wieder aufleben zu lassen und verstrickt Mulder und Scully - welche beide im Ruhestand sind - wieder in einen äusserst "mysteriösen" Fall, bei dem es um abgetrennte Körperteile und Pädophile mit Visionen geht. Dummerweise kommt keine Minute irgendein mystisches Feeling auf. Während die TV-Serie noch mit Spannung und wirklich kreativen Fällen überzeugte, wirkt der Kinofilm wie ein geklautes Flickwerk aus irgendwelchen Kriminalfällen, das mit konstruierten Subplots angereichert wurde und irgendwie ziellos dahindümpelt. So sieht man zum einen Mulder der wieder blind irgendwelchen Hinweisen nachrennt, Scully stellt wieder alles in Frage und kämpft selber mit Problemen die irgendwie nicht in den Film passen. Jedenfalls funktioniert es hinten und vorne nicht und je länger das Trauerspiel andauert, umso peinlicher wird es und wegen der üblen Kameraführung können nicht einmal die raren Actionsequenzen überzeugen. Fazit: Star Trek Nemesis lässt grüssen. Da wollten wohl irgendwelche Produzenten die Franchise nochmals ausschlachten und noch mehr Geld herauspressen. Das Resultat ist ein Film der, je länger er andauert, umso weniger Interessiert und einen völlig uninteressanten Fall mit unpassenden Subplots kombiniert. Fans werden sich an einigen Enthüllungen über Scully und Mulder freuen und was aus ihnen geworden, doch ansonsten ist das primär ein kaum überzeugender Krimialfilm mit schwachen Schauspieler und wenig Spannung geworden, welcher auch in einem anderen Format hätte verfilmt werden können. schade. |
Zitat Jack R. (2008-07-24 21:27:19)
...ich glaube, meine Art X-Files zu schauen unterscheidet sich entschieden von deiner. Ich fand die Serie immer herrlich gruselig, das war neben der legendären Mulder-Scully-Dynamik auch der Hauptgrund, warum ich Fan der Serie geworden bin. Es soll also nicht gruslig sein, wenn Eugene Victor Tooms durch die Lüftungsschächte krabbelt? Oder diese eklige Folge mit der Inzestfamilie? Igitt, die Folge könnte ich glaubs nie wieder schauen Ich wüsste übrigens gerne, was der Unterschied zwischen Spielfilm und Kinofilm sein soll, meinem Sprachverständnis nach wäre das nämlich ziemlich dasselbe. [Editiert von pps am 2008-07-24 22:46:17] |
Ich hatte wohl nie so ein richtiges Grusel-Gefühl^^ Der Schauer läuft mir erst dann über den Rücken, wenn am lebendigen, menschlichen Körper herumgeschnipselt, geschlitzt und gehakt wird... oder wenn Insekten den Menschen angreifen^^ Sorry also für mich ist ein Kino-Film halt ein richtiger Film für's (Heim-)Kino, wo Sound und Bild wirklich wichtig sind (also Special Effects^^ Story is dabei natürlich auch wichtig, aber durch die Effekte sind sie für mich "Kino"). Bei Fight the Future gab's Explosionen und halt das Ende. |
Als ich vor einigen Monaten davon gehört habe, dass ein 2. Kinofilm in der Mache sei, zählte ich jeden Tag bis zum gestrigen Tag der Premiere. Ich bin ein eingefleischten X-Files Serien-Gucker und es war immer sehr spannend anzusehen wie sich Scully&Mulder sich durch die Serien schlagen und dann natürlich der 1. Kinofilm war einfach ein geialer Kinofilm der dazudiente eine Überleitung zwischen 2 Satffeln zusein und stellte wieder alles in Frage mit einer sehr durchdachten Story. Nun ist die Serie in den Sand gestampft und ich zumindest sehnte mich nach einer Fortsetzung jeglicher Art, ob neuer Serienstart oder eben als Kinofilm. nun zum Film: Darsteller: Nun ja mit hat Gillian Anderson mit der neuen Frisur nicht so gefallen Akte X 2 ist aber dennoch nur für Fans der Serie zuempfehlen, die sich interessieren was so passiert ist und den merkwürdigen Fall auch zu Herzen nehmen den spannend ist der Film wirklich wenn man sich eintauchen lässt in das mysteriöse. Die Antwort liegt irgendwo da draussen |
Unötiges Mikrowellen-Kino. |
Meine kurze Einschätzung: |
also mir hats gefallen... |
Also mir hat der Film ebenfalls gefallen. Habe ihn auf Deutsch und auf Englisch gesehen. |
obergähn... ich bin fast eingeschlafen. Einzig nett war zu sehen, wie die Zukunft von M und S aussehen... aber den Rest kann man sich schenken. Nur für Hardcore Fans geeignet... zu denen ich mich zählte. Doch beide Filme finde ich ultralangweilig. |
Wenn du ein Hardcore-Fan bist und beide langweilig findest, was bin dann ich? xD [Editiert von Jack R. am 2008-09-02 18:11:44] |
hum....ich muss echt sagen ich hätte mir mehr erhofft als eine Krimigeschichte mit einem Schuss Übersinnlichem was genau so gut auf jeden anderen Film des Mysterie genres hätte übertragen werden können. Mit Akte X hat der Film eigentlich nur noch das ewige "ich suche meine Schwester" zu tun und die beiden Hauptfiguren aber ansonsten...da hätte man genau so gut einen 3. Teil von die Purpurnen Flüsse aufziehen können mit einer Version dieser Story dann hätte man auch seinen Spass gehabt. |
Habe die X-Files Serie nie geschaut. Deswegen kann ich eigentlich nur ein Bild von diesem Film nehmen. Der zweite Teil der Alienjäger fand ich höchst durchschnittlich. Die Story kann nur bedingt Interessieren und etwas Übernatürliches hat gefehlt. Dafür fand ich die Schauspieler tiptop und zwischendurch vermag der Film die Spannung zu halten. |
The X-Files got officially Pimped Fand den Film nicht so schlecht, aber irgendwie wars naja, nicht wirklich übersinnlich, aber sicherlich nicht schlecht. Ausser dan halt Xzibit als FBI chef zu casten ;) Naja, ein gemütlicher TV Nachmittag wars sicherlich wert. |

